476.000 Euro für Glasfaserausbau in Prutting

476.000 Euro für Glasfaserausbau in Prutting

Prutting / Landkreis Rosenheim – Der Freistaat Bayern fördert den Breitbandausbau in der Gemeinde Prutting (Landkreis Rosenheim) mit knapp einer halben Million Euro. Das neue Netz soll so leistungsstark sein, dass Arbeiten und Lernen zuhause, Videokonferenzen, Surfen und Streamen gleichzeitig möglich ist.

Mit großer Freude überreichten der ehemalige Landtagsabgeordnete und Pruttinger Gemeindebürger Klaus Stöttner und sein Nachfolger für Rosenheim-Ost, Daniel Artmann, einen symbolischen Scheck über die Fördersumme in Höhe von 476.000 Euro an den Bürgermeister Johannes Thusbaß. „Damit schaffen wir nicht nur ein starkes Glasfasernetz, sondern stärken auch den Wirtschaftsstandort und Wohnort Prutting“, freut sich der Landtagsabgeordnete Daniel Artmann, „die ortsansässigen Betriebe können damit auf die stetig wachsenden digitalen Anforderungen flexibel reagieren.“ „Prutting ist eine florierende Gewerbegemeinde mit hoch interessanten digitalen Arbeitsplätzen. Dieser Ausbau stärkt den Standort Prutting für die Gründung von jungen Unternehmen“ ergänzt Klaus Stöttner.
„Bandbreite ist heute so wichtig wie Gas, Wasser und Strom“, so Johannes Thusbaß, Erster Bürgermeister der Gemeinde Prutting. „Künftig werden im Gemeindegebiet flächendeckend Glasfaseranschlüsse möglich sein. Egal ob für private Anwendungen, im Handwerk oder bei landwirtschaftlichen Betrieben – Bandbreite wird immer wichtiger! Durch den Ausbau bleibt unsere Gemeinde als Wohn- und Arbeitsplatz weiterhin für alle Generationen attraktiv.“
(Quelle: Pressemitteilung Bürgerbüro Klaus Stöttner / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Verkehrsfreigabe der Staatsstraße zwischen Waldering und Prutting

Verkehrsfreigabe der Staatsstraße zwischen Waldering und Prutting

Landkreis Rosenheim – Die Staatsstraße 2095 zwischen Waldering und Prutting (Landkreis Rosenheim) wird am heutigen Samstag, 11. November, halbseitig für den Verkehr freigegeben. Die Freude darüber ist bei den Landtagsabgeordneten Daniel Artmann (rechts auf unserem Beitragsbild) und seinen Amtsvorgänger Klaus Stöttner (zweiter von rechts) groß. 

Mit einer Investition von knapp 3 Millionen Euro wurden auf dem rund 2,5 Kilometer langen Streckenabschnitt nicht nur die Fahrbahnen erneuert, sondern auch Rad- und Gehwege verbessert. Die politische Unterstützung von Klaus Stöttner und seinem Nachfolger Daniel Artmann unterstreicht die Bedeutung dieser Verkehrsinfrastrukturmaßnahmen. „Denn gute Straßen und Verkehrswege sind die Lebensader unserer Wirtschaft und Gesellschaft“, so Klaus Stöttner.
Bei der gemeinsamen Besichtigung mit Bürgermeister Johannes Thusbaß und Alexander Eisner, dem zuständigen Abteilungsleiter im Straßenbauamt Rosenheim, wurde das Ergebnis der umfangreichen Baumaßnahmen deutlich: „So wurden unter anderem Leerrohre für spätere Glasfaserleitungen verlegt und die Straßenentwässerung saniert“, erläutert Alexander Eisner, „außerdem ein besonderer Gewinn für Fußgängerinnen und Fußgänger: Im Bereich Sonnen, Wolkering und Högering gibt es nun Querungshilfen“
Klaus Stöttner zeigt sich erfreut darüber, dass in seiner Heimatgemeinde Prutting eine der letzten politisch unterstützten Verkehrsinfrastrukturmaßnahmen in seiner Amtszeit abgeschlossen wird. „Wir werden uns weiter enorm für die Instandhaltung unserer Straßen und Infrastruktur einsetzen“, ergänzt Stöttners Nachfolger, Landtagsabgeordneter Daniel Artmann, dem in der künftigen Wahlperiode weitere neue Verkehrsprojekte bevorstehen, während auch Bürgermeister Johannes Thusbaß optimistisch auf zukünftige positive Entwicklungen seiner Gemeinde blickt.

