Starbulls Rosenheim machen Schule

Starbulls Rosenheim machen Schule

Rosenheim / Wasserburg – In der Zusammenarbeit mit Schulen aus Stadt und Landkreis Rosenheim wollen die Starbulls Rosenheim Kindern und Jugendlichen die Sportart Eishockey näherbringen. Nun stand ein Besuch im Luitpold-Gymnasium in Wasserburg auf dem Programm.

Die Freude über diesen außergewöhnlichen Schulunterricht war groß bei den Schülern. Fotos: Starbulls Rosenheim

Die Freude über diesen außergewöhnlichen Schulunterricht war groß bei den Schülern. Fotos: Starbulls Rosenheim

Die drei Spieler Bastian Eckl, Marius Möchel und Sebastian Streu und der Athletiktrainer der Starbulls Rosenheim machten sich gleich am ersten Tag nach den Weihnachtsferien mitsamt Eishockeyequipment auf den Weg nach Wasserburