Stadtverwaltung Rosenheim: Weniger Beschäftigte als viele andere Kommunen

Stadtverwaltung Rosenheim: Weniger Beschäftigte als viele andere Kommunen

Rosenheim – Die Rosenheimer Stadtverwaltung kommt mit weniger Beschäftigen aus als viele andere Kommunen. Ist das nun eine gute oder schlechte Nachricht? Darum ging es in der gestrigen Sitzung (19.11.2024) des Haupt- und Finanzausschusses. 
Der öffentliche Dienst hat in den vergangenen Jahren bundesweit, insbesondere auf kommunaler Ebene, einen signifikanten Zuwachs bei dem Beschäftigen verzeichnet. Während im Jahr 2006 noch 15 Beschäftigte pro 1000 Einwohner in den Kommunen tätig waren, stieg diese Zahl im Jahr 2021 auf 18 Beschäftigte pro 1000 Einwohner an –  dies geht aus Sitzungsunterlagen der Stadtverwaltung hervor. In Prozent ausgedrückt macht das in einem Zeitraum von 15 Jahren einen Anstieg von 20 Prozent.
„Ursache hierfür sind die kontinuierliche Ausweitung des Gestaltungsanspruchs der Politik im Allgemeinen sowie eine anhaltende Aufgabendelegation speziell des Bundes über die Länder auf die kommunale Ebene“, so die Begründung dazu von Seiten der Stadtverwaltung. Besonders ausgeprägt sei der Personalzuwachs in den Bereichen „Zentrale Verwaltung sowie „Soziales und Jugend“.

Ein Drittel unter dem bundesweiten Durchschnitt

Im Vergleich zu dem allgemeinen Trend fällt die Zahl der Beschäftigten in der Rosenheimer Stadtverwaltung um einiges niedriger aus. So erhöhte sich die Anzahl der Beschäftigten dort von etwa 10 Beschäftigten pro 1000 Einwohner im Jahr 2005 auf nunmehr rund 12 Beschäftigte im Jahr 2023 – das ist ein Drittel unter dem bundesweiten Durchschnitt.
Ob dies nun eine gute oder schlechte Nachricht ist, kann verschieden interpretiert werden. „Das kann man jetzt als Erfolg darstellen, aber am Ende braucht eine Verwaltung natürlich ausreichend Personal, um gut zu arbeiten“, meinte Robert Multrus, Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler bei der Vorstellung dieser Zahlen.  Wirtschaftsdezernent Thomas Bugl gab dazu zu bedenken, dass es eh schwierig sei Städte miteinander zu vergleichen. Denn die Aufgaben und Verpflichtungen seien sehr unterschiedlich.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Letzte Bürgerversammlung für 2024 in Rosenheim

Letzte Bürgerversammlung für 2024 in Rosenheim

Rosenheim – Im Gasthof Alt-Fürstätt findet am morgigen Donnerstag, 24. Oktober,  die letzte der fünf Bürgerversammlungen für das Jahr 2024 in Rosenheim statt. Für die Bereiche Fürstätt, Oberwöhr und die Aisingerwies geht es um statteilspezifische Themen wie die Quartiersentwicklung in der Endorfer Au oder die Umsetzung des Bauvorhabens in der Krainstraße.

Außerdem wird Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März über generelle Stadtentwicklungen sprechen und auf Bürgeranträge eingehen. Die Bürgerversammlung für den Stadtbereich Mitte / Süd-West beginnt um 19 Uhr.
Bürger können sich bereits im Vorfeld der jeweiligen Bürgerversammlung ab 18 Uhr auf Schautafeln zu stadtteilbezogenen Themen informieren. Fachkundige Mitarbeiter aus den jeweiligen Fachbereichen werden zur Beratung und Diskussion vor Ort sein.
Auch Jugendliche ab 14 Jahren haben ein Antrags-, Rede- und Stimmrecht. Vereine, Verbände usw. besitzen dieses höchstpersönliche Recht nicht.
(Quelle. Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Stadtverwaltung Rosenheim: Weniger Beschäftigte als viele andere Kommunen

Nach Diskussion um Postenvergabe im Rosenheimer Rathaus: Florian Ludwig zieht Konsequenzen

Rosenheim – Für Diskussionen unter vorgehaltener Hand sorgte die Suche nach einem Nachfolger für den Rosenheimer Stadt-Dezernenten Thomas Bugl. Vor allem die Bewerbung eines CSU- Stadtrats gefiel wohl nicht allen (wir berichteten). Florian Ludwig zieht nun Konsequenzen.

