Gute Stimmung beim Wiesnbesuch des Rosenheimer Stadtrats

Gute Stimmung beim Wiesnbesuch des Rosenheimer Stadtrats

Rosenheim – Der Wiesnbesuch des Rosenheimer Stadtrats hat eine langjährige Tradition. Am gestrigen Mittwochabend war es wieder soweit. Stadträte und Pressevertreter trafen sich in der Auer Bräu Festhalle zur gemütlichen Brotzeit.

Durchgeführt wurde das Wiesntreffen auch heuer wieder mit Unterstützung der Rosenheimer Stadtwerke. Für die Mitglieder des Stadtrats ist das Wiesntreffen immer eine gute Gelegenheit, sich einmal fernab vom Rathaus und damit von der Politik zu treffen. Statt zu diskutieren wird da gemütlich geratscht und das Miteinander gepflegt. Ganz ausklammern konnte man die politischen Themen aber dann diesmal doch wieder nicht, dafür passiert aktuell einfach zu viel.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Karin Wunsam) 

Hier weitere Bilder vom Wiesnbesuch des Rosenheimer Stadtrats:

Stadtrat Rosenheim auf der Wiesn. Foto: Innpuls.me
Stadtrat Rosenheim auf der Wiesn. Foto: Innpuls.me
Stadtrat Rosenheim auf der Wiesn. Foto: Innpuls.me
Stadtrat Rosenheim auf der Wiesn. Foto: Innpuls.me
Die Wiesn: Szene wie aus einem düsteren Zukunftsfilm

Die Wiesn: Szene wie aus einem düsteren Zukunftsfilm

Rosenheim – Diese Szene könnte aus einem düsteren Zukunftsfilm stammen. Entstand aber am gestrigen Mittwochabend auf dem Rosenheimer Herbstfest. Dafür verantwortlich ist das Fahrgeschäft „Polyp“. Denn da wird am Abend kräftig genebelt.

 

Schon beim Eintritt durch das Wiesntor ist uns bei unserem gestrigen Wiesnbesuch aufgefallen, dass es ab dem Glückshafen ganz schön „nebelig“ wird. Die Ursache fanden wir beim Fahrgeschäft „Polyp“. Da laufen die Nebelmaschinen am Abend so sehr auf Hochtouren, dass man sich sogar schnell mal aus den Augen verlieren kann. Wenn dann noch gerade die Sonne untergeht, entsteht diese dystopische Stimmung. Ob der Glückshafen gleich daneben da heuer weiter ein guter Treffpunkt für die Wiensgänger ist?
(Quelle: Karin Wunsam / Beitragsbild: Karin Wunsam)

Beste Stimmung beim Studenten-Sonntag bei Auerbräu

Beste Stimmung beim Studenten-Sonntag bei Auerbräu

Rosenheim – „Wuid, laud und schee!“, so war das Resümee der HolzerBand, die am vergangenen Sonntag am „Studenten Sonntag“ in der Auerbräu Festhalle auf der Rosenheimer Wiesn ihren zweiten Auftritt bestritt.

Bereits im vergangenen Jahr legten die Studenten, die aus verschiedensten Studienrichtungen kommen, aber gemeinsam die „HolzerBand“ formen, einen tosenden Auftritt vor einer vollen Festhalle hin. Das sollte in diesem Jahr wiederholt werden. Den Anfang machte die Bläserkombo „Nappis Gebläse“, danach spielte die HolzerBand ein buntes Repertoire aus Brass, Wiesnhits und Popsongs. Für die Studenten eine einzigartige Möglichkeit, sich vor einem großen Publikum mitten auf der Wiesn zu präsentieren. Für die Gäste eine riesen Gaudi. Und so gingen an diesem Sonntag viele Gäste glücklich und erschöpft nach Hause. 
(Quelle: Pressemitteilung Auer Bräu / Beitragsbild: Copyright creamotions)

Wie gut ist man auf der Wiesn auf Unwetter vorbereitet?

Wie gut ist man auf der Wiesn auf Unwetter vorbereitet?

Rosenheim – Das Rosenheimer Herbstfest geflutet! Diese Bilder vom Wiesnauftakt 2023 am vergangenen Samstag gehen in die Geschichte ein. Bei vielen Wiesngängern, die das Unwetter auf dem Festgelände hautnah miterlebt haben, tauchten da aber euch einige Fragen bezüglich der Sicherheit auf. Innpuls.me hat darum nachgefragt.

Das Unwetter am vergangenen Samstag war kurz und heftig. Vom Himmel kam so viel Regen, dass im gesamten Stadtgebiet so manche Kanäle damit überfordert waren. So mancher Keller stand unter Wasser und eben auch die Loretowiese.
Die Bilder, die da dann entstanden, wurden auch bei uns auf Innpuls.me innerhalb kürzester Zeit tausendfach geklickt, geliked und geteilt.

