Wiens-„Notfall“: Haferlschuh kapituliert auf dem Rosenheimer Herbstfest

Wiens-„Notfall“: Haferlschuh kapituliert auf dem Rosenheimer Herbstfest

Rosenheim – Klebeband statt Lederpflege? Ein Wiesnbesucher erlebte am Mittwoch (3.9.2025), auf dem Rosenheimer Herbstfest ein modisches Malheur der besonderen Art – und landete damit bei der Wiesnwache.

Mitten im festlichen Treiben verlor der Mann buchstäblich den Boden unter dem Fuß: Die Sohle seines Haferlschuhs verabschiedete sich während des Herbstfestbesuchs – ohne Vorwarnung.In der Wiesnwache suchte der Trachtenträger um Hilfe Doch Klebestreifen  konnten das traditionelle Schuhwerk nicht retten. Die „fußtechnische Bereifung“ blieb trotz kreativer Improvisation unvollständig.
Mit einem Augenzwinkern und einer gehörigen Portion bayerischen Pragmatismus verabschiedete sich der Mann schließlich von den Beamten: „Ja, dann halt so, geht scho irgendwie – auf ins Getümmel!“
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Polizeiinspektion Rosenheim)

Karpfensaison startet: Bayern meldet leichtes Plus bei Karpfenproduktion

Karpfensaison startet: Bayern meldet leichtes Plus bei Karpfenproduktion

Fürth / Bayern – Zum Start der traditionellen Karpfensaison legt die Karpfenproduktion in Bayern 2024 um 3,3 Prozent zu – während die Gesamtmenge an Speisefisch rückläufig ist. Die größten Mengen kommen weiterhin aus Mittelfranken.

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik mitteilt, produzieren Bayerns Aquakulturbetriebe im Jahr 2024 rund 4.913 Tonnen Speisefisch – das sind 5,2 Prozent weniger als im Vorjahr. Dennoch gibt es zum Beginn der Karpfensaison einen Lichtblick: Die Karpfenproduktion steigt um 3,3 Prozent auf 1.715 Tonnen.
Der Gemeine Karpfen bleibt mit einem Anteil von 34,9 Prozent der wichtigste Speisefisch in Bayern, gefolgt von der Regenbogenforelle mit 27,3 Prozent (1.341 Tonnen). Letztere verzeichnet allerdings einen Rückgang von 15,7 Prozent im Vergleich zu 2023.
Knapp 13 Prozent der Aquakulturbetriebe erzeugen mehr als fünf Tonnen Fisch jährlich – sie sind für rund drei Viertel (77,6 Prozent) der gesamten Speisefischmenge verantwortlich.

Regionale Schwerpunkte:

Fast die Hälfte der bayerischen Karpfenproduktion stammt aus Mittelfranken (855 Tonnen), ein weiteres Drittel aus der Oberpfalz (512 Tonnen). Die meisten Regenbogenforellen werden in Schwaben (354 Tonnen) und Oberbayern (315 Tonnen) produziert.
Die Landkreise Erlangen-Höchstadt, Unterallgäu und Tirschenreuth sind gemeinsam für mehr als ein Viertel der bayerischen Speisefischproduktion verantwortlich – mit jeweils mehreren Hundert Tonnen pro Jahr.

Langfristiger Trend rückläufig

Trotz des aktuellen Anstiegs bei Karpfen geht die Produktion über die Jahre zurück: Seit 2015 ist die Gesamtmenge an Speisefisch um 5,8 Prozent gesunken, beim Gemeinen Karpfen sogar um 10,6 Prozent.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Landesamt für Statistik / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Rohrdorf: 18-jähriger rast mit 127 km/h – Führerschein für zwei Monate weg

Rohrdorf: 18-jähriger rast mit 127 km/h – Führerschein für zwei Monate weg

Rohrdorf / Landkreis Rosenheim – Am Montag (01.09.2025) führten Beamte der Polizeiinspektion Brannenburg erneut Geschwindigkeitskontrollen in Rohrdorf (Landkreis Rosenheim) durch. Kontrolliert wurde auf der Kreisstraße RO 26 bei Thalmann in Fahrtrichtung Achenmühle – mit teuren Folgen für einen jungen Motorradfahrer.

