Vortrag zur Erinnerungskultur am kbo-Inn-Salzach-Klinikum Wasserburg

Vortrag zur Erinnerungskultur am kbo-Inn-Salzach-Klinikum Wasserburg

Wasserburg / Landkreis Rosenheim – Impulse zur Aufarbeitung von NS-Verbrechen stehen im Mittelpunkt eines Vortrags von Professor. Dr. Mirjam Zadoff, Direktorin des NS Dokumentationszentrums München, im kbo-Inn-Salzach-Klinikum Wasserburg (Dienstag, 30.9.2025, 16 Uhr, Ärztebibliothek, Gabersee 7, 83512 Wasserburg am Inn). Der Eintritt ist frei.

Nach Angaben des Klinikums wird Zadoff aufzeigen, wie interdisziplinäre, multiperspektivische und inklusive Erinnerungsarbeit zur Auseinandersetzung mit den Gräueltaten des Nationalsozialismus beitragen kann. Hintergrund sind die Verbrechen gegen die Menschlichkeit in der damaligen Heil- und Pflegeanstalt Gabersee, deren Aufarbeitung dem Klinikum ein wichtiges Anliegen ist.
Eine Anmeldung ist erforderlich unter www.eveeno.com/impulsezuraufarbeitung.
(Quelle: Pressemitteilung kbo Inn-Salzach-Klinikum / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Rosenheim: 19-jähriger teilt Kopfnüsse am Salzstadel aus

Rosenheim: 19-jähriger teilt Kopfnüsse am Salzstadel aus

Rosenheim – Am Samstag (6.9.2025) gegen 4 Uhr schlug ein 19-jähriger Rosenheimer im Bereich des Salzstadels (Landkreis Rosenheim) unvermittelt auf eine dreiköpfige Gruppe aus Innsbruck ein.

Nach Angaben der Polizei verpasste der junge Mann den Österreichern Kopfnüsse, wodurch leichte Verletzungen entstanden, die jedoch keine medizinische Versorgung erforderten. Anschließend flüchtete er in Richtung Fußgängerzone, versteckte sich hinter einem Hauseck und wurde kurz darauf von den Beamten gestellt. Ein Atemalkoholtest ergab rund zwei Promille. Gegen den Mann wird wegen Körperverletzung ermittelt.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

IHK bietet kostenlose Beratung für Gründer in Rosenheim

IHK bietet kostenlose Beratung für Gründer in Rosenheim

Rosenheim – Die IHK für München und Oberbayern informiert am Mittwoch (17.9.2025) im Stellwerk 18 (Eduard-Rüber-Straße 7, 83022 Rosenheim) in kostenlosen Einzelgesprächen über den Weg in die Selbstständigkeit.

Eine innovative Geschäftsidee ist oft der erste Schritt in die berufliche Selbstständigkeit. Doch um ein Unternehmen erfolgreich aufzubauen und langfristig am Markt zu halten, sind neben Know-how auch unternehmerisches Denken, Zeit und finanzielle Mittel erforderlich. Die IHK unterstützt Gründer dabei mit fachkundiger Beratung.
Oliver Nerz, betriebswirtschaftlicher Berater der IHK-Geschäftsstelle Rosenheim, beantwortet an diesem Tag Fragen zu allen wichtigen Themen rund um die Existenzgründung. Dazu gehören die Wahl der passenden Rechtsform, die Erstellung eines Businessplans, mögliche Förderhilfen oder auch Aspekte der Unternehmensnachfolge. Ziel ist es, Gründern praxisnahe Tipps zu geben, damit der Start in die Selbstständigkeit möglichst reibungslos gelingt.
Die Beratung ist kostenlos. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich unter: www.ihk-muenchen.de/termin.
(Quelle: Pressemitteilung IHK für München und Oberbayern / Beitragsbild: Symbolfoto re)

ADAC: Der Diesel verschwindet

ADAC: Der Diesel verschwindet

Bayern / Deutschland – Fahrzeughersteller in Deutschland bieten immer weniger Autos mit Dieselmotoren an. Dieses Ergebnis ergab eine Marktstudie des ADAC. Zehn Jahre nach dem Dieselskandal hat der Marktanteil der Fahrzeuge mit Selbstzünder enorm nachgelassen: Während Anfang der 2000er noch jedes zweite Auto mit Dieselmotor verkauft wurde, sind es heute nur noch gut 20 Prozent.

Betrachtet wurde der Zeitraum zwischen 2015 und 2025 anhand von Daten aus der ADAC Autodatenbank. In dieser Zeit nahm das Angebot an Dieselfahrzeugen in Deutschland um mehr als 50 Prozent ab. Besonders prekär ist die Entwicklung bei den Kleinst- und Kleinwagen: Gab es vor zehn Jahren noch 47 Fahrzeugmodelle mit Dieselmotor, so ist dieses Segment heute ausgestorben – kein einziges Auto wird mehr angeboten. In der Mittelklasse, in der ein Selbstzünder früher quasi Standard war, hat sich das Portfolio mehr als halbiert. Besonders bei den Kombis ist das Angebot merklich geschrumpft – ganze fünf Modelle stehen heute noch zur Auswahl.
In der Oberen Mittelklasse und Oberklasse ist die Entwicklung nicht ganz so ausgeprägt, dennoch gibt es auch hier immer weniger Dieselmodelle, die auf dem Markt angeboten werden. Eine Ausnahme ist das Segment der Kleinbusse, das sich seit einigen Jahren steigender Beliebtheit erfreut. Hier gibt es einen leichten Zuwachs, denn der Diesel ist für die tendenziell schweren Fahrzeuge oft der passende Antrieb.

