Besuch im Bauernhofkindergarten

Besuch im Bauernhofkindergarten

Bruckmühl / Landkreis Rosenheim – Idyllisch gelegen, im kleinen Ort Noderwiechs in Bruckmühl, befindet sich der Bauernhof der Familie Ettenhuber. Der Bioland-zertifizierte Hof betreibt jedoch nicht nur ökologische Landwirtschaft, sondern auch einen Kindergarten. Die Rosenheimer Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig war zu Besuch.

31 Buben und Mädchen werden derzeit von 10 Erzieherinnen, Kinderpflegerinnen und Praktikantinnen auf dem Bauernhofkindergarten Lindenbaum betreut. Unter den Kindern befinden sich auch fünf Integrationskinder, denen besonderer Förder- und Betreuungsbedarf zusteht.
Die Leiterin, Annerose Ettenhuber, zeigte der CSU Bundestagsabgeordneten Daniela Ludwig die teilweise neu errichteten und renovierten Räumlichkeiten des Kindergartens. Um die Privaträume der Familie Ettenhuber von den Kindergartenräumen besser zu trennen, wurden im vergangenen Jahr größere Umbaumaßnahmen getätigt. Eine Investition, die auch weitere – dringend benötigte – Kindergartenplätze geschaffen hat. Hierfür wurde der Heuboden ausgebaut und viel Platz auch im Innenraum geschaffen. Doch die Kinder zieht es gerade jetzt im Sommer selbstverständlich raus in den weitläufigen Garten. Neben einem Wasserspielplatz, einem großen Sandkasten, Schaukeln und vielen weiteren Spielgeräten bildet die große Linde das Herzstück des Gartens.

Kinder dürfen Esel füttern
und den Stall der Meerschweinchen ausmisten

Zu den täglichen Routinen der Kinder gehört es die Esel zu füttern, den Stall der Meerschweinchen auszumisten und beim silieren dabei zu sein. Auch bepflanzen und pflegen die Kinder mit Hilfe ihrer Betreuerinnen ein Hochbeet und sammeln die Eier aus dem Hühnerstall. Die Vorschulkinder dürfen sogar zum Kühe melken mitkommen. Hin und wieder sind die Kinder auch dabei, wenn ein Kalb geboren wird und dürfen diesem einen Namen geben.
Einmal in der Woche ist Waldtag. An diesem Tag marschieren die Kinder gemeinsam in den Wald der Familie Ettenhuber und können die Natur hier hautnah erleben und erforschen. „Mir ist es wichtig, dass die Kinder viel Kontakt mit der Natur haben und durch das Vertrauen der Betreuerinnen auch Vertrauen in sich selbst und ihre Fähigkeiten entwickeln.“ so Ettenhuber. Das Motto „Kind sein“ steht für das Kindergarten-Team immer an aller erster Stelle. Da gehört dreckig werden genauso dazu wie die gemeinsame Brotzeit und die das Freispiel.
Im Jahr 2016 erhielt die engagierte Kindergartenleiterin, die als Unternehmerin auch die wirtschaftliche und personelle Verantwortung trägt, sogar die Auszeichnung „Unternehmerin des Jahres“ der Bayerischen Landfrauen, sowie den Ehrenpreis des bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in der Kategorie „Bäuerin als Unternehmerin“.
Die Wahlkreisabgeordnete Daniela Ludwig sieht in dem Konzept nicht nur eine exzellente Ergänzung der Kinderbetreuung im Landkreis Rosenheim, sie sieht darin auch ein Projekt, das auch als Vorbild für andere Bauernhöfe dienen könnte: „Ein Bauernhofkindergarten muss ja nicht zwingend von den Landwirten selbst betrieben werden, völlig ausreichend wäre es wenn die Räumlichkeiten innen wie auch außen zur Verfügung gestellt werden und ein Träger den Kindergarten betreibt. Durch die Mieteinnahmen könnte so ein weiteres Standbein für den ein oder anderen Landwirt entstehen.“
(Quelle: Pressemitteilung Wahlkreisbüro Daniela Ludwig / Beitragsbild: Wahlkreisbüro Daniela Ludwig, zeigt links MdB Daniela Ludwig mit der Kindergartenleiterin Annerose Ettenhuber vom Bauernhofkindergarten Lindenbaum)

Jetzt für den Umweltpreis 2022 bewerben

Jetzt für den Umweltpreis 2022 bewerben

Rosenheim – Die Stadt Rosenheim vergibt auch in diesem Jahr den Umweltpreis. Alle zwei Jahre werden umweltrelevante Leistungen ausgezeichnet, die jetzt und zukünftig entscheidend und in vorbildhafter Weise zum Schutz und zur Erhaltung der Umwelt beitragen. Jetzt kann man sich dafür bewerben.

