Weihnachtssingen in der RoMed Klinik Bad Aibling erfreute Patienten und Mitarbeiter

Weihnachtssingen in der RoMed Klinik Bad Aibling erfreute Patienten und Mitarbeiter

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Schon fast traditionell brachte auch in diesem Jahr eine kleine Gruppe singender Mitarbeiter weihnachtliche Musik in die RoMed Klinik Bad Aibling. Auf den Stationen erklangen bekannte Lieder wie „Leise rieselt der Schnee“ oder „O Tannenbaum, o Tannenbaum“.

„Dieses Jahr hatten wir zum ersten Mal den Andachtsjodler als Abschlusslied gewählt. Er steht für Besinnung, Spiritualität und die Kraft der Einfachheit in der Advents- und Weihnachtszeit. Beim Singen werden wir andächtig und es bleibt etwas davon – dieses wunderbare Miteinander beflügelt uns alle und ist Balsam für die Seele“, berichtet eine Sängerin.

Durch solche Traditionen wird die Advents- und Weihnachtszeit in der Klinik spürbar. Für einen Moment treten Sorgen und Probleme in den Hintergrund, Gemeinschaft und Zusammenhalt werden erlebt – Patientinnen und Patienten, ihre Familien sowie Mitarbeiter aus Pflege und Ärzteschaft sind gemeinsam im Einklang.
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: RoMed Kliniken)

Container brennen erneut in Rosenheim

Container brennen erneut in Rosenheim

Rosenheim – Über 20 brennende Müllcontainer meldete die Polizei in den Anfangswochen des Jahres 2025 – und nun schließt das Jahr wieder mit mehreren Containerbränden in Rosenheim.

In der Nacht auf Dienstag, 23. Dezember 2025, beschäftigten gleich drei Brände die Rosenheimer Polizei und Feuerwehr. Die Taten ereigneten sich zwischen 1.30 Uhr und 1.55 Uhr. Ein bislang unbekannter Täter oder mehrere Unbekannte sollen die Feuer gelegt haben.

Der erste Brand brach gegen 1.30 Uhr an einer Wertstoffinsel in der Reichenbachstraße aus. Ein grünfarbiger Wertstoffcontainer mit einem Fassungsvermögen von 1.100 Litern stand beim Eintreffen der Einsatzkräfte bereits in Vollbrand. Die Rosenheimer Feuerwehr konnte ein Übergreifen auf weitere Container verhindern.
Noch während der Löscharbeiten bemerkten Einsatzkräfte einen weiteren Feuerschein in der Nähe des Parkhauses P1 am Hammerweg. Auch dort brannte ein gleichartiger, grünfarbiger Wertstoffcontainer, der ebenfalls gelöscht wurde.
Gegen 1.55 Uhr gingen schließlich weitere Notrufe ein: Im Bereich Hermann-Gröber-Weg/Königstraße standen bereits drei Wertstoffcontainer in Flammen. Auch hier rückte die Feuerwehr an und löschte den Brand.

Der entstandene Sachschaden an allen drei Brandorten wird auf insgesamt rund 5.000 Euro geschätzt. Die Rosenheimer Polizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen Brandstiftung eingeleitet.

Bereits in den ersten Wochen des Jahres 2025 hatte die Polizei über mehr als 20 brennende Müllcontainer im Stadtgebiet berichtet, damals wurden mehrere Tatverdächtige festgenommen (wir berichteten)
Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Rosenheim unter der Telefonnummer 08031/200-2200 zu melden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Aschauer Trachtenkinder unterwegs als Klöpfler

Aschauer Trachtenkinder unterwegs als Klöpfler

Aschau im Chiemgau – Um den traditionellen Brauch zu pflegen, sind auch in diesem Jahr wieder die Kinder der beiden Aschauer Trachtenvereine Hohenascha „D`Griabinga“ und Niederaschau „Edelweiß“ als Klöpfler im Dorf unterwegs.

Bei Einbruch der Dunkelheit ziehen die Trachtenkinder von Haus zu Haus, begleiten ihre traditionellen Klöpfellieder mit Instrumenten und stimmen so die Adventszeit im Priental besonders festlich ein. Einen Zwischenstopp legten sie auch bei der Tourist-Info Aschau ein. Das gesammelte Geld wird voraussichtlich an das Projekt „Trachtler helfen Trachtler“ gespendet.

Ursprünglich war das Klöpfeln ein Glückswunschritual zum Neuen Jahr. Aus diesem Erwachsenenbrauch entwickelte sich über die Jahrhunderte ein Heischebrauch: Nach dem Überbringen von Glückwünschen baten die Klöpfler um Gaben für Haus und Hof. Früher waren häufig die Dorfarmen unterwegs und schwärzten ihre Gesichter, um nicht erkannt zu werden. Heute erhalten Kinder die Möglichkeit, den Brauch weiterzuführen – und gleichzeitig ein gutes Werk zu tun.
(Quelle: Pressemitteilung Touristinfo Aschau im Chiemgau / Beitragsbild: H. Reiter)

Das erste Weihnachten ohne Mama- Rituale können Halt geben

Das erste Weihnachten ohne Mama- Rituale können Halt geben

Bayern – Weihnachten gilt als Zeit der Geborgenheit, der Liebe und des Zusammenseins. Für Familien, die einen geliebten Menschen verloren haben, ist diese Zeit jedoch oft besonders schwer. Der vertraute Platz am Tisch bleibt leer, Erinnerungen drängen sich ins Bewusstsein, und der Kontrast zwischen festlicher Stimmung draußen und Trauer im Inneren kann kaum größer sein.

