Sparkassenhochhaus, Rosenheim, 1985

Sparkassenhochhaus, Rosenheim, 1985

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1985, Auf dem historischen Foto zu sehen ist das Sparkassen-Hochhaus in Rosenheim.

Erbaut wurde das Gebäude von 1969 bis 1970. Mit einer Höhe von rund 48 Metern ist es nach wie vor das höchste Gebäude in der Stadt. Zwischen 2008 und 2010 wurde es umfassend saniert, was auch die Fassade umfasst.
Der eine oder andere erinnert sich beim Anblick unseres heutigen Fotooldies vielleicht auch noch an das Cafe im obersten Stock – ein Teil des Hotel Tyrol.  Es bot in den 1970er und 1980er Jahren einen Panoramablick über die Rosenheimer Innenstadt.
(Quelle: Beitragsbild: Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Rosenheim erinnert an die Opfer des Nationalsozialismus

Rosenheim erinnert an die Opfer des Nationalsozialismus

Rosenheim – Anlässlich des Tages des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar 2026 weist die Stadt Rosenheim auf verschiedene Möglichkeiten hin, sich mit der Geschichte der Stadt auseinanderzusetzen. Dazu zählen interaktive Stadtrundgänge mit der App #ROmember, Besuche der mittlerweile zehn Gedenkzeichen im Stadtgebiet sowie der Wissenschaftsblog „Rosenheimer Miszellen“.

Kulturreferent Wolfgang Hauck erklärte: „Die Stadt Rosenheim begreift diesen Jahrestag als wichtigen Teil der Erinnerungskultur. Das Erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus ist Mahnung und Verpflichtung zugleich. Es gilt, Verantwortung zu übernehmen – für die Auseinandersetzung mit der eigenen Stadtgeschichte ebenso wie für das entschiedene Eintreten gegen Antisemitismus, Rassismus und jede Form von Ausgrenzung in der Gegenwart. Dieser Verantwortung kommen wir mit dem ‚Rosenheimer Weg‘ nach, einer eigens auf die Stadt zugeschnittenen Erinnerungskultur.“

Nach Angaben der Stadt Rosenheim wurde im vergangenen Jahr mit mehreren Maßnahmen die Erinnerungskultur unterstützt. Die Stadt bezeichnet den Start der App #ROmember am 1. April 2025 als einen „wichtigen Schritt“. Mit der App können Nutzer interaktive Stadtrundgänge zur Geschichte der NS-Verfolgung in Rosenheim erleben.

Darüber hinaus wurden im Stadtarchiv nach Angaben der Stadt mit Unterstützung interessierter Bürger Recherchen zur lokalen Geschichte der nationalsozialistischen Verfolgung fortgeführt. Ergebnisse werden im Wissenschaftsblog „Rosenheimer Miszellen“ veröffentlicht.

Laut Stadtverwaltung setzte die Anbringung von drei Gedenkzeichen für NS-Verfolgte am 10. Oktober 2025 ein sichtbares Zeichen im öffentlichen Raum. Die Gedenkzeichen erinnern an Josef Sebald, die Familie Maier und Josef Schober. Mittlerweile befinden sich nach Angaben der Stadt insgesamt zehn Gedenkzeichen im Stadtgebiet.

Die Stadt Rosenheim teilt mit, dass sie diese Aktivitäten fortsetzen und sich ausdrücklich zu einer aktiven und nachhaltigen Erinnerungskultur bekennt – im Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus und als Beitrag zu einem demokratischen, respektvollen Zusammenleben.
Weitere Informationen: Erinnerungskultur in Rosenheim.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Ludwigsplatz 7, Rosenheim, 1892

Ludwigsplatz 7, Rosenheim, 1892

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1892. Auf der historischen Aufnahme ist das Anwesen Ludwigsplatz am Rosenheimer Ludwigsplatz zu sehen. 

Nach den Angaben vom Rosenheimer Stadtarchiv erwarben der Bürstenfabrikant Michael Kögl und seine Frau Kreszenz das alte biedermeierliche Haus am 10. Oktober 1892. Im Erdgeschoss verkaufte er seine Waren. 
Im Jahr 1893 stellte Kögl dann beim Magistrat den Antrag das Haus abzubrechen und durch einen dreigeschossigen Neurenaissancebau zu ersetzen. 
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Prien, Landkreis Rosenheim, 1989

Prien, Landkreis Rosenheim, 1989

Prien / Landkreis Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1989. Auf dem Fotooldie zu sehen ist Prien Stock am Chiemsee mit der Klinik St. Irmengard.

Am 27. Mai 1977 wurde die Klinik St. Irmingard eingeweiht und entwickelte sich zu einer Reha-Klinik. Im Jahr 1994 wurde sie als erste Klinik in Deutschland als „Gesundheitsförderndes Krankenhaus“ anerkannt. 
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Brixstraße, Rosenheim, 1982

Brixstraße, Rosenheim, 1982

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1982. Auf der historischen Aufnahme sehen wir die Brixstraße in Rosenheim. 

Den Parkplatz auf der rechten Seite des Bildes gab es noch bis ca. 1984 / 1985. Dann wurde auf diesem Areal das Rosenheimer Stadtcenter errichtet. Es galt zu dieser Zeit als modernes Einkaufszentrum. Aktuell gibt es auch dort einige Leerstände. 
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Innbrücke, Rosenheim, 1911

Innbrücke, Rosenheim, 1911

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1911. Auf der historischen Aufnahme sehen wir die Innbrücke von Stephanskirchen nach Rosenheim. 

Um genau zu sein, handelt es sich bei unserem heutigen Fotooldie um eine Zeichnung. Der Blick geht über den Inn hin zur Rosenheimer Innenstadt.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)