Rosenheim: Polizei warnt vor falschen 20-Euro-Scheinen

Rosenheim: Polizei warnt vor falschen 20-Euro-Scheinen

Rosenheim – In den vergangenen Tagen sind im Rosenheimer Stadtgebiet vermehrt falsche 20-Euro-Scheine in Umlauf gebracht worden – unter anderem auch auf dem Rosenheimer Herbstfest. Betroffen waren nach Polizeiangaben verschiedene Geschäfte, Tankstellen und Verkaufsstände. Die Kriminalpolizei Rosenheim hat die Ermittlungen übernommen und warnt eindringlich vor weiterem Schaden.

Die Falsifikate tragen oft die beginnende Seriennummer „SS300…“. Opfer von Falschgeld bleiben auf ihrem Schaden sitzen, da Banknoten nicht ersetzt werden. Die Polizei rät daher, bei der Annahme von Geldscheinen das Prinzip „Fühlen – Sehen – Kippen“ anzuwenden und Banknoten im Zweifel mit Originalen vom Geldautomaten zu vergleichen.
Besonders Gewerbetreibende sollen aufmerksam bleiben. Die Polizei bittet:

  • Bei Verdacht sofort den Notruf 110 wählen.
  • Mutmaßliches Falschgeld nicht weitergeben – das ist strafbar.
  • Vermeiden, dass weitere Personen den Schein anfassen, um Spuren zu sichern.

Hinweise zu möglichen Tätern an die Polizei weitergeben.👉 Wichtig: Wer Falschgeld bewusst weitergibt, um den eigenen Schaden zu verringern, macht sich selbst strafbar.

Weitere Informationen zur Erkennung von Falschgeld bietet die Deutsche Bundesbank auf ihrer Internetseite.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Rosenheimer Herbstfest: Nachdenkliche Töne beim Schausteller-Gottesdienst

Rosenheimer Herbstfest: Nachdenkliche Töne beim Schausteller-Gottesdienst

Rosenheim – Die Wiesn schlief noch, als sich am heutigen Dienstagvormittag (9.9.2025) Schausteller, Wirte und zahlreiche Ehrengäste in der Klosterkirche zum traditionellen Schausteller-Gottesdienst versammelten. Vertreten wurde Schaustellerseelsorger Sascha Ellinghaus diesmal von Pfarrer Martin Fuchs, der in seiner Predigt mahnende Worte fand: „Feiern ist zum Selbstzweck geworden.“

Der Schausteller-Gottesdienst hat beim Rosenheimer Herbstfest eine lange Tradition. Pfarrer Fuchs, Vorgänger von Ellinghaus, sprang kurzfristig ein, da dieser aktuell dienstlich in Rom weilt. Für Fuchs war es der erste Besuch am Herbstfest seit elf Jahren. „Es freut mich sehr, heute wieder da zu sein“, sagte er zum Auftakt.

Schaustellergottesdienst 2025. Fotos: Innpuls.me

Reinhold Frey, Vorsitzender des Wirtschaftlichen Verbandes, wurde mit einer Ehrenurkunde der Schausteller ausgezeichnet. Fotos. Innpuls.me

In seiner Predigt stellte er jedoch kritische Fragen zum Zeitgeist: Es gebe unzählige Gründe zu feiern, doch die Anlässe würden zunehmend in den Hintergrund treten. Einen Grund dafür sieht er in der fortschreitenden Technisierung – auch auf den Festwiesen. „Umso wichtiger ist es, die Menschen hinter den Fassaden zu sehen“, betonte er.

Weißwurstfrühstück als Treffpunkt

Musikalisch begleitet wurde der Gottesdienst vom Hamberger Viergesang. Für viele Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft, Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten bot er eine willkommene Auszeit vom Festtrubel. Anschließend ging es gemeinsam zum Weißwurstfrühstück bei Johann Auer. Hermann Tomczyk, Ehrenvorstand des Wirtschaftlichen Verbands, nutzte die Gelegenheit, den Schaustellern zu danken: Sie seien stets bereit, soziale Aktionen wie den Kindergartentag zu unterstützen. In diesem Jahr stellten sie zudem Lkws für Straßensperrungen beim Wiesneinzug und beim Erntedankfest bereit.