Herbstfest Gewitter 2023. Foto: Innpuls.me

Diese Bilder vom Wiesnstart 2023 bleiben auf alle Fälle lange im Gedächtnis. Fotos: Archiv Innpuls.me

Am Tag danach tauchten dann bei einer ganzen Reihe Rosenheimer Fragen bezüglich des Sicherheitskonzepts auf der Rosenheimer Wiesn auf. Eine Leserin schrieb uns: „Was wäre eigentlich passiert, wenn es auch noch stark gehagelt hätte?“. Ein Leser war auf dem Weg in die Auerbräu-Festhalle, als es zu regnen begann. Er kam nur bis zum Flötzinger-Zelt, denn dann fing es so richtig zu schütten an. Außerdem gab es auch noch erste starke Böen. „Ich bin nur noch schnell rein in den Haupteingang vom Flötzinger. Dort wurden hinter mir die Haupteingänge geschlossen und es wurde in den Gängen sehr eng. Dann fiel auch noch eine Lampe bei der Essensausgabe von Decke. Da hab ich mir gedacht, hoffentlich bricht jetzt keine Panik aus“, erzählte er uns. Und wieder eine andere Leserin machte sich Sorgen über die vielen Stromkabel, die da dann in den Fluten versanken. „Ich will mir gar nicht vorstellen, was passieren könnte, wenn da ein Kabel nicht gut isoliert ist“, schrieb sie uns.

„Es gab im Nachgang keine Beschwerden“

Zum Glück ist nichts Schlimmes passiert. Das hat uns auch Klaus Hertreiter, Geschäftsführer des Wirtschaftlichen Verbandes bestätigt: „Es gab auch im Nachgang keine Beschwerden.“ Er erklärt, dass es für das Rosenheimer Herbstfest ein großes Sicherheitskonzept gibt, dass sich aus vielen verschiedenen Sicherheitskonzepten zusammensetzt. Verschiedenste Szenarien werden dabei berücksichtigt, bspw. was tun, wenn es mal zu einem größeren Stromausfall kommt? Aber auch auf mögliche Terroranschläge ist man laut WV-Chef vorbereitet und eben auch auf Naturereignisse wie das am vergangenen Samstag. Gehandelt werden dann oft „situativ“, erklärt Hertreiter.

„Zelt ist mindestens so stabil wie ein Haus“

Ein derartiges Unwetter hat er aber bisher noch nie während der Wiesnzeit erlebt. Ebenso geht es einem Mitarbeiter bei Flötzinger-Bräu, der den Starkregen ebenfalls vor Ort miterlebt hat. Auch nach seinen Worten sei dann alles genau nach Plan verlaufen. „In so einem Fall werden dann immer die Haupteingänge geschlossen, um das Zelt vor den Windböen zu schützen“, erklärt er uns. Alle Notausgänge würden aber natürlich weiter offen bleiben. Angst davor, dass das Zelt aufgrund der Böen seine Stabilität verlieren könnte, hätte niemand haben müssen. „Die Konstruktion ist mindestens so stabil wie bei einem Haus“, sagt er. Bei einem Orkan sehe das natürlich dann anders aus: „Bevor dann alle Besucher im Zelt gefangen sind, würde man die Zeltplanen entfernen. Das geht im Notfall extrem schnell.“
So weit kommt es aber hoffentlich nie. Völlig ausschließen kann man aber auch nichts, weiß auch Klaus Hertreiter. Was wäre passiert, wenn es beispielsweise auch noch stark gehagelt hätte und die Hagelkörner dann auch noch die Größe von Tennisbällen hätten, wie anderenorts an diesem Tag passiert? „Man kann sich auf vieles vorbereiten. Aber ein Restrisiko bleibt natürlich immer“, weiß der WV-Chef.

Herbstfest Wasser 2023

Angst vor einem Stromschlag muss aber auf keinen Fall jemand haben, erklärt uns Hertreiter: „Da würde sofort der Schalter rausfliegen. Da kann nichts passieren“.
Mit Ruhe und Gelassenheit haben auch die Schausteller das Unwetter zu Wiesnbeginn gemeistert. „Bei so einer Wetterlage beobachten wir alle natürlich schon lange im Vorfeld, was da auf uns zukommt und schicken die DWD-Meldungen  auch ständig weiter an alle Schausteller und die reagieren dann frühzeitig“. Bedeutet konkret, für einige Zeit standen am vergangen Samstag alle Fahrgeschäfte auf der Wiesn still. Und Fahrgeschäfte wie beispielsweise der Autoscooter und die Reitbahn stellten ihre Fahrgeschäfte während des Unwetters als Schutzraum für die Besucher zur Verfügung.