Diese Leistungen können zum Beispiel aus den Bereichen Energie und Klimaschutz, Natur und Artenschutz, Gewässerschutz, Waldwirtschaft, ökologische Gestaltung von Haus- und Kleingärten oder Fassaden- und Dachbegrünung stammen. Sofern geeignete Bewerbungen von Schulen, Kindergärten und Horten eingehen, wird zusätzlich ein Kinder-Umweltpreis verliehen. Die Preisträger werden mit einem Preisgeld ausgezeichnet.
Teilnahmeberechtigt sind Personengruppen, Kindergärten und Horte, Schulen, Vereine, Verbände, Behörden sowie Firmen, die ihren Wohn- oder Betriebssitz in Rosenheim haben.

Bewerbungen und Vorschläge können telefonisch, per Email oder per Post an umweltamt@rosenheim.de oder Stadt Rosenheim, Umwelt- und Grünflächenamt, Königstraße 24, 83022 Rosenheim eingereicht werden. Nähere Informationen zum Umweltpreis sind unter der Telefonnummer 365-1692 erhältlich. Bewerbungsschluss ist der 30. September 2022.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

„Wasser marsch“ für Kindergartenkinder

„Wasser marsch“ für Kindergartenkinder

Kammer / Traunstein –  Fast 40 Kindergartenkinder aus Kammer waren einen Vormittag lang zu Besuch bei der Feuerwehr. „Da war die Aufregung groß als wir mit den Feuerwehrautos vorfuhren und uns die Kinder entdeckt haben“, schildert der Kammerer Aktivenchef Alois Wimmer seine Eindrücke. Neben verschiedenen wichtigen Themen wie die Telefonnummer „112“ für den Notruf und „Keine Angst vor der Feuerwehr“, lernten die kleinen Besucher das Maskottchen „GRISU“ kennen und konnten das Haus, die Ausrüstung aber auch die Feuerwehrautos sowie die Schutzkleidung der Feuerwehrleute bestaunen. Der Vormittag endete mit einer Abkühlung bei „Wasser Pritscheln“ am Spritzenhaus.

Der erste Höhepunkt des Tages war für Viele die Fahrt mit den großen roten Autos und Tatütata ins Feuerwehrhaus nach Neukammer. Zuvor begrüßten die Feuerwehrleute die Kinder und ihre Betreuer im Turnsaal und vermittelten ihnen auf spielerische Art und Weise ein paar wichtige Informationen rund um das Thema „Feuer und Feuerwehr“. Alois Wimmer erklärte ihnen beispielsweise, welche Aufgaben die Feuerwehr hat, wozu man ein Atemschutzgerät braucht und wie man den Notruf wählt. Geduldig erklärten die Aktiven der Feuerwehr alle Fragen der Kinder.

Bub beim Feuerwehrtag in Kammer

Im Feuerwehrhaus angekommen begaben sich die kleinen Besucher sofort auf Entdeckungstour und durften unter anderem die Fahrzeuge und Geräte der Florianjünger genau erkunden. Unzählige Male wurden Betreuer bei den Fahrzeugen mit „wozu braucht die Feuerwehr das da?“ konfrontiert und erklärten geduldig alle interessanten Geräte in den beiden Feuerwehrautos. Natürlich durfte zum Abschluss ein Erinnerungsbild vor dem Einsatzfahrzeug nicht fehlen.

Kleine und große Besucher beim Feuerwehrtag in Kammer zwischen zwei Feuerwehrautos

Da die Feuerwehr in Kammer – wie auch alle anderen kommunalen Feuerwehren im Landkreis – ehrenamtlich aufgestellt ist, waren unter den Aktiven auch einige „Mamas“ und „Papas“ zu finden, die den Tag mitgestaltet haben. Deren Kinder waren dann natürlich ganz besonders stolz, als sie ihre Eltern in der Feuerwehrschutzkleidung antrafen. Richtig viel Spaß hatten die Gäste beim abschließenden Zielspritzen am Spritzenhäuschen, bei dem dutzende Male die Holzflammen mit dem Wasserstrahl aus dem „Kinderstrahlrohr“ gelöscht wurden.