Dank und Auszeichnungen

Auch Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März griff die Worte von Pfarrer Fuchs auf. „Vieles geschieht heute zum Selbstzweck“, sagte er nachdenklich. Dies führe oft zu Undankbarkeit.
Mit dem bisherigen Verlauf des Herbstfestes zeigte sich Max Fahrenschon, Vorsitzender des Bayerischen Landesverbands der Marktkaufleute und Schausteller, zufrieden: „Es passt alles“.  Möglich sei das aber nur, weil alle zusammenhelfen würden.
Für Reinhold Frey, Vorsitzender des Wirtschaftlichen Verbands, gab es noch eine besondere Ehrung: Fahrenschon überreichte ihm einen Zinnkrug und eine Ehrenurkunde für langjährige Unterstützung und gute Zusammenarbeit.
(Quelle Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild/ Fotos: Karin Wunsam)

Polizei zieht positive Zwischenbilanz zum Rosenheimer Herbstfest

Polizei zieht positive Zwischenbilanz zum Rosenheimer Herbstfest

Rosenheim – Zur Halbzeit des Rosenheimer Herbstfests zeigt sich die Polizei zufrieden: Nach acht Tagen Herbstfest verläuft die Wiesn bislang friedlich und familienfreundlich – auch wenn es einige Ausreißer gab.

Die Fallzahlen bewegen sich laut Auskunft der Polizeiinspektion Rosenheim insgesamt auf dem Niveau der Vorjahre, in manchen Bereichen gab es aber deutliche Unterschiede.

Mehr Wiesnverbote, weniger Körperverletzungen

Bis Sonntag (7.9.2025) sprach die Polizei 52 Wiesnverbote aus – im Vorjahr waren es 35. Die Zahl der Körperverletzungsdelikte ging dagegen zurück: sieben Anzeigen wurden registriert (2024: 13). In sechs Fällen mussten Festbesucher in Gewahrsam genommen werden (2024: 3). Auch Diebstähle bewegten sich auf leicht höherem Niveau: Zehn Mal wechselten vor allem Fahrräder und Handys ungewollt den Besitzer (2024: 9).

Verkehr bleibt Problemzone

Der Straßenverkehr gab bislang am meisten Grund für Beanstandungen: sieben Fahrzeugführer fielen mit überhöhten Alkoholwerten auf (2024: 3). Dazu mussten 72 Fahrzeuge abgeschleppt werden – ein neuer Höchststand. Viele Autofahrer ließen zudem verbotswidrig Fahrgäste direkt am Haupteingang aussteigen. Die Polizei appelliert eindringlich, legale Parkplätze zu nutzen.

Jugendliche im Fokus

Der Jugendbeamte von Polizei und Stadt war ebenfalls unterwegs: Zahlreiche Jugendliche wurden mit Zigaretten erwischt. Positiv: In den Festzelten hielten sich die Wirte an die Regeln, Bier blieb für Minderjährige tabu. Auffälliger war dagegen das „Vorglühen“ – immer mehr Jugendliche konsumieren bereits vor dem Fest Alkohol, oft auch Hochprozentiges.
Die Polizei Rosenheim will weiterhin mit starker Präsenz auf dem Festgelände für Sicherheit sorgen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim – Stand: Sonntag, 8.9.2025, 15 Uhr, Beitragsbild: Polizeiinspektion Rosenheim)