Nach gut einer Stunde kehrte wieder Normalität ein

Nach gut einer Stunde war dann auch der „See“ beim Glückshafen  verschwunden und das Treiben auf der Wiesn ging wieder seinen gewohnten Gang.
Alles ist also noch mal gutgegangen. Beim Wirtschaftlichen Verband zieht man daraus aber trotzdem seine Lehren. Klaus Hertreiter dazu. „Es gibt immer was, was man verbessern kann. Wir haben beispielsweise bisher schon immer die Kanäle vor Wiesnstart reinigen lassen. Aber bei so viel Regen reicht halt dann schon eine kleine Verschmutzung. Darum werden wir uns jetzt überlegen, ob  wir die Kanäle nicht noch öfter prüfen und reinigen lassen.“
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Foto: Innpuls.me)

Wiesn-Blaulicht: Tag 4

Wiesn-Blaulicht: Tag 4

 Rosenheim – Regenreich war auch Tag 4 auf dem Rosenheimer Herbstfest. Und auch in den Zelten, Halle und Stadln ging es feuchtfröhlich hoch her, dabei kochten vereinzelt die Gemüter über. Hier das Wiesn-Blaulicht für den gestrigen Dienstag:

Pressemitteilung im Wortlaut:
„Raindrops keep falling on my head“ dachten sich die Besucher des Rosenheimer Herbstfestes und fühlten sich dabei unweigerlich an den Welthit von Barry Manilow erinnert, als sie am gestrigen Dienstag versuchten, trocken durch den Dauerregen in die Festzelte und Holzstadl zu gelangen. Dort übertrieb es manch Festbesucher mit dem flüssigen „Manna“, so dass zu später Stunde vereinzelt die Gemüter überkochten.
Zu vorgerückter Stunde ging in einem Biertempel ein Unbekannter auf einen 22-jähriger Rosenheimer los, nahm ihn am Biertisch in den Schwitzkasten und drohte Schläge an. Grund des Überfalls dürfte gewesen sein, dass der 22-jährige den Übeltäter beim Sicherheitsdienst wegen „illegalen Rauchens im Festzelt“ verpfiffen haben soll und dieser dadurch offensichtlich in Rage geraten war. Der Täter wurde als bayerischer Landsmann mit Lederhose, weißem Hemd und roter Weste beschrieben. Sicherlich kein Alleinstellungsmerkmal an diesem Abend.

Tiroler mutierte zum Lama

In einem Holzstadl gerieten zwei Streithanseln bereits nach der Sperrstunde verbal aneinander. Als sich dabei der Tiroler als Lama versuchte, verlor der Rosenheimer völlig die Fassung und ging auf seinen Kontrahenten wutentbrannt los. Der Sicherheitsdienst ging gerade noch rechtzeitig dazwischen, trennte die beiden Kontrahenten und übergab die beiden Raufbolde der Wiesnwache.
Ein 17-jähriger Spaßvogel fand es kurz vor Mitternacht besonders lustig, als er Passanten beim Verlassen des Festgeländes grundlos anpöbelte und ihnen dabei auch noch die Wurstsemmeln aus den Händen schlug. Die Wiesnwache entpuppte sich als Spielverderber und schickte den sturzbetrunkenen Rosenheimer mit einem Wiesnverbot auf die Heimreise. Dies dürfte den morgendlichen Kater noch ein wenig mehr verstärken.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Innpuls.me)

 

 

 

 

Wiesn-Blaulicht: Tag 4

Wiesn-Blaulicht: Tag 2

Rosenheim – „Wildbiesler“, Falschparker und „Schaukämpfer“ beschäftigten die Polizei am zweiten Tag des Rosenheimer Herbstfest. Hier das Wiesn-Blaulicht vom Wiesn-Sonntag.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:

Die Rosenheimer Polizei zeigt sich sehr zufrieden nach dem friedlichen und fröhlichen Wiesnauftakt. Die gelöste Stimmung auf dem Festplatz und in den Festzelten konnte auch durch einige wenige Störenfriede nicht wesentlich beeinträchtigt werden.

Rettungswege und Behindertenparkplätze bilden einen Schwerpunkt bei der polizeilichen und kommunalen Verkehrsüberwachung. Dies war offensichtlich vier Verkehrsteilnehmern am Sonntag entgangen, die ihre Autos verbotswidrig in besagter Zone abgestellt hatten. Während die Fahrzeuge an den berühmten Haken genommen und abgeschleppt wurden, schlagen nun für die fehlende Parkmoral der Fahrzeugführer auch noch ein Verwarnungsgeld und Abschleppkosten in Höhe von rund 400 Euro zu Buche.

„Zehnerl“ für Toilettenfrau wäre günstiger gewesen

Obwohl auf und neben dem Festgelände ausreichend Toiletten vorhanden sind, hatten sich drei Herbstfestbesucher nicht im Griff. Die „Wildbiesler“ waren sowohl zwischen den Wohnwagen der Schausteller, als auch am Zaun des Polizeiareals anzutreffen. Dies verwundert umso mehr, da gegenüber dem letzten Tatort ein öffentlicher Toilettencontainer steht. Die Kosten der Owi-Anzeige werden das berühmte „Zehnerl“ für die Toilettenfrau deutlich übersteigen.

„The Show must go on“

„The Show must go on!“ dachten sich zwei junge Rosenheimer, die in der Hauptgasse einen Schaukampf vollführten und damit die Aufmerksamkeit der Festbesucher und Wiesnwache auf sich zogen. Nachdem geklärt werden konnte, dass es sich dabei nicht um eine wirkliche Schlägerei handelte, wäre eigentlich die Messe gelesen gewesen. Doch als sich die beiden nun mit der Wiesnwache anlegen wollten, zogen sie eindeutig den Kürzeren und wurden jeweils mit einem Wiesnverbot belegt.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Innpuls.me)