Schutz vor 1.000-jährigem Hochwasser. Dammarbeiten am Innkraftwerk Rosenheim starten am 16. September

Schutz vor 1.000-jährigem Hochwasser. Dammarbeiten am Innkraftwerk Rosenheim starten am 16. September

Rosenheim – Am Dienstag (16.9.2025) beginnt die zweite Bauphase zur Erhöhung und Verstärkung der Dämme am Innkraftwerk Rosenheim. Ziel ist ein wirksamer Schutz vor einem 1.000-jährlichen Hochwasser.

Wie VERBUND in einer offiziellen Mitteilung bekanntgab, werden die Stauhaltungsdämme ab diesem Zeitpunkt um bis zu 45 Zentimeter erhöht und die Dammkronen auf rund vier Meter verbreitert. Zudem wird die wasserseitige Betondichtung ertüchtigt. Die Maßnahmen sollen die Sicherheit des Kraftwerksstandorts und der Stadt Rosenheim langfristig verbessern.

Dämme werden für Fußgänger und Radfahrer gesperrt

Während der Bauarbeiten, die voraussichtlich bis ins Frühjahr 2026 dauern, bleiben die Dämme für Fußgänger und Radfahrer gesperrt. Auch Umleitungen für den Verkehr wurden eingerichtet.
Laut VERBUND ist die Maßnahme Teil eines umfassenden Sicherheitsprogramms, das in enger Abstimmung mit den zuständigen Behörden umgesetzt wird.
(Quelle: Mitteilung Verbund / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

„Cosi fan tutte“: Heiteres Konzert für Senioren in Rosenheim

„Cosi fan tutte“: Heiteres Konzert für Senioren in Rosenheim

Rosenheim – Am Freitag, 24. Oktober, um 15 Uhr lädt der Verein Pro Senioren Rosenheim  ins Kultur- und Kongresszentrum Rosenheim (kuKo) zu einem beschwingten Nachmittag voller Musik und Freude ein. Unter dem Titel „Cosi fan tutte“ erwartet die Gäste ein heiteres Taschenbuch-Konzert, das speziell auf die Bedürfnisse von Seniorinnen und Senioren zugeschnitten ist. Bekannte Melodien, charmante Zwischentöne und ein leichtes Programm laden zum Zurücklehnen und Genießen ein.

In diesem Jahr findet die beliebte Veranstaltung bereits im Oktober statt – früher als gewohnt, um schon jetzt einen festlichen musikalischen Akzent zu setzen. Ermöglicht wird das Konzert in Zusammenarbeit mit der Internationalen Stiftung zur Förderung von Kultur und Zivilisation. Eintrittskarten sind im KuKo erhältlich, gegen eine Bewirtungspauschale von 10 Euro (inklusive Kaffee und Kuchen).
(Quelle: Pressemitteilung Pro Senioren / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Gericht setzt Betrieb der Flüchtlingsunterkunft in Rott am Inn vorerst aus

Gericht setzt Betrieb der Flüchtlingsunterkunft in Rott am Inn vorerst aus

Rott am Inn / Landkreis Rosenheim – Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (VGH) hat im Verfahren um die geplante Flüchtlingsunterkunft im Gewerbegebiet Eckfeld die aufschiebende Wirkung der Klage der Gemeinde Rott am Inn angeordnet. Damit darf die Unterkunft vorerst nicht weiter betrieben oder umgesetzt werden, bis im Hauptverfahren eine endgültige Entscheidung fällt. Der Beschluss wurde der Kommune am 8. September zugestellt.

Landtagsabgeordneter Josef Lausch von den Freien Wählern begrüßte die Entscheidung. „Ich begrüße dieses Urteil, da es bei der Unterkunft im Gewerbegebiet am Eckfeld in Rott/Inn einfach zu viele Ungereimtheiten gab. Angefangen vom etwas unglücklichen Zeitpunkt der Bekanntgabe der Planung unmittelbar nach der Landtagswahl 2023, einer langen Zeit unklaren Belastung einiger Räume der Immobilie mit Quecksilber, über eine Überlastung der gemeindlichen Wasser- und Abwasserversorgung, bis zu einer Beeinträchtigung der umliegenden Gewerbebetriebe“, erklärte er.

Lausch hatte sich nach eigenen Angaben bereits im Rahmen einer Landtagspetition intensiv mit der Unterkunft befasst. Kritik hatte er dabei vor allem an der mangelnden Kompromissbereitschaft der Regierung von Oberbayern geäußert. Zudem sei ihm der Einblick in den Mietvertrag zwischen Vermieter und öffentlicher Hand verwehrt geblieben. Vor diesem Hintergrund fordert der Abgeordnete nun eine sofortige Schließung der Einrichtung, die fristlose Kündigung des Mietvertrages und eine Rückkehr zur dezentralen Unterbringung.

