Zwei Schlägereien in der Ruedorfferstraße – Unbekannter schlägt auf junge Männer ein, 47-Jähriger verletzt sich schwer

Zwei Schlägereien in der Ruedorfferstraße – Unbekannter schlägt auf junge Männer ein, 47-Jähriger verletzt sich schwer

Rosenheim – In der Nacht auf Sonntag (22.2.2026)  kam es vor einem Lokal in der Ruedorfferstraße in Rosenheim gleich zu zwei Polizeieinsätzen. Gegen 4 Uhr wurden zwei junge Männer von einem bislang Unbekannten attackiert. Bereits drei Stunden zuvor hatte ein 47-Jähriger einen 19-Jährigen angegriffen – und sich dabei selbst schwer verletzt.

Unbekannter Täter schlägt zu und flüchtet

Mehrere Notrufe gingen am 22. Februar 2026 gegen 4 Uhr bei der Polizei ein. Vor einem Lokal in der Ruedorfferstraße sei eine größere Schlägerei im Gange. Vor Ort trafen die Beamten zwei verletzte Männer an – einen 20-Jährigen und einen 21-Jährigen, beide aus Großkarolinenfeld.

Nach bisherigem Ermittlungsstand ging ein bislang unbekannter Täter offenbar unvermittelt auf die beiden los. Er schlug dem 20-Jährigen mit der rechten Faust ins Gesicht, woraufhin dieser zu Boden fiel. Anschließend soll er auch dem 21-Jährigen mehrfach gegen den Kopf geschlagen haben.
Beide Männer erlitten Prellungen und Rötungen. Sie wurden vom Rettungsdienst vor Ort ambulant behandelt. Der Täter flüchtete anschließend in unbekannte Richtung.
Der Mann wird auf 25 bis 27 Jahre geschätzt, hatte blonde bis hellgraue Haare und war dunkel gekleidet. Er trug einen schwarzen Mantel sowie auffällige weiße Sneakers. Zudem wirkte er auf die Beteiligten mit osteuropäischer Erscheinung.

Die Polizei Rosenheim ermittelt wegen Körperverletzung und bittet Zeugen, sich unter Telefon 08031/200-2200 zu melden.

Drei Stunden zuvor: 47-Jähriger stürzt nach Schlagversuch

Bereits gegen 1 Uhr war es an derselben Örtlichkeit zu einer Rangelei gekommen. Ein 47-Jähriger aus dem Raum Rosenheim hatte Gäste angepöbelt und schließlich einen zufällig vorbeigehenden 19-Jährigen aus dem östlichen Landkreis aggressiv geschubst.
Der 47-Jährige versuchte anschließend, dem 19-Jährigen mit der Faust ins Gesicht zu schlagen. Der Jüngere wich jedoch aus. Durch die Wucht des ins Leere gehenden Schlages verlor der Angreifer das Gleichgewicht und stürzte.

Dabei zog sich der 47-Jährige schwere Verletzungen im Bein- und Fußbereich zu. Er wurde zur stationären Behandlung ins Klinikum Rosenheim gebracht. Ein Atemalkoholtest ergab rund 1,50 Promille.
Auch in diesem Fall ermittelt die Polizei Rosenheim wegen Körperverletzung.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Rund 100 Gäste beim Politischen Aschermittwoch der SPD Rosenheim

Rund 100 Gäste beim Politischen Aschermittwoch der SPD Rosenheim

Rosenheim – Rund 100 Gäste vor Ort sowie nach Angaben der Veranstalter mehr als 100 weitere Zuschauer im Livestream haben am Politischen Aschermittwoch der SPD Rosenheim im Gasthof Höhensteiger teilgenommen. Im Mittelpunkt standen europapolitische Themen sowie der bevorstehende Kommunalwahlkampf am 8. März.