Erntedankfest in Rosenheim: Farbenprächtiger Festzug und nachdenkliche Predigt

Erntedankfest in Rosenheim: Farbenprächtiger Festzug und nachdenkliche Predigt

Rosenheim – Blau-weißer Himmel, festliche Klänge und bunte Trachten bestimmten das Erntedankfest am heutigen Sonntag (7.9.2025) in Rosenheim. Neben einem farbenprächtigen Festzug gab es beim Gottesdienst im Mangfallpark Süd auch nachdenkliche Impulse zu Dankbarkeit und Verzicht. 
Erntedank in Rosenheim 2025. Fotos: Innpuls.me
Das hat Tradition: ‚Viel Muskelschmalz ist erforderlich, um das rund 160 Kilogramm schwere Holzkreuz beim Kirchenzug vom Max-Josefs-Platz zum Mangfallpark Süd zu befördern. Fotos: Innpuls.me
Im vergangenen Jahr kamen die Gläubigen beim Gottesdienst unter freiem Himmel noch bei hochsommerlichen Temperaturen ordentlich ins Schwitzen. Heuer zeigte sich das Wetter von seiner angenehmen Seite, als sich der Kirchenzug pünktlich um 9.15 Uhr vom Max-Josefs-Platz – der „guten Stube“ Rosenheims – in Bewegung setzte. Über 30 Vereine, Musikkapellen, Pferdegespanne und Erntekronen aus Stadt und Landkreis zogen zum Mangfallpark Süd. Ein besonderer Hingucker war auch diesmal wieder das Erler Kreuz – Symbol für Glauben, Hoffnung und Zusammenhalt über die Grenzen hinweg. Sechs Männer trugen das schwere Holzkreuz, vier weitere sicherten es auf dem Weg zum Festplatz ab.
Erntedank in Rosenheim 2025. Fotos: Innpuls.me
Sepp und Magdalena Linner brachten Trauben und Brot bei der Eucharistiefeier zum Altar.
Für die musikalische Umrahmung sorgte der Hamberger Viergesang. Eine wichtige Rolle spielt beim Erntedankfest traditionell das Bauern­ehepaar, das bei der Eucharistiefeier Brot und Trauben zum Altar bringt. Diese Aufgabe übernahmen in diesem Jahr Sepp und Magdalena Linner aus Bad Endorf.
Erntedank in Rosenheim 2025. Fotos: Innpuls.me
Das Erntedankfest konnte auch in diesem Jahr wieder unter freiem Himmel im Mangfallpark Süd stattfinden.
Zelebriert wurde der Gottesdienst von Stadtpfarrer Thomas Schlichting und dem evangelischen Pfarrer Bernd Rother. In Form eines Zwigesprächs widmeten sie sich den Themen Dankbarkeit und Verzicht. Die Gläubigen forderten sie dazu auf, in einem Gedankenspiel bewusst Dinge loszulassen und zu überlegen, was im Leben wirklich gebraucht wird. Am Ende ihrer Predigt lenkten die Geistlichen den Blick in Richtung Rosenheimer Herbstfest – in Dankbarkeit für jede Frucht, für jedes halbe Hendl und jede frische Maß Bier.
Erntedank in Rosenheim 2025. Fotos: Innpuls.me
Auch die festlich geschmückten Kutschen der Brauereien waren beim Festzug zur Loretowiese mit dabei.
Nach dem Gottesdienst setzte sich der Festzug erneut in Bewegung und führte durch die Rosenheimer Innenstadt. Viele Schaulustige säumten die Straßen, darunter auch die festlich geschmückten Kutschen der Brauereien.
(Quelle: Artikel Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Karin Wunsam)

Hier Impressionen des Erntedankfestes in Rosenheim 2025;