Kindergartenkinder beim Feuerwehrtag in Kammer in Traunstein

Der spannende und lustige Vormittag für die etwa 40 „Nachwuchslöschmeisterinnen und –Löschmeister“ endete viel zu früh. Viele der kleinen Gäste hätten am liebsten den ganzen Tag beim sommerlichen „Wasser Pritscheln“ im Feuerwehrhaus verbringen wollen. Neben Alois Wimmer waren Sebastian Reischl, Michael Wilka, Matthias Brandstätter, Michaela Blank und Michael Strohhammer an den Vorbereitungen und der Durchführung beteiligt. „Es ist für uns selbstverständlich, dass wir die Kindergartenkinder Jahr für Jahr zu uns ins Feuerwehrhaus einladen, ihnen die Aufgaben der Feuerwehr näherbringen und bei passendem Wetter für eine erfrischende Abkühlung sorgen“, so der Tenor seitens der Feuerwehrler. 
(Quelle: Artikel: Hubert Hobmaier / Beitragsbild, Fotos: Hubert Hobmaier)

Bub bei Loeschuebung mit Feuerwehrmann bei Feuerwehrtag in Kammer, zu sehen von hinten
Auch Kitas werden digital

Auch Kitas werden digital

Landkreis Rosenheim – Auch Kitas werden digital: Acht Kitas im Landkreis Rosenheim haben erfolgreich an der Qualifizierungskampagne „Startchance kita.digital“ teilgenommen. Bei der Abschlussveranstaltung im Rosenheimer Landratsamt präsentierten sie jetzt ihre Projekte. Im Anschluss wurden die Qualifizierungsurkunden überreicht. Für alle teilnehmenden Kitas war klar, die Kampagne soll nur der Anfang gewesen sein.

Wie Romy Huber, Gruppenleiterin des Fachbereichs Kindertagesbetreuung und Netzwerk Frühe Kindheit im Landratsamt Rosenheim bei der Begrüßung sagte, hätten die vergangenen Jahre in der Corona-Pandemie gezeigt, wie grundlegend der Einsatz digitaler Medien ist und wie sehr diese an Bedeutung gewonnen hätten. „Unsere Kinder wachsen in einer digitalen Welt auf, dieses Phänomen zeigt sich mittlerweile auch an den Kitas.“ Das Projekt sei wichtig, damit Kinder den kreativen Umgang mit digitalen Medien lernen, aber sich auch kritisch damit auseinanderzusetzen.
Nach dem Startschuss des Pilotprojektes im September 2021 folgte im Oktober eine mehrtägige Fortbildung. Mit dem dort erworbenen Wissen starteten die Teilnehmenden Projekte in ihren Einrichtungen. Begleitet wurden sie dabei von Claudia Wölfle und Danilo Dietsch von Q3, einer gemeinnützigen GmbH für Medienbildung in Traustein, die ihnen als Coaches zur Seite standen. Entstanden sind dabei in den vergangenen Monaten Filme, Fotocollagen, Tonaufnahmen und zahlreiche weitere kreative Projekte.

