Kellerbrände in Rosenheim: Sachschaden, keine Verletzten

Kellerbrände in Rosenheim: Sachschaden, keine Verletzten

Rosenheim – Am Mittwochnachmittag (18.2.2026), kam es in zwei Mehrparteienhäusern in Rosenheim zu Kellerbränden. Verletzt wurde dabei niemand. Der entstandene Sachschaden liegt im niedrigen sechsstelligen Bereich. Die Kriminalpolizei Rosenheim ermittelt derzeit zur Brandursache.

Gegen 17:30 Uhr wurde über die Integrierte Leitstelle ein ausgelöster Feuermelder in einem Mehrparteienhaus in der Lena-Christ-Straße gemeldet. Die sofort alarmierte Feuerwehr löschte einen kleineren Brandherd im Keller umgehend.

Weitere Brandentwicklung und Ermittlungen

Bei der weiteren Kontrolle eines Nebengebäudes stellte die Feuerwehr ebenfalls starke Rauchentwicklung im Keller fest. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden, das Kellerabteil brannte jedoch vollständig aus.
Die ersten Maßnahmen vor Ort übernahmen Beamte der Polizeiinspektion Rosenheim. Die weiteren Ermittlungen führen die Brandfahnder der Kriminalpolizei Rosenheim unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein, Zweigstelle Rosenheim, mit Unterstützung des Kriminaldauerdienstes (KDD) durch.

Zur genauen Brandursache können derzeit noch keine Aussagen getroffen werden. Die Ermittlungen dauern an. Hinweise aus der Bevölkerung sind willkommen:

  • Wer hat am Mittwoch, 18. Februar 2026, zwischen ca. 16:50 und 17:30 Uhr im Bereich der Lena-Christ-Straße verdächtige Wahrnehmungen gemacht?
  • Wer kann sonst sachdienliche Hinweise geben, die für die Ermittlungen zur Brandursache von Bedeutung sein könnten?

Hinweise nimmt die Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim unter 08031/200-0 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Großangelegte Durchsuchungsaktion wegen Verdachts der Verbreitung von Kinderpornographie

Großangelegte Durchsuchungsaktion wegen Verdachts der Verbreitung von Kinderpornographie

Landkreise Altötting und Mühldorf am Inn – Die Kriminalpolizei Mühldorf am Inn hat in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Traunstein am Dienstag, 9. Dezember 2025, insgesamt 15 Objekte in den Landkreisen Altötting und Mühldorf am Inn durchsucht. Anlass waren Ermittlungen wegen des Verdachts des Besitzes und der Verbreitung kinderpornographischer Inhalte. Dabei wurden zahlreiche Beweismittel sichergestellt.

In den vergangenen Jahren ist die Zahl der Straftaten im Zusammenhang mit Kinderpornographie, nach Auskunft des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd, stetig gestiegen. So verzeichneten die Behörden von 2023 auf 2024 einen Anstieg der Fallzahlen von 697 auf 911 Fälle – eine Steigerung von 30,7 Prozent. Polizei und Justiz setzen deshalb seit Jahren auf gezielte Maßnahmen, um derartige Straftaten zu bekämpfen.

Beim Polizeipräsidium Oberbayern Süd existieren eigene „Arbeitsgruppen Kinderpornographie“ an den drei Kriminalpolizeiinspektionen sowie der Kriminalpolizeistation Mühldorf am Inn. Sie arbeiten eng mit den zuständigen Staatsanwaltschaften und dem Zentrum zur Bekämpfung von Kinderpornographie und sexuellem Missbrauch im Internet (ZKI) zusammen, das seit Oktober 2020 bei der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg angesiedelt ist. Bei der Staatsanwaltschaft Traunstein sind ein Gruppenleiter und vier Staatsanwältinnen speziell für kinder- und jugendpornographische Straftaten zuständig.

15 Durchsuchungen, umfangreiches Beweismaterial

Die Durchsuchungsaktion am 9. Dezember 2025 richtete sich gegen 15 Beschuldigte im Alter von 17 bis 67 Jahren, allesamt männlich. Rund 25 Polizeibeamte der Kriminalpolizei Mühldorf am Inn, unterstützt von Kräften aus Traunstein und den Zentralen Einsatzdiensten (ZED) Traunreut, vollzogen die von der Staatsanwaltschaft Traunstein beim Ermittlungsrichter erlassenen Durchsuchungsbeschlüsse.

