TSV 1860 Rosenheim, Landesliga Südost: Bitteres Unentschieden in Kirchheim

TSV 1860 Rosenheim, Landesliga Südost: Bitteres Unentschieden in Kirchheim

Rosenheim – Ein bitteres Unentschieden musste die erste Mannschaft des TSV 1860 Rosenheim am Wochenende (7.8.2025) beim Kirchheimer SC hinnehmen – stellte sie doch über 90 Minuten das klar bessere Team. 

Dabei taten sich die jungen Rosenheimer in der ersten Hälfte noch schwer, ihre Überlegenheit in Chancen umzumünzen. Oft kam der letzte Pass oder Abschluss zu ungenau oder zu spät.
Dies sollte sich in der zweiten Hälfte ändern. Belohnt wurde das Team dann auch in der 57. Minute, als Leon Tutic von der 16er Linie abzog und die Führung erzielte. In der Folge ergaben sich mehrere Top-Chancen, um die Führung auszubauen, welche aber liegen gelassen wurden.
Die Strafe folgte in der 90. Minute, als dem Kirchheimer SC mit dem ersten Schuss auf das Gästetor der Ausgleich glückte. In der Nachspielzeit landete ein Kopfball von Steven Khong-In noch an der Latte.
Am Ende stand ein aus Rosenheimer Sicht unglückliches 1:1 auf der Anzeigetafel.

Aufstellung: Stein, Gratt, Emirgan (74. Muhameti), Tutic, Khong-In, Markulin, Grundner, Summerer, F. Ngounou Djayo, Elghatous (89. Papapicco), Ünal
Tore: 0:1 Tutic (57.), 1:1 Mauerer (90.+1)
Gelbe Karten: Khong-In
(Quelle: Pressemitteilung TSV 1860 Rosenheim / Beitragsbild: TSV 1860 Rosenheim)

 

Rosenheim: Sperrung am Bahnübergang Happing bringt Änderungen im Busverkehr

Rosenheim: Sperrung am Bahnübergang Happing bringt Änderungen im Busverkehr

Happing / Rosenheim – Wegen Bauarbeiten am Bahnübergang Happing kommt es von Donnerstag, 11. September, bis Dienstag, 16. September zu Einschränkungen im Rosenheimer Busverkehr. Betroffen sind die Linien 403, 413 und 420.

Die Linie 403 verkehrt, nach der Auskunft der Verkehrsgesellschaft Rosenheim, vom 12. bis 15. September nur auf dem östlichen Abschnitt zwischen Stadtmitte – Bahnhof – ROFA-Stadion – Happinger Au – Happinger Ausee. Fahrzeiten: montags bis freitags bis 18:35 Uhr, samstags bis 18:05 Uhr.

Die Linie 413 fährt im selben Zeitraum ausschließlich auf dem westlichen Abschnitt. Bedient werden die Haltestellen Stadtmitte – Bahnhof – Kaltwies – Traberhof – Happing – WEKO/Oberfeld.

Die Nachtlinie 420 wird vom Abend des 11. September bis zum Morgen des 16. September umgeleitet. Zwischen den Haltestellen Happinger Hof und Rosenheim Kastenau/Föhrenweg erfolgt die Führung über die Miesbacher Straße. Die Haltestelle „Happinger Ausee“ entfällt, als nächstgelegene Alternative bietet sich der Happinger Hof an.

Die Verkehrsgesellschaft Rosenheim empfiehlt Fahrgästen, ihre Fahrt vorab zu planen und die MVV-App für aktuelle Fahrplaninfos und mögliche Verspätungen zu nutzen.
(Quelle: Pressemitteilung Verkehrsgesellschaft Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Wiesn-Blaulicht: Tag 9

Wiesn-Blaulicht: Tag 9

Rosenheim –  Mit Erntedank-Festzug beim schönstem Spätsommerwetter war der gestrige Sonntag (8.9.2025) einer der Höhepunkte beim Rosenheimer Herbstfest 2025 (wir berichteten). Die Polizei beschäftigte unter anderem ein „menschgewordenes Lama“. 

