Riesen-Maßkrüge als Schutz vor Wiesneingang

Riesen-Maßkrüge als Schutz vor Wiesneingang

Rosenheim – Schon seit einigen Jahren gibt es an den Hauptzugängen des Rosenheimer Herbstfestes Betonsperren als zusätzliche Schutzmaßnahme. Erstmals haben sie heuer die Form von überdimensionalen Maßkrügen.

Beton-Maßkrug wird vor Eingang der Rosenheimer Wiesn postiert. Foto: Innpuls.me

Der 1700 Kilogramm schwere Maßkrug wird vor dem Wiesn-Haupteingang abgeladen. Fotos: Karin Wunsam

1,60 Meter hoch ist so ein Maßkrug und rund 1700 Kilogramm schwer. Bierkrugstemmen ist da nur mittels Kran möglich. Und damit wurden gleich neun Stück am heutigen Mittwochvormittag vor dem Wiesntor abgeladen und in Stellung gebracht.
Betonsperren an den Hauptzugängen gehören schon seit einigen Jahren zu den umfangreichen Sicherheitskonzept für das Rosenheimer Herbstfest.
Bisher sahen sie aber eher unscheinbar aus. Die Riesen-Maßkrüge könnten nun ein weiteres begehrtes Fotomotiv bei den Wiesenbesuchern werden. In einigen anderen Großveranstaltungen wie beispielsweise dem Straubinger Gäubodenfest kommen sie bereits seit einigen Jahren zum Einsatz. Nun also auch in Rosenheim. Sie wurden übrigens vom Wirtschaftlichen Verband nicht gekauft sondern ausgeliehen.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Karin Wunsam)

Hier weitere Bilder vom Aufstellen der Beton-Bierkrüge:

Beton-Bierkrug Rosenheimer Herbstfest. Fotos: Innpuls.me
Beton-Bierkrug Rosenheimer Herbstfest. Fotos: Innpuls.me
Beton-Bierkrug Rosenheimer Herbstfest. Fotos: Innpuls.me
Beton-Bierkrug Rosenheimer Herbstfest. Fotos: Innpuls.me
Ein exklusiver Gewinn auf dem Herbstfest

Ein exklusiver Gewinn auf dem Herbstfest

Rosenheim – Der Kalender „Bilder aus Alt-Rosenheim“ feiert Geburtstag! Heuer jährt sich die Veröffentlichung des Rosenheimer Stadtarchivs bereits zum 30. Mal. Im Handel kaufen kann man ihn erst ab dem 12. September. Mit etwas Glück kann man ihn aber schon zuvor am Glückshafen im Herbstfest gewinnen.

Der Kalender kann zum Preis von 13 Euro im Stadtarchiv Rosenheim in der Reichenbachstraße 1a erworben oder unter www.stadtarchiv.de bestellt werden. Zusätzlich gibt es den Kalender im Städtischen Museum, im Holztechnischen Museum und im Rosenheimer Buchhandel zu kaufen.

Mit Aufnahmen historischer Bauten, kultureller Aktivitäten und längst vergangener Naturräume veranschaulicht der Kalender für 2024 abermals unbekannte Aspekte der Rosenheimer Stadtgeschichte. Jede Abbildung wird durch einen erklärenden Text beschrieben und in ihren historischen Kontext eingeordnet.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Cover Kalender – Stadtarchiv Rosenheim)

Polizei freut sich auf die Wiesn

Polizei freut sich auf die Wiesn

Rosenheim – Die Vorfreude auf das Rosenheimer Herbstfest steigt. Ab dem 26. August werden wieder rund eine Million Besucher auf der Loretowiese erwartet wird. Die Polizei hat dafür ein umfangreiches Sicherheitskonzept erstellt. Konkrete Gefährdungshinweise gibt es derzeit nicht.