Der 18-Jährige aus Bad Aibling wurde mit 127 km/h bei erlaubten 60 km/h gemessen – mehr als doppelt so schnell wie erlaubt. Er war in Richtung Weiler unterwegs, als die Polizei ihn stoppte.
Die Konsequenzen sind deutlich: Gegen ihn wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Neben einem Bußgeld von rund 600 Euro muss der junge Fahrer mit zwei Punkten in Flensburg sowie zwei Monaten Fahrverbot rechnen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Brannenburg / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Nach versuchtem Einbruchsdiebstahl in Rosenheim – Zeugen gesucht

Nach versuchtem Einbruchsdiebstahl in Rosenheim – Zeugen gesucht

Rosenheim – Am Montagabend,1. September 2025, versuchten mindestens zwei bislang unbekannte männliche Personen in ein Anwesen in der Hoppenbichler Straße in Rosenheim einzubrechen. Nachbarn wurden auf verdächtige Geräusche am derzeit unbewohnten Nachbaranwesen aufmerksam und schauten nach, woraufhin die Täter nach Ansprache sofort flüchteten. Die Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim ermittelt und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.

Die Pressemitteilung im Wortlaut: In den Abendstunden des Montags, 1. September 2025, versuchten, mindestens zwei unbekannte männliche, maskierte Täter in ein Anwesen in der Hoppenbichler Straße in Rosenheim einzubrechen. Als Nachbarn gegen 21.10 Uhr auf die verdächtigen Geräusche des zur Tatzeit leerstehenden Anwesens aufmerksam wurden und dort die maskierten Personen im Garten antrafen, flüchteten die mutmaßlichen Einbrecher umgehend und blieben bislang unerkannt. Nach derzeitigem Ermittlungsstand gelang es den Tätern nicht, in das Anwesen einzudringen.

Die beiden Täter werden wie folgt beschrieben:

Täter 1:
Männlich, ca. 180 cm, ca. 40 Jahre, tiefe Stimme, schwarze Jogginghose, Sturmmaske, grüner Kapuzenpullover.

Täter 2:
Männlich, ca. 180 cm, ca. 40 Jahre, kräftig, Jogginghose, Sturmhaube.
Beide Personen sprachen gebrochenen Deutsch.
Die ersten Ermittlungen vor Ort wurden von der Polizeiinspektion Rosenheim geleitet – intensive Fahndungsmaßnahmen blieben bisher leider ohne Erfolg. Inzwischen übernahm das zuständige Fachkommissariat 2 der Kriminalpolizei Rosenheim die weiteren Ermittlungen. Die Ermittler bitten in dem Zusammenhang auch um Zeugenhinweise:

  • Wer hat im Zusammenhang mit der Tat am Montagabend (1. September 2025) insbesondere zwischen 19.00 – 21.30 Uhr im Bereich der Hoppenbichler Straße in Rosenheim Wahrnehmungen gemacht, die mit der Tat in Verbindung stehen könnten?
  • Wer kann aufgrund der Täterbeschreibung Hinweise zur Identität der Täter geben?
  • Wer kann sonstige sachdienliche Hinweise geben, die zur Klärung der Tat beitragen können?
    Personen, welche in dem Fall sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer (08031) 2000 bei der Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Die Polizei möchte in diesem Zusammenhang die Bevölkerung sensibilisieren. Gerade in der dunklen Jahreszeit kommt es vermehrt zu sogenannten Dämmerungseinbrüchen. Täter nutzen die früh einsetzende Dunkelheit und vermehrt den Umstand aus, dass Bewohner im Urlaub oder wie vielleicht jetzt während eines Herbstfestbesuchs noch unterwegs oder aus sonstigem Grund längere Zeit nicht zu Hause sind. Wohnhäuser werden gezielt ausgespäht, ob diese unbeleuchtet oder ungesicherte sind.

Die Polizei appelliert daher dringend achtsam zu sein, bereits einfache Schutzmaßnahmen können helfen. Zeitschaltuhren, Bewegungsmelder, abschließbare Fenster und eine aufmerksame Nachbarschaft können das Risiko deutlich reduzieren. Verdächtige Beobachtungen bitte sofort an die 110 melden.
Weitere Informationen und Präventionstipps zum Einbruchschutz erhalten Sie bei den Beratungsstellen der Kriminalpolizeidienststellen und unter www.polizei-beratung.de.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Jugendschutz in Rosenheim: Ausweis-Trick scheitert an Türsteher

Jugendschutz in Rosenheim: Ausweis-Trick scheitert an Türsteher

Rosenheim – Am heutigen frühen Mittwochmorgen (03.09.2025), versuchten zwei junge Männer, in einer Bar in der Ruedorfferstraße in Rosenheim die Jugendschutzregeln zu umgehen – doch ihr Plan wurde vom aufmerksamen Türsteher durchschaut.