Eröffnet wurde die Veranstaltung von der Rosenheimer Europaabgeordneten Maria Noichl. Sie begrüßte unter anderem den langjährigen luxemburgischen Außenminister Jean Asselborn als Ehrengast. Noichl betonte in ihrer Ansprache die Bedeutung eines geeinten Europas, insbesondere in politisch angespannten Zeiten.
Neben Asselborn waren weitere überregionale Vertreter anwesend, darunter Markus Rinderspacher, Vizepräsident des Bayerischen Landtags, sowie Matthias Bonigut, Vorsitzender der SPD Oberbayern.

Im Anschluss sprach der Oberbürgermeisterkandidat der SPD Rosenheim für die Kommunalwahl am 8. März, Abuzar Erdogan. In seiner Aschermittwochsrede rief er zur Geschlossenheit im Wahlkampf auf. „Wir können diese Wahl gewinnen, wenn wir geschlossen auftreten und den Menschen zeigen, dass soziale Politik konkret vor Ort beginnt“, sagte Erdogan laut Mitteilung unter Applaus der Anwesenden.

Ein weiterer Programmpunkt war die rund 30-minütige Rede von Asselborn zur aktuellen Lage in Europa. Er warb nach SPD-Angaben für Zusammenhalt und Entschlossenheit. „Europa muss näher zusammenstehen“, erklärte er. Zudem sagte er: „Wir müssen den Tyrannen in dieser Welt mit Stärke und Geschlossenheit begegnen, nur gemeinsam sind wir stark.“

Asselborn verwies dabei auch auf eine persönliche Parallele: Er sei mit 32 Jahren Bürgermeister seiner luxemburgischen Heimatstadt geworden, ebenso alt sei Erdogan heute. Mit Blick auf den SPD-Kandidaten sagte Asselborn, das passe „doch perfekt“, und bezeichnete ihn als „eine fantastische Wahl für das Oberbürgermeisteramt“.
Im Anschluss diskutierten Erdogan, Asselborn und Moderator Sebastian Rotter über die Verbindung von europäischer Politik und kommunaler Verantwortung, über soziale Aufstiegschancen, den Schutz der Demokratie sowie über Anfeindungen gegenüber Politikern.
Die Dritte Bürgermeisterin Gabriele Leicht beendete den Abend. Sie dankte Asselborn für sein Kommen und rief die Anwesenden dazu auf, am 8. März von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen.
(Quelle: Pressemitteilung SPD Rosenheim / Beitragsbild: Copyright SPD Rosenheim)

Klartext zur Kommunalwahl beim politischen Aschermittwoch der AfD Rosenheim

Klartext zur Kommunalwahl beim politischen Aschermittwoch der AfD Rosenheim

Rosenheim – Dass die Worte zum politischen Aschermittwoch gerne mal deutlicher und kräftiger ausfallen, ist allgemein bekannt. Genauso war es auch beim politischen Aschermittwoch in Rosenheim der AfD. AfD-Landratskandidat und Landtagsabgeordneter Andreas Winhart sowie der AfD-Oberbürgermeisterkandidat Maximilian Leucht gingen aus Sicht des Kreisverbands mit den politischen Mitbewerbern hart ins Gefecht. Stadtrat und Fraktionsvorsitzender Andreas Kohlberger ergänzte die Reden mit Anekdoten aus den vergangenen sechs Jahren AfD-Stadtratsarbeit.

Die Redner thematisierten sowohl kommunalpolitische als auch übergeordnete politische Entscheidungen, die ihrer Ansicht nach Auswirkungen auf die Region Rosenheim haben.

