Was kann man in der Stadt Rosenheim an den Osterfeiertagen unternehmen?

Was kann man in der Stadt Rosenheim an den Osterfeiertagen unternehmen?

Rosenheim – Zeit mit der Familie ist für viele Menschen elementarer Bestandteil des Osterfestes. Besonders beliebt der Osterbrunch. Aber auch gemeinsame Aktivitäten stehen hoch im Kurs. In den Städten ist das Freizeit-Angebot an den Feiertagen aber oft eher bescheiden, Rosenheim macht da keine Ausnahme. Nicht nur die Museen bleiben an diesen Tagen geschlossen. Aber dennoch gibt es einiges, was man unternehmen kann. Hier Tipps.

„Tatsächlich ist gerade an Feiertagen immer vieles in der Stadt geschlossen“, weiß Stefan Kürschner von der Touristinfo Rosenheim. Seit vielen Jahren ist er Stadtführer und deshalb hat er einen guten Tipp, für alle, die an den beiden Feiertagen dennoch etwas erleben wollen: Stadtführungen. Am Ostermontag, 1. April, findet ein vergnüglicher Rundgang im Herzen der Altstadt mit lustigen Sprichwörtern statt. Start ist um 11 Uhr bei der Touristinfo am Parkhaus PI. Das Motto lautet „Wer Ko, der ko“. „Bei dieser Stadtführung erfährt man, wo viele bekannte Sprichwörter ihren Ursprung haben“, erklärt Kürschner. Eine weitere Führung wurde bereits am gestrigen Karsamstag angeboten: „Da gibt es mit der Altstadtführung einen unserer Klassiker“. Die Resonanz an beiden Feiertags-Führungen war enorm hoch. Am Vormittag sah man gleich mehrere Gruppen gleichzeitig durch die Innenstadt spazieren.

Ansonsten empfiehlt der Stadtführer für die Feiertage einen gemütlichen Spaziergang im Mangfallgelände und den Besuch der Helden-Ausstellung im Rosenheimer Lokschuppen.
Denn im Gegensatz zu den Rosenheimer Museen kann das Ausstellungszentrum auch an den beiden Feiertagen besucht werden. Es gibt während der Osterferien sogar ein abwechslungsreiches Osterprogramm speziell für Familien. Familienführungen finden öfter als während dem sonstigen Betrieb statt, nämlich täglich ab 10.30 Uhr und montags um 15.30 Uhr. Bei großer Nachfrage werden zusätzliche Uhrzeiten angeboten. Außerdem gibt es täglich Familienworkshops.

Osterhase kommt auch  ins Hallenbad

Ein weiterer Tipp ist das Rosenheimer Hallenbad. Auch das hat am Osterwochenende, 31. März und 1. April, geöffnet. Die Stadtwerke Rosenheim lassen dort sogar den Osterhasen vorbeischauen. Auf die kleinen und großen Badegäste warten damit sogar süße Überraschungen.
Das Rosenheimer Eisstadion ist zwar am Ostersonntag, nicht für den öffentlichen Eislauf geöffnet. Aber dafür immerhin am Ostermontag, 1. April, von 13 bis 15.50 Uhr.

Auch wenn Geschäfte und einige Gaststätten an den Feiertagen in der Rosenheimer Innenstadt geschlossen bleiben, lohnt ein Feiertagsbummel durch die Stadt dank der Aktion „Frühling in Rosenheim“. Am Ludwigsplatz, Max-Josefs-Platz und vor dem Salingarten haben einige Schausteller und Imbissstände bis zum 14. April Stellung bezogen, die auch an den beiden Feiertagen geöffnet sind. Für kleine Besucher gibt es zwei Kinderkarussells und einige so bekannte Klassiker wie das „Entenangeln“.  Neu ist in diesem Jahr das Oster-Gewinnspiel. In den Geschäften sind rosa Zahlenhasen mit jeweils einer Zahl ausgestellt. Die Summe der Zahlen ergibt die Lösungszahl. Die Teilnehmerkarten liegen vor Ort auf. Die Box kann man am Kinderkarussell am Ludwigsplatz einwerfen. Einsendeschluss ist der 7. April um 18 Uhr.
Wer schon mal in Innenstadt ist, sollte auch bei der neuen Schaufenster-Sonderausstellung im Rosenheimer Mittertor vorbeischauen. Ausgestellt sind dort aktuell römische Ziegelscherben, auf denen Tiere und Wetterphänomene ihre Spuren hinterlassen haben. Das Museums-Team hat daraus ein unterhaltsames Rätselspiel gemacht. Teilnehmen kann man mittels App. Den QR-Code dafür findet man ebenfalls im Schaufenster.

