Holzkirchen: Polizei warnt vor Anstieg von Fahrraddiebstählen

Holzkirchen: Polizei warnt vor Anstieg von Fahrraddiebstählen

Holzkirchen / Landkreis Miesbach – In den vergangenen Tagen hat die Polizeiinspektion Holzkirchen eine deutlich erhöhte Zahl an Fahrraddiebstählen registriert. Betroffen sind sowohl das Ortsgebiet als auch umliegende Gemeinden. Gestohlen wird vom einfachen „S-Bahn-Radl“ bis hin zum hochwertigen Pedelec.

Um gestohlene Räder schnell zuordnen zu können, empfiehlt die Polizei, die Rahmennummer zu notieren und Lichtbilder aufzubewahren. Diese Angaben seien entscheidend, um gezielt fahnden und Täter überführen zu können – unabhängig davon, ob es sich um günstige oder hochwertige Fahrräder handelt.
Auch beim Abstellen sollten Fahrräder laut Polizei besonders sorgfältig gesichert werden – selbst bei kurzen Besorgungen. Unverschlossene oder nur oberflächlich abgesperrte Räder seien für Diebe eine leichte Beute. Nach Einschätzung der Polizei gehen die Täter inzwischen immer dreister vor: Sie würden nicht davor zurückschrecken, privates Gelände zu betreten und Räder direkt aus Schuppen, Carports oder von Grundstücken zu entwenden.

Die Polizei Holzkirchen bittet um erhöhte Wachsamkeit und ruft dazu auf, verdächtige Beobachtungen sofort unter 110 oder direkt bei der Polizeiinspektion Holzkirchen unter 08024/90740 zu melden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Holzkirchen / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Rosenheim: Betrunkener „zapft“ selbst am Tresen

Rosenheim: Betrunkener „zapft“ selbst am Tresen

Rosenheim – In der Nacht zum Freitag (5.9.2025) griff ein 27-Jähriger in einem Lokal in der Rosenheimer Innenstadt selbst zum Zapfhahn. Sein Versuch blieb erfolglos, die Polizei musste eingreifen.

Gegen 1 Uhr wollte ein alkoholisierter Mann aus Raubling in einem Lokal in der Ruedorfferstraße selbst am Tresen nachschenken. Dabei zog er am Zapfhahn, ohne das gewünschte Ergebnis zu erzielen. Ein Schaden an der Anlage entstand nicht. Der Betreiber verständigte die Polizei, die den 27-Jährigen mit einem Platzverweis aus dem Lokal verwies.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Demonstration in Rosenheim gegen Militarisierung und Wehrpflicht

Demonstration in Rosenheim gegen Militarisierung und Wehrpflicht

Rosenheim – Am Samstag, 6. September, findet ab 18 Uhr am Ludwigsplatz in Rosenheim eine Demonstration unter dem Motto „Gegen Militarisierung und Wehrpflicht“ statt. Aufgerufen hat die Gruppe Roter Aufbruch Rosenheim.

Der „Rote Aufbruch Rosenheim“ ist eine seit 2024 bestehende außerparlamentarische Gruppierung, die sich selbst als unabhängig und basisorientiert versteht. Sie kritisiert die etablierten Parteien und setzt sich nach eigenen Angaben für eine Rätedemokratie ein – also eine Form von direkter Mitbestimmung durch gewählte Räte, die jederzeit abwählbar sind. Ziel der Gruppe ist nach eigener Darstellung eine Demokratisierung der Gesellschaft „von unten“.
(Quelle: Mitteilung „Roter Aufbruch Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

SPD Rosenheim besucht BRK auf dem Herbstfest

SPD Rosenheim besucht BRK auf dem Herbstfest

Rosenheim – Die SPD Rosenheim besuchte am gestrigen Mittwoch (3.9.2025) die BRK-Station auf dem Rosenheimer Herbstfest und verschaffte sich dabei einen Eindruck vom unermüdlichen Einsatz der zahlreichen Ehrenamtlichen.

Mit insgesamt rund 2.800 Stunden ehrenamtlicher Arbeit und über 400 Schichten leisten die Helferinnen und Helfer des BRK einen unverzichtbaren Beitrag, damit im Notfall jederzeit schnelle medizinische Hilfe verfügbar ist.
Rosenheims Dritte Bürgermeisterin Gabriele Leicht (SPD) würdigte das Engagement der Freiwilligen: „Ich danke allen Mitgliedern des BRK herzlich. Ihr ehrenamtlicher Einsatz ist für die Sicherheit und Gesundheit der Festbesucher unverzichtbar.“
Auch SPD-Fraktionsvorsitzender Abuzar Erdogan lobte die professionelle Einsatzbereitschaft der Sanitäter: „Die Ehrenamtlichen des BRK leisten hier großartige Arbeit. Dank ihres Engagements können alle Gäste das Herbstfest sicher und unbeschwert genießen – das verdient größten Respekt.“
Fabian Eierle, selbst aktiver Rettungssanitäter, hob das Engagement der BRK-Kräfte hervor: „Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie viel Zeit, Herzblut und Energie hinter diesem Ehrenamt steckt. Die Helferinnen und Helfer beim Herbstfest leisten nicht nur medizinische Hilfe, sondern geben den Menschen auch ein Gefühl von Sicherheit. Dieses Engagement ist nicht selbstverständlich und verdient höchste Anerkennung.“

