Baustellenkran in der Münchener Straße aufgestellt – Verkehr umgeleitet

Baustellenkran in der Münchener Straße aufgestellt – Verkehr umgeleitet

Rosenheim – Am gestrigen Samstag (31.1.2026) sorgte die Aufstellung eines neuen Baustellenkrans in der Münchener Straße in Rosenheim für Aufmerksamkeit. Für das Aufstellen des imposanten Krans wurde ein weiterer Kran eingesetzt, weshalb die Straße zeitweise vollständig gesperrt werden musste und auch die Busverbindungen umgeleitet wurden.

Der Kran wird im Rahmen des Bauvorhabens an der Münchener Straße 26 und auf der Rückseite in der Herzog-Otto-Straße 9 eingesetzt. Das Gebäude in der Münchener Straße 26 wurde bereits bis zum Erdgeschoss abgerissen. Früher befanden sich dort ein Einrichtungsladen mit Dekoartikeln sowie ein Modegeschäft. Nach Abschluss der Baumaßnahme soll das Erdgeschoss wieder gewerblich genutzt werden, im 2. Obergeschoss ist ein Hotelbetrieb vorgesehen.

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Die Vollsperrung am Wochenende führte zu keinen größeren Verkehrsproblemen, da die Innenstadt vergleichsweise ruhig war. Die Münchener Straße soll am Montagmorgen, 2. Februar 2026, wieder für den Verkehr freigegeben werden.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Fotos: Josefa Staudhammer)

Anna Rutz spendet 350 Kilogramm Bio-Kartoffeln an die Rosenheimer Tafel

Anna Rutz spendet 350 Kilogramm Bio-Kartoffeln an die Rosenheimer Tafel

Rosenheim – Die Rosenheimer Oberbürgermeisterkandidatin von Bündnis 90/Die Grünen, Anna Rutz, hat 350 kg selbst angebaute Bio-Kartoffeln an die Rosenheimer Tafel übergeben. Die Spende ist für die Versorgung lokaler Bedürftiger bestimmt und soll ein Zeichen gegen Lebensmittelverschwendung setzen.

„Mit dieser Spende möchte ich zeigen, dass Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung Hand in Hand gehen. Jeder von uns kann im Kleinen dazu beitragen, dass gesunde Lebensmittel dort ankommen, wo sie am dringendsten gebraucht werden“, erklärt Anna Rutz in einer aktuellen Pressemitteilung.

Bei der Rosenheimer Tafel in der Samerstraße 12 engagieren sich über 50 Bürger ehrenamtlich. Pro Woche werden etwa 800 Menschen mit Lebensmitteln versorgt.
(Quelle: Pressemitteilung Stadtratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, Rosenheim / Beitragsbild: Stadtratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, Rosenheim)

Hoher Besuch bei der Staatsanwaltschaft Traunstein

Hoher Besuch bei der Staatsanwaltschaft Traunstein

Traunstein – Der Münchner Generalstaatsanwalt Reinhard Röttle, Dienstvorgesetzter aller zehn südbayerischen Staatsanwaltschaften, besuchte die Staatsanwaltschaft Traunstein zu seinem Abschied. Röttle, der seit knapp acht Jahren das Amt des Generalstaatsanwalts innehatte, wird zum Präsidenten des Bayerischen Obersten Landesgerichts befördert und nutzte den Besuch für einen kurzen Rückblick.

Bei seinem Amtsantritt hatte die Staatsanwaltschaft Traunstein, die mit ihrer Zweigstelle Rosenheim die Strafverfolgung in den Landkreisen Traunstein, Berchtesgadener Land, Altötting, Mühldorf am Inn, Rosenheim und der kreisfreien Stadt Rosenheim obliegt, 38,5 Staatsanwaltsstellen. Inzwischen ist die Behörde auf insgesamt 55,5 Staatsanwaltsstellen angewachsen, auch der Geschäftsstellenbereich wurde aufgrund des deutlich erhöhten Arbeitsanfalls erheblich verstärkt. Der Bevölkerungszuwachs in der Region, zunehmender Tourismus, viele Durchreisende sowie die Flüchtlings- und Migrationskrise führten zu einer deutlichen Steigerung der Fallzahlen.

Der Behördenleiter der Staatsanwaltschaft Traunstein, Leitender Oberstaatsanwalt Dr. Wolfgang Beckstein, bedankte sich gemeinsam mit den Abteilungsleitern und dem Geschäftsleiter bei Generalstaatsanwalt Röttle für die stetige Unterstützung. Besonders hervorgehoben wurde, dass Röttle der Initiator des im August 2018 eingeführten „Traunsteiner Modells“ zur Verfolgung grenzüberschreitender und organisierter Kriminalität war. Durch zusätzliche Staatsanwälte konnten Ermittlungsverfahren spezialisiert und konzentriert bearbeitet werden – ein Ansatz, der inzwischen auf alle bayerischen Grenzstaatsanwaltschaften ausgeweitet wurde.

