Wahlausschuss stellt Ergebnisse der Rosenheimer Kommunalwahlen fest

Wahlausschuss stellt Ergebnisse der Rosenheimer Kommunalwahlen fest

Rosenheim – Nach der Kommunalwahl in Rosenheim am 8. März kommt der Wahlausschuss der Stadt zu öffentlichen Sitzungen zusammen, um die Ergebnisse offiziell festzustellen. Dabei geht es zunächst um das Ergebnis der Oberbürgermeisterwahl und später um das Ergebnis der Stadtratswahl.

Der Wahlausschuss der Rosenheim tritt am Dienstag, 10. März 2026, um 11 Uhr im Kleinen Rathaussaal zusammen. In dieser Sitzung wird das Ergebnis der Wahl der Oberbürgermeisterin beziehungsweise des Oberbürgermeisters festgestellt.

Die Feststellung des Ergebnisses der Stadtratswahl erfolgt in einer weiteren Sitzung des Wahlausschusses am 24. März 2026 um 11 Uhr, ebenfalls im Kleinen Rathaussaal. Sollte es bei der Oberbürgermeisterwahl zu einer Stichwahl kommen, wird auch deren Ergebnis in dieser Sitzung festgestellt.
Der Wahlausschuss verhandelt, berät und entscheidet grundsätzlich in öffentlicher Sitzung, soweit nicht Rücksichten auf das Wohl der Allgemeinheit oder auf berechtigte Ansprüche Einzelner entgegenstehen.

Das vorläufige Ergebnis der Oberbürgermeister- und der Stadtratswahl wird von der Stadt durch Veröffentlichung auf der Internetseite der Stadt Rosenheim in der Rubrik „Politik & Verwaltung – Wahlen – Kommunalwahlen 2026 – Bekanntmachungen“ verkündet.
Mit dieser Bekanntmachung beginnt eine einwöchige Frist, innerhalb der Personen, die aufgrund eines Wahlvorschlags gewählt wurden, die Wahl ablehnen können.
(Quelle: Pressemitteilung  Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Rosenheim wählt – wir tickern live

Rosenheim wählt – wir tickern live

Rosenheim / Landkreis – Am Sonntag, 8. März, wird in Rosenheim gewählt – und wir sind live dabei. Ab 18.30 Uhr starten wir unseren Liveticker auf Innpuls.me. Eine von uns direkt mit Stimmen, ersten Reaktionen aus dem Rosenheimer Rathaus, die andere von zu Hause aus mit Blick auf aktuelle Zahlen und Meldungen aus Stadt, Landkreis und Bayern.

Seid dabei, wenn sich die Wahlbeteiligung zeigt, die Ergebnisse reinkommen und wir Schritt für Schritt verfolgen, wer das Rennen macht – mit lokalem Rosenheim-Blick.
(Quelle: Artikel: Innpuls.me / Beitragsbild: ai- generiert – Archiv Innpuls.me)

Landkreis Rosenheim: Zulassungsstellen und Fahrerlaubnisbehörde weiter außer Betrieb

Landkreis Rosenheim: Zulassungsstellen und Fahrerlaubnisbehörde weiter außer Betrieb

Landkreis Rosenheim – Auch am heutigen Dienstag (3. März) kommt es im Landkreis Rosenheim zu Einschränkungen bei den Zulassungsstellen und der Fahrerlaubnisbehörde. Bereits vereinbarte Termine können nicht stattfinden.

Wie das Landratsamt Rosenheim mitteilt, sind die Zulassungsstellen in Rosenheim und Wasserburg sowie die Führerscheinstelle in Rosenheim voraussichtlich auch am Dienstag, 3. März, nicht in Betrieb. Grund ist ein am Wochenende eingespieltes Software-Update des Anbieters, das bereits am Montag zu Terminausfällen geführt hatte.
Bürger werden gebeten, sich vor einer Anreise auf der Internetseite des Landratsamts unter www.landkreis-rosenheim.de über den aktuellen Stand zu informieren.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Landratsamt Rosenheim)

TH Rosenheim unterzeichnet Nutzungsvereinbarung für Technologietransferzentrum Baubiologie und Wohngesundheit

TH Rosenheim unterzeichnet Nutzungsvereinbarung für Technologietransferzentrum Baubiologie und Wohngesundheit

Freilassing / Rosenheim – Ein weiterer Meilenstein beim Aufbau des neuen Technologietransferzentrums (TTZ) Baubiologie und Wohngesundheit der Technischen Hochschule Rosenheim ist erreicht: TH-Präsident Professor Heinrich Köster und Landrat Bernhard Kern unterzeichneten kürzlich die Nutzungsvereinbarung für die Räumlichkeiten am Gesundheitscampus Freilassing. Dort wird die Hochschule künftig ihre Forschungsaktivitäten im Bereich nachhaltiges und gesundes Bauen intensivieren.