Wie schon in den vergangenen Jahren wird der Leiter der Polizeiinspektion Rosenheim, Polizeidirektor Volker Klarner, gemeinsam mit seinem Stellvertreter, Polizeirat Andreas Nieß, die Einsatzleitung des Herbstfest übernehmen. Das Führungsduo wird zusammen mit den Kollegen sowohl auf dem Festgelände, als auch nach Wiesnende im Stadtbereich für die Sicherheit Bürger sorgen. Dazu gehört auch eine erhöhte Polizeipräsenz durch uniformierte und zivile Einsatzkräfte der Polizei rund um das Veranstaltungsgelände.
Unterstützt werden die Rosenheimer „Schandis“ dabei auch in diesem Jahr wieder durch geschlossene Einheiten der Bayerischen Bereitschaftspolizei, Einsatzzüge des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd – inklusive Reitergruppe und Diensthundeführer sowie durch Einsatzkräfte der Verkehrspolizeiinspektionen. Daneben sind auch Kräfte der Bundespolizei im Einsatz.

Sprengstoffsuchhunde durchsuchen täglich die Zelte

Im Rahmen der Sicherheitsmaßnahmen erfolgt unter anderem. eine tägliche Absuche der Zelte auf dem Herbstfest-Gelände unter Einsatz speziell ausgebildeter Sprengstoffsuchhunde. Mit österreichischen Kollegen aus dem benachbarten Tirol wird die Rosenheimer „Wiesnwache“ auch in diesem Jahr „grenzüberschreitende Wiesn-Streifen“ auf dem Herbstfest durchführen.

Um einen unkontrollierten Zugang zum Festgelände zu verhindern, wird es auch in diesem Jahr eine vollständige Umzäunung der Loretowiese geben. Zusätzlich werden an verschiedenen Eingängen Betonsperren als Durchfahrschutz angebracht. Die hohe Polizeipräsenz soll allen Besuchern ein gutes Sicherheitsgefühl vermitteln.

An den Zugängen finden Selektivkontrollen statt, wobei stichprobenartig Taschen- und Rucksackkontrollen durchgeführt werden. Ein Verbot, Taschen oder Rucksäcke mit auf das Festgelände zu nehmen, gibt es jedoch nicht. Um der Polizei und den Sicherheitsdiensten die Arbeit aber zu erleichtern und Wartezeiten an den Eingängen zu verhindern, appelliert die Polizei an die Besucher, größere Gepäckstücke wie Rucksäcke oder Taschen daheim zu lassen und keine gefährlichen Gegenstände wie Waffen, Messer oder Pfefferspray mitzuführen – dazu zählt auch der obligatorische Hirschfänger bei der Tracht für Männer.

Videoüberwachung wird erweitert

Die Videoüberwachung wird auf dem Herbstfestgelände erweitert und in der Innenstadt fortgeführt. Auch der Bahnhof Rosenheim wird wieder durch die örtlich zuständige Bundespolizei videoüberwacht sein. Zudem werden die eingesetzten Polizeikräfte mit Bodycams ausgestattet sein.

Die Wiesnwache – der Anlaufpunkt „für alle Fälle“

Die Polizei ist rund um die Uhr erreichbar! Auf dem Festgelände sind die Einsatzkräfte der Wiesnwache die besten Ansprechpartner bei Problemen. Die Wache am Glückshafen ist während der Festtage von 13 Uhr bis 24 Uhr geöffnet, natürlich auch am Wochenende. Die Polizei ist dort persönlich oder unter der Telefonnummer (08031) 200-2250 erreichbar. Außerdem kann man auch die Einsatzkräfte der Polizei auf ihren Streifenrunden jederzeit ansprechen und um Hilfe oder Auskunft bitten.

Natürlich hat auch jeder Besucher die Möglichkeit, sich unter der Notrufnummer 110 direkt mit der Einsatzzentrale im Polizeipräsidium in Verbindung zu setzen. Gerade bei verdächtigen Wahrnehmungen bittet die Polizei darum, das unverzüglich und ohne Scheu zu tun!