Aktenflut im Herbst 2022

Beckstein dankte Röttle zudem für die schnelle und unbürokratische Hilfe im Herbst 2022, als die Schleuser- und Flüchtlingszahlen sprunghaft anstiegen. Durch die Abordnung eines Staatsanwalts und einer Geschäftsstellenmitarbeiterin von der Generalstaatsanwaltschaft München sowie weitere Unterstützungsmaßnahmen und spätere zusätzliche Stellen konnte die Staatsanwaltschaft Traunstein arbeitsfähig bleiben und die Aktenflut bewältigen.
Der Behördenleiter berichtete, dass die Staatsanwaltschaft Traunstein trotz weiterhin hoher Arbeitsbelastung durch die entspanntere Lage an den Grenzen, den Rückgang der Schleuser- und illegalen Einreiseverfahren sowie die Stellenmehrungen gut aufgestellt ist. So können aufwändige Ermittlungen gegen Hinterleute und organisierte Banden geführt werden, um die Bevölkerung zu schützen, entwendete Vermögenswerte zurückzubringen und Opfer zu unterstützen.

Generalstaatsanwalt Röttle zeigte sich beeindruckt von den Leistungen und bedankte sich bei sämtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Staatsanwaltschaft Traunstein für ihren überobligatorischen Einsatz. Er wünschte der Behörde alles Gute für die Zukunft.

Quelle: Staatsanwaltschaft Traunstein

Warnstreik im ÖPNV in Bayern: Einschränkungen am Montag, 2. Februar 2026

Warnstreik im ÖPNV in Bayern: Einschränkungen am Montag, 2. Februar 2026

Rosenheim / München / Bayern -Für Montag, 2. Februar 2026, hat die Gewerkschaft ver.di die Beschäftigten der kommunalen Nahverkehrsunternehmen in ganz Bayern zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen. Betroffen sein können laut ver.di alle Verkehrsunternehmen, in denen der Tarifvertrag Nahverkehr (TV-N Bayern) Anwendung findet. Dieser regelt die Arbeitsbedingungen und Entgelte von rund 9.000 Beschäftigten in über 20 Unternehmen.

Voraussichtlich betroffene Verkehrsmittel am morgigen Tag:
  • München (MVG): U-Bahn, Tram und Bus bis zur Liniennummer 199
  • U-Bahn bleibt aus Sicherheitsgründen zunächst außer Betrieb
  • Tram-Einsatz abhängig von verfügbarem Personal, Priorität auf Linie 20
  • Busbetrieb teilweise möglich, aber unregelmäßig
  • Landshut (Stadtwerke): Busbetrieb voraussichtlich nicht möglich
Nicht vom Warnstreik betroffen:
  • MVV-Regionalbus (alle Liniennummern ab 200)
  • S-Bahn
  • Regionalzüge (RE, RB)
  • Rosenheim: Alle Busse verkehren regulär, die Verkehrsgesellschaft Rosenheim ist nicht bestreikt (Stand: Instagram-Meldung der VGR). Wir berichteten. 

Hintergrund zum Tarifkonflikt:

Die Forderungen von ver.di beinhalten eine Entgeltsteigerung von 668,75 Euro sowie eine Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit. Ziel ist es, Lohnunterschiede innerhalb der Unternehmen auszugleichen, die Einstiegsgehälter im Fahrdienst in Bayern an die von Baden-Württemberg anzupassen und die Belastungen im Schichtbetrieb durch längere Mindestruhezeiten und verbesserte Gesundheitsschutzmaßnahmen zu reduzieren.

Hinweise für Fahrgäste:

Reisende sollten sich am Streiktag aktuell informieren, alternative Verkehrsmittel nutzen, Fahrgemeinschaften bilden oder – wenn möglich – Home Office einplanen. Aktuelle Informationen gibt es in der MVV-App, über die MVV-Fahrplanauskunft oder auf den Webseiten von MVG (www.mvg.de) und Stadtwerke Landshut (www.stadtwerke-landshut.de)
(Quellen: MVV, MVG, Stadtwerke Landshut, ver.di Bayern, Innpuls.me (29.01.2026) / Beitragsbild: Symbolfoto ai generiert)

Rosenheim feiert Fasching: Gaudi vor dem OrthoDorn-Zentrum

Rosenheim feiert Fasching: Gaudi vor dem OrthoDorn-Zentrum

Rosenheim – Bunt, fröhlich und bei strahlendem Sonnenschein: Die Faschingsgaudi vor dem OrthoDorn-Zentrum in der Isarstraße in Rosenheim hat am gestrigen Samstag (31. Januar 2026) erneut zahlreiche Besucher angelockt. Von 10 bis 16 Uhr verwandelte sich der Vorplatz des Unternehmens in eine große Bühne für den regionalen Fasching – bei freiem Eintritt und mit einem abwechslungsreichen Programm für die ganze Familie.