Das Dezernat 1 für Grundsatzfragen, Personal, Organisation, Wirtschaftsförderung und Digitalisierung ist in der Stadtverwaltung ein sehr wichtiger und angesehener Posten. Das Auswahlverfahren dafür läuft eigentlich zunächst nichtöffentlich unter Einbindung des Personalausschusses der Stadt Rosenheim. Aber jemand muss geplaudert haben – denn in der Süddeutschen Zeitung erschien Anfang Oktober ein Artikel mit der Überschrift „Grummeln vor Postenvergabe im Rosenheimer Rathaus“. Darin wurde der Anschein erweckt, dass der Ausgang dieser Wahl, obwohl geheim, eigentlich schon für viele Rosenheimer feststeht.

Im Mittelpunkt der Debatte stand der CSU-Stadtrat Florian Ludwig, weil auch er sich für diesen Posten beworben hatte. Vor allem ging es den Kritikerin bei seiner Personalie darum, dass er als Gymnasial-Lehrer nicht alle Kriterien erfülle, die die Stadt Rosenheim als Bewerbungsvoraussetzungen in ihrer öffentlichen Stellenanzeige aufgeführt hatte.

Florian Ludwig steht nicht mehr für die Wahl im Stadtrat zur Verfügung

Die endgültige Entscheidung zur Postenvergabe fällt am 23. Oktober in der öffentlichen Sitzung in geheimer Wahl. Florian Ludwig hat aber bereits jetzt Konsequenzen aus dem Trubel um seine Person gezogen: Er steht nicht mehr für die Wahl im Stadtrat zur Verfügung.

In der Pressemitteilung an Innpuls.me nimmt er Stellung zu der Personaldebatte t und zu seiner jetzigen Entscheidung: „Auf Anregung des Herrn Oberbürgermeister März habe ich mich auf die ausgeschriebene Stelle im Dezernat I beworben. Hintergrund war, dass sich Herr März für die Stadtratsentscheidung eine Alternative zu den zu erwartenden Bewerbungen aus der Verwaltungsebene wünschte“, heißt es in dem Schreiben. Einerseits habe er sich auf die Aussagen der Verwaltung hinsichtlich Erfüllung der Bewerbungsvoraussetzungen und andererseits auf den üblichen Schutz persönlicher Daten durch Nicht-Öffentlichkeit verlassen. Nun stelle er fest, dass „von interessierter Seite diese Nicht-Öffentlichkeit bewusst missachtet wird“, Da diese Missachtung nur auf seine Person abziele, allen anderen Bewerbern aber weiterhin gewährt werde, sehe er eine Chancengleichheit seiner Bewerbung nicht mehr gegeben: „Von daher stehe ich für die Wahl im Stadtrat nicht mehr zur Verfügung“.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam/ / Info: Presseinformation Florian Ludwig / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Bürgerversammlung im Rosenheimer Süden

Bürgerversammlung im Rosenheimer Süden

Rosenheim – Die vierte von fünf Bürgerversammlung steht an. Am heutigen Mittwoch, 16. Oktober, findet sie um 19 Uhr für den Stadtbereich Süd im Pfarrheim Pang statt und behandelt Themengebiete aus den Stadtteilen Hohenofen, Aising, Pang, Schwaig, Westerndorf am Wasen, Aisinger Landstraße sowie Heilig Blut.