Die Pressemitteilung im Wortlaut:

Kurz gestolpert und dann geht’s rund – Ein 30-jähriger Raublinger stolperte beim Verlassen des Festgelände gegen einen 44-jährigen Festbesucher. Der Raublinger fing sofort zu randalieren, zu schreien und plärren an. Beamte der Rosenheimer Polizei standen am Rande des Festausgangs und bekamen den Vorfall mit. Der 44-Jährige konnte nicht beruhigt werden und musste gefesselt werden. Er wehrte sich dabei mit Händen und Füßen, schlug wie wild und teils unkontrolliert um sich. Er biss einem Polizeibeamten in die Finger und spuckte herum. Es blieb nur noch die Möglichkeit, den Randalierer auf tragende Weise zur Polizeiinspektion zu transportieren. Beim Verbringen in eine Ausnüchterungszelle schlug er wieder mit den Füßen um sich und trat einem Polizeibeamten gegen den Ober- und Unterschenkel. Ein Ermittlungsverfahren wegen eines tätlichen Angriffs gegen Vollstreckungsbeamte ist die Folge. Weite Teile wurden durch die BodyCam der Einsatzkräfte aufgenommen und dokumentiert. Ein Atemalkoholtest ergab rund 1,20 Promille beim Raublinger.

Menschgewordenes Lama – Ein 17-jähriger aus dem Landkreis Rosenheim, spuckte fortwährend auf dem Festgelände herum. Auch Festbesucher verschonte er mit seiner gesammelten Mundfeuchtigkeit nicht. Die Rosenheimer Polizei beendete den menschlichen Auswurf, aber nicht bevor er noch einmal direkt vor die Füße der Einsatzkräfte spuckte. Ihm wurde ein Wiesnverbot ausgesprochen. Freilaufende menschlich gewordene Lamas sind auf dem Festgelände nicht die Idealvorstellung eines Besuchers.

Wer hat die Hosen an? Wer sonst als die Frau! – Diese These kann je nach geschlechtlicher Sichtweise richtig, oder falsch sein. Das mag jetzt jeder für sich selbst entscheiden, oder sehen. Aber bei einem Pärchen aus Kufstein (Österreich), war die Sachlage schon nach dem ersten Wort klar. Die Hosen hat „Sie“ an. Beide bekamen zunächst in einem Bierausschankbetrieb ein Hausverbot. Nach rund 15 Minuten waren sie wieder im Inneren und wurden zur Wiesnwache verbracht. Selbst der polizeiliche Postenkommandant kam bei der Österreicherin nicht zu Wort. Gefühlt wie Patronen aus einem Maschinengewehr, kamen Wortschwalle aus der Frau heraus. Ihr Mann begehrte einmal kurz auf – aber wirklich nur kurz, weil sie ihm sofort mit der Hand den Mund zu hielt mit dem dezenten Hinweis „Du bist staad!“. Die Wiesnwache nutzte einen kurzen Moment der Ruhe und sprach ein Wiesnverbot aus. Rege diskutierend ging man dann mit dem Pärchen vom Festplatz. Und wie könnte es anders sein, der Mann sprach dabei kein Wort.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Rosenheim: Zivilpolizei stoppt Fahrraddieb am Bahnhof

Rosenheim: Zivilpolizei stoppt Fahrraddieb am Bahnhof

Rosenheim – Beamte der zivilen Einsatzgruppe (ZEG) nahmen am frühen Sonntagmorgen (7.9.2025) am Rosenheimer Bahnhof einen 30-jährigen Mann aus Raubling fest, der ein unversperrtes Damenfahrrad entwendet hatte.

Der Mann hatte sich kurz nach 1.30 Uhr verdächtig an den Fahrradständern in der Klepperstraße aufgehalten, bevor er, nach den Angaben der Polizei, das Rad nahm und davonfuhr.
Die Zivilbeamten griffen sofort ein. Gegen den Tatverdächtigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Fahrraddiebstahls eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Wiesn-Blaulicht: Tag 9

Wiesn-Blaulicht: Tag 8

Rosenheim – Ein Fliegender Hut löste bei einem Fahrgeschäft einen Notstopp aus – das war nicht der einzige Vorfall, der die Wiesnwache an Tag 8 auf dem Rosenheimer Herbstfest beschäftigte. 

Die Pressemitteilung im Wortlaut:

Fliegender Hut löst Notstopp an Fahrgeschäft aus – Während der Fahrt in einem Karussell, verlor ein Fahrgast seinen Hut. Die Kopfbedeckung segelte dabei zu Boden und landete sanft auf dem Kiesboden der Loretowiese. Ein Gast aus einem daneben aufgebauten Schaumweinlokals sah den landeten Hut, stieg über den Zaun und befand sich nun im Gefahrenbereich des Fahrgeschäfts. Er hob den Hut vom Boden auf und die Fahrdienstleitung löste den Notstopp aus. Mit dem Hut bewaffnet, lief der Unbekannte aus dem Gefahrenbereich wieder heraus und konnte unerkannt im Getümmel – und das auch noch samt Hut -entkommen.