Bei regnerischem Wetter bietet sich vielleicht auch ein Besuch im Rosenheimer Kinopolis an. Pünktlich zur Osterzeit sind dort wieder einige neue Filme angelaufen. Ebenso möglich ist ein Besuch beim Inn-Bowling, aktuell sind noch einige Plätze an den beiden Feiertagen frei.

Auch kostenfrei kann man in der Stadt Rosenheim einiges erleben

Auch kostenfrei kann man an den Feiertagen in der Stadt Rosenheim einiges erleben. Im Riedergarten blühen zu dieser Jahreszeit bereits viele Blumen und Sträucher. Natürlich lohnt gerade an diesen Tagen ein Besuch in den Kirchen, die sich teils festlich geschmückt präsentieren. Bei schönem Wetter locken natürlich auch schon die Rosenheimer Seen – zumindest zum Sonnenbaden.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Weihnachten mit Haustieren: Diese Leckereien sind tabu

Weihnachten mit Haustieren: Diese Leckereien sind tabu

Rosenheim / Bayern / Deutschland – Viele Leckereien, die Tierhalter zur Weihnachtszeit genießen, sind für unsere Haustiere ungesund oder sogar giftig. Der Zentralverband zoologischer Fachbetreibe (ZZF) empfiehlt tiergerechte Snacks auch an den Feiertagen:

Was wäre Weihnachten ohne Lebkuchen und Gänsebraten? Für viele Menschen undenkbar. Aber nicht alle festlichen Leckereien sind auch für ihre Heimtiere gesund. Zu viel Fett, zu viel Zucker – und oft sogar giftig: So manche Köstlichkeit stellt für Hunde und Katzen eine echte Gefahr da. Schokolade, Rosinen und einige andere Lebensmittel sind für Vierbeiner (nicht nur) an Weihnachten tabu.
Der Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe e.V. (ZZF) empfiehlt, Heimtiere auch während der Feiertage nur mit tiergerechter Kost zu verwöhnen. Vom zuckerfreien Adventskalender für Katzen bis zum Plätzchen aus Kräutern für Nager, der Zoofachhandel hält eine große Auswahl geeigneter Alternativen bereit. Manche der angebotenen Leckerlis im Winter-Design bieten einen Zusatznutzen, unterstützen etwa die Zahnpflege oder reduzieren Zahnstein.
Ob mit Santa Clause auf der Verpackung oder ohne, für alle Snacks gilt auch an Weihnachten: „Sie sollten gerade bei sensiblen Tieren zum Hauptfutter passen und in die berechneten Nährwerte der Tagesration einfließen”, erinnert ZZF-Präsident Norbert Holthenrich. Die Extras zur Belohnung enthalten oft mehr Energie als gedacht und können bereits einen beträchtlichen Anteil des täglichen Bedarfs ausmachen. „Wenn nur die Mahlzeiten im Napf gezählt werden, können Snacks oder Kauartikel zu zusätzlichen Pfunden führen.”

Schokolade ist für Hunde und Katzen pures Gift

Die meisten Halter wissen zwar, dass ihre Vierbeiner keine Schokolade essen dürfen. Aber steht der Teller mit Plätzchen oder Pralinen unbeobachtet auf dem Tisch, ist es leider schnell passiert, dass Bello & Co. nicht widerstehen können. „Schokolade enthält das für Hunde und Katzen giftige Theobromin”, erklärt Holthenrich. „Abhängig von der Dosis und der Körpermasse des Tieres, kann Theobromin Durchfall, Erbrechen oder Zitteranfälle auslösen, im schlimmsten Fall führt die Aufnahme zum Tod.”
Die Dosis macht das Gift. Als Richtlinie gilt: Je weniger der Hund wiegt und je dunkler die Schokolade ist, desto schädlicher ist die Süßigkeit. Der Anteil an Theobromin ist in Kakaopulver und dunkler Schokolade am höchsten. Für kleine Hunde wie Yorkshire Terrier etwa kann eine Tafel Bitterschokolade tödlich sein.