Im Mittelpunkt stehen dabei statteilbezogene Themen wie der Alte Wirt in Aising, die Baumaßnahme in der Aisinger Straße oder die weitere Entwicklung in Westerndorf am Wasen. Zusätzlich gibt es Informationen zu generellen Stadtthemen wie die finanzielle Lage und Entwicklung oder die Demographie.
Bürger können sich bereits im Vorfeld der jeweiligen Bürgerversammlung ab 18:00 Uhr auf Schautafeln zu stadtteilbezogenen Themen informieren. Fachkundige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den jeweiligen Fachbereichen werden zur Beratung und Diskussion vor Ort sein.
Auch Jugendliche ab 14 Jahren haben ein Antrags-, Rede- und Stimmrecht. Vereine, Verbände usw. besitzen dieses höchstpersönliche Recht nicht.
Die Reihe schließt mit der Bürgerversammlung am 24. Oktober für den Bereich Mitte-Süd-West.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Stadtverwaltung Rosenheim: Weniger Beschäftigte als viele andere Kommunen

Postenvergabe im Rosenheimer Rathaus sorgt für Diskussion

Rosenheim – Thomas Bugl, Dezernent für Grundsatzfragen, Personal, Organisation, Wirtschaftsförderung und Digitalisierung verabschiedet sich in der Stadt Rosenheim in Kürze in den Ruhestand. Die Suche nach der Nachfolge läuft. Nicht alle sind mit dem „Wie“ zufrieden, insbesondere einer der Bewerber sorgt hinter den Kulissen für Diskussionsstoff. 

Das Auswahlverfahren für diesen hohen Posten innerhalb der Stadtverwaltung läuft eigentlich zunächst nichtöffentlich unter Einbindung des Personalausschusses der Stadt Rosenheim. Nach unseren Informationen wird der Kreis der Bewerber in zwei Schritten immer weiter eingegrenzt – bis es dann zur endgültigen Wahl kommt. Erst mal bei der schriftlichen Bewerbung und dann bei einer persönlichen Vorstellung im Stadtrat. Derzeit soll es noch vier Kandidaten geben.
Nicht alle scheinen aber mit der Auswahl zufrieden zu sein. Anders ist es auf alle Fälle nicht erklärbar, dass die Süddeutsche Zeitung trotz Status „nichtöffentlich“ einen Hinweis zu dieser Postenvergabe erhalten hat – und darauf Anfang Oktober einen Artikel veröffentlichte mit der Überschrift „Grummeln vor Postenvergabe im Roseneimer Rathaus“. Darin wird der Anschein erweckt, dass der Ausgang dieser Wahl, obwohl geheim, eigentlich schon für viele Rosenheimer feststeht.
Ein Name fällt in dem Artikel nicht, aber spätestens, wenn man liest, dass der betreffende CSU-Mann Gymnasial-Lehrer und mit der lokalen CSU-Abgeordneten verheiratet ist, wissen dann doch die meisten, um wem es da eigentlich geht.

Stelle wurde öffentlich ausgeschrieben

Der Rosenheimer CSU-Stadtrat Florian Ludwig kann nicht nachvollziehen, warum seine Bewerbung für die Leitung des  Dezernat 1 so einen Trubel auslösen könnte. „Die Stelle wurde öffentlich ausgeschrieben, sodass sich prinzipiell jeder dafür bewerben kann“; erklärt er im Gespräch mit Innpuls.me.  Dies hat auch die Stadt Rosenheim auf Nachfrage bestätigt.
Ludwig ist sich bewusst, dass er nicht alle der in der Stellenausschreibung geforderten Kriterien erfüllt. Diese seien aber generell so hoch gesteckt, dass sie auch kaum ein anderer Bewerber erfüllen könnte. „Wenn es einen Bewerber gegeben hätte, der das alles erfüllen kann, wäre außer Frage gestanden, wem man nimmt“, schmunzelt der Rosenheimer. Dass er nach der schriftlichen und auch persönlichen Vorstellungsrunde weiter zum Kreis der möglichen Kandidaten zählt, erklärt sich der Rosenheimer Stadtrat so: „Es war klar, dass die meisten Bewerbungen von Personen aus der Verwaltungsebene kommen. Mit mir hat man jetzt bei der Wahl  eine Alternative.“