Die Ermittler stellten in den Wohnungen der Beschuldigten umfangreiches Beweismaterial sicher, darunter elektronische Geräte, Mobiltelefone und Speichermedien. Diese werden nun von IT-Forensikern ausgewertet.

Weiteres Vorgehen

Die Ermittlungen werden von der Kriminalpolizei Mühldorf am Inn unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein fortgeführt.

Vorläufige Bilanz

Staatsanwaltschaft und Polizei werten die Aktion als Erfolg im Kampf gegen Kinder- und Jugendpornographie. Sie betonen, dass Täter sich auch in der vermeintlichen Anonymität des Internets nicht sicher fühlen dürfen. Polizei und Justiz setzen darauf, Straftaten konsequent zu verfolgen, da hinter jedem Fall von Kinder- und Jugendpornographie Opfer und Schicksale stehen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Auseinandersetzung in Traunstein: Kripo ermittelt nach Stichverletzung

Auseinandersetzung in Traunstein: Kripo ermittelt nach Stichverletzung

Traunstein – Bei einer Auseinandersetzung nahe eines Einkaufszentrums in Traunstein wurde am Donnerstagabend (27.11.2025) ein junger Mann durch eine Stichverletzung erheblich verletzt. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Am Donnerstag, 27. November 2025, gegen 18.45 Uhr, meldeten Passanten über den Notruf eine körperliche Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen im Bereich eines Einkaufszentrums in Traunstein. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei erlitt ein junger türkischer Mann eine erhebliche Stichverletzung im Oberkörper. Weitere Beteiligte wurden leicht verletzt.
Der Verletzte wurde in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht und stationär aufgenommen. Nach Auskunft der behandelnden Ärzte besteht keine Lebensgefahr.

Unter Leitung der Polizeiinspektion Traunstein liefen umfangreiche Fahndungsmaßnahmen, unterstützt von umliegenden Dienststellen und der Bundespolizei. Noch am Abend übernahm der Kriminaldauerdienst der Kriminalpolizeiinspektion Traunstein den Fall. Die Ermittlungen wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts sowie gefährlicher Körperverletzung führt das Fachkommissariat 1 unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein.

Die Hintergründe des Vorfalls, das Motiv und der genaue Ablauf sind derzeit unklar und Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Die Polizei bittet um Hinweise:

Wer hat am Donnerstag, 27. November 2025, zwischen 18.30 Uhr und 19.00 Uhr im Bereich des Kaufland-Geländes in Traunstein Beobachtungen gemacht, die mit dem Vorfall in Zusammenhang stehen könnten?

Gesucht wird insbesondere ein Mann, der sich während des Vorfalls auf dem Parkdeck der Kauflandfiliale aufgehalten und die beteiligten Personen aus der Entfernung angesprochen haben soll.

Zeugen werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizeiinspektion Traunstein unter 0861/98730 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Tote Frau aus Innkanal geborgen – keine Hinweise auf Fremdverschulden

Tote Frau aus Innkanal geborgen – keine Hinweise auf Fremdverschulden

Waldkraibrug / Landkreis Mühldorf am Inn – Am Montagnachmittag (24.11.2025) wurde im Innkanal bei Waldkraiburg (Landkreis Mühldorf am Inn) eine leblose Frau geborgen. Nach aktuellen Erkenntnissen gibt es keine Hinweise auf ein Fremdverschulden. Die Kriminalpolizei Mühldorf am Inn führt die weiteren Ermittlungen.

Gegen 16:05 Uhr meldete die Integrierte Leitstelle Traunstein eine leblose Person auf der Wasseroberfläche des Innkanals. Die eintreffenden Einsatz- und Rettungskräfte konnten die zunächst unbekannte Frau nur noch tot bergen.
Die Polizeiinspektion Waldkraiburg leitete die ersten Maßnahmen ein. Noch am Abend kam der Kriminaldauerdienst der Kriminalpolizeiinspektion Traunstein hinzu. Unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein übernimmt das Kommissariat 1 der Kriminalpolizeistation Mühldorf am Inn die weiteren Ermittlungen.