Auch Zimt und Rosinen sind giftig für Vierbeiner

In Plätzchen und Lebkuchen lauern mehrere Gefahren: Viele der Zutaten wie Zucker, Kakao, Zimt, Muskatnuss oder Macadamia können für Vierbeiner extrem schädlich sein. Bittermandeln, die sich äußerlich nicht von süßen Mandeln unterscheiden, enthalten das Blausäure freisetzende Amygdalin. Die Folgen für das Tier können Erbrechen, Krämpfe und Atemnot sein. Der Zuckerersatzstoff Xylit (auch Xylitol oder Birkenzucker) ist ebenfalls hochgiftig.

Welcher Stoff in Weintrauben, frisch oder getrocknet als Rosinen, für Hunde und Katzen toxisch ist, hat die Wissenschaft noch nicht geklärt. Sicher ist aber, dass schon kleine Mengen zu Erbrechen, Durchfall, Bauchschmerzen, Apathie und Nierenversagen führen können. Der beliebte Christstollen ist also für die Tiere ebenfalls tabu. „Geben Sie Ihrem Hund auch niemals rohen Hefeteig”, macht Holthenrich deutlich. „Die im Magen aufgehende Hefe kann unter anderem schmerzhafte Blähungen auslösen.”

Geflügelknochen sind lebensgefährlich

Duftet das Festmahl allzu verführerisch, ist der bettelnde Blick meist nicht weit. Die fettigen, gewürzten Speisen können Heimtieren aber schnell auf den Magen schlagen. „Bleiben Sie besser standhaft und geben Sie kein Essen vom Tisch”, rät Holthenrich.

Die Reste der Weihnachtsgans sind für Hunde und Katzen absolut tabu. Die gekochten Knochen splittern beim Zerbeißen sehr leicht, sodass scharfkantige Stückchen Magen und Darm verletzen können. Ob roh oder gekocht, auch Zwiebeln und Knoblauch enthalten für Vierbeiner giftige Substanzen.

Raclette lieber ohne Heimvögel

Wer Heimvögel besitzt, sollte beim Zubereiten von Raclette aufpassen: Neue oder stark erhitzte Geräte mit Beschichtung aus PTFE (Polytetrafluorethylen) können besonders für Vögel giftige Dämpfe freisetzen. Zur Sicherheit sollten sich die Tiere in einem anderen Zimmer aufhalten und der Raum, in dem das Gerät benutzt wird, gut belüftet werden.

Für viele Menschen bedeutet Weihnachten die schönste Zeit des Jahres. Damit die Festtage nicht beim Tierarzt enden, empfiehlt Holthenrich: „Vermeiden Sie unbedingt, dass Ihr Heimtier mit ungesunden oder schädlichen Lebensmitteln in Berührung kommt. Klären Sie auch Ihre Gäste über mögliche Gefahren für Ihr Heimtier auf.”
Wer mögliche Symptome einer Vergiftung wie Erbrechen, Durchfall, Apathie, Zittern oder Atemprobleme bemerkt, sollte sich mit dem Tierarzt oder dem tierärztlichen Notdienst in Verbindung setzen. Auch die Giftnotzentren können Halter bei Verdacht auf eine Vergiftung ihres Tiers beraten. Für den Notfall sollte eine Liste mit wichtigen Kontaktdaten immer parat liegen oder im Handy gespeichert sein.
(Quelle: Pressemitteilung ZZF / Beitragsbild: Symbolfoto re)

 

 

Halloween mit Katz und Hund

Halloween mit Katz und Hund

Rosenheim / Bayern / Deutschland – Halloween mit Katz und Hund:. Viele Menschen gruseln sich am heutigen Abend gerne. Aber  unsere tierischen Mitbewohner sollen natürlich nicht in Angst und Schrecken versetzt werden. Hier Tipps von Peta

  • Eine Gruppe von kleinen singenden Kobolden, Geistern und anderen Schreckensgestalten an der Tür kann Hunde und Katzen ängstigen. Im schlimmsten Fall können die Verbeiner die Kinder sogar für Eindringlinge halten und beißen. Daher ist es besser, die Tiere in einen ruhigen Raum fernab der Haustür zu bringen, wenn die Kinder klingeln.