Erntedank in Rosenheim 2025. Fotos: Innpuls.me
Erntedank in Rosenheim 2025. Fotos: Innpuls.me
Erntedank in Rosenheim 2025. Fotos: Innpuls.me
Erntedank in Rosenheim 2025. Fotos: Innpuls.me
Erntedank in Rosenheim 2025. Fotos: Innpuls.me
Erntedank in Rosenheim 2025. Fotos: Innpuls.me
Erntedank in Rosenheim 2025. Fotos: Innpuls.me
Erntedank in Rosenheim 2025. Fotos: Innpuls.me
Erntedank in Rosenheim 2025. Fotos: Innpuls.me
Erntedank in Rosenheim 2025. Fotos: Innpuls.me
Erntedank in Rosenheim 2025. Fotos: Innpuls.me
Erntedank in Rosenheim 2025. Fotos: Innpuls.me
Erntedank in Rosenheim 2025. Fotos: Innpuls.me
Erntedank in Rosenheim 2025. Fotos: Innpuls.me
Erntedank in Rosenheim 2025. Fotos: Innpuls.me
Erntedank in Rosenheim 2025. Fotos: Innpuls.me
Erntedank in Rosenheim 2025. Fotos: Innpuls.me
Erntedank in Rosenheim 2025. Fotos: Innpuls.me
Erntedank in Rosenheim 2025. Fotos: Innpuls.me
Erntedank in Rosenheim 2025. Fotos: Innpuls.me
Erntedank in Rosenheim 2025. Fotos: Innpuls.me
Erntedank in Rosenheim 2025. Fotos: Innpuls.me
Erntedank in Rosenheim 2025. Fotos: Innpuls.me
Erntedank in Rosenheim 2025. Fotos: Innpuls.me
Erntedank in Rosenheim 2025. Fotos: Innpuls.me
Erntedank in Rosenheim 2025. Fotos: Innpuls.me
Erntedank in Rosenheim 2025. Fotos: Innpuls.me
Erntedank in Rosenheim 2025. Fotos: Innpuls.me
Erntedank in Rosenheim 2025. Fotos: Innpuls.me
Erntedank in Rosenheim 2025. Fotos: Innpuls.me
Erntedank in Rosenheim 2025. Fotos: Innpuls.me
Erntedank in Rosenheim 2025. Fotos: Innpuls.me
Erntedank in Rosenheim 2025. Fotos: Innpuls.me
Erntedank in Rosenheim 2025. Fotos: Innpuls.me
Erntedank in Rosenheim 2025. Fotos: Innpuls.me
Erntedank in Rosenheim 2025. Fotos: Innpuls.me
Erntedank in Rosenheim 2025. Fotos: Innpuls.me
Erntedank in Rosenheim 2025. Fotos: Innpuls.me
Erntedank in Rosenheim 2025. Fotos: Innpuls.me
Erntedank in Rosenheim 2025. Fotos: Innpuls.me
Erntedank in Rosenheim 2025. Fotos: Innpuls.me
Erntedank in Rosenheim 2025. Fotos: Innpuls.me
Erntedank in Rosenheim 2025. Fotos: Innpuls.me
Erntedank in Rosenheim 2025. Fotos: Innpuls.me
Erntedank in Rosenheim 2025. Fotos: Innpuls.me
Erntedank in Rosenheim 2025. Fotos: Innpuls.me
Erntedank in Rosenheim 2025. Fotos: Innpuls.me
Erntedank in Rosenheim 2025. Fotos: Innpuls.me
Erntedank in Rosenheim 2025. Fotos: Innpuls.me
Erntedank in Rosenheim 2025. Fotos: Innpuls.me
Rosenheimer Stadtarchiv bringt Kalender „Bilder aus Alt-Rosenheim“ heraus

Rosenheimer Stadtarchiv bringt Kalender „Bilder aus Alt-Rosenheim“ heraus

Rosenheim – Das Rosenheimer Stadtarchiv präsentiert die 32. Ausgabe des Kalenders „Bilder aus Alt-Rosenheim“ für 2026. Seltene historische Aufnahmen von Gebäuden, Straßenszenen und Persönlichkeiten werden jeweils mit erklärenden Texten ergänzt.