Faschingsgaudi OrthoDorn 2026. Fotos: Josefa Staudhammer

Die Bad Aiblinger Kinder- und Jugendgarde bedachte Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März mit einem Faschingsorden – auch auch Geschwister, guten Freunde, Mütter, Omas und Uromas. Fotos: Copyright Josefa Staudhammer / OrthoDorn

Ins Leben gerufen wurde die Veranstaltung vor sieben Jahren von OrthoDorn-Geschäftsführer Erhard Seiler. Damals traten die Kolbermoorer Schäffler sowie die Rosenheimer Faschingsgilde auf. Von Jahr zu Jahr wuchs die Zahl der teilnehmenden Garden. Heuer waren insgesamt sechs Faschingsgarden aus Stadt und Landkreis Rosenheim mit von der Partie. Ebenfalls mit dabei waren die Kolbermoorer Schäffler – genau wie bei der allerersten Faschingsgaudi vor sieben Jahren. Nach einer siebenjährigen Pause eröffneten sie diesmal wieder die Veranstaltung. Der Schäfflertanz wird traditionell im siebenjährigen Turnus aufgeführt und kehrte nach der letzten Saison 2019 zurück. Ziel der Gruppe ist es, Brauchtum, Freude und Gemeinschaft in der Region zu verbreiten.

Mit dabei waren außerdem die Kindergarde Kastenauer „Crazy Teens“, die Bad Endorfer Kinder- und Jugendgarde, die Showtanzgruppe „Hot Socks“ des SV Ramerberg, die Bad Aiblinger Faschingsgilde mit Prinzenpaar, die Rosenheimer Faschingsgilde mit Prinzenpaar sowie die Kolbermoorer Faschingsgilde mit Prinzenpaar.

Zwischen den Auftritten sorgten Musik sowie ein kulinarisches Angebot für Unterhaltung und Stärkung der Besucher. So viele Garden und Gruppen an einem Ort und bei freiem Eintritt sind eine Seltenheit – entsprechend groß war die Resonanz. Über den Tag verteilt feierten rund 1.000 Besucher mit. Auch Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März war vor Ort.

Wie bei Faschingsveranstaltungen üblich, wurden zahlreiche Faschingsorden verliehen – unter anderem an das Stadtoberhaupt und an Veranstalter Erhard Seiler. Eine besondere Geste zeigte die Bad Endorfer Kinder- und Jugendgarde, die Orden auch an Geschwister, Freunde sowie Mütter, Omas und Uromas vergaben.

Erhard Seiler zeigte sich mit dem Verlauf der Faschingsgaudi sehr zufrieden: „Ich will mit dieser Veranstaltung den Besuchern ebenso eine Freude machen wie den Garden. Sie trainieren das ganze Jahr so fleißig und sollen dann auch die Möglichkeit bekommen, sich einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren“, so der Geschäftsführer.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Josefa Staudhammer / Fotos: Josefa Staudhammer und OrthoDorn)

Einladung zur Happinger Fragerunde mit Oberbürgermeisterkandidaten

Einladung zur Happinger Fragerunde mit Oberbürgermeisterkandidaten

Happing / Rosenheim – Der Bürger-Verein Happing e. V. lädt die Kandidatin der aktuell im Rosenheimer Stadtrat vertretenen Fraktionen zu einer öffentlichen Frage- und Diskussionsrunde ein. Thema sind Anliegen und Entwicklungen im Stadtteil Happing.

Mit dabei sind:

  • Andreas März (CSU), amtierender Oberbürgermeister
  • Abuzar Erdogan (SPD), Fraktionsvorsitzender
  • Anna Rutz (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Christopher Ehrenböck (Freie Wähler/UP)

Die Veranstaltung findet statt am: Donnerstag, 5. Februar 2026, 19:30 Uhr Ort: Happinger Hof

Die Kommunalpolitiker werden insbesondere zu baulich-gewerblichen Entwicklungen und Verkehrsthemen im Rosenheimer Stadtteil Happing Stellung nehmen und für Fragen aus dem Publikum zur Verfügung stehen.
(Quelle: Pressemitteilung Bürger-Verein Happing e. V. / Beitragsbild: Symbolfoto ai generiert)