Haagn/Fellermair mit Vollgas auf Gesamtrang drei bei der „6. Rallye Laichinger Alb“

Haagn/Fellermair mit Vollgas auf Gesamtrang drei bei der „6. Rallye Laichinger Alb“

Rosenheim / Baden-Württemberg – Das RGR Rallye Team Rosenheim feierte beim Wochenendevent „6. Rallye Laichinger Alb“ einen erfolgreichen Auftritt und stand auf dem Siegerpodest.

Die Veranstaltung des Motor-Sport-Club Laichingen e.V. im ADAC war mit Wertungen für mehrere regionale Rallyemeisterschaften ausgestattet und zog 39 Teams bei strahlendem Spätsommerwetter an. Die Fahrer mussten drei anspruchsvolle A-B Sprint-Wertungsprüfungen jeweils zweimal absolvieren, insgesamt 34,32 Kilometer – davon 30,86 km Asphalt und 3,46 km Schotter – auf Bestzeit.
Aus Oberbayern starteten Josef Haagn und Sandra Fellermair mit ihrem BMW M3 E36 in der Klasse NC2 für verbesserte Fahrzeuge bis 3.000 ccm. Nach einer vorsichtigen, aber ambitionierten ersten Runde rangierte das Duo nach der ersten Zwangspause auf Gesamtrang fünf. Mit tadellos funktionierendem Fahrzeug und fehlerfreien Wertungsprüfungen verbesserten sie sich kontinuierlich, fuhren auf der letzten Wertungsprüfung die zweitbeste Gesamtzeit und sicherten sich am Ende den dritten Platz in der Gesamtwertung. In ihrer Klasse NC2 erreichten sie Rang zwei.

Für Thomas Lang und Jakob Hagemann verlief die Rallye weniger erfolgreich. Das gemischte Team aus RGR-Fahrer und Scuderia Magra-Copilot hatte bereits auf der ersten Wertungsprüfung Antriebsprobleme. Später wurde ein Hinterachsschaden diagnostiziert, der eine Weiterfahrt unmöglich machte.

„Die Rallye war technisch anspruchsvoll, das Fahrzeug von Haagn/Fellermair lief jedoch einwandfrei, sodass ein Platz auf dem Siegerpodest möglich war“, hieß es von Seiten des Teams.
(Quelle: Pressemitteilung RGR-Rosenheim-biwi / Beitragsbild: Copyright Home of Motorsport)

Starbulls Rosenheim: 1:2 Heimpleite gegen Regensburg

Starbulls Rosenheim: 1:2 Heimpleite gegen Regensburg

Rosenheim – Am gestrigen Freitagabend (26.9.2025), dem dritten DEL2-Spieltag durften die Starbulls Rosenheim bereits zum dritten Mal zuhause ran – und bleiben zum ersten Mal ohne Punkte. Das Spiel endete mit einer 1:2 Niederlage gegen Regensburg. 

Starbulls Rosenheim gegen Regensburg, 26.9.2025. Fotos: Peter Lion

Es wären einige Tore möglich gewesen für die Starbulls Rosenheim. Am Schluss mussten sie sich aber mit 1:2 gegen die Regensburger geschlagen geben. Fotos: Copyright Peter Lion

Starbulls-Cheftrainer Jari Pasanen setzte gegen Regensburg auf das gleiche Line-up wie im vorangegangen Heimspiel beim 5:4-Overtime-Erfolg gegen den EV Landshut (wir berichteten). Nach dem ersten Drittel stand eine verdiente Rosenheimer 1:0-Führung zu Buche. Maximilian Vollmayer hatte einen Angriffsversuch der Gäste clever gestoppt und Ville Järveläinen mit einem feinen Schnittstellenpass bedient. Der kleine Deutsch-Finne nahm Tempo auf und zwirbelte den Puck frei vor Gästetorwart Jonas Neffin souverän ins Netz (16.).

Starbulls Rosenheim gegen Regensburg, 26.9.2025. Fotos: Peter Lion

Weitere Rosenheimer Tore wären in den ersten 20 Minuten möglich gewesen, nicht nur in den sechs Überzahlminuten. Neffin hielt einige Male stark, hatte aber auch großes Glück, dass eine Scheibe von Charlie Saraults Kufe nicht ins offene Tor rutschte. Auf der Gegenseite entschärfte Christopher Kolarz Schüsse von Jakob Weber und Constantin Ontl mit tollen Reflexen. Das Schuss- und Chancenverhältnis sprach aber klar für Rosenheim.