  • Mit dem Hund heute lieber noch vor Einbruch der Dämmerung Gassi gehen. Das sind die kleinen Halloween-Fans noch nicht unterwegs.
  • Bei der Deko darauf achten, dass die Tiere keine Kleinteile verschlucken können. Außerdem Kürbislaternen und Kerzen nicht in der Nähe der Vierbeiner aufstellen, damit sie sich nicht verbrennen können.
  • Es gibt Tiere, die können Süßigkeiten und deren Verpackungen nicht widerstehen. Aber vieles kann für sie giftig sein. Also unbedingt die Naschereien außerhalb ihrer Reichweite aufbewahren.
  • Uns Menschen macht Verkleiden Spaß. Hund, Katz und Co. aber meist nicht. Darum bitte nicht in ungemütliche Kostüme packen. „Verkleiden“ geht heutzutage auch ganz einfach – mittels App, wie unser Beitragsbild mit unserer Lizzy-Katze zeigt. Die macht sich doch super mit Hexenhut und Süßigkeitenkörbchen.😸
    (Quelle: Mitteilung Peta / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)

 

 

Tier im Testament: Wenn das Heimtier den Halter überlebt

Tier im Testament: Wenn das Heimtier den Halter überlebt

Rosenheim / Bayern / Deutschland – Heimtiere sind für viele Menschen nicht nur Tiere, sondern Familienmitglieder und enge Begleiter im Leben. Daher überrascht es nicht, dass immer mehr Heimtierhalter sich Gedanken darüber machen, was nach ihrem eigenen Ableben mit ihren geliebten Tieren geschehen soll. Will man als Besitzer sicherstellen, dass das Tier auch nach dem eigenen Tod gut versorgt ist, sollten rechtzeitig Vorkehrungen getroffen sein. Hier Tipps vom Industrieverband Heimtierbedarf (IVH).

Das Wissen, dass sich jemand um den treuen Hund oder die geliebte Katze kümmern wird, wenn man selbst nicht mehr da ist, nimmt eine Last von den Schultern – und das ganz unabhängig vom eigenen Alter. Hierzu lassen sich die konkreten Wünsche in einem Testament verankern. Um dies umzusetzen, sollte man einen Experten hinzuziehen. Die Grundlagen erklärt Rechtsanwalt Andreas Ackenheil, der sich mit seiner Kanzlei (https://www.tierrecht-anwalt.de) auf die Rechtsgebiete rund um Tiere, das Tierrecht, spezialisiert hat: „Bei einem Heimtier handelt es sich um ein Mitgeschöpf, dass nach § 90a BGB rechtlich wie eine Sache behandelt wird und vererbt werden kann, also wie ein Haus oder Auto. Umgekehrt darf ein Tier nach §§ 1 und 1923 BGB selbst nichts erben, weil es kein Träger von Rechten und Pflichten ist.“ Wer das Wohlergehen seines Tieres über das Erbe absichern möchte, kann dafür bestimmte Auflagen im Testament bestimmen.

Wer darf mein Tier erben?

Als Erbe darf sowohl eine Person, also etwa ein Nachkomme oder eine nicht verwandte Betreuerin oder Bekannte, als auch eine Organisation oder Stiftung eingesetzt werden. Wichtig ist dabei, bereits vorab mit den Betreffenden darüber zu sprechen. „Wie beim sonstigen Nachlass auch, können Erben das Erbe ausschlagen. Wenn man sich aber im Vorfeld einigt, dass die Verantwortung für das Tier übernommen und ein Teil des Vermögens für die Pflege und Haltungskosten bestimmt wird, dann gibt es in der Regel keine böse Überraschung“, sagt der Experte. „Wenn ich mein Tier liebe – und das tue ich, wenn ich mir Gedanken darüber mache, wie ich sein Wohlergehen nach meinem Tod absichern kann – dann gibt so eine Einigung einfach auch eine große Gewissheit und beruhigt.“

An das Erbe geknüpfte Bedingungen

Im Vordergrund steht in der Regel das Ziel, dass der Erbe dafür Sorge trägt, dass es dem Tier weiter an nichts fehlt, dass also für Pflege, Futter, Tierarztbesuche und Co. gesorgt ist. Darüber hinaus können aber auch andere Auflagen an das Erbe geknüpft sein, wie der Rechtsanwalt ausführt: „Berühmt ist etwa das Beispiel vom Modeschöpfer Mooshammer, der seine Hündin Daisy seinem Fahrer vermacht hatte. Weil die Hündin selbst nicht erben durfte, wurde bestimmt, dass der Chauffeur sich um Daisy kümmert und dafür bis zu ihrem Tod Wohnrecht in der Villa bekam.“ Alternative Auflagen können etwa sein, dass der feste Tierarzt beibehalten werden soll, dass eine bestimmte Zeit für Spielen und Spazieren vorgesehen wird oder dass das Fell des Tieres täglich gebürstet wird. Hier sind viele Details möglich.