Es stehen noch Restarbeiten an

Trotz der bevorstehenden Verkehrsfreigabe sind weitere Restarbeiten noch erforderlich, sodass die Straße halbseitig freigegeben wird,
(Quelle: Pressemitteilung Büro Klaus Stöttner / Beitragsbild: Büro Klaus Stöttner)

Abkochgebot in Teilen von Prutting aufgehoben

Abkochgebot in Teilen von Prutting aufgehoben

Prutting / Landkreis Rosenheim – Seit dem 25. Oktober musste in Teilen von Prutting (Landkreis Rosenheim) das Wasser abgekocht werden (wir berichteten). Ab sofort ist das Abkochgebot aufgehoben, informiert das Landratsamt Rosenheim aktuell.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Das Trinkwasser im Versorgungsgebiet des Gemeinnützigen Vereins für Wasserversorgung e.V. mit Sitz in Obernburg wird zwar weiter gechlort – das Abkochen des Leitungswassers ist jedoch nicht mehr nötig. Grund: Die notwendige Chlorkonzentration im Leitungswasser wurde inzwischen erreicht. Es kann zu leichten Geruchs- und Geschmacksveränderungen kommen. Gesundheitliche Bedenken bestehen nicht, das Trinkwasser kann uneingeschränkt genutzt werden.

Bei einer routinemäßigen Trinkwasseruntersuchung waren „Coliforme Keime“ festgestellt worden. Für die betroffenen Haushalte im Versorgungsgebiet des Gemeinnützigen Vereins für Wasserversorgung e.V. wurde deshalb ein Abkochgebot ausgesprochen. Dieses konnte am 10. November 2023 wieder aufgehoben werden, da die erforderliche Konzentration von mindestens 0,1 Milligramm Chlor pro Liter Wasser im betroffenen Leitungsnetz nachgewiesen worden ist. Die Chlorung wird zur Sicherheit noch fortgesetzt. Das Gesundheitsamt Rosenheim informiert, sobald das Trinkwasser nicht mehr desinfiziert wird.

Betroffen ist der Pruttinger Westen mit den Ortsteilen Haidbichl, Obernburg, Niedernburg, Dobl und Moosen.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

 

Gleich vier Auffahrunfälle an einem Tag

Gleich vier Auffahrunfälle an einem Tag

Rosenheim / Landkreis – Am gestrigen Donnerstag hatte die Rosenheimer Polizei gleich vier Auffahrunfälle zu bearbeiten. Zum Glück kam es dabei nicht zu schlimmen Verletzungen oder höheren Sachschäden.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Ein 32-jähriger Fahrzeugführer aus der Slowakei erkannte im Bereich des Ortsteils Feichten (Gemeindegebiet Prutting) zu spät, dass eine 43-jährige Autofahrerin aus Gstadt vor ihm bremste. Der Slowake fuhr auf das vor ihm anhaltende Fahrzeug auf. Der Gesamtschaden wird auf rund 1.500 Euro geschätzt. Verletzt wurde kein Unfallbeteiligter. Der Slowake wurde von der Rosenheimer Polizei aufgrund des Verkehrsverstoßes verwarnt.

Rosenheim, Ebersberger Straße, 02.11.2023, 17.20 Uhr

Ein 52-jähriger Autofahrer aus Rosenheim bemerkte zu spät, dass ein 49-jähriger Fahrzeugführer, auch er stammt aus Rosenheim, mit seinem Pkw an einer roten Ampel bremste. Der 52-Jährige vor auf den vor ihm anhaltenden Pkw auf. Der Gesamtschaden wird auf rund 1.000 Euro geschätzt. Verletzt wurde keiner der Unfallbeteiligten. Der 52-jährige Unfallverursacher wurde von der Rosenheimer Polizei aufgrund des Verkehrsverstoßes verwarnt.

