B 21 Schneizlreuth: Wendelbergtunnel wegen Großübung mit Einsatzkräften und Wartung gesperrt

B 21 Schneizlreuth: Wendelbergtunnel wegen Großübung mit Einsatzkräften und Wartung gesperrt

Schneizlreuth / Landkreis Berchtesgadener Land – Das Staatliche Bauamt Traunstein informiert: Am Montag (6.10.2025) wird der Wendelbergtunnel (Berchtesgadener Land) ab etwa 15 Uhr bis voraussichtlich Dienstag, 7. Oktober, 1  Uhr, vollständig für den Verkehr gesperrt. Grund dafür ist eine groß angelegte Übung mit Feuerwehr, Polizei, Rettungsdiensten und weiteren Hilfsorganisationen. Im Anschluss an die Übung finden am 7. Oktober und 8. Oktober 2026 die turnusmäßigen Wartungsarbeiten statt. Daher bleibt der Tunnel am Mittwoch, 8. Oktober, von ca. 8 Uhr bis ca. 17 Uhr ebenfalls gesperrt.

Im Rahmen einer geplanten Großübung wird der Wendelbergtunnel im Zuge der B 21 am Montag, 06.10.2025, ab ca. 15:00 Uhr, bis Dienstag, 07.10.2025, 17:00 Uhr, für den gesamten Verkehr gesperrt. Die Übung selbst beginnt voraussichtlich um 19:00 Uhr. Sie findet in Zusammenarbeit mit Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten statt und dient der Verbesserung der Einsatzbereitschaft sowie der Optimierung der Abläufe im Ernstfall.
Ziel der Übung ist es, die Zusammenarbeit der verschiedenen Einsatzkräfte in einem realitätsnahen Szenario zu trainieren. Das Übungsszenario sieht vor, dass mehrere Fahrzeuge miteinander kollidieren. Im Mittelpunkt steht das koordinierte Vorgehen bei einem schweren Verkehrsunfall im Tunnel. Im Anschluss werden die gewonnenen Erkenntnisse analysiert, um im Ernstfall bestmöglich vorbereitet zu sein.

Hinweise für Verkerhsteilnehmer
  • Der Tunnel bleibt während der gesamten Übung gesperrt.
    Anwohner könnten kurzzeitig von erhöhtem Einsatzfahrzeugaufkommen und Sirenengeräuschen betroffen sein.
  • Es handelt sich um eine Übung – es besteht keine Gefahr für die Bevölkerung.
  • Eine Umleitung wird über die Gemeindeverbindungsstraße Steinpass eingerichtet.
  • Nach Abschluss der Übung und der turnusmäßigen Wartung wird der Tunnel wieder für den Verkehr freigegeben.
Die Sperrzeiten im Überblick:
  • Montag, 06.10.2025, 15:00 Uhr bis Dienstag, 07.10.2025, 17:00 Uhr
  • Mittwoch, 08.10.2025, 08:00 Uhr bis 17:00 Uhr
    (Quelle: Pressemitteilung Staatliches Bauamt Traunstein / Beitragsbild: Archiv Staatliches Bauamt Traunstein)
Apfelkuchenfest in Nußdorf: Ein Fest für Augen, Gaumen und Herz

Apfelkuchenfest in Nußdorf: Ein Fest für Augen, Gaumen und Herz

Nußdorf/ Landkreis Rosenheim – Am vergangenen Sonntag (28.9.2025) verwandelte sich Nussdorf am Inn wieder in ein Paradies für Apfelkuchen-Fans: Beim Apfelkuchenfest des Obst- und Gartenbauvereins Nussdorf am Inn wurden rund 130 verschiedene Kuchen, Torten und Gebäcke präsentiert. Begleitet wurde das Fest von einem Bauernmarkt mit regionalen Produkten.
Apfelkuchen ist nicht gleich Apfelkuchen – Unglaubliche 130 verschiedene Arten konnte man beim Apfelfest in Nußdorf kaufen und genießen. Fotos: Copyright Elisabeth Eder
Seit 1990 findet das Apfelkuchenfest etwa alle drei Jahre statt. Gegründet wurde es von Anneliese Wagner, die die Idee aus der lokalen Apfelbaum-Tradition heraus entwickelte. Für die Kuchenbäckerinnen und -bäcker stellte sie ihre erprobten Rezepte zur Verfügung. Daraus entstand eine Rezeptsammlung, die inzwischen in drei Ordnern und einem Nachheft erhältlich ist.
Begehrtes Fotomotiv waren neben den vielen leckeren Apfelkuchen auch die Kürbismanderl.
Bis etwa 13 Uhr konnten Besucher die Vielfalt der Kuchen in Ruhe betrachten. Anschließend begann der Verkauf, und Stück für Stück fanden die Kuchen Käufer. Parallel dazu zog der Bauernmarkt viele Gäste an: Frische Äpfel und Kürbisse, Honig, Marmelade, Brot, Schnäpse und handwerkliche Produkte standen zum Verkauf.
Beim Bauernmarkt wurden natürlich ebenfalls Äpfel angeboten, aber auch andere regionale Spezialitäten wie Kürbisse, Schnäpse, Brot, Honig, Marmelade, Obst und handwerkliche Produkte.