Zusätzlich kann ein Testamentsvollstrecker eingesetzt werden, der prüft, ob alles eingehalten wird. „Das kann eine Person aus dem Umfeld sein, aber auch ein Anwalt oder eine Tierschutzorganisation. Die gängige Empfehlung ist meist der neutrale Blick einer externen Person, damit kein Streit aus dieser Kontrolle entsteht“, fasst Ackenheil zusammen.

Expertise bei der Formulierung

Prinzipiell kann jeder sein Testament selbst verfassen und muss es nicht notariell beglaubigen lassen. Wenn aber – wie im Mooshammer-Beispiel – Werte wie ein Haus mit dem Erben des Tieres verknüpft sind, kommt es sehr genau auf die Formulierungen an. Rechtsanwalt Ackenheil macht das deutlich: „Die exakte Formulierung im Testament muss wohlüberlegt sein. Dafür sollte man sich jemanden suchen, der auf das Erbrecht spezialisiert ist. Ungenaue oder unzulässige Formulierungen können sonst dafür sorgen, dass das Erbe anders als gewünscht verteilt wird.“ So vergessen Laien schnell, dass womöglich ein geänderter Grundbucheintrag notwendig werden könnte. Oder es gibt eine schwammige Formulierung und damit ein Schlupfloch, nach dem die Wünsche des Erblassers nicht im Detail umgesetzt werden müssen.

„Wenn ein Testament durch einen Fehler nicht anerkannt wird, tritt die gesetzliche Erbfolge in Kraft. Dabei rückt dann eine Frage in den Fokus: Was war der Wille des Erblassers?“, sagt der Experte. Für solche Fälle sei es immer hilfreich, wenn man die Entscheidung etwas vorlagert. Wenn etwa in einer Vorsorgevollmacht bestimmt ist, dass sich eine bestimmte Vertrauensperson um den Hund kümmert, wenn man selbst zum Beispiel durch einen Unfall nicht in der Lage dazu ist, dann könnte das auch dem Willen des Erblassers im Testament entsprechen. Letztlich geben Testament und Vollmacht dem Tierhalter aber auch einfach die Gewissheit, dass sich jemand um das geliebte Heimtier kümmert.
(Quelle: Pressemitteilung Industrieverband Heimtierbedarf / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Mental Health Cafè für mentale Gesundheit

Mental Health Cafè für mentale Gesundheit

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim –  Impulse zur Stärkung der mentalen Gesundheit unter dem Motto „Bloß kein Stress!“ gibt es am Freitag, 22. September, ab 15 Uhr im Café Alte Meierei in Bad Aibling (Kolbermoorerstraße 2). Der Eintritt ist frei. Für die ersten 50 Gäste gibt es Gutscheine.

Ein gesunder Umgang mit herausfordernden und stressigen Situationen im Alltag ist ebenso wichtig zur Stärkung der mentalen Gesundheit, wie die soziale Verbundenheit und der Austausch mit Menschen in unserem sozialen Umfeld. Das Mental Health Café geht auf genau diese Aspekte ein. In einem gemütlichen Rahmen bei einem leckeren Getränk oder einem Stück Kuchen bekommen Interessierte am Freitag, 22. September, ab 15 Uhr im Café Alte Meierei (Kolbermoorerstraße 2 in Bad Aibling) einen Impuls zum Thema „Bloß kein Stress!“.
Sie erfahren, wie Sie Stressfaktoren wie Einsamkeit oder Leistungsansprüche erkennen und gut für Ihre psychische Gesundheit sorgen können. In lockerer und ungezwungener Atmosphäre ist Raum für Austausch und neue Kontakte. Impulsgeber des Nachmittags ist Professor Dr. med. Andreas Menke, Mitbegründer und Leiter des Chiemseer Bündnis gegen Depression e.V., sowie ärztlicher Direktor und Chefarzt des Medical Park Chiemseeblick. Der Eintritt ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Die ersten 50 Gäste bekommen je einen Gutschein im Wert von 5 Euro, der im Rahmen der Veranstaltung.

Das Mental Health Café ist Teil verschiedener lokaler Angebote und Initiativen zum Thema Einsamkeit und eine Kooperation zwischen dem staatlichen Gesundheitsamt Rosenheim, der Gesundheitsregionplus des Landkreises Rosenheim und dem Chiemseer Bündnis gegen Depression e.V.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

 

Fellpflege bei Kleintieren: was ist nötig?

Fellpflege bei Kleintieren: was ist nötig?