Exklusiv während des Rosenheimer Herbstfests ist der Kalender ein möglicher Gewinn im Glückshafen. Ab Dienstag (16.9.2025) ist er zudem für 13 Euro im Stadtarchiv (Reichenbachstraße 1a), im regionalen Buchhandel, im Städtischen Museum und im Holztechnischen Museum Rosenheim erhältlich. Auch eine Bestellung online unter www.stadtarchiv.de ist möglich.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Wiesn-Blaulicht: Tag 6

Wiesn-Blaulicht: Tag 6

Rosenheim – Schönes Spätsommerwetter, gute Stimmung und viele Besucher – so lässt sich der sechste Tag auf dem Rosenheimer Herbstfest kurz zusammenfassen. Die Polizei beschäftigte unter anderem ein falscher 20er und ein „Aufreißer“ im wahrsten Sinne des Wortes.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:

JugendschutzVielzahl von Kontrollen – Der Jugendschutz ist ein wichtiger Punkt und einer der Schwerpunkte der Rosenheimer Polizei. Vor allem wird das Umfeld in den Fokus bei Kontrollmaßnahmen genommen. Bei mehreren Jugendlichen konnten Zigaretten und E-Zigaretten aufgefunden werden. Auch Alkohol spielt eine Rolle, darunter häufig Hochprozentiger. „Vorglühen“ ist der Grund für die Mitnahme von Schnaps. Die Rosenheimer Polizei nimmt die Sachen und Gegenstände ab und verständigt die Erziehungsberechtigten.

Eigentlich Strom – aber trotzdem getankt – Ein E-Scooter braucht für seine Energiezufuhr ja Strom und keinen Kraftstoff. Kurz nach Mitternacht fuhr direkt an den Einsatzkräften der Rosenheimer Polizei, ein 54-Jähriger E-Scooter-Fahrer aus Hof vorbei. Er hatte zwar keinen Kraftstoff getankt, aber dafür etwas zu viel Gerstensaft. Ein Atemalkoholtest ergab über 0,50 Promille. Ein Bußgeldverfahren ist die Folge für den Mann aus Hof.

Aufreißer – Auf einen echten Aufreißer, trafen die Einsatzkräfte kurz vor Betriebsende an einem der Ausgänge an. Der 24-jährige Mann aus München, ging an einem aufgehängten Plakat einer Brauerei vorbei. Vor Imponiergabe, vielleicht auch wegen alkoholbedingtem Emotionsüberschusses, ging der Münchener zum Plakat. Abgerissen, aufgrissen und zerrissen, war das Endprodukt seiner Annäherung an das Plakat. Ein erwähnenswerter Sachschaden entstand dabei nicht und dem Münchener wurde von den Beamten ein freundliches „Servus“ zugerufen.

Doppelt hält besser – Es mag sicher oft so sein, dass doppelt besser hält. Aber nach dem Ausspruch eines Wiesnverbots vor ein paar Tagen erneut auf dem Festgelände angetroffen und gestern dann zum zweiten Mal geht in eine Richtung der Dreistigkeit. Der 16-Jährige meinte bei seinem zweiten Verbotsbesuch, dass er ja auf das Herbstfest müsse. Er muss unbedingt das Fest mit seiner Erscheinung beglücken, da er ja Fahrchips hat. Was soll er denn sonst damit machen, so seine an sich selbst gestellte Frage. Die Wiesnwache hatte eine schnelle Lösung. Fahrgeschäfte für den 16-Jährige durch Verbringen vom Festgelände geschlossen.

Nicht falscher 50er – aber falscher 20er – Der Ausspruch zum „falschen 50er“ hat seinen Ursprung zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Zwar handelte es sich beim gestrigen Fall nicht um eine gefälschte 50er Münze kurz nach der Kaiserzeit, angelehnt an das Zitat, wohl aber um einen gefälschten 20-Euro-Schein. Von der Betreiberin eines Fahrgeschäfts wurde dieser Schein gegen 22.00 Uhr erkannt. Ein bisher unbekannter Täter wollte mit dem falschen 20er Fahrchips kaufen. Als sie die gefälschte Banknote erkannte, den Mann ansprach, konnte dieser unerkannt in der Besuchermenge verschwinden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)