Auch die Gemeinde selbst zeigt sich erleichtert

Auch die Gemeinde selbst zeigt sich erleichtert. Bürgermeister Daniel Wendrock erklärte auf der Webseite der Kommune, das Urteil sei ein wichtiges Signal dafür, dass die Bedenken der Gemeinde ernst genommen würden. Bereits zuvor hatte der Gemeinderat Klage gegen die Unterkunft beschlossen, nachdem das Landratsamt die Baugenehmigung erteilt hatte (wie berichtet).
Für Diskussionen sorgten in der Vergangenheit insbesondere die Hinweise auf eine mögliche Quecksilber-Belastung in Teilen der Immobilie sowie die Sorge um die Belastung der gemeindlichen Infrastruktur. Trotz dieser Einwände hatte das Landratsamt die Genehmigung erteilt, wogegen die Gemeinde Klage einrichte (wie berichtet). Mit der aktuellen Entscheidung sieht sich Rott am Inn nun vorläufig bestätigt.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Wiesn-Blaulicht: Tag 11

Wiesn-Blaulicht: Tag 11

Rosenheim – Elf Tage Herbstfest, elf Tage Geschichten – und die Polizei liefert sie frei Haus. Der Höhepunkt diesmal: Ein Besucher, der nach zehn Maß Bier noch immer nicht genug hatte. Seine Ehefrau dagegen schon – sie durfte ihn bei der Wiesnwache wieder abholen.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:

Von der Fahrbahn abgekommen – Auf den „Richtungsfahrbahnen, Wegen und Pfaden“ in einem Biertempel, torkelte ein 26-Jähriger hin und her. In einem Gang kam er dann fußgängertechnisch bedingt von der Fahrbahn ab und stieß mit seinem kniebedingten Frontteil, frontal gegen andere Bierbesuchsteilnehmer. Durch den Biertempelverkehrsunfall, fielen einige der Beteiligten von der Bierbank. Der Personalienaustausch untereinander fand erst gar nicht statt, denn es kam zum Streit. Gegen den 26-Jährigen wurde zwar kein Bußgeldverfahren mit Punkten in Flensburg eingeleitet, aber eine andere Ahndung war die Folge. Der Bußgeldkatalog für das Herbstfest sieht hier ein Wiesnverbot vor.

Wasserhaushalt – was ist die ideale Menge an Flüssigkeit? – In der Literatur gibt es grobe Faustformeln von rund zwei Litern – alles abhängig von der Hitze, Bewegung, Sport und vielen anderen Einflüssen. Ja und weil es in den Zelten, Hallen und Stadln oft auch heiß her geht, braucht der menschliche Körper Flüssigkeit. Auf diesen Gedankengang kam vielleicht ein Wiesnbesucher und schüttete einiges an Flüssigkeit in seinen Körper hinein. Nach eigenen Angaben hatte er zehn Maß Bier getrunken und war deshalb betrunken – und die Wiesnwach stellte fest – er war wirklich betrunken. Zwischengeparkt beim Rettungsdienst, wurde seine Ehefrau verständigt. Sie kam wenig später zur Wache. Das Wiedersehen war jetzt nicht so richtig herzig, freudig und liebevoll.

Begehrte Biermarkerl – Biermarkerl, Hendlmarken, oder andere Gutschein verteilt die Rosenheimer Polizei selbstverständlich nicht. Aber andere „Markerl“ werden schon verteilt. Die haben zwar keinen Wert – ganz im Gegenteil – es kann teuer werden. Die Parkmoral im Umfeld des Festgeländes ist dem ein, oder anderen Verkehrsteilnehmer wohl nicht so wichtig. Im Haltverbot geparkt, gestanden auf Sonderparkplatzen, oder in der Feuerwehranfahrtszone. Eine Vielzahl von Verkehrsverstöße mussten während der Wiesn bisher geahndet werden. Rund 400 Verwarnungen wurden bisher ausgestellt.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Wiesn-Blaulicht: Tag 11

Wiesn-Blaulicht: Tag 10

Rosenheim – Auch der traditionellen „Maurermontag“ (8.9.2025) auf dem Rosenheimer Herbstfest verlief größtenteils fröhlich und friedlich. Ein paar Ausnahmen gab es aber doch. So kam es zu den Wiesn-Verboten 66,67 und 68.