Nur 15 Minuten später krachte es an selber Stelle erneut. Eine 53-jährige Autofahrerin aus Wasserburg erkannte ebenfalls zu spät, dass ein 55-jähriger Pkw-Lenker aus Rosenheim vor ihr anhielt. Durch den Auffahrunfall entstand ein Sachschaden von rund 1.000 Euro, die Unfallverursacherin wurde verwarnt.

Rosenheim, Innstraße, 02.11.2023, 17.00 Uhr

Etwas unaufmerksam war eine 23-jährige Autofahrerin aus Prutting in der Innstraße. Sie bemerkte zu spät, dass ein 18-jähriger Pkw-Fahrer aus Stephanskirchen aufgrund stockenden Verkehrs bremste. Der Gesamtschaden durch den Auffahrunfall wird auf rund 1.000 Euro geschätzt. Verletzt wurde kein Unfallbeteiligter. Der 23-Jährige wurde von der Rosenheimer Polizei aufgrund des Verkehrsverstoßes verwarnt.

Rosenheim, Stollstraße, 02.11.2023, 13.15 Uhr

Ein 24-jähriger Autofahrer aus Stephanskirchen übersah beim Einfahren vom Bereich des Straßenzugs Am Stadtbach, eine 56-jährige Radfahrerin aus Rosenheim. Es kam beim Einlenken zum Zusammenstoß und die Rosenheimerin stürzte zu Boden. Sie wurde im Beinbereich leicht verletzt, eine medizinische Behandlung war vor Ort nicht notwendig. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 1.500 Euro geschätzt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen, gegen den 24-Jährigen wegen fahrlässiger Körperverletzung und gegen die Radfahrerin. Sie soll verbotswidrig auf der falschen Fahrbahnseite gefahren sein.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Abkochgebot in Teilen von Prutting aufgehoben

Abkochgebot in Teilen von Prutting

Prutting / Landkreis Rosenheim – In Teilen von Prutting (Landkreis Rosenheim) muss ab sofort das Trinkwasser abgekocht werden. Bei einer routinemäßigen Beprobung wurden laut Mitteilung des Landratsamts Rosenheim „Coliforme Keime“ nachgewiesen.

Betroffen von dem Abkochgebot ist lediglich das Versorgungsgebiet des Gemeinnützigen Vereins für Wasserversorgung in Obernburg, nämlich der Pruttinger Westen mit den Ortsteilen Haidbichl, Oberburg, Niedernburg, Dobl und Moosen. 

In der Gesamtbeurteilung der Lage hat das Staatliche Gesundheitsamt Rosenheim zum Schutz der Bevölkerung eine Chlorung angeordnet. Bis diese wirksam ist, muss im Versorgungsgebiet des Vereins für Wasserversorgung e.V. das Trinkwasser wie folgt abgekocht werden:
Das Wasser sollte für folgende Zwecke einmal sprudelnd aufgekocht werden (~ 100 °C) und eine nachfolgende Abkühlzeit von circa zehn Minuten einzuhalten, um Keime effektiv abzutöten:

• zum Trinken sowie zur Zubereitung von Getränken
• zur Zubereitung von Nahrung, insbesondere für Säuglinge, alte oder kranke Personen
• zum Abwaschen von Salaten, Gemüse und Obst
• zum Spülen von Gefäßen und Geräten, in denen Lebensmittel zubereitet oder
• aufbewahrt werden, es sei denn es werden Geschirrspülmaschinen verwendet
• für medizinische Zwecke (Reinigung von Wunden, Nasenspülung etc.)
• zum Herstellen von Eiswürfeln zur Kühlung von Getränken

Handelsübliche Wasserkocher sind dazu gut geeignet.

Die Chlorung ist bis auf weiteres aufrechtzuerhalten. Eine Ursache für die Verkeimung ist derzeit nicht bekannt.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

 

Prutting, Landkreis Rosenheim, 1962

Prutting, Landkreis Rosenheim, 1962

Prutting / Landkreis Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1962. Auf der historischen Aufnahme sehen wir die Gemeinde Prutting im Landkreis Rosenheim von der Vogelperspektive aus betrachtet.

Prutting ist ein uraltes Siedlungsgebiet. Das belegten Funde aus der Römerzeit. Die christliche Besiedlung lässt sich bis ins Jahr 924 zurück verfolgen.
Klar zu erkennen auf unserem Fotooldie ist die Kirche mit dem Dorfweiher daneben.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)