Übrigens – manch Ärger und Gefahr sind leicht zu vermeiden
  • „Kraftlackel“ und „Stänkerer“ machen nur einen verschwindend geringen Anteil an der Besucherflut aus. Sollten man aber trotzdem auf solche treffen, Streitigkeiten und Pöbeleien am besten ganz aus dem Weg gehen, nicht provozieren lassen und gegebenenfalls an die Beamten der Wiesnwache wenden. Die Polizei wird zur Verhütung von Straftaten auch in diesem Jahr Personen in Gewahrsam nehmen. Randalierer müssen außerdem mit einem Wiesnverbot des Veranstalters rechnen!

  • Jugendschutz wird großgeschrieben!  Die enge Zusammenarbeit bei den Kontrollen mit dem Ordnungs- und Jugendamt der Stadt Rosenheim hat sich bewährt und wird auch heuer fortgesetzt. Die Polizei appelliert daher an die gastronomischen Betriebe auf dem Festplatz und in der Innenstadt, aber auch an Betreiber von Tankstellen, Getränkemärkten und anderen Geschäften, keinerlei Alkohol an Kinder abzugeben und Jugendliche nur im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen zu bedienen. In erster Linie stehen natürlich Eltern und andere mit der Erziehung beauftragte Personen in der Pflicht.
  • Alkohol und Autofahren vertragen sich nicht. Der mögliche Führerscheinverlust ist angesichts der erheblichen Unfallgefahren für sich und andere dabei noch das geringste Übel. Achtung! Auch mit dem Fahrrad ist man nicht gänzlich „aus dem Schneider“. Darum am besten im Vorfeld die Heimfahrt organisieren, wenn man sich eine gemütliche Maß Bier gönnen will.
  • Diebstahl ist Diebstahl, auch wenn es „nur“ ein Maßkrug ist. Also  den Krug dort lassen, wo er hingehört, nämlich im Bierzelt. Eine Anzeige wegen Diebstahls, die mögliche Gefahr, dass dieser von jemanden als Schlagwerkzeug genutzt wird oder eine Verletzung durch Glasscherben können weder der materielle, noch der ideelle Wert des „illegalen Souvenirs“ wettmachen.
  • Schöne Fotos auf dem Herbstfest gehören dazu – aber nicht aus der Luft! Auf dem Herbstfestgelände, sowie generell über Menschenansammlungen besteht ein absolutes Flugverbot. Drohnenflüge sind daher zu jeder Zeit untersagt und Verstöße können empfindliche Strafen nach sich ziehen
  • Auch Langfinger gehen zum Herbstfest. Gerade die Menschenmengen bei Großveranstaltungen erleichtern Dieben ihre krummen Touren. Deshalb keine Wertgegenstände, Taschen oder Handys unbeaufsichtigt ablegen. Nur so viel Bargeld mitnehmen, wie man voraussichtlich braucht. Dass EC-Karte und Geheimnummer niemals gemeinsam aufbewahrt werden, sollte selbstverständlich sein. Sollte es trotzdem zum Diebstahl kommen, an die Polizei wenden.
  • Sein Auto „am Haken“ eines Abschleppfahrzeuges sieht wohl keiner gerne. Viel stressfreier als die wegen begrenztem Angebot mühsame Parkplatzsuche ist die Anreise mit dem öffentlichen Personennahverkehr. So kann man zudem noch vermeiden, dass wegen unzulässigen Parkens ein Verwarnungsgeld fällig wird oder in schwerwiegenderen Fällen ein polizeiliches Abschleppen veranlasst werden muss. Dann wird’s nämlich richtig teuer.
  • Die berühmte Nadel im Heuhaufen ist oft leichter zu finden als verlorengegangene Gegenstände auf dem pulsierenden Festgelände. Fundsachen können während der Veranstaltung auf dem Festgelände am Haupteingang und zu den üblichen Öffnungszeiten beim Fundamt der Stadt Rosenheim abgeholt und abgegeben werden.
  •  Rücksicht nehmen auf die Anwohner rund um das Festgelände! Denn gerade die Anrainer haben ein Anrecht auf Ihre Nachtruhe. Den Müll in dafür vorgesehenen Behältnissen und nicht in den Vorgärten entsorgen rund um die Loretowiese. Und zum „Austreten“ die zahlreichen Toilettenanlagen auf dem oder rund um das Festgelände nutzen. 
    (Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Innpuls.me)
Weihnachtszeit beginnt heuer vor der Wiesn