„Never Say Goodbye“ – diese Songzeile der amerikanischen Rockband Bon Jovi nahmen zwei Wiesnbesucher sich zu Herzen – Doch weder sangen die beiden so schön, noch wollte sie jemand wieder auf dem Gelände sehen. Ein 37-jähriger Mann aus Südtirol sowie ein 27-jähriger Österreicher zeigten in eine bezelteten Biertempel ein ungebührliches Verhalten. Der Mann aus unserem Nachbarland belästigte die Bedienung, der Italiener versprühte zu viel Amore, was bei seinem weiblichem Gegenüber mal gleich gar nicht so gut ankam. Ein Zeltverweis wurde ihnen vom Sicherheitsdienst ausgesprochen. Doch nicht daran zu denken, so die durch Alkohol beeinflusste These. Mit ihren jeweils zwei Promille kamen sie wieder. Nun kam wer anders. Jetzt kam die Wiesnwache und sprach beiden nicht unbedingt einen Liebesbeweis aus. Sie erhielten eine Abfuhr in Form eines Wiesnverbots.

Unfallbeteiligter landet in Zelle – Beim Verlassen des Festgeländes kam es zu einem Zusammenstoß zwischen einem Fußgänger und einem vorbeifahrendem Radlfahrer. Der Fußgänger flüchtete und ließ den Leichtverletzten zurück. Doch nach nur ein paar Metern, konnte der Fußflüchtige angetroffen werden. Er sah sein Verhalten so gleich mal gar nicht ein, schrie herum, pöbelte, plärrte und steigerte sich in eine aggressionsgeladene Diskussionswut. Mit seinen knapp ein Promille wurde er in eine Ausnüchterungszelle verbracht.

Abschleppen – aus zwei mach eins – jetzt sind wir zusammen – Dass die Wiesn auch die ein oder andere Gelegenheit ist, nicht mehr alleine nach Hause zu gehen, hat man ja schon mal gehört. Gestern passierte dies zumindest bei zehn Besuchern. Nachdem ihr Auto verbotswidrig parkte, erfolgte die Abschleppung. Vereint war Falschparker + Abschleppwagen. Gemeinsam gingen sie zwar nicht, aber sie fuhren vom Veranstaltungsbereich. Geklärt ist auch die Frage, wer beim Date dann zahlt. Die Kosten für die Abschleppung muss der Abgeschleppte tragen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

 

Halbzeit beim Rosenheimer Herbstfest: Wirtschaftlicher Verband zieht Zwischenbilanz

Halbzeit beim Rosenheimer Herbstfest: Wirtschaftlicher Verband zieht Zwischenbilanz

Rosenheim – Nach einer Woche Rosenheimer Herbstfest zieht die WV Veranstaltungs GmbH gemeinsam mit Schaustellern, Sicherheitskräften Zwischenbilanz – und diese fällt positiv aus. 

„Die erste Festhälfte verlief ausgesprochen friedlich und stimmungsvoll“, sagt Klaus Hertreiter, Herbstfestleiter der WV Veranstaltungs GmbH. „Das Wetter hat mitgespielt, die Besucherzahlen liegen auf hohem Niveau und die Rückmeldungen von Gästen, Schaustellern und Gastronomen sind durchweg positiv.“
Besonders erfreulich aus seiner Sicht: Die Sicherheitsmaßnahmen greifen wie geplant. Die Polizei
Rosenheim meldet eine ruhige Einsatzlage mit wenigen Zwischenfällen. Auch die medizinische Versorgung vor Ort wurde gut angenommen, größere Zwischenfälle blieben bislang aus.

Die neuen Attraktionen und das erweiterte kulinarische Angebot – darunter erstmals eine „Veggie-Hütte“ – würden auf großes Interesse stoßen. Die Mischung aus Tradition und neuen Ideen komme bei den Besuchern gut an. „Wir freuen uns über die hohe Akzeptanz und das respektvolle Miteinander auf dem Festgelände“, so Hertreiter weiter. „Das Herbstfest ist und bleibt ein Fest für alle – und das spürt man in jeder Ecke der Festwiese.“
Die Veranstalter blicken optimistisch auf die zweite Festhälfte und hoffen auf weiterhin gutes Wetter und eine ebenso positive Stimmung.
(Quelle: Pressemitteilung Wirtschaftlicher Verband / Beitragsbild: Copyright WV-intern)