Rosenheimer Herbstfest, 1952

Rosenheimer Herbstfest, 1952

Rosenheim – Am heutigen Sonntag endet das Rosenheimer Herbstfest und damit gibt es zum Abschluss noch einmal ein Wiesnbild aus längst vergangenen Zeiten: unsere fotografische Zeitreise geht zurück in das Jahr 1952.

Attraktionen gab es auch damals schon reichlich und der Ansturm war auch schon ganz schön groß. Interessant ist aber auch der Blick zu den Gebäuden dahinter.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Wiesn-Blaulicht: Tag 14

Wiesn-Blaulicht: Tag 14

Rosenheim – Für eine „Insta-Story“ begab sich eine Tirolerin samt „Kameramann“ auf das Dach des Proseccostadls auf dem Rosenheimer Herbstfest. Was sonst noch alles am gestrigen Freitag auf der Wiesn passiert ist, erfahrt Ihr wie immer im Wiesn-Blaulicht.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Der Wiesn-Endspurt ist eingeläutet und zahlreiche Besucher nutzten noch einmal die Gelegenheit, die fünfte Rosenheimer Jahreszeit zu genießen. Nicht nur die Zelte waren sehr gut ausgelastet, was sich auch bei der Wiesnwache spürbar bemerkbar machte, sondern auch die Pension „Ellmaierstraße“ berichtete über vermehrte Buchungsanfragen. Erfreulicher Aufgriff: der „falsche Fuffziger“ versuchte erneut seine Blüten unters Volk zu bringen, konnte aber durch einen Standlbesitzer erkannt und daraufhin festgenommen werden.

„Der wilde, wilde Westen, fängt gleich hinter Hamburg an“ sangen einst die Cowboys von Truck Stop und haben dabei gewiss nicht an ein österreichisches Cowgirl gedacht, die sich die besten Aufnahmen für ihre „Insta-Story“ auf dem Dach des Proseccostadls erhoffte. Als sie sich zu einem wilden Ritt im Stile eines Viehhirten aus der weiten Prärie aufmachte, war der richtige Zeitpunkt gekommen, um dem Treiben ein Ende zu bereiten. Für die Tirolerin und ihren Kameramann war die Wiesn beendet und beide machten sich auf die Heimreise in den beschaulichen Süden.

„Bauernschlauer“ Münchner landet in Sackgasse

Dumm gelaufen könnte man sagen, wenn man den Fluchtversuch eines 45-jährigen Autofahrers näher betrachtet. Dieser befand sich mit seinem vierrädrigen Untersatz nach einem ausgiebigen Wiesnbesuch auf den Weg in sein Domizil in die Landeshauptstadt, als er in seinem eingeschränkten Sichtfeld eine Kontrollstelle erblickte. Als „Exitstrategie“ wählte er die erste Straße rechts, was sich als fatale Fehlentscheidung herausstellte. Der vermeintliche Ausweg endete in einer Sackgasse und der „bauernschlaue“ Münchner landete in den Armen der Ordnungshüter.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Innpuls.me)

Rosenheimer Herbstfest, 1957

Rosenheimer Herbstfest, 1957

Rosenheim – Zum Endspurt des Rosenheimer Herbstfestes 2023 gibt es auch heute wieder in unserer historischen Rubrik einen Fotooldie von der Wiesn. Das Foto entstand im Jahr 1957.

Den drei Kindern scheint die Wiesn ganz alleine zu gehören. Wir gehen mal davon aus, dass die Aufnahme früh am Morgen oder vielleicht noch vor der offiziellen Eröffnung entstand. 
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Feuerwerk läutete Wiesnendspurt ein

Feuerwerk läutete Wiesnendspurt ein

Rosenheim – Der Endspurt des Rosenheimer Herbstfestes wurde am gestrigen Donnerstagabend fulminant mit dem traditionellen Brillant-Feuerwerk eingeläutet. 

Feuerwerk Rosenheimer Herbstfest 2023. Foto: Innpuls.me
Feuerwerk Herbstfest Rosenheim 2023. Foto. Innpuls.me

Das große Brillant-Feuewerk am letzten Wiesndonnerstag hat eine lange Tradition. Seit einigen Jahren gibt es dazu aber auch kritische Stimmen, ob dieses Himmelsspektakel überhaupt noch zur Zeit passt.
In diesem Jahr hielt der Wirtschaftliche Verband aber ein weiters Mal an der Tradition fest. Knapp 15 Minuten dauerte das Spektakel. Weit über 1000 Raketen wurden dafür  in die Luft geschossen. Am Himmel „erblühten“ Blumen, kreisten „Planeten“ und zum Abschluss regnete gut eine Minute noch ein „Goldregen“ auf die Wiesn nieder.
Damit ist der Endspurt eingeläutet. Am kommenden Sonntagabend verabschiedet sich das Herbstfest 2023.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Karin Wunsam)

Zoll nimmt Wach- und Sicherheitsgewerbe ins Visier

Zoll nimmt Wach- und Sicherheitsgewerbe ins Visier

Rosenheim / Weilheim / Traunstein – Der Zoll nahm jüngst das Wach- und Sicherheitsgewerbe ins Visier. Bundesweit fanden Schwerpunktprüfungen gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung statt – auch auf dem Rosenheimer Herbstfest.

