Großbrand in Au bei Bad Feilnbach – Millionenschaden in Kfz-Werkstatt

Großbrand in Au bei Bad Feilnbach – Millionenschaden in Kfz-Werkstatt

Bad Feilnbach / Landkreis Rosenheim – Am Dienstag (24.2.2026) gegen 9.35 Uhr geriet in Au bei Bad Feilnbach (Landkreis Rosenheim) eine Kfz-Werkstatt in einem Gewerbegebiet in Vollbrand. Nach ersten Schätzungen dürfte der Sachschaden im siebenstelligen Bereich liegen.

Bei Eintreffen der Einsatzkräfte der regionalen Feuerwehren und der Polizeiinspektion Brannenburg stand die Werkstatt bereits in Vollbrand. Trotz des schnellen Eingreifens der Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf angrenzende Gebäude nicht vollständig verhindert werden. Die Löscharbeiten dauerten mehrere Stunden; aktuell werden noch letzte Lösch- und Räumarbeiten durchgeführt. In der Spitze waren über 200 Rettungs- und Einsatzkräfte im Einsatz, darunter mehr als 180 Feuerwehrkräfte. Das Gewerbegebiet wurde währenddessen weiträumig abgesperrt.

Verletzt wurde niemand. Es bestand, nach den Angaben der Polizei, zu keinem Zeitpunkt Gefahr für die Öffentlichkeit. Die Bewohner umliegender Gebäude konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen.
Die Kfz-Werkstatt brannte vollständig aus, angrenzende Gebäude wurden teilweise erheblich beschädigt.

Die ersten Maßnahmen vor Ort wurden durch die Polizeiinspektion Brannenburg getroffen, unterstützt von weiteren umliegenden Polizeidienststellen. Noch am Vormittag übernahmen Brandfahnder des Fachkommissariats 1 der Kriminalpolizei Rosenheim unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein, Zweigstelle Rosenheim, die weiteren Ermittlungen.

Die genauen Umstände zur Brandursache sind Gegenstand der laufenden kriminalpolizeilichen Untersuchungen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Nach Brand in Asylbewerberunterkunft: Tatverdächtiger gefasst

Nach Brand in Asylbewerberunterkunft: Tatverdächtiger gefasst

Reit im Winkl / Landkreis Traunstein – Ein Sachschaden in Höhe eines mindestens sechsstelligen Euro-Betrags entstand beim Brand einer Asylbewerberunterkunft in Reit im Winkl (wir berichteten). Ein 32-jähriger Afghane sitzt nun bereits in Untersuchungshaft. 

Rund 200 Einsatzkräfte waren im Einsatz. Fotos: Kreisfeuerwehrverband Traunstein

Rund 200 Einsatzkräfte waren im Einsatz. Fotos: Keisfeuerwehrverband Traunstein

Die Feuerwehr Reit im Winkl sowie zahlreiche Nachbarfeuerwehren wurden am vergangenen Dienstagabend durch die Integrierte Leistelle Traunstein in den Ortsteil Seegatterl gerufen. Dort stand beim Eintreffen der Feuerwehr der Wirtschaftstrakt eines mehrgeschossigen Gebäudes in Vollbrand. Das Feuer drohte bereits auf den Betten- bzw. Garagentrakt der ehemaligen Gaststätte überzuspringen. Das Gebäude diente als Unterkunft für etwa 30 Asylsuchende.
Nach etwa zwei Stunden war der Brand unter Kontrolle, die Nachlöscharbeiten dauerten, nach Auskunft des Kreisfeuerwehrverbands Traunstein, bis etwa 20.30 Uhr. Rund 200 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren im Einsatz. Eine Polizistin zog sich eine Rauchgasvergiftung zu und musste medizinisch behandelt werden.

Mittels Bagger wurde das Dach abgetragen. Foto: Kreisfeuerwehrverband Traunstein

Mittels Bagger wurde das Dach abgetragen.

Im Zuge der kriminalpolizeilichen Ermittlungen ergaben sich Verdachtsmomente gegen einen 32-jährigen Bewohner der Unterkunft. Des Weiteren fanden die Brandfahnder im Rahmen der Spurensicherung am Brandort Anhaltspunkte, die auf eine vorsätzliche Brandstiftung hindeuteten. Aufgrund dessen wurde durch die Staatsanwaltschaft Traunstein Haftantrag gegen den 32-jährigen wegen des Verdachts des versuchten Mordes sowie der schweren Brandstiftung gestellt. Der dringend Tatverdächtige wurde am gestrigen Mittwoch dem zuständigen Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Traunstein vorgeführt. Dieser ordnete Untersuchungshaft an. Der Afghane wurde anschließend in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Die Ermittlungen dauern an.
(Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein / Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild, Fotos: Kreisfeuerwehrverband Traunstein)