Ursache für Reizhusten nicht gefunden

Ursache für Reizhusten nicht gefunden

Miesbach – Ein Großaufgebot an Rettungsdienst, Feuerwehr, Polizei und Landratsamt kam am 13. Januar zum Einsatz, als am Gymnasium Miesbach plötzlich mehrere Schüler über Übelkeit und Reizhusten klagten (wir berichteten).
Ein Gutachten zur Ursache wurde in Auftrag gegeben. Das Ergebnis liegt nun vor. Nach den Angaben der Polizei führten Messungen der Feuerwehr mit speziellen Gefahrgut-Messgeräten sowie die Überprüfung der Halle durch den Gefahrgut-Trupp des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd am Tag des Ereignisses zu keinem Ergebnis. 
Auch ein vom Landratsamt Miesbach beauftragter Sachverständiger bestätigte nun in einem Gutachten, dass in den genommenen Luftproben keine bedenklichen Stoffe nachgewiesen werden konnten. Der Baubiologe kommt in der Auswertung zu dem Fazit: Unbedenklich.
Somit bleibt die Frage, was den Reizhusten bei den Schülern verursacht hat.
(Quelle: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Miesbach / Beitragsbild: Symbolfoto: Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Ursache für Reizhusten nicht gefunden

Großeinsatz am Gymnasium Miesbach

Miesbach – Ein Großaufgebot von Rettungsdienst, Feuerwehr, Polizei und Landratsamt wurde am heutigen Donnerstag nötig, als am Gymnasium Miesbach plötzlich mehrere Schüler über Übelkeit und Reizhusten klagten.

Nach den Angaben der Polizei meldeten zuerst sechs Schüerinnen zweier fünfter Klassen in den Umkleidekabinen der Turnhalle über diese Symptome. Drei weitere Kinder klagten kurze Zeit später dann ebenfalls über Husten und Übelkeit. Daraufhin wurde der Rettungsdienst verständigt.
Neben einem Behandlungsplatz, an dem die betroffenen Kinder von mehreren Notärzten versorgt wurden, richtete das BRK und die Polizei eine Betreuungsstelle für die unverletzten Schüler und den verständigten Eltern der Schule ein.
Der Gefahrguttrupp des Polizeipräsidium Oberbayern Süd und die von der Feuerwehr Miesbach nachalarmierten Feuerwehren aus Hausham und Tegernsee, die über spezielle Messgeräte zur Erkennung von Gefahrstoffen verfügen, konnten der bei den unter Atemschutz durchgeführten Messungen in der Turnhalle und den Umkleidekabinen keine ursächlichen Stoffe feststellen.
Zwischenzeitlich wurden sechs der verletzten Schüler zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser transportiert. 16 weitere Schüler, die über leichte Atemwegreizungen klagten, wurden in der Schule von Ärzten und dem Rettungsdienst versorgt.
Gegen 14  Uhr konnte schlussendlich Entwarnung für den Turnhallenkomplex gegeben und der Einsatz vor Ort sukzessive beendet werden.
Die weiteren Ermittlungen zur Ursache stehen noch aus und werden von der Polizeiinspektion Miesbach übernommen.
(Quelle: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Miesbach / Beitragsbild: Symbolfoto: Polizeipräsidium Oberbayern Süd)