Der ADAC weist im Zuge der Studie darauf hin, dass der Diesel heute eine andere Rolle als noch vor einigen Jahren einnimmt. Die pauschale Aussage, dass sich ein Selbstzünder ab mehr als 15.000 Kilometern Fahrleistung im Jahr finanziell rechnet, könne so nicht mehr getroffen werden. Vielmehr kommt es nun auf das jeweilige Fahrzeugmodell und die Fahrleistung im Jahr an. Der ADAC veröffentlicht regelmäßig eine detaillierte Gegenüberstellung der Gesamtkosten von vergleichbaren Benziner- und Dieselmodellen. Verbraucher, die ein neues Fahrzeug suchen, können für spezifische Modelle auch einen Blick in die Autokostendatenbank des ADAC werfen.
Aus Umweltgesichtspunkten gibt es keinen Grund, den Diesel schlechter als einen anderen Verbrenner zu bewerten: Durch aufwändige Abgasnachbehandlung fallen entstehende Schadstoffe inzwischen so gering aus, dass oft sie kaum mehr messbar sind.
(Quelle: Pressemitteilung ADAC / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Kartoffelernte 2025 in Bayern fällt leicht überdurchschnittlich aus

Kartoffelernte 2025 in Bayern fällt leicht überdurchschnittlich aus

München / Bayern – Der Bayerische Bauernverband (BBV) und die bayerischen Kartoffelerzeugergemeinschaften erwarten für dieses Jahr eine leicht überdurchschnittliche Kartoffelernte. Dank günstiger Witterungsbedingungen rechnen die Verbände mit guten Qualitäten.

Die Pflanzung begann heuer etwas früher als im Vorjahr. Laut BBV-Pflanzenbaupräsident Hermann Greif verkrafteten die Bestände die Hitzephase im Juni gut. Ein kühler, nasser Juli förderte das Wachstum, während die Trockenheit im August die Abreife begünstigte. Das Ergebnis seien gesunde Bestände mit guten Qualitäten.

Gleichzeitig warnt der Bauernverband vor neuen Herausforderungen: Mit der Ausbreitung der Krankheiten Stolbur und SBR durch die Schilfglasflügelzikade drohe Gefahr für Kartoffeln, Zuckerrüben, Gemüse, Getreide und Raps. Hier brauche es umfassende Maßnahmen zur Bekämpfung und Prävention, so Greif.

Mehr Kartoffeln, weniger Preis

Nach einem schwierigen Anbaujahr 2024 mit späten Frösten, Niederschlägen und Hochwasser bringt 2025 steigende Mengen und sehr gute Qualitäten. Laut Konrad Zollner, Vorsitzender der Landesvereinigung der Erzeugergemeinschaften für Qualitätskartoffeln in Bayern, führt dies zu sinkenden Preisen.
Der Kartoffelanbau wurde auf rund 40.000 Hektar ausgeweitet – ein Wert, der an frühere Flächengrößen anknüpft. Verbraucherinnen und Verbraucher profitieren von günstigen Preisen bei hoher Qualität. Wer direkt bei regionalen Erzeugern einkauft, stärkt zugleich die Wertschöpfung der Betriebe.
(Quelle: Pressemitteilung BBV / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Umweltfreundlich und günstig in das neue Schuljahr starten

Umweltfreundlich und günstig in das neue Schuljahr starten

München / Bayern – Der VerbraucherService Bayern (VSB) warnt: Die Kosten fürs Schulmaterial sind zum Schulstart hoch. Aber mit durchdachten Entscheidungen lassen sich Geld sparen und gleichzeitig Umwelt und Klima schonen.

Laut VSB-Umweltteamleiterin Maria Leidemann zählt vor allem eines beim Schultascheneinkauf: gute Qualität und Robustheit. Materialien, die lange halten, sind nicht nur nachhaltiger, sondern amortisieren sich auch gegenüber preiswertem Einweg-Zubehör.

Wiederverwenden zahlt sich aus

Leidemann empfiehlt, ausgemusterte, aber noch funktionsfähige Artikel weiterzugeben – so verlängere sich ihr Lebenszyklus und die Ressourcen schonen mit. Wer sein Mäppchen selbst befüllt, hat dazu noch die Wahl für umweltfreundliche Produkte.
verbraucherservice-bayern.de

Papierwahl mit Bedacht

Wichtig beim Kauf von Papieren und Heften: VSB rät zu Produkten aus recyceltem Altpapier – statt vermeintlich nachhaltigem, aber holzfreiem Papier. Denn „holzfrei“ bedeutet oft nur: ohne Substanzen aus Frischholz, aber nicht automatisch umweltfreundlich hergestellt.
(Quelle: Pressemitteilung VerbraucherService Bayern / Beitragsbild: Symbolfoto re)