Pressemitteilung im Wortlaut:
Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Zolls (FKS) ging  im gesamten Bundesgebiet im Rahmen einer verdachtsunabhängigen Schwerpunktprüfung verstärkt gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigungsverhältnisse im Wach- und Sicherheitsgewerbe vor. Dabei waren insgesamt 2.500 FKS-Beschäftigte in Einsatz.
Im Fokus standen dabei sämtliche Aufgabenbereiche dieser Branche, wie beispielsweise Sicherheitstätigkeiten bei Veranstaltungen und Objektschutz.

Beim Hauptzollamt Rosenheim waren insgesamt 50 Beschäftigte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit unterwegs und prüften die Beschäftigungsverhältnisse im Wach- und Sicherheitsgewerbe. Im Rahmen der Schwerpunktaktion wurden unter anderem die Einhaltung sozialversicherungsrechtlicher Pflichten, der unrechtmäßige Bezug von Sozialleistungen und die illegale Beschäftigung von Ausländern überprüft. Darüber hinaus spielen auch die illegale und unerlaubte Arbeitnehmerüberlassung sowie die Prüfung des Mindestlohns eine bedeutende Rolle. Die Prüfungen wurden sowohl im Rahmen von Personenbefragungen, als auch als Geschäftsunterlagenprüfung (Lohn- und Finanzbuchhaltung) durchgeführt.
In einem Fall kam es dazu, dass unmittelbar nach dem Eintreffen der Zollbeamten mehrere Beschäftigte einer Sicherheitsfirma sich der Befragung zu Ihrer Person entzogen haben. Damit konnten sich diese jedoch höchstens einen zeitlichen Aufschub verschaffen. Derzeit werden deren Personalien ermittelt.

Insgesamt 35 Personenbefragungen auf dem Rosenheimer Herbstfest

Vielleicht etwas überraschend für die Besucherinnen und Besucher des Rosenheimer Herbstfestes war das vielfache Auftreten des Zolls. In vier Einsatzteams von insgesamt 22 Zollbeamten und Zollbeamtinnen, unterstützt von zwei Betriebsprüfern des Finanzamts Rosenheim, konnten im Laufe des späten Freitagnachmittags insgesamt 35 Personenbefragungen durchgeführt werden. Bislang ergaben die dort getroffenen Erhebungen in einem Fall den Verdacht einer Unterschreitung des gesetzlichen Mindestlohnes (derzeit 12,00 EUR). Außerdem sind ebenfalls weitere Prüfungen in zwei Fällen wegen des Verdachts der Beitragsvorenthaltung, d.h. unter anderem wegen fehlender Anmeldung zur Sozialversicherung, erforderlich.
Insgesamt ergaben am Ende des Tages die durchgeführten Prüfungen durch die Einsatzkräfte der drei FKS-Standorte des Hauptzollamts Rosenheim (Rosenheim, Weilheim, Traunstein) in acht Fällen den Verdacht auf Unterschreitung des vorgegebenen Mindestlohnes, in drei Fällen den Verdacht auf Beitragsvorenthaltung (§ 266a Abs.1 und 2 StGB) sowie in einem Fall den Verdachts der unerlaubten Ausländerbeschäftigung. Die Prüfungen dauern noch an.
(Quelle: Pressemitteilung Hauptzollamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto Innpuls.me)

 

Rosenheimer Herbstfest, 1951

Rosenheimer Herbstfest, 1951

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1951. Auf der historischen Aufnahme sehen wir die Kollmann-Schiffschaukel auf dem Rosenheimer Herbstfest.

Die Schiffschaukel war viele Jahre auf dem Rosenheimer Herbstfest vertreten und erfreute sich bei Jung und Alt größter Beliebtheit. In Zeiten von höher, schneller, weiter, ist dieses Stück Nostalgie aber immer seltener auf Volksfesten vertreten und auch bei uns in Rosenheim ist die Zeit dieses Wiesnvergnügens längst Geschichte.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)