AfD-Landratskandidat Winhart äußerte sich unter anderem zu anderen Landratskandidaten: „Für uns AfDler ist der Wahlkampf keine Wirtshaus-Tour, wir wollen im Landratsamt auf den Chefsessel. Wir meinen es ernst! Ja, ich will Landrat für unseren Landkreis Rosenheim werden, um endlich zukunftsorientierte Politik fürs eigene Volk zu machen!“

Oberbürgermeisterkandidat Leucht ging auf kommunale Herausforderungen ein, insbesondere in der Wohnungspolitik und bei den öffentlichen Finanzen: „Wenn Gewerbesteuerbescheide von der Stadt Rosenheim mir vielen Monaten Verspätung zugestellt werden, dann können die aktuellen Finanzzahlen der Stadt nicht so positiv sein, wie sie der aktuelle Oberbürgermeister darstellt. Wir werden in Kürze auch die wirtschaftliche Krise in Rosenheim in Zahlen fassen können. Ich plädiere dann dafür, statt auf Steuererhöhungen zu setzten lieber auf der Ausgabenseite rigoros zu sparen!“

Stadtrat Kohlberger gab einen Rückblick auf die Arbeit der AfD-Fraktion im Stadtrat Rosenheim in den vergangenen sechs Jahren. Dabei sprach er unter anderem über Sicherheitsfragen rund um den Salingarten und die barrierefreie Fußgängerzone: „Entweder sind die jetzt alle nach rechts gerutscht oder wir haben damals schon recht gehabt!“
(Quelle: Pressemitteilung AfD Kreisverband Rosenheim / Beitragsbild AfD Kreisverband Rosenheim)

Hohes Sicherheitsniveau am Rosenheimer Bahnhof laut Stadt und Polizei

Hohes Sicherheitsniveau am Rosenheimer Bahnhof laut Stadt und Polizei

Rosenheim – Medienberichten zufolge nehmen Gewaltdelikte an Bahnhöfen in Deutschland zu. Bei einem Gespräch im Rathaus verständigten sich Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März, Staatssekretärin Daniele Ludwig, Vertreter der Polizeibehörden und der Deutschen Bahn darauf, die Sicherheitsmaßnahmen am Rosenheimer Bahnhof auszuweiten. Dazu gehören unter anderem eine ausgeweitete Videoüberwachung, mehr Sicherheitspersonal und eine enge Zusammenarbeit aller Beteiligten.

Bereits vor wenigen Tagen hatte es einen Ortstermin von Staatssekretärin beim Bundesminister des Innern Daniela Ludwig mit der Bundespolizei am Bahnhof gegeben, um auf aktuelle Vorfälle zu reagieren (wir berichteten)

Prävention, Technik und Zusammenarbeit

Bei dem aktuellen Termin erklärte Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März: „Der Rosenheimer Bahnhof ist Teil des urbanen Lebens und ich möchte, dass sich die Menschen dort weiter sicher aufhalten und sicher fühlen können. Dabei unterstützen wir unsere Bundes- und Landespolizei mit dem von mir angestoßenen kommunalen Sicherheitsdienst ebenso wie mit der Ausweitung der Videoüberwachung am Südtiroler Platz. Es gilt präventiv zu handeln und gleichzeitig durchzugreifen, wenn nötig.“

Staatssekretärin Ludwig ordnete die Lage ein: „Deutschlandweit verzeichnen wir eine Zunahme von Gewaltdelikten in Zügen und an Bahnhöfen. Einzelne Bahnhöfe entwickeln sich zu Kriminalitätsschwerpunkten in den Städten. Das ist in Rosenheim aber nicht der Fall. Unser Bahnhof ist kein Hotspot. Ich will, dass der Bahnhof so auch in der Zukunft sicher bleibt.“

Im vergangenen Jahr wurden laut Stadt bereits verschiedene Maßnahmen umgesetzt, darunter die Erhöhung der Präsenz der Bundespolizei und die Verbesserung der Beleuchtung in der Fußgängerunterführung vom Bahnhof zur Klepperstraße. Die hohe sichtbare Präsenz von Polizei und Sicherheitspersonal soll auch in diesem Jahr beibehalten werden.
„Bereits jetzt arbeiten alle involvierten Stellen hervorragend zusammen. Mit der Einbeziehung von Jugend- und Sozialarbeit sowie von Streetworkern setzen wir nicht nur auf Kontrollen, sondern auch auf Prävention und alternative Lösungsansätze rund um den Bahnhof“, so März weiter.

