Bruckmühler Rathaus-Verwaltung zieht Anfang Mai um

Bruckmühler Rathaus-Verwaltung zieht Anfang Mai um

Bruckmühl / Landkreis Rosenheim – Ab Montag, 12. Mai 2025, ist die Gemeindeverwaltung des Marktes Bruckmühl ( Landkreis Rosenheim) wieder unter einem Dach. Dazu müssen Anfang Mai aber erst mal Teile der Verwaltung umziehen.

Aus Zwei wird Eins: Das Bürgerbüro mit Standesamt und Friedhofsverwaltung, Einwohnermeldeamt, Gewerbeamt, Renten- und Sozialamt, Straßenverkehrswesen, Ordnungsamt, Steueramt und Kasse findet man weiterhin im Gebäude Gewerbepark BWB 13. Neu ist dort das Finanz- und Schulwesen mit Kämmerei und Kasse
Außerdem neu: Bürgermeister, Vorzimmer, Hauptamt, Bauamt, Stadtmarketing, Betreutes Wohnen und die externen Beratungsstellen sind über das Gebäude Gewerbepark BWB 17 zu erreichen. Künftig gilt als neue Anschrift für die gesamte Gemeindeverwaltung: Markt Bruckmühl, Gewerbepark BWB 13, 83052 Bruckmühl
(Quelle: Markt Brückmühl / Beitragsbild: Markt Bruckmühl)

Neue Finanzdezernentin in Rosenheim

Neue Finanzdezernentin in Rosenheim

Rosenheim – Claudia Viebach (rechts auf unserem Beitragsbild) ist die neue Finanzdezernentin der Stadt Rosenheim. Die 52-Jährige folgt auf Heinz Bösl (links auf unserem Beitragsbild), der nach über 40 Jahren bei der Stadtverwaltung in den Ruhestand geht.

Claudia Viebach hat Anfang März 2025 im Rosenheimer Rathaus das Dezernat II für Finanzen – Finanz- und Beteiligungscontrolling, Liegenschaften und Stiftungen übernommen, nachdem sie seit rund 10 Jahren die Kämmerei geleitet hatte.  „Wir haben trotz schwieriger kommunaler Finanzlagen einen stabilen Haushalt. Dies gilt es fortzuführen. Wir müssen auch künftig sparsam sein, aber ebenso klug in die Zukunft unserer Stadt investieren, damit kein Stillstand entsteht. Diese Herausforderung nehme ich gerne an“, so die Finanzdezernentin.

„Blicke mit Stolz auf die vergangenen Jahrzehnte zurück“

Mit Heinz Bösl hat sich ein langjähriger Mitarbeiter der Stadt Rosenheim in den Ruhestand verabschiedet. Er begann seine Laufbahn 1982 als Beamtenanwärter, wurde dann Leiter der Kämmerei ehe er 2015 das Finanzdezernat übernahm. „Ich habe es immer als Privileg betrachtet, dass ich so lange im Dienste meiner Heimatstadt stehen durfte. Wenn ich meinen Teil dazu beigetragen habe, Rosenheim weiterzuentwickeln, dann blicke ich mit Stolz auf die vergangenen vier Jahrzehnte zurück“, so Bösl.

„Heinz Bösl hatte die städtischen Finanzen immer fest im Griff und blieb auch in schwierigen Lagen immer ruhig, sachlich und verlässlich. Für unsere Stadt war er ein Glücksfall, denn er fand immer einen Weg, wichtige städtische Projekte zu realisieren. Ich wünsche ihm für seinen Ruhestand nur das Beste. Und ich freue mich, dass wir mit Claudia Viebach die mittlerweile zweite Frau in der Führungsriege der Stadt Rosenheim willkommen heißen dürfen. Sie ist seit über 30 Jahren bei der Stadtverwaltung und kennt das Finanzdezernat in- und auswendig. Der Stadtrat hat sie einstimmig zur neuen Finanzdezernentin gewählt und auch ich bin davon überzeugt, dass wir hier die richtige Wahl getroffen haben. Ich wünsche ihr einen guten Start in ihrem neuen Aufgabenfeld“, so Oberbürgermeister Andreas März.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbilder. Stadt Rosenheim)

NS-Krankenmorde an Rosenheimern werden weiter erforscht

NS-Krankenmorde an Rosenheimern werden weiter erforscht

Rosenheim – Um die Krankenmorde im Rahmen der sogenannten Euthanasie-Verbrechen der Nationalsozialisten weiter zu erforschen, sucht die Stadt Rosenheim nach Angehörigen oder Nachkommen von Opfern. Dies geschieht in Abstimmung mit dem Bezirk Oberbayern, nachdem eine erste Bestandsaufnahme im Bezirksarchiv mindestens 40 Personen aus Rosenheim ausmachte, die den Krankenmorden zum Opfer fielen.

Ziel des Austauschs mit Nachkommen ist, laut Auskunft der Stadt,  wie mit den Erkenntnissen über die einzelnen Opfer künftig angemessen umgegangen werden soll. Die Opfer sollen ebenfalls einen Platz in der Erinnerungskultur und in der Dokumentation der Stadt Rosenheim haben.

Derzeit erforschen das Stadtarchiv Rosenheim, die Initiative für Erinnerungskultur und Stolpersteine in Rosenheim, das Katholische Jugendsozialwerk Rosenheim e.V. sowie die Lebenshilfe Rosenheim e.V. die Schicksale von Rosenheimer Opfern der Krankenmorde. Angehörige oder Nachkommen können sich per E-Mail an archiv@stadtarchiv.de oder telefonisch unter 08031 / 365-1439 beim Stadtarchiv Rosenheim melden.