Die Pressemitteilung im Wortlaut: 

„I mog jetza ned geh“ – Irgendwann ist auch der schönste Herbstfesttag mal zu Ende. Ob es für einen 46-jährigen Rosenheimer der schönste Tag am Festgelände war, oder nicht, spielte nicht die große Rolle. Mit seinen knapp 2,50 Promille wollte er nach Betriebsende einfach nicht gehen, sondern pöbelte den Sicherheitsdienst an. Belegt mit der Ziffer „Wiesnverbot Nummer 66“, wurde er mit freundlicher Unterstützung der Wiesnwache vom Festgelände rausbegleitet.

Einmal meckern gelbe Karte – beim zweiten Mal rote Karte – Ein 20-jähriger aus einer Anrainergemeinde vom Chiemsee meinte, die Beamten der Wiesnwache anzuschreien, anzupöbeln und keine netten Worte zuzuwerfen. Auf die Bitte, doch einfach nach Haus zu gehen, ging er nicht ein. Mit seinen rund zwei Promille stolperte er zwar einige Meter Richtung Ausgang, kam aber dann postwendend wieder zurück. Ob er seinen „Rausch“ zur Schau stellen wollte, oder einfach „bleed daher-red`n“ wollte, war für die Beamten nicht mehr von Belang. Ihm wurde ein Wiesnverbot ausgesprochen. Für die Spielsaison Herbstfest 2025 ist jetzt Ende angesagt.

Kontrolle über Verdauungstrakt verloren – Einen unschönen Auftritt direkt vor dem Glückshafen, legte ein 49-jähriger Münchner hin. Er verlor aufgrund des überhöhten Befüllens seines Körpers mit Gerstengetränken, die Kontrolle über seinen Magen. Er entleerte direkt vor dem Glückshafen seinen Mageninhalt und traf dabei einige Festbesucher. So schnell sein Mageninhalt nach Ausgang drängte, so schnell war ihm ein Wiesnverbot ausgesprochen.

Auf am Boden Liegenden eingetreten – Vorausgegangen war ein verbales Streitgehabe zwischen zwei jugendlichen Personengruppen. Man ging dann plötzlich aufeinander los und schlug sich mit den Fäusten. Als ein 15-jähriger Rosenheimer, durch die Hiebe zu Boden ging, schlug ihm ein 16-Jähriger aus dem Raum Starnberg, noch mit den Fäusten in den Bauch und Gesichtsbereich. Die Wiesnwache trennte die Gruppen und sprach gegen den 16-Jährigen ein Wiesnverbot ein. Eine Anzeige wegen Körperverletzung ist obligatorisch. Eine sofortige medizinische Versorgung der Beteiligten war nicht notwendig.

Betrunkene Autofahrer aus Verkehr gezogen – Kurz nach Betriebsende, führten Beamten der Rosenheimer Polizei, in der Kufsteiner Straße eine Verkehrskontrolle durch. Dabei wurden zwei alkoholisierte Autofahrer aus dem Verkehr gezogen. Der Atemalkoholtest bei beiden, zeigte einen Wert von über 0,50 Promille. Ein Bußgeldverfahren mit Punkten in Flensburg sowie einem 1-monatigem Fahrverbot ist die Folge.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

 

Rosenheimer Herbstfest: Wiesnmontage für die Wendelstein Werkstätten

Rosenheimer Herbstfest: Wiesnmontage für die Wendelstein Werkstätten

Rosenheim – Strahlende Gesichter auf dem Rosenheimer Herbstfest: Auch heuer nahmen wieder zahlreiche Menschen mit Behinderung an den traditionellen Wiesnmontagen teil.

Insgesamt nutzten rund 570 Besucherinnen und Besucher der Wendelstein Werkstätten mit ihren Begleitpersonen das Angebot. Sie probierten verschiedene Fahrgeschäfte aus, genossen ein gemeinsames Mittagessen in der Auerbräu-Festhalle und freuten sich über Erinnerungsfotos mit der amtierenden Miss Herbstfest.

Die Wiesnmontage sind seit vielen Jahren ein fester Bestandteil des Rosenheimer Herbstfests. Sie ermöglichen es den  Teilnehmern, das Volksfest in besonderer Atmosphäre zu erleben und ganz selbstverständlich Teil des Wiesngeschehens zu sein.
(Quelle: Pressemitteilung Wendelstein-Werkstätten / Beitragsbild: Wendelstein Werkstätten – Caritasverband der Erzdiözese München und Freising)