Die Delegation informierte sich zudem ausführlich über die Arbeit der Sanitätsstation und betonte die zentrale Bedeutung des Ehrenamts für das Gelingen des Herbstfestes.
(Quelle: Pressemitteilung SPD Rosenheim / Beitragsbild: SPD Rosenheim)

Schechen: Pkw-Fahrer übersieht Verkehrsinsel – hoher Sachschaden

Schechen: Pkw-Fahrer übersieht Verkehrsinsel – hoher Sachschaden

Schechen / Landkreis Rosenheim – Ein Blick aufs Navi genügte: In Schechen (Landkreis Rosenheim) führte am Mittwochabend (3.9.2025) die kurze Ablenkung eines Autofahrers zum Unfall mit rund 5.000 Euro.

Ein 21-jähriger Autofahrer aus Netphen befuhr gegen 21.45 Uhr die Kreisstraße RO53 im Gemeindegebiet von Schechen. Laut eigenen Angaben war er durch sein Navigationsgerät abgelenkt, als er sich einer Verkehrsinsel näherte.
Dabei übersah er, nach den Angaben der Polizei, den Fahrbahnteiler und überfuhr die Verkehrsinsel, wodurch mehrere Verkehrsschilder zu Boden gerissen wurden. Am Pkw entstand ein Sachschaden von rund 5.000 Euro an Front und Achse. Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Wiesn-Blaulicht: Tag 5

Wiesn-Blaulicht: Tag 5

Rosenheim – Bei Sonnenschein und Familienrabatten zog es am Mittwoch viele Familien aufs Rosenheimer Herbstfest. Drei Kinder wurden kurzzeitig vermisst – eines davon stand im Mittelpunkt eines besonders traurigen Falls. Doch nicht nur das beschäftigte die Wiesnwache an diesem Tag:

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Zahlreiche Familien nutzten das Kaiserwetter, um bei vergünstigten Preisen auf dem Festgelände mit ihren Kindern das Rosenheimer Herbstfest zu genießen. Dabei sind, im Vergleich zu den Vorjahren, weniger Sprösslinge verloren gegangen. Lediglich drei „Dreikäsehoch`s“ war am frühen Abend kurzzeitig abgängig, konnten aber von den erleichterten Eltern schnell wieder überglücklich in Empfang genommen werden.

Alkohol reingeschüttet – Sohnemann interessiert nicht mehr – eigentlich einen traurig und bisher beispielosen Fall, musste die Wiesnwache gegen 18.30 Uhr erleben. Ein 41-jähriger Mann aus dem Münchner Umland, war mit seinem kleinen Sohn auf dem Rosenheimer Herbstfest zu Besuch. Der Vater trank und trank und war dann so stark betrunken, dass er die Orientierung verlor. Der Wiesnwache fiel der herumtorkelnde Vater mit seinem kleinen Sohn auf und beide wurden zur Wiesnwache mitgenommen. Der kleine Mann wurde von der Wiesnwache mit Speis und Trank versorgt, weil er Hunger hatte. Während sich sein Vater völlig uneinsichtig zeigte, wurde versucht, die Mutter zu erreichen. Die verständigte Mutter kam sofort zur Wiesnwache und nahm ihrem Sohn in Empfang. Das geschiedene Paar hatte vereinbart, dass heute der Vater mit seinem Sohn was unternimmt. Das Jugendamt wird über den Vorfall informiert.

Wiesnverbot für „Wildbiesler“

Sein Geschäft erledigen – Nach reichlichem Konsum von Gerstensaft, kommt es rein biologisch, menschlich irgendwann zu einem Druckgefühl im Bauchraum. Auf sanitären Räumen, so zumindest meistens, wird das Druckfühlproblem gelöst. Ein 63-jähriger Rosenheimer meinte nun, diesen körperlich, nierentechnisch gereingten Gerstensaft, in einem Biertempel, mitten im Getümmel, Auslass zu gewähren. Keine gute Idee. Vom Sicherheitsdienst wurde er zur Wiesnwache verbracht. Der stark alkoholisierte Mann wurde mit einem Wiesnverbot belegt.
I muas doch auf da Wiesn dring`a – Ob man das jetzt muss oder nicht, dass muss jeder Festbesucher mit sich selbst ausmachen. Aber wenn man alkoholische Getränke konsumiert, dann sollte man sich definitiv nicht hinter das Steuer eines Autos setzen. Doch mit weit über 1,10 Promille, wurde ein 57-jähriger Autofahrer aus dem Landkreis Traunstein gestoppt. Der Führerschein wurde sichergestellt und ein Verfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet. Wie meinte der Betrunkene beim Verlassen und Beendigung der Maßnahmen der Dienststelle dann, „I muas doch auf da Wiesn dring`a“.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Fotomontage Innpuls.me)