Insgesamt wurden etwa 200.000 kranke Menschen getötet

Von den systematischen Tötungen im Rahmen der NS-Krankenmorde waren Menschen mit körperlicher oder geistiger Behinderung sowie psychisch Kranke betroffen. Insgesamt, so Schätzungen zufolge, wurden etwa 200.000 Menschen aus Gründen der sogenannten „Rassenhygiene“ ermordet.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto Innpuls.me)

Weihnachtsgruß von Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März

Weihnachtsgruß von Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März

Rosenheim – Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März wünscht sich in seinem Weihnachtsgruß vor allem eines: „Wir sollten uns wieder angewöhnen, viel mehr miteinander zu reden“. 

Und das im persönlichen Gespräch oder wenigstens am Telefon, meint er in seiner Videobotschaft auf Instagram.  Mittlerweile kommuniziere man eigentlich nur noch über Nachrichten, SMS, Whatsapp und andere Messanger-Dienste und beklage gleichzeitig, warum wir als Gesellschaft weiter auseinanderdriften, egoistischer werden und gleichzeitig nicht mehr bereit seien, das persönliche Gespräch zu suchen.
Außerdem wünscht sich Rosenheims Stadtoberhaupt wieder mehr Eigenverantwortung „Eigenverantwortung für unser eigenes Leben“, so März. Dies bedeute auch, nicht immer reflexartig nach dem Staat zu rufen. Das gesamte Video seht Ihr hier.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

NS-Krankenmorde an Rosenheimern werden weiter erforscht

Haupt- und Finanzausschuss stimmt Ernennung von umstrittenen Stadtrat zu – aber nur knapp

Rosenheim – Diese Personalie sorgt auch außerhalb von Rosenheim medial für Aufregung: Nach dem Tod des AFD-Stadtrats Hans Raß soll Stefan Bauer als nächster Listennachfolger nachrücken. Doch er ist äußerst umstritten. Keine der Parteien will mit ihm zusammenarbeiten, die AFD hat ihn längst ausgeschlossen. Wie geht es nun weiter?

Der endgültige Beschluss fällt in der letzten Stadtratssitzung dieses Jahres am 18. Dezember – und ist nur formeller Natur, bedeutet, auch wenn die Stadträte diesem Nachrücker mehrheitlich ablehnen, ändert es nichts. Wenn Stefan Bauer in den Stadtrat einziehen will, darf es das aus rechtlicher Sicht – und er hat bereits sein „Ja“ signalisiert und in einem Schreiben Ende November die Annahme des Mandats als parteifreies Mitglied des Stadtrates erklärt.
Daran ändert auch nichts, dass er bei der Kommunalwahl im Jahr 2020 nur das fünfbeste Ergebnis seiner damaligen Partei auf der Liste erzielt hat. Der Mann vor ihm, auf Platz 4, ist mittlerweile aus Rosenheim weggezogen und erfüllt damit die Voraussetzungen für einen Posten im Stadtrat nicht mehr.

Bauer sorgte während der Corona-Pandemie für Schlagzeilen

Für Schlagzeilen sorgte Stefan Bauer während der Corona-Pandemie. Da war er viel auf den Straßen und in den Sozialen Medien als selbsternannter Berichterstatter unterwegs und positionierte sich gegen die Maßnahmen. Zum Skandal kam es dann aufgrund eines Videos, das Bauer an der KZ-Gedenkstätte Mauthausen gedreht hatte. Dabei verglich er die Corona-Impfung mit dem Giftgas-Zyklon B.
Die AFD schloss ihn daraufhin aus ihren Reihen aus. AFD-Stadtrat Andreas Kohlberger bat Bauer deshalb vor der gestrigen Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses (10.12.2024), die Ernennung nicht anzunehmen – ohne Erfolg.
Kohlberger stimmte dann auch bei der Sitzung des Haupt- und Finanzausschuss zusammen mit vier weiteren Stadtratskollegen gegen die Ernennung von Stefan Bauer als Rosenheimer Stadtrat.
Wie oben geschrieben, hat das aber nur symbolischen Charakter. Das weiß auch CSU-Fraktionsvorsitzender Herbert Borrmann. „Bauer nicht zu ernennen, wäre rechtswidrig. Um demokratisch zu handeln, müssen wir also zustimmen“, meinte er. Grundsätzlich lehnte aber auch er jegliche Zusammenarbeit mit Stefan Bauer kategorisch ab.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Besinnliche Stimmung vor dem Rathaus

Besinnliche Stimmung vor dem Rathaus

Rosenheim – Der staatliche Christbaum beim Rosenheimer Christkindlmarkt auf dem Max-Josefs-Platz ist sicherlich wieder ein beliebtes Fotomotiv. Es gibt aber noch einen weiteren schönen Weihnachtsbaum in der Innenstadt – vor dem Rosenheimer Rathaus. 

Auch vor dem Rosenheimer Rathaus ist es seit vielen Jahren Tradition, dass ein Christbaum für weihnachtliche Stimmung sorgt. In diesem Jahr wurde dafür wieder ein besonders schönes Exemplar ausgesucht. Auf alle Fälle auch ein guter Fototipp.
😊🎄📸
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Karin Wunsam)