Zitiert wird in dem SZ-Artikel ein Stadtratskollege von Florian Ludwig: SPD-Fraktionsvorsitzender Abuzar Erdogan. Im geht es bei der Debatte nicht um Kritik an der Person an sich, sondern darum, wie dieser wichtige Posten besetzt wird. Er ist der Meinung, dass man die Dezernentenstellen grundsätzlich nicht mehr öffentlich ausschreiben, sondern sie grundsätzlich aus den Reihen der Stadträte besetzen sollte, wie in vielen Großstädten längst der Fall. „Dadurch findet sich der Stadtrat in der Verwaltung wieder“, so Erdogan. Außerdem: Anders als bei einem Beamten auf Lebenszeit sei es auf diese Weise möglich, regelmäßig neu über die Besetzung dieses Posten abzustimmen.

Endgültige Entscheidung fällt am 23. Oktober

Die endgültige Entscheidung zur Postenvergabe fällt am 23. Oktober in der öffentlichen Sitzung in geheimer Wahl.  Florian Ludwig dazu: „Es geschieht also nichts in irgendeinem Hinterzimmer. Wenn sich die Mehrheit der Stadträte für einen anderen Bewerber entscheidet, arbeite als Lehrer weiter, was mich übrigens seit jeher sehr ausfüllt.“
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Bürgerversammlung im Rosenheimer Süden

Bürgerversammlungen in Rosenheim starten

Rosenheim – Was läuft gut, was läuft schlecht in Rosenheim? Im Oktober 2024 stehen insgesamt 5 Bürgerversammlungen in Rosenheim an. Oberbürgermeister Andreas März wird dabei im direkten Austausch mit den Bürgern die aktuelle Lage der Stadt darlegen, stadtteilspezifische Themenbereiche ansprechen sowie Rede und Antwort zu Bürgeranliegen stehen.

Die erste Bürgerversammlung findet am Mittwoch,  2. Oktober 2024, um 19 Uhr für den Bereich Süd-Ost im Happinger Hof (Happinger Straße 23 – 25) statt. Dabei wird es unter anderem um die Zukunft des Seehotels Hubertus und den Neubau des Feuerwehrhauses gehen. Auch das Verkehrskonzept für Happing wird erläutert

Zusätzlich werden grundsätzliche Stadtthemen besprochen wie die Zukunft des städtischen ÖPNVs, die wirtschaftliche Lage oder Infrastrukturmaßnahmen im kommenden Jahr.

„Auch in diesem Jahr halten wir die Bürgerversammlungen in Wirtshäusern ab. Hier sind der Austausch und der Dialog mit den Bürgern viel direkter, persönlicher und auch verbindlicher als in anonymisiert in einer große Halle. Besonders wichtig ist mir darauf hinzuweisen, dass das Rede-, Antrags- und Stimmrecht schon für Jugendliche ab 14 Jahren gilt. Auch deren Stimme muss gehört werden und ich freue mich auf die Abende“, so Oberbürgermeister Andreas März.

Der Bereich Süd-Ost umfasst die Aisinger Landstraße, Happing, Hl. Blut, Kaltmühl, Kaltwies und die Kastenau. Am 08.10. folgt die Bürgerversammlung für den Norden, am 09.10. für die Mitte, am 16.10. für den Süden und am 24.10. den Bereich Mitte-Süd-West.

 Bürger können sich bereits im Vorfeld der jeweiligen Bürgerversammlung ab 18 Uhr auf Schautafeln zu stadtteilbezogenen Themen informieren. Fachkundige Mitarbeiter aus den jeweiligen Fachbereichen werden zur Beratung und Diskussion vor Ort sein. Auch Jugendliche ab 14 Jahren haben ein Antrags-, Rede- und Stimmrecht. Vereine, Verbände usw. besitzen dieses höchstpersönliche Recht nicht.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)