Ein besonderer Blickfang waren die Kürbismandl am Dorfanger, die wie in den Vorjahren bunte Herbstakzente setzten.

Das Apfelkuchenfest hat sich über die Jahre als fester Bestandteil der regionalen Herbsttraditionen etabliert – ein Fest, das Besucher aus der Umgebung anzieht und die regionalen Produkte in den Mittelpunkt stellt.
(Quelle: Artikel Karin Wunsam / Info Elisabeth Eder / Beitragsbild, Fotos: Copyright Elisabeth Eder)

Oktoberfest: Theresienwiese vorerst geschlossen – Sicherheitslage nach Explosion im Münchner Norden

Oktoberfest: Theresienwiese vorerst geschlossen – Sicherheitslage nach Explosion im Münchner Norden

München – Das Münchner Oktoberfest 2025 bleibt heute, Mittwoch, 1. Oktober, aufgrund einer Sprengstoffdrohung bis mindestens 17:00 Uhr geschlossen. Dies teilte die Stadt München offiziell mit. Ursprünglich hätte das Fest um 11 Uhr öffnen sollen.

Der Vorfall steht im Zusammenhang mit einer Explosion im Münchner Norden, bei der am frühen Morgen ein Mensch ums Leben kam. Bild.de berichtet, dass Ermittlungen Hinweise auf mögliche Bedrohungen für das Oktoberfest prüfen.
Die Polizei München überwacht die Lage und trifft weitere Sicherheitsmaßnahmen. Aktuelle Informationen veröffentlicht die Stadt München laufend auf ihren X-Kanälen, ebenso die Polizei München und die Feuerwehr München.
Die Situation wird weiterhin beobachtet, und über die Öffnung der Theresienwiese nach 17 Uhr wird zu gegebener Zeit informiert.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Bachabkehr: Rosenheim Stadtbäche führen weniger Wasser

Bachabkehr: Rosenheim Stadtbäche führen weniger Wasser

Rosenheim – Um Unterhaltsmaßnahmen vornehmen zu können, werden ab Samstag (4.10.2025) die Rosenheimer Stadtbäche abgelassen. Bei der sogenannten Bachabkehr wird weniger Wasser als üblich durch die Schleusen in die Kanäle geleitet, so dass nur noch wenig Restwasser im Werkkanal und in den Stadtbächen verbleibt.

Die Stadt Rosenheim informiert: Die Bachabkehr erfolgt am Samstag zwischen 05:00 Uhr und 09:00 Uhr. Dann können die Instandhaltungsarbeiten an den Kraftwerken und Brücken beginnen. Außerdem erfolgen Sanierungsarbeiten entlang der Gewässer, Uferinstandsetzungen und die Bachbetten werden von Unrat und Ablagerungen gereinigt. Auch Anlieger an Gewässern können die Bachabkehr für Instandhaltungsmaßnahmen an ihren Gebäuden nutzen.

Ab dem 19. Oktober werden die Stadtbäche wieder eingelassen und erreichen im Laufe dieses Tages wieder den normalen Pegelstand.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Vier Gemeinden bekräftigen Unterstützung für ROSI-Mobil

Vier Gemeinden bekräftigen Unterstützung für ROSI-Mobil

Rosenheim / Landkreis – Bernau, Bad Endorf, Frasdorf und Prien setzen weiter auf ROSI-Mobil. Das digitale Rufbus-System soll bis 2026 fortgeführt und weiterentwickelt werden – trotz Kritik aus Aschau und dem Ausstieg Samerbergs.

Die Gemeinden Bernau am Chiemsee, Bad Endorf, Frasdorf und Prien am Chiemsee bekennen sich weiterhin klar zum On-Demand-Angebot ROSI-Mobil. In einer gemeinsamen Stellungnahme betonen die Bürgermeister Irene Biebl-Daiber, Alois Loferer, Daniel Mair und Andreas Friedrich den Mehrwert des Projekts: „Das innovative On-Demand-Angebot hat sich in den vergangenen Jahren zu einem wichtigen Bestandteil der regionalen Mobilität entwickelt und trägt maßgeblich dazu bei, Lücken im ÖPNV zu überbrücken.“

ROSI steht für „Region Oberbayern Südost integriert“. Es handelt sich um ein digitales Rufbus-System, das per App oder telefonisch gebucht werden kann. Die Fahrten werden mit anderen Anfragen kombiniert, sodass ein flexibles, nachfrageorientiertes Angebot entsteht, das den klassischen Linienverkehr ergänzt.