Weihnachtszeit beginnt heuer vor der Wiesn

Rosenheim – „Ja, is`denn heut scho`Weihnachen?“ – dieser berühmte Werbeslogan von Fußballlegende Franz Beckenbauer aus dem Jahr 1998 kam uns bei diesem Foto unseres Kollegen Hendrik Heuser in den Sinn. Tatsächlich aktuell und damit noch a bisserl früher als 2022.

Im vergangenen Jahr waren Lebkuchen und Dominosteine erst in der zweiten Herbstfestwoche in den Rosenheimer Supermärkten erhältlich. Heuer startet der Verkauf dieser Weihnachtsleckereien nun schon vor Wiesnbeginn. Schoko-Weihnachtsmänner hat unser Kollege bei seinem Einkauf aber noch nicht gesichtet. Dauert aber sicherlich dann auch nicht mehr sehr lange.
Unsere Meinung dazu: Uns sind derzeit noch die Lebkuchen-Herzen auf der Wiesn lieber!?
(Quelle: Beitragsbild, Info: Hendrik Heuser / Bildtext: Karin Wunsam)

Winteröffnungszeiten beim Friedhof

Winteröffnungszeiten beim Friedhof

Rosenheim – Mit dem Beginn der Rosenheimer Wiesn gilt auf dem Friedhof am Kapuzinerkloster  die Winteröffnungszeit. Ab dem 26. August öffnet der Friedhof um 7Uhr und schließt um 18 Uhr.

Auf das Schließen der Tore wird – wie üblich – durch das Läuten der Friedhofsglocke hingewiesen. Nach Schließung kann das Friedhofsgelände jederzeit über das Drehkreuz am Nordausgang verlassen werden.
Die frühzeitige Änderung der Öffnungszeiten ist der unmittelbaren Nähe des Friedhofs zum Herbstfestgelände geschuldet.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Anrufsammeltaxi während der Wiesn

Anrufsammeltaxi während der Wiesn

Rosenheim –  Das Anrufsammeltaxi der Stadtwerke Rosenheim bringt jedes Jahr viele Wiesnbesucher nach Hause. Weil an den Haltestellen rund um die Loretowiese das Gedränge immer groß ist, stehen während dieser Zeit aus Sicherheitsgründen aber vier AST-Haltestellen nicht zur Verfügung.

Hier die Pressemitteilung im Wortlaut:
Die Fahrten können telefonisch oder online gebucht werden. Erfahrungsgemäß sind während des Herbstfestes die Menschenansammlungen an den vier Haltestellen rund um die Loretowiese so groß, dass die Fahrer des Anrufsammeltaxis die Fahrgäste nicht sicher aufnehmen können. Deshalb werden vom 26. August bis zum 10. September folgende Haltestellen nicht zum Einsteigen zur Verfügung stehen:

  • Kaiserstraße/Loreto
  • Ellmaierstraße
  • Ebersberger Straße/Karo Gymnasium
  • Mittertor

Die nächste AST-Haltestelle befindet sich am zentralen Busbahnhof Stadtmitte in der Heilig-Geist-Straße an der Haltestelle G.
Ausführliche Informationen und den aktuellen Fahrplan gibt es im Internet unter swro.de/ast.
Die SWRO wünschen allen Herbstfest-Besuchern eine zünftige Wiesn und einen sicheren Heimweg.
(Quelle: Pressemitteilung Stadtwerke Rosenheim / Beitragsbild: re)