Bereits seit 2023 arbeitet die TH Rosenheim gemeinsam mit dem Landkreis und regionalen Partnern am Aufbau des TTZ, das als Kompetenzzentrum für Baubiologie, Wohngesundheit und Baustoffrecycling etabliert werden soll. Aktuell befindet sich das TTZ noch auf dem Campus Rosenheim; der Umzug nach Freilassing ist nach Abschluss der Umbaumaßnahmen für Anfang 2027 geplant.

Unter Leitung von Professor Dr. Ulrich Zißler werden derzeit die erforderlichen Strukturen aufgebaut. Bis zu 30 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sollen später am Standort Freilassing tätig sein. „Erste Studien sind aber bereits angelaufen und es wurden auch schon Publikationen veröffentlicht“, so Zißler zur bisherigen Arbeit am TTZ.

TTZ als Impulsgeber für regionale Wirtschaft

„Das TTZ wird als wichtiger Impulsgeber das umfassende Know-how der Hochschule im Bereich gesundes und nachhaltiges Bauen in die regionale Wirtschaft bringen. Es bietet den Unternehmen einen bedarfsorientierten Zugang zu anwendungsbezogener Forschung und Entwicklung“, betont Professor Heinrich Köster, Präsident der TH Rosenheim.

Heimische Bauunternehmen, Handwerksbetriebe und Planungsbüros sind eingeladen, gemeinsam mit der TH Rosenheim Projekte zu starten – von Material- und Recyclinglösungen bis zur Wohngesundheit im Neubau und Bestand. Landrat Bernhard Kern ergänzt: „Das TTZ bringt starke Impulse für technologische Entwicklungen und nachhaltiges Wachstum in unsere Region. Damit entsteht in Freilassing ein Wissenschaftsstandort mit hoher Strahlkraft.“

Finanzierung durch Staat, Stiftung und Landkreis

Die Finanzierung des Zentrums erfolgt durch mehrere Partner: Das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst stellt rund 5,9 Millionen Euro für Ausstattung und Personal zur Verfügung. Zusätzlich finanziert die Max-Aicher-Förderstiftung eine Stiftungsprofessur über mindestens fünf Jahre. Der Kreis Berchtesgadener Land investiert etwa 1,2 Millionen Euro, um Spitzenforschung in Kooperation mit der Pneumologie der Schön Klinik Berchtesgadener Land zu ermöglichen.
(Quelle: Pressemitteilung Technische Hochschule Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Julia Hinterseer)

Mehrere Alkoholdelikte im Straßenverkehr – Polizei kontrolliert verstärkt zur Faschingszeit

Mehrere Alkoholdelikte im Straßenverkehr – Polizei kontrolliert verstärkt zur Faschingszeit

Brannenburg / Kiefersfelden – Im Zuge der Faschingszeit hat die Polizeiinspektion Brannenburg (Landkreis Rosenheim) ihre Verkehrskontrollen deutlich ausgeweitet. Dabei stellten die Beamten mehrere Alkoholdelikte im Straßenverkehr fest – darunter auch einen Fall mit erheblichem Alkohol- und Drogeneinfluss.

Am Donnerstag (6.2.2026) führten Polizeibeamte der Polizeiinspektion Brannenburg verstärkte stationäre und mobile Verkehrskontrollen durch. Ziel der Maßnahmen war es, mögliche Beeinträchtigungen der Fahrtauglichkeit frühzeitig zu erkennen und Gefahren für andere Verkehrsteilnehmer zu verhindern.

Schwerwiegender Verstoß in Kiefersfelden festgestellt

Im Rahmen der Kontrollen wurde bei zwei Pkw-Fahrern aus dem südlichen Landkreis Rosenheim deutlicher Alkoholgeruch festgestellt. Ein Atemalkoholtest ergab in beiden Fällen einen Wert von jeweils über 0,5 Promille. Die Weiterfahrt wurde unterbunden.