Neben der Präsenz der Polizei setzt Staatssekretärin Ludwig auf Technik: „Aktuell nutzen die DB AG und die Bundespolizei am Rosenheimer Bahnhof über 20 Kameras für die Videoüberwachung. Wenn zeitnah auch noch der Bahnhofsvorplatz eine Videoüberwachung erhält, dann erhöht das sowohl die tatsächliche als auch die gefühlte Sicherheit.“
Die Gesprächsteilnehmer erklärten, dass sie weiterhin im Austausch bleiben, um die Sicherheitslage am Rosenheimer Bahnhof fortlaufend zu bewerten.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Stadt Rosenheim)

Rotbuche am Mühlbach in Rosenheim soll gefällt werden

Rotbuche am Mühlbach in Rosenheim soll gefällt werden

Rosenheim – Nach Angaben der Stadt Rosenheim ist am Mühlbach An der Burgermühle die Fällung einer mehrstämmigen Rotbuche vorgesehen. Die Stadt teilt mit, dass der Baum im Untergrund nicht mehr ausreichend Halt finde, um Herbststürmen oder anderen extremen Wettereignissen standzuhalten.

Der Baum steht an einer Ufermauer des Mühlbachs, deren Mauerwerk nach Angaben der Stadt durch die Wurzeln teilweise gelockert sei. Die Stadt erklärt, dass die Fällung aus ihrer Sicht aus Sicherheitsgründen alternativlos sei, um mögliche Risiken für die angrenzenden Gebäude und sie Stabilität der Uferanlage zu reduzieren.

Die Arbeiten sind laut Stadt für Montag, 23. Februar 2026, geplant.
(Quelle: Pressemitteilung  Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Erinnerungskultur am kbo-Inn-Salzach-Klinikum: Veranstaltung am 18. März

Erinnerungskultur am kbo-Inn-Salzach-Klinikum: Veranstaltung am 18. März

Wasserburg / Landkreis Rosenheim – Das kbo-Inn-Salzach-Klinikum lädt am Mittwoch, 18. März 2026, um 17 Uhr zu einer öffentlichen Veranstaltung im Festsaal des Klinikums in Gabersee ein. Unter dem Titel „… zu ihrem Gedächtnis – Wie Vergangenes im Gedenken der evangelischen Kirche lebendig werden kann“ steht ein Impulsvortrag von Dr. Axel Töllner, Beauftragter der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern für den christlich-jüdischen Dialog, im Mittelpunkt.

Dr. Töllner beleuchtet die Funktion und Praxis des Gedenkens aus kirchlicher Perspektive und geht der Frage nach, wie mit schwierigen Kapiteln der Vergangenheit verantwortungsvoll umgegangen werden kann, ohne zu verklären oder zu verdrängen. Im Anschluss bietet eine Publikumsdiskussion Gelegenheit zum Austausch. Gesprächspartner sind neben Dr. Töllner auch Dagmar Häfner-Becker, Dekanin des Evangelisch-Lutherischen Dekanatsbezirks Rosenheim, sowie Professor Dr. med. Peter Zwanzger, Ärztlicher Direktor des Klinikums.

Die Veranstaltung ist Teil des kontinuierlichen Engagements des Klinikums, Erinnerung wachzuhalten und gesellschaftliche Verantwortung aktiv wahrzunehmen. Interessierte werden um Anmeldung per E-Mail an presse.isk@kbo.de
oder online unter eveeno.com/erinnerungskultur_2026_1 gebeten.
(Quelle: Pressemitteilung kbo-Inn-Salzach-Klinikum / Beitragsbild: Symbolfoto re)