Im Internet Tierspuren gesucht
und Videos mit Plüschtieren gedreht

Der Caritas Hort „Wirbelwind“ in Prien am Chiemsee präsentierte zum Beispiel eine Fotogeschichte, die den Tag der Kinder im Hort zeigte. Die Kinder hatten diesen Tag mit ihren Plüschtieren nachgespielt, Fotos und Videos gedreht, die zu einem Film zusammengeschnitten wurden. Bei der Aktion „Frühlingserwachen“ bemalten die Kinder große Holzostereier und interviewten sich dabei gegenseitig. Weitere Kitas präsentierten verschieden Projekte mit Fotocollagen, bei denen die Kinder die Bilder mit dem I-Pad selber gemacht hatten und auch festlegten, wie die Grafik und die Texte aussehen sollen. So dokumentierten sie Ausflüge zur Feuerwehr, in den Wald oder zum neuen Bäcker um die Ecke. Bei der Caritas Kita Wiederkunft Christi in Kolbermoor wurde ein Kirschbaum immer wieder fotografiert und so die Veränderung über die Jahreszeiten dokumentiert. Verschiedene Steine wurden fotografiert und im Internet danach gesucht, um mehr darüber zu erfahren. Im katholischen Haus für Kinder St. Rupert in Amerang kam beispielsweise ein Mikroskop zum Einsatz, das Bilder direkt aufs I-Pad lieferte. Auch im Kindergarten Höhenrain in Feldkirchen-Westerham kam das I-Pad bei verschiedenen Projekten zum Einsatz. So wurden im Internet Tierspuren und die entsprechenden Tiere herausgesucht. Daraus entstand schließlich ein Memoryspiel. Für ein Waldfest gestalteten die Kinder selbst eine Ausstellung mit Fotocollagen. Viele der vorgestellten Projekte wurden von den Eltern aktiv unterstützt.
Für alle teilnehmenden Einrichtungen war klar, das Pilotprojekt soll erst der Anfang gewesen sein. „Danke, Sie haben sehr viel Pioniergeist bewiesen“, sagten Claudia Wölfle und Danilo Dietsch zum Abschluss. Auch, wenn das Pilotprojekt nun abgeschlossen ist, steht den teilnehmenden Einrichtungen weiterhin online Material zur Verfügung und auch das aufgebaute Netzwerk soll weiterhin genutzt werden. Geplant sind außerdem Auffrischungskurse sowie ein Newsletter, der dreimal jährlich erscheinen soll.
Organisiert vom Landratsamt Rosenheim soll die Kampagne im September 2022 mit neuen teilnehmenden Einrichtungen aus der Region fortgeführt werden. Kita Digital ist ein Projekt des Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales. Für den organisatorischen Ablauf sind die Landratsämter und kreisfreien Städte verantwortlich. Die fachliche Begleitung übernimmt das Staatsinstitut für Frühpädagogik in Kooperation mit dem Zentrum für Medienkompetenz in der Frühpädagogik und dem Institut für Medienpädagogik. Der Kampagnenkurs kombiniert Fortbildung, Begleitung der teilnehmenden Einrichtungen, Netzwerkaufbau und Öffentlichkeitsarbeit vor Ort mit Online-Lerneinheiten. Jede Kita erhält in dem einjährigen Kurs eine Qualifizierung und Begleitung im Umfang von 52 Stunden durch Coaches mit medienpädagogischer Expertise.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim: Beitragsbild: @Landratsamt Rosenheim, zeigt die Teilnehmenden der Abschlussveranstaltung – von links: Sibylle Baumgartner pädagogische Fachberatung Landratsamt Rosenheim, Claudia Wölfe Kita Digitalcoach Q3, Sabrina Schußmüller und Anna Stieglbauer Kita St. Peter Soyen, Andrea Warmer und Anna-Maria Wühr Kita Hl. Dreifaltigkeit Kolbermoor, Andrea Körner Hort Wirbelwind Prien am Chiemsee, Stefanie Huber Kita Wiederkunft Christi Kolbermoor, Claudia Golder Haus für Kinder St. Rupert Amerang, Angela Ackermann-Dietl Haus für Kinder Höhenrain Feldkirchen-Westerham, Danilo Dietsch, Kita Digitalcoach Q3, Ben Panjas Haus für Kinder Höhenrain Feldkirchen-Westerham. Auf dem Foto fehlen: Kita Unterm Regenbogen St. Laurentius Bernau, Evang. Kita Löwenzahn Pfaffing)

Zu Gast bei kleinen Forschern

Zu Gast bei kleinen Forschern

Pfaffing / Landkreis Rosenheim – Was für eine Begeisterung, was für ein Spaß! 50 Buben und Mädchen zeigten der CSU-Bundestagsabgeordneten Daniela Ludwig im Katholischen Kindergarten St. Katharina in Pfaffing, wieviel Neugier, Entdeckergeist und Interesse an Natur und Wissenschaft in ihnen steckt. Anlass war der „Tag der kleinen Forscher“.

Der Mitmachtag für Kinder wurde von der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ ins Leben gerufen. Die Stiftung engagiert sich seit 2006 bundesweit für gute frühe Bildung in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Daniela Ludwig ist Kuratoriumsmitglied – eine Herzensangelegenheit für die heimische Wahlkreisabgeordnete. „Die Bildung in naturwissenschaftlichen und technischen Themen ist gerade in der Kindheit sehr positiv, weil Kinder großes Interesse zeigen und auch sehr aufnahmefähig sind. Wissenschaft spielerisch vermitteln – das geht in den Kindergärten am besten.“ Bundesweit macht die Hälfte aller Kindergärten mit, der Kindergarten in Pfaffing ist seit 2015 als „Haus der kleinen Forscher“ zertifiziert.
„Uns hat das Programm der Stiftung schon immer gut gefallen, es hat auch gut zu uns gepasst“, sagte die Leiterin des Kindergartens Gabriele Vogl. „Kindliches Lernen besteht ja aus Entdecken, Forschen, Ausprobieren – all das ist das Grundprinzip des kindlichen Lernens. Wir haben diese Aspekte intensiviert und in den wöchentlichen Ablauf integriert. Uns sind die Themen Naturerfahrung und Nachhaltigkeit sehr wichtig.“