Ein weiterer, besonders schwerwiegender Verstoß wurde im Gemeindegebiet Kiefersfelden bekannt. Dort kontrollierte die Bundespolizei einen in Österreich wohnhaften Pkw-Fahrer, bei dem ein umgerechneter Atemalkoholwert von über 1,1 Promille festgestellt wurde. Damit befand sich der Mann im Bereich der absoluten Fahruntauglichkeit. Der Fahrer wurde zur weiteren Sachbearbeitung an die Polizeiinspektion Brannenburg übergeben. Zusätzlich reagierte ein Drogenschnelltest positiv auf Kokain.

Der Mann musste sich einer Blutentnahme durch einen verständigten Arzt unterziehen. Die Blutprobe wird nun gerichtlich untersucht, um den Alkohol- und Drogeneinfluss zweifelsfrei nachzuweisen.

Auf die beiden Fahrer mit über 0,5 Promille kommt ein Bußgeldverfahren zu. Dieses umfasst ein Fahrverbot, ein empfindliches Bußgeld sowie Punkte im Fahreignungsregister des Kraftfahrt-Bundesamtes. Zudem müssen sie die Verfahrenskosten tragen.

Dem in Kiefersfelden kontrollierten Fahrer aus Österreich wurde der Führerschein noch vor Ort mit sofortiger Wirkung entzogen. Gegen ihn wird ein Strafverfahren eingeleitet, das unter anderem eine Geldstrafe, einen längerfristigen Entzug der Fahrerlaubnis für das Bundesgebiet sowie Punkte im Fahreignungsregister nach sich ziehen kann.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Brannenburg / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Warnstreik im ÖPNV in Bayern: Einschränkungen am Montag, 2. Februar 2026

Warnstreik im ÖPNV in Bayern: Einschränkungen am Montag, 2. Februar 2026

Rosenheim / München / Bayern -Für Montag, 2. Februar 2026, hat die Gewerkschaft ver.di die Beschäftigten der kommunalen Nahverkehrsunternehmen in ganz Bayern zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen. Betroffen sein können laut ver.di alle Verkehrsunternehmen, in denen der Tarifvertrag Nahverkehr (TV-N Bayern) Anwendung findet. Dieser regelt die Arbeitsbedingungen und Entgelte von rund 9.000 Beschäftigten in über 20 Unternehmen.

Voraussichtlich betroffene Verkehrsmittel am morgigen Tag:
  • München (MVG): U-Bahn, Tram und Bus bis zur Liniennummer 199
  • U-Bahn bleibt aus Sicherheitsgründen zunächst außer Betrieb
  • Tram-Einsatz abhängig von verfügbarem Personal, Priorität auf Linie 20
  • Busbetrieb teilweise möglich, aber unregelmäßig
  • Landshut (Stadtwerke): Busbetrieb voraussichtlich nicht möglich
Nicht vom Warnstreik betroffen:
  • MVV-Regionalbus (alle Liniennummern ab 200)
  • S-Bahn
  • Regionalzüge (RE, RB)
  • Rosenheim: Alle Busse verkehren regulär, die Verkehrsgesellschaft Rosenheim ist nicht bestreikt (Stand: Instagram-Meldung der VGR). Wir berichteten. 

Hintergrund zum Tarifkonflikt:

Die Forderungen von ver.di beinhalten eine Entgeltsteigerung von 668,75 Euro sowie eine Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit. Ziel ist es, Lohnunterschiede innerhalb der Unternehmen auszugleichen, die Einstiegsgehälter im Fahrdienst in Bayern an die von Baden-Württemberg anzupassen und die Belastungen im Schichtbetrieb durch längere Mindestruhezeiten und verbesserte Gesundheitsschutzmaßnahmen zu reduzieren.

Hinweise für Fahrgäste:

Reisende sollten sich am Streiktag aktuell informieren, alternative Verkehrsmittel nutzen, Fahrgemeinschaften bilden oder – wenn möglich – Home Office einplanen. Aktuelle Informationen gibt es in der MVV-App, über die MVV-Fahrplanauskunft oder auf den Webseiten von MVG (www.mvg.de) und Stadtwerke Landshut (www.stadtwerke-landshut.de)
(Quellen: MVV, MVG, Stadtwerke Landshut, ver.di Bayern, Innpuls.me (29.01.2026) / Beitragsbild: Symbolfoto ai generiert)