Rosenheim / Bayern / Deutschland – Kaninchen und kleine Nagetiere sind sehr reinlich und kümmern sich im gesunden Zustand selbst um ihre Hygiene. Nur wenn sie krank sind oder als Zuchtergebnis ein langes Fell haben, kann Hilfe durch die Tierhalter notwendig werden. Aber Vorsicht – nicht alle Mittel dienen dem Zweck.

Wer sich Meerschweinchen, Kaninchen oder Hamster zulegen möchte, wird sich diese Frage stellen müssen: Muss ich das Tier eigentlich säubern und wenn ja, wie oft? Dr. Maximilian Reuschel, Tierarzt an der Klinik für Heimtiere, Reptilien und Vögel der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover, kann dabei Entwarnung geben: „Ein gesundes Kaninchen oder ein gesunder Hamster brauchen in der Regel keine Unterstützung. Die putzen sich sehr gut selbst.“
Ein paar Ausnahmen gibt es aber, bei denen die Tierhalter gefragt sind:

1) Das Gehege sauber halten

Eine gepflegte Umgebung gehört zu den Grundbedürfnissen eines jeden Heimtiers. Je nach Tierart unterscheide sich der Aufwand bei der Reinigung, erklärt Dr. Reuschel: „Kaninchen kötteln meist an eine feste Stelle oder haben eine Toilette, die man täglich saubermachen sollte. Meerschweinchen machen dagegen überall hin, da muss man täglich grob im gesamten Gehege Kot und Urin entfernen und wöchentlich gründlich reinigen.“ Kleinere Nagetiere wie Hamster oder Mäuse verhalten sich ähnlich wie Meerschweinchen, aufgrund ihrer geringeren Größe gäbe es aber meist nicht viel zu tun: „Die kleinen und festen Kötel kann man leicht entfernen.“

2) Bürsten und scheren

Von Natur aus haben Kaninchen und kleine Nagetiere ein kurzes Fell, um das sie sich selbst kümmern können. Erst mit der Zucht kamen langhaarige Rassen hinzu, erklärt der Experte. Diese bräuchten Unterstützung: „Da muss man das Fell regelmäßig bürsten und manchmal sogar scheren“, sagt er. „Auch können sich durch Urin starke Verfilzungen bilden und Entzündungen der Haut verursachen. Wenn es nicht anders geht, muss das Fell an diesen Stellen vorsorglich gekürzt werden.“ Je nach Länge des Fells variiere der Aufwand von täglicher Pflege bis zu wöchentlichen Kontrollen.

3) (Sand-)Baden

Tiere, die in der Natur feinen Sand für die Pflege nutzen, brauchen auch in ihrem Gehege ein Sandbad. Ganz besonders gilt das für Chinchillas, deren Fell sonst schnell verfilzt oder verfettet. Der Sand sollte keine scharfkantigen Muschelreste enthalten, um das Tier nicht zu verletzen. Kaninchen und Meerschweinchen ignorieren ein Sandbad eher und nutzen es nicht zur Reinigung.
Wasser sollte erst bei hartnäckigen Verschmutzungen zum Einsatz kommen, etwa wenn ein Heimtier Durchfall hat oder Urin das Fell verklebt. Dr. Reuschel erklärt: „Natürlich mögen Kaninchen oder Hamster es nicht, gewaschen zu werden – manchmal helfen jedoch nur noch Wasser oder die Schere. Es wird aber immer nur die verschmutzte Stelle im Fell vorsichtig gesäubert und nicht das gesamte Tier.“ Im Anschluss muss das nasse Areal dann gut getrocknet werden, um Unterkühlungen und Hautentzündungen zu vermeiden. Im Sommer besteht sonst das Risiko, dass Fliegen ihre Eier in das feuchte Fell legen.

4) Gegen Parasiten behandeln

Gelangen Parasiten wie Flöhe oder Läuse ins Fell, fällt das durch stärkeres Putzen und Kratzen auf. Mitunter sind Flöhe oder deren Kot auch als kleine schwarze Punkte zu erkennen. Bei manchen Arten können auch die Menschen betroffen werden. Fällt ein Befall beim Heimtier auf, sollte man sich und Kinder, die sich um das Tier kümmern, untersuchen. Bei Freilauf muss außerdem die Umgebung gesäubert werden. Hamster, Meerschweinchen, Kaninchen und Co. werden dann beim Tierarzt gezielt gegen den Befall behandelt. Danach sind die kleinen tierischen Mitbewohner wieder selbst in der Lage, sich um ihre Sauberkeit zu kümmern.
(Quelle: Pressemitteilung IVH / Beitragsbild: Symbolfoto re)