Um 2 Uhr nachts wollte ein 17-Jähriger zusammen mit seinem 22-jährigen Bekannten, nach den Angaben der Polizei, die Bar betreten. Da das Mindestalter bei 18 Jahren liegt, übergab der Ältere dem Jüngeren seinen Ausweis, damit dieser die Alterskontrolle am Eingang umgehen konnte. Der Türsteher erkannte jedoch sofort, dass der 17-Jährige nicht die Person auf dem Ausweis war.
Die Polizei Rosenheim wurde verständigt und leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Missbrauchs von Ausweispapieren gegen beide ein. Der Lokalbesuch war damit beendet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizei / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Pfoten plantschen los: Hundebadetag im Freibad an der Therme Bad Aibling

Pfoten plantschen los: Hundebadetag im Freibad an der Therme Bad Aibling

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Tierischer Badespaß zum Saisonende: Am Montag, 15. September, heißt es im Freibad an der Therme Bad Aibling (Lindenstraße 32, 83043 Bad Aibling) wieder: Becken frei für Vierbeiner! Zwischen 13 und 18 Uhr gehört das Wasser den Hunden – und ihren zweibeinigen Begleitern. Zum Abschluss der Freibadsaison dürfen sich Fellnasen und Hundebesitzer auf einen besonderen Nachmittag voller Spiel, Spaß und Wasserfreude freuen.

Das Wasser ist an diesem Tag nicht gechlort, sodass die Hunde gefahrlos nach Herzenslust baden können. Bereits am Vorabend wird die Chlorung abgeschaltet, die Becken werden mehrmals umgewälzt – für möglichst chlorfreies Planschvergnügen. Nach dem Event wird das Bad wie jedes Jahr winterfest gemacht und die Becken gründlich gereinigt.

Badespaß und Infos

Neben dem Badespaß warten auch Informations- und Verkaufsstände rund um das Thema Hund auf die Besucher. Vor Ort sind unter anderem der Tierschutzverein Rosenheim e.V., die IG Mensch und Tier e.V., sowie Anbieter wie Reico mit Naturfutter und Kräutern, Hundsveruckt mit dem Hundeeiswagen „GelaDogRadl“ und eine erfahrene Tierphysiotherapeutin aus Rosenheim, die Fragen zur Pfotengesundheit beantwortet.‘
Der Eintritt beträgt 3 Euro pro Hund – die Einnahmen sowie alle Spenden kommen dem Tierschutzverein Rosenheim e.V. und der IG Mensch und Tier e.V. zugute.

Damit der Hundebadetag für alle ein schönes Erlebnis bleibt, gelten folgende Regeln:

  • Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr – der Veranstalter übernimmt keine Haftung.
  • Jeder Hundehalter ist für seinen Hund voll verantwortlich.
  • Brustgeschirr oder Halsband sind Pflicht.
  • Listenhunde dürfen nur mit gültiger Leinen- und Maulkorbbefreiung teilnehmen.
  • Im Zweifelsfall ist ein Maulkorb anzulegen oder auf die Teilnahme zu verzichten.
  • Hunde bitte nicht ins Wasser stoßen – das kann Verletzungen oder Panik auslösen.
  • Welpen und Junghunde sollten nicht teilnehmen – zu viel Stresspotenzial.
  • Hundekot ist sofort zu beseitigen (Beutel gibt’s am Eingang).
  • Gewerbliche Anbieter nur mit Genehmigung.
  • Das Personal übt das Hausrecht aus.

Ob Planschfan, Schwimmtalent oder Wasserneuling – beim Hundebadetag kommen alle auf ihre Kosten. Und wer einfach nur zuschauen und durch die Stände schlendern möchte, ist natürlich ebenso willkommen.
(Quelle: Mitteilung Therme Bad Aibling / Beitragsbild: Symbolfoto re)