„Das Motto in diesem Jahr lautete:
Geheimnisvolles Erdreich“

Das diesjährige Motto des „Tags der kleinen Forscher“ lautete „Geheimnisvolles Erdreich- die Welt unter unseren Füßen“. „Das passt bei uns super“, so Vogl. „Schließlich haben wir einen großen Garten, und wir haben einen nahegelegenen Wald, den wir auch regelmäßig erkunden.“
Mit großem Engagement baute Gabriele Vogl mit ihrem Team mehrere Forscher-Stationen auf. Die Buben und Mädchen durften kleine Eichenbäumchen in bunte Töpfe pflanzen und nach Hause mitnehmen. Weiter ging es mit dem Thema Wasser. Was schwimmt oben, was geht unter?  Keinen langen, aber kräftigen Atem brauchten die Kinder beim Pusten. Ganz schön schwer, einen Stein mit einem kräftigen Atemstoß in den Strohhalm von der Stelle zu bewegen! Viel Aaah und Oooh gab es an Experimentierstation mit Essig und Backpulver. Daraus lassen sich sogar kleine Raketen herstellen, die mit einem lauten Plopp vom Sandkasten aus in den Himmel schossen.
Für die Teilnahme an jeder Station gab es als Belohnung einen Stempel – und echte Forscher erkannte man am Ende an voll gestempelten „Forschermedaillen“ aus Papier. Ein gelungener Tag – und Nachahmung wärmstens empfohlen, betonte Daniela Ludwig. „Ich wurde mich freuen, wenn alle Kindergärten beim „Haus der kleinen Forscher“ mitmachen würden. Die Begeisterung der Kinder in Pfaffing hat gezeigt, wie gut das Programm ankommt, und mit wieviel Freude die Buben und Mädchen Neues lernen.“
(Quelle: Pressemitteilung Wahlkreisbüro Daniela Ludwig / Beitragsbild: Wahlkreisbüro Daniela Ludwig)

Spielzeug im Sinne der Nachhaltigkeit

Spielzeug im Sinne der Nachhaltigkeit

Rosenheim –  Es muss nicht immer neues Spielzeug sein. Im Sinne der Nachhaltigkeit ist in der Caritas-Kinderkrippe „Wiederkunft Christi“ in Rosenheim Spielzeug aus scheinbar wertlosen Materialen entstanden. Die Kinder waren begeistert.

Upcycling-Auto mit Puppe an Bord

Rollenspiele gewinnen vor dem Übertritt in den Kindergarten immer mehr an Bedeutung. Was gibt es also Schöneres, als die Strecke zum “Einkauf” im eigenen Auto zu fahren. Aus stabilen Großkartons, Holz.- und Stoffresten, einem Regalkorb der als Kofferraum und Sitzfläche umgebaut wurde und ein wenig Kleber, Schrauben und Farbe entstand dieses upcycling Projekt.

Kind im Dunkeln mit Licht in Flaschen

Dunkelheit und Licht üben nicht nur in den Wintermonaten einen besonderen Reiz aus. Feste bunte PET Flaschen und Flaschen LED-Lichterketten wurden so umgebaut, dass die Kinder den Ein.- und Ausschaltknopf bedienen können, aber keinen Zugang zu Batterie oder dem Draht haben. Ob zum Bestaunen, zum Bewegen zur Musik, in der Dunkelheit fangen zu spielen oder zum Entspannen in der Hängeschaukel, den Kindern gehen die Ideen nicht aus.

Blick von oben auf drei Kinder, die in einer Wanne sitzen und mit Rasierschaum spielen

Ein weiteres Highlight im Juni war das Rasierschaumbad, bei dem die Kinder die Möglichkeit hatten, taktile Erfahrungen am ganzen Körper zu sammeln. Anfangs zögerlich im Umgang mit dem Schaum, entdeckten die Kinder sehr schnell Spaß daran, jede freie Hautstelle zu bedecken, sich Frisuren zu gestalten und miteinander darüber zu lachen.
(Quelle: Pressemitteilung Caritas / Beitragsbild, Fotos: Caritas)