Die Identität der Toten konnte bei der Aufnahme eines Vermisstenfalls am Dienstag (25. November) geklärt werden. Zur Klärung der Todesumstände ordnete die Staatsanwaltschaft eine Obduktion an, die am Mittwoch (26. November) am Institut für Rechtsmedizin in München durchgeführt wurde. Die Untersuchung ergab keine Hinweise auf ein Fremdverschulden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Tote Frau aus Innkanal geborgen – keine Hinweise auf Fremdverschulden

Töging: Eine Frau verstirbt nach Balkonbrand

Töging am Inn – Bei einem Brand auf einem Balkon eines Mehrfamilienhauses in Töging ist am Sonntagabend  (23.11.2025) eine Frau verstorben. Die Kriminalpolizei Mühldorf am Inn ermittelt weiterhin zu den Umständen des Vorfalls.

Gegen 21:45 Uhr, ging bei der Integrierten Leitstelle Traunstein eine Mitteilung über einen Brand auf einem Balkon im ersten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses in Töging ein. Die sofort alarmierten Feuerwehren konnten das Feuer rasch löschen. Während der Löscharbeiten wurde eine tote Person aufgefunden. Eine zweifelsfreie Identifizierung war zunächst nicht möglich.

Die ersten polizeilichen Maßnahmen übernahm die Polizeiinspektion Altötting. Noch am Abend wurde der Kriminaldauerdienst der Kriminalpolizeiinspektion Traunstein hinzugezogen. Unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein führt das Fachkommissariat 1 der Kriminalpolizeistation Mühldorf am Inn die Ermittlungen weiter.

Bei der am Montagnachmittag, 24. November 2025, im Institut für Rechtsmedizin München durchgeführten Obduktion wurde bestätigt, dass es sich bei der Verstorbenen um die 56-jährige Bewohnerin der betroffenen Wohnung handelt. Nach erster Einschätzung der Rechtsmediziner gibt es „keinerlei Hinweise darauf, dass der Tod durch das Feuer oder Rauchgase verursacht wurde“. Vielmehr könnte ein medizinischer Notfall ausschlaggebend gewesen sein.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Großangelegte Durchsuchungsaktion wegen Verdachts der Verbreitung von Kinderpornographie

Präparierte PET-Flasche explodiert in Bad Reichenhall – vier Tatverdächtige ermitteln

Bad Reichenhall / Landkreis Berchtesgadener Land – Wie bereits berichtet, war am Abend des 15. Oktober 2025 ein Polizeibeamter bei der Explosion einer präparierten PET-Flasche in Bad Reichenhall verletzt worden. Nun konnten die Ermittler der Kriminalpolizei Traunstein vier junge Männer ermitteln, die im dringenden Verdacht stehen, für die Tat verantwortlich zu sein.

Die Mitglieder einer Religionsgemeinschaft hatten sich an diesem Abend zu einer Zusammenkunft in einem Saal in der Rosengasse getroffen. Wie schon in der Vergangenheit kam es offenbar zu Störungen durch Kinder oder Jugendliche, weshalb die Polizei verständigt wurde. Nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte explodierte die PET-Flasche, ein 28-jähriger Polizeibeamter wurde verletzt und ist derzeit nicht dienstfähig.

Nachdem es am 29. Oktober erneut zu einem ähnlichen Vorfall kam – diesmal glücklicherweise ohne Verletzte – konnten zwei 15- und 18-jährige deutsche Jugendliche vorläufig gestellt werden. Sie kommen jedoch als Verantwortliche für die Tat vom 15. Oktober nicht in Betracht.
Der dringende Tatverdacht richtet sich, einer aktuellen Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd, gegen vier junge Männer im Alter von 16 bis 18 Jahren – drei Deutsche und einen Ungarn. Die Jugendlichen wurden am 18. November 2025 vorläufig festgenommen. Mit richterlichen Beschlüssen wurden ihre Zimmer in den elterlichen Wohnungen durchsucht, dabei wurden Beweismittel sichergestellt. Zwei der Beschuldigten räumten die Beteiligung ein. Nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen wurden die vier wieder auf freien Fuß gesetzt.

Gegen alle laufen weiterhin Ermittlungen der Kriminalpolizei wegen Störung der Religionsausübung, Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion und gefährlicher Körperverletzung.

Die Polizei betont erneut, dass das präparierte Zünden von Flaschen oder anderen Gegenständen schwere bis lebensgefährliche Verletzungen verursachen kann – sowohl bei Dritten als auch bei den Tätern selbst – und erhebliche strafrechtliche Konsequenzen nach sich zieht.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd /  Beitragsbild: Symbolfoto, re)