„Wir bei Lacrima erleben, dass die Trauer sich an Weihnachten häufig intensiver anfühlt“, sagt Svenja von Weitershausen vom Johanniter-Trauerzentrum für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. „Es ist wichtig, sich zuzugestehen, dass die Feiertage schwer sein dürfen nach dem Verlust eines so geliebten Menschen. Trauer folgt keinem festen Ablaufplan und zeigt sich so individuell wie jeder Einzelne.“

Rituale der Verbundenheit

Die Weihnachtszeit kann Trauernde erschüttern, sie kann aber auch Raum für besondere Formen der Verbundenheit eröffnen. Lacrima gibt Anregungen, wie Familien ihre Trauer zulassen und gleichzeitig Nähe zu der verstorbenen Person spüren können.

Tipps für trauernde Familien:

  • Kerze anzünden: Gemeinsam mit den Kindern eine Kerze gestalten und während der Adventszeit anzünden, um an die verstorbene Person zu erinnern.
  • Zweig vom Christbaum: Ein Zweig kann an das Grab oder einen Ort der Verbundenheit gelegt werden – ein Stück Zuhause als Zeichen von Nähe.
  • Gedanken und Erinnerungen teilen: Briefe oder Bilder können bei einem kleinen Feuer verbrannt werden; der Rauch symbolisiert das Weitertragen der Gefühle.
  • Lieblingsrituale fortführen: Lieblingslieder singen oder Plätzchen backen, die der verstorbene Mensch besonders mochte.
  • Eigene Rituale entwickeln: Gewohnte Bräuche anpassen oder neue Rituale einführen – Weihnachten darf nach einem Verlust anders gestaltet werden.

„Wichtig ist, Kinder aktiv miteinzubeziehen und ihrer Trauer Raum zu geben“, betont von Weitershausen. So kann die Familie Weihnachten bewusst und verbunden gestalten – frei von äußeren Erwartungen.

Unterstützung durch Lacrima

Familien, die einen Verlust erleben, sind nicht allein. Lacrima bietet Trauergruppen und eine kostenfreie Trauerhotline für Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene und ihre Familien. Auch Fachkräfte aus sozialen Einrichtungen können das Angebot nutzen.

Trauerhotline Lacrima:
Telefon: 089 72011-380

Sprechzeiten, Infos zu Trauergruppen in Rosenheim, Wasserburg, Traunstein und Traunreut unter: johanniter-lacrima.de

Die Trauerhotline wird durch die Unterstützung der Deutschen Postcode Lotterie ermöglicht. Die Angebote bei Lacrima sind für betroffene Familien kostenfrei; einen Großteil der Kosten tragen die Johanniter aus eigenen Mitteln. Wer Lacrima einmalig oder regelmäßig unterstützen möchte, findet Möglichkeiten dazu unter: johanniter.de/muenchen/spenden.
(Quelle: Pressemitteilung Johanniter / Beitragsbild: Symbolfoto: Copyright Birte Zellentin)

 

Öffentlicher Eislauf im ROFA-Stadio über die Feiertage und ins neue Jahr

Öffentlicher Eislauf im ROFA-Stadio über die Feiertage und ins neue Jahr

Rosenheim – Wer in den kommenden Wochen Lust auf Schlittschuhspaß hat, kann im städtischen Eisstadion in Rosenheim wieder auf das Eis gehen. Der öffentliche Lauf und Schuleislauf finden wie folgt statt:

Weihnachten und Jahreswechsel:

  • 22., 23., 25., 26., 28., 29., 30., 31. Dezember sowie 2. und 4. Januar: 13:00 – 15:50 Uhr
  • 1. Januar zusätzlich: 20:15 – 22:00 Uhr
  • 24. Dezember, 27. Dezember und 3. Januar: kein öffentlicher Eislauf

KW 2 / 5. – 11. Januar:

  • 5. Januar: 13:00 – 15:50 Uhr
  • 6. Januar: kein öffentlicher Eislauf
  • 7., 8., 9. Januar: vormittags in mehreren Zeitblöcken, teilweise mit Unterbrechung wegen Starbulls-Training
  • 8. Januar zusätzlich: 20:15 – 22:00 Uhr
  • 10. Januar: kein öffentlicher Eislauf
  • 11. Januar: 13:00 – 15:50 Uhr

Schlittschuhe und Lernhilfen für Kinder können gegen Gebühr ausgeliehen werden.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Lkw verliert Ladung auf Salzburger Straße in Wasserburg

Lkw verliert Ladung auf Salzburger Straße in Wasserburg

Wasserburg am Inn – Ein Lkw hat am Donnerstagabend (18.12.2025) auf der Salzburger Straße in Wasserburg einen Großteil seiner Fracht verloren und die Straße dadurch stark verschmutzt. Verletzt wurde niemand, die Polizei hat ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

Der Vorfall ereignete sich, nach den Angaben der Polizei, gegen 22 Uhr. Ein Kühltransporter aus München war in Richtung Norden unterwegs, als sich durch unzureichende Ladungssicherung die Lebensmittel-Fracht selbstständig machte und die hintere Bordwand des Lkw aufsprang. Über mehrere hundert Meter verstreuten sich die geladenen Waren auf der Straße.
Die Freiwilligen Feuerwehren aus Wasserburg und Penzing sowie die Straßenmeisterei waren mit Aufräumarbeiten beschäftigt. Die Höhe des Sachschadens ist bislang nicht bekannt. Den 25-jährigen Fahrer aus dem Raum Nürnberg erwartet ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen mangelhafter Ladungssicherung.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Wasserburg am Inn / Beitragsbild: Symbolfoto re)