Finanzierung und Organisation

Nach Angaben der Gemeinden sind die für das Projekt benötigten Mittel haushaltsrechtlich abgesichert. Die Abrechnung erfolgt über das Landratsamt Rosenheim, das seit der Auflösung der Rosenheimer Verkehrsgesellschaft auch die Projektsteuerung übernommen hat. Verzögerungen bei Rechnungslegungen seien in einem überregionalen Pilotprojekt dieser Größenordnung nicht ungewöhnlich und stellten keinen „unkontrollierten Mittelabfluss“ dar. Vielmehr komme jeder Euro direkt den Bürgern zugute, die täglich von einer verbesserten Mobilität profitieren.

Mit dem neu eingeführten Sektorenmodell soll ROSI effizienter und wirtschaftlicher werden. Erste Erfahrungen zeigen laut den Gemeinden, dass das Angebot stark nachgefragt bleibt. „ROSI ist mehr als ein Taxi zum Sonderpreis“, heißt es in der Stellungnahme. Besonders ältere Menschen, Familien und Gäste könnten flexibel mobil sein. Zudem leiste das Projekt einen Beitrag zur klimafreundlichen Mobilität.

Aschau geht eigenen Weg – Samerberg bereits ausgestiegen

Alle beteiligten Gemeinden hatten sich darauf verständigt, das Sektorenmodell bis April 2026 zu testen. Erwartet wird, dass sich die Projektkosten mittelfristig auf das ursprünglich kommunizierte Niveau einpendeln.

Die Entscheidung Aschaus, sich aus der Zusammenarbeit zurückzuziehen und ein eigenes Mobilitätskonzept ins Auge zu fassen, stößt bei den Partnergemeinden auf Unverständnis. Zuvor war bereits die Gemeinde Samerberg ausgestiegen. In einer Mitteilung erklärte Samerberg: „Wir sehen die Kosten und organisatorischen Anforderungen derzeit als zu hoch an und ziehen daher unsere Beteiligung am Projekt zurück.“ (wir berichteten)

Die vier verbliebenen Gemeinden wollen die bestehenden Strukturen jedoch weiter nutzen und verbessern, statt zusätzliche Steuermittel in neue Konzepte zu investieren.

Bürgernähe und Klimaschutz

„Damit leisten wir einen Beitrag zur Attraktivität unserer Gemeinden, zur Lebensqualität unserer Bürgerinnen und Bürger sowie zu den Klimaschutzzielen“, erklären die vier Bürgermeister abschließend. ROSI-Mobil würde sich nicht nur an Menschen ohne eigenes Auto richten, sondern biete auch älteren Mitbürgern, Familien und Gästen eine flexible Alternative zum klassischen ÖPNV.
(Quelle: Artikel: Karin Wusnam / Beitragsbild: Copyright Chiemsee Alpenland Tourismus)

Thomas Jonas hört Ende des Jahres im „Le Pirate“ auf

Thomas Jonas hört Ende des Jahres im „Le Pirate“ auf

Rosenheim – Thomas Jonas, Wirt des Rosenheimer Jazzlokals Le Pirate, wird das traditionsreiche Lokal zum Jahresende verlassen. Seit Silvester 2019 führt er gemeinsam mit Matthias Thurner das Lokal und prägte es entscheidend, unter anderem mit der erfolgreichen Reihe „Jazz-Cooks“.

Das Le Pirate befindet sich am Ludwigsplatz in Rosenheim und gilt für viele als das „Jazzwohnzimmer“ Deutschlands. Unter Jonas’ Leitung wurden Konzerte und kulinarische Formate weiterentwickelt und das Lokal zu einem beliebten Treffpunkt für Musikfans und Genießer.

In einem ausführlichen Interview mit Reinhart Knirsch, Studioleiter bei „Rosenheim – der Podcast“ von Radio Regenbogen, spricht Jonas über seine beruflichen Stationen: Er kochte bei Starkoch Heinz Winkler im 3-Sterne-Restaurant Tantris, leitete später sein eigenes Restaurant in Berbling, das einen Michelin-Stern erhielt, und berichtet im Interview über den rauen Umgangston bei Winkler („Schmeckt nach Krematorium!“). Außerdem erzählt er, warum er sich für das Le Pirate als neue Heimat entschieden hat und dass er Ende des Jahres dort aufhören wird.

Das vollständige Interview ist hier zu hören: Spotify
und YouTube

Die Fans des Le Pirate müssen sich keine Sorgen machen: Nach Jonas’ Abschied soll das Lokal mit einem neuen Team weitergeführt werden, sodass die Jazzabende und das besondere Ambiente am Ludwigsplatz bestehen bleiben.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Info: Radio Regenbogen / Beitragsbild: Copyright Radio Regenbogen)