Starbulls ließen Überzahlminuten ungenutzt

Als Anfang des zweiten Drittels Luigi Calce durchgebrochen war, verhinderten Torwart Neffin und Verteidiger Guillaume Naud mit vereinten Kräften den zweiten Rosenheimer Treffer (23.). Auch gegen Shane Hanna parierte Regensburgs Schlussmann stark (33.). Danach ließen die Starbulls fast eineinhalb Überzahlminuten mit sogar zwei Spielern mehr auf dem Eis ungenutzt. Jari Pasanen meinte dazu nach dem Spiel: „Da hat man bei uns die Verunsicherung in Überzahl gesehen, das war grausam, keiner wollte schießen, keiner wollte Verantwortung übernehmen, keiner war vorm Torwart.“

Starbulls Rosenheim gegen Regensburg, 26.9.2025. Fotos: Peter Lion

Kurz vor der zweiten Pause hatten die Grün-Weißen ein Regensburger Powerplay eigentlich erfolgreich gekillt – doch wenige Sekunden, nachdem Dominik Kolb von der Strafbank wieder aufs Eis zurückkam, passierte es: Constantin Ontl nutzte seinen Freiraum hinter dem Tor und drückte den Puck ins kurze Eck, bevor Keeper Kolarz es zumachen konnte – 1:1 (39.).

Im letzten Drittel versuchten die Starbulls viel, aber es gelang wenig. Eisbären-Keeper Jonas Neffin präsentierte sich fehlerlos und wurde von seinen konsequent arbeitenden Vorderleuten gut unterstützt. Mit einem ansatzlosen Schuss ins linke obere Eck nach einer Einzelleistung gelang David Morley der Treffer zum 1:2 (46.). Bei einem Gästekonter verhinderte Christopher Kolarz gegen Alex Berandinelli den dritten Gegentreffer (51.) ebenso wie gegen Ontl (58.) bei einem Regensburger Unterzahl-Gegenstoß.

Starbulls Rosenheim gegen Regensburg, 26.9.2025. Fotos: Peter Lion

Erst in den allerletzten Spielmomenten lag das 2:2 noch einmal in der Luft, aber Neffin parierte binnen Sekunden gegen Lewis Zerter-Gosssage, Hanna und Järveläinen.

Starbulls-Headcoach Jari Pasanen sagte nach der 1:2-Heimniederlage: „In der Anfangsphase haben wir nicht so gespielt, wie wir eigentlich wollten. Die zweite Hälfte vom ersten Drittel aber war gut, wir haben dominiert und hätten noch ein zweites Tor schießen müssen. Aber wir führen 1:0 und dann geben wir das Momentum her durch eine idiotische Strafzeit. Schon im zweiten und dann im letzten Drittel sind wir von dem weggekommen, was wir spielen wollten. Das war sehr untypisch für uns. Die Jungs wollten mit der Brechstange gewinnen. Aber Du musst kühlen Kopf bewahren, wenn der gegnerische Torwart so gut spielt und vor dem Tor so gut verteidigt wird. Zu viele Dinge haben heute nicht gepasst, das war ärgerlich.“

Die nächste Chance zum ersten Dreier haben die Starbulls Rosenheim am Sonntag (28.9.2025) beim Auswärtsspiel gegen die Bietigheim Steelers (Spielbeginn 17 Uhr)
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild; Fotos: Copyright Peter Lion)

Bundespolizeidirektion München: Wiesn-Nachwehen sorgen für ungewöhnliche Einsätze

Bundespolizeidirektion München: Wiesn-Nachwehen sorgen für ungewöhnliche Einsätze

München – In den vergangenen Tagen sorgten die Nachwehen des 190. Münchner Oktoberfests auch abseits des Festgeländes für ungewöhnliche Polizeieinsätze. Darunter waren unter anderem Upskirting, also das heimliche Fotografieren oder Filmen unter den Rock oder das Kleid einer Person ohne deren Einverständnis, Verstöße gegen die Allgemeinverfügung des Oktoberfests, sowie Fälle von nackten Personen und Streit in S-Bahnen.

Am Donnerstag (25. September) gegen 16:45 Uhr beobachtete eine Zivilstreife der Bundespolizei einen Mann, der einer Frau unter den Rock filmte. Der 23-jährige Rumäne versuchte, die Daten auf seinem Smartphone zu löschen – dies wurde verhindert. Auf dem Gerät konnten weitere Aufnahmen festgestellt werden. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen und Anzeige wegen Verletzung des Intimbereichs durch Bildaufnahmen (§ 185k StGB) wurde der Mann entlassen.

Hauptbahnhof: Unabsichtlich berührt – Streit eskaliert

Am Donnerstagabend (25. September) gegen 20:30 Uhr kam es zwischen zwei Wiesnbesuchern zu einem Streit, nachdem sie sich unbeabsichtigt berührt hatten. Ein 28-jähriger Oberpfälzer wurde von einem Unbekannten mit einem Regenschirm („Knirps“) ins Gesicht geschlagen. Die Bundespolizei ermittelt wegen wechselseitiger Körperverletzung.

Hauptbahnhof: Verstöße gegen die Allgemeinverfügung

Am Donnerstag kontrollierten Beamte mehrere Personen:

  • Ein 35-jähriger Deutscher führte zwei Scheren mit, deren Mitführen er nicht erklären konnte.
  • Am Abend wurden ein 21-jähriger und ein 19-jähriger Rumäne mit einem Bolzenschneider und einem Einhandmesser festgestellt. Beide Gegenstände wurden sichergestellt, der Jüngere musste eine Sicherheitsleistung von 150 Euro hinterlegen.

Die Bundespolizei erinnert daran, dass während des Oktoberfests das Mitführen von gefährlichen Gegenständen an Haupt-, Ost- und Pasinger Bahnhof sowie am S-Bahn-Wiesnhalt Hackerbrücke verboten ist.

Ostbahnhof: Nackter Mann in S-Bahn

Am Freitagmorgen (26. September) gegen 01:45 Uhr lief ein 42-jähriger Ukrainer nackt durch eine S3 von Holzkirchen Richtung Mammendorf. Zeugen berichteten, dass er sich zuvor in einem Bus entkleidete. Aufgrund des Verdachts auf erheblichen Drogeneinfluss und psychischen Ausnahmezustand wurde er mit Rettungskräften in ein Münchner Krankenhaus gebracht.

Ostbahnhof: „Der mit dem Besen tanzt“

Am Donnerstagabend (25. September) gegen 23 Uhr führte ein 27-jähriger Deutscher einen Holzbesen mit, dessen Herkunft er nicht erklären konnte. Der Besen wurde zur Gefahrenabwehr sichergestellt.

Hauptbahnhof: Streit zwischen Freunden

Am Freitagmorgen (26. September) gegen 03:00 Uhr gerieten ein 20-jähriger Österreicher und ein 17-jähriger Deutscher nach verpasstem Zug am Gleis 11 in Streit. Der verbale Konflikt eskalierte kurzzeitig körperlich, wurde aber beendet. Beide setzten ihren Weg anschließend fort.

Vaterstetten: Alkoholisierter springt ins Gleis

Am Donnerstagabend (25. September) gegen 20:30 Uhr sprang ein 30-jähriger Mann mit 1,99 Promille mehrfach ins Gleis am Bahnhof Vaterstetten. Es bestand keine Suizidabsicht. Bei der Mitnahme zum Revier kam es zu Widerstandshandlungen, bei denen mehrere Beamte unverletzt blieben.
Die Bundespolizei betont, dass solche Vorfälle während des Wiesn-Zeitraums nicht nur für die Betroffenen gefährlich sind, sondern auch den Bahnverkehr und Einsatzkräfte stark beanspruchen.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Symbolfoto Bundespolizei)

Bauarbeiten in Happing: Buslinien 413 und 423 mit Umleitung

Bauarbeiten in Happing: Buslinien 413 und 423 mit Umleitung

Happing / Rosenheim – Wegen Bauarbeiten in der Happinger Straße (Stadt Rosenheim) kommt es ab Montag, 29. September, bis voraussichtlich Samstag, 8. November, zu Änderungen im Stadtverkehr Rosenheim.

Die Haltestelle „Traberhof“ der Linie 413 entfällt in diesem Zeitraum ersatzlos. Zudem werden die Linien 413 und 423 über eine Umleitungsstrecke geführt: Nach der Haltestelle „Wegkreuz“ fahren die Busse rechts in den Kirchenweg und anschließend links in die Eichfeldstraße.
Von den Bauarbeiten nicht betroffen sind die Linien 403 und 420 – hier bleibt der gewohnte Fahrplan bestehen.
Die Stadtverkehr Rosenheim GmbH bittet die Fahrgäste um Verständnis für die Einschränkungen.
(Quelle: Mitteilung Stadtverkehr Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

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Volle Fahrt voraus beim Schüler-Drachenboot-Cup am Innspitz

Volle Fahrt voraus beim Schüler-Drachenboot-Cup am Innspitz

Rosenheim – 35 Teams aus Stadt und Landkreis Rosenheim kämpfen am heutigen Freitag (26.9.2025)  um jeden Paddelschlag beim Schüler-Drachenboot-Cup am Innspitz in Rosenheim. Schüler und Lehrer ab der 5. Klasse treten an – von Haupt- und Realschulen bis zu Gymnasien, Unter- und Oberstufe. Veranstaltet wird das Event vom Kajak Klub Rosenheim.

Die Bedingungen sind gut: Mit Temperaturen bis 17 Grad ist es weder zu heiß noch zu kalt, Regen bleibt aus, und auch die Wasserstände sind optimal – in früheren Jahren sorgte Hochwasser manchmal schon für eine besondere Herausforderung.

Auf dem Wasser zählt vor allem eines: Teamgeist. Der Paddeltakt wird von einer Trommel vorgegeben, viele Teams zählen fleißig mit, um perfekt im Gleichschlag zu bleiben. Kreative Kostüme dürfen bei einem Drachenbootrennen nicht fehlen – das originellste Outfit gewinnt wie immer einen Sonderpreis.
Start war um 10 Uhr. Nach Rennen und Siegerehrung lädt der Kajak Klub Rosenheim zur Jugendparty ein, um das Wochenende einzuläuten. Hauptsponsor sind die Stadtwerke Rosenheim.

Am morgigen Samstag (26.9.2025) folgt das 15. Drachenbootrennen ab 9 Uhr – der krönende Abschluss der Festwoche des Kajak-Klub Rosenheim (wir berichteten).
Mehr Infos: Festwoche Kajak Klub Rosenheim.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Karin Wunsam)

Grenzkontrollen bei Kiefersfelden: Zwei gesuchte Männer verhaftet

Grenzkontrollen bei Kiefersfelden: Zwei gesuchte Männer verhaftet

Kiefersfelden / Landkreis Rosenheim – Die Bundespolizei hat am Mittwoch (24.9.2025) zwei gesuchte rumänische Staatsangehörige bei Grenzkontrollen an der Inntalautobahn nahe Kiefersfelden (Landkreis Rosenheim) gefasst. Der eine wurde in Bernau, der andere in Augsburg-Gablingen ins Gefängnis eingeliefert.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Bei der Überprüfung der Personalien der beiden rumänischen Insassen eines in Spanien zugelassenen Autos stellte sich heraus, dass diese in Deutschland jeweils von der Justiz gesucht wurden. Gegen den jüngeren Rumänen, der am Steuer des Wagens saß, lag ein Untersuchungshaftbefehl des Amtsgerichts Ingolstadt aus dem Jahr 2024 vor. Demnach wird dem dringend Tatverdächtigen eine versuchte gefährliche Körperverletzung vorgeworfen. Zudem bestehe Fluchtgefahr. Die Rosenheimer Bundespolizisten führten den 24-Jährigen am Donnerstag beim zuständigen Gericht in Ingolstadt vor. Auf richterliche Anordnung hin wurde er anschließend in die Justizvollzugsanstalt Augsburg-Gablingen eingeliefert.

Sein Landsmann, der im Pkw mitgefahren war, fand sich ebenfalls im Gefängnis wieder. Er wurde laut Haftbefehl im August 2024 aus der Bundesrepublik abgeschoben, nachdem er einen Teil seiner mehrjährigen Freiheitsstrafe verbüßt hatte. Hierzu war er 2022 wegen schweren Bandendiebstahls vom Landgericht Bamberg verurteilt worden. Mit seiner Rückkehr nach Deutschland ist der Rest der verhängten Strafe fällig geworden. Von der Kontrollstelle an der A93 aus wurde der Mann von der Rosenheimer Bundespolizei in die Haftanstalt nach Bernau gebracht. Dort wird er für die Dauer von 375 Tagen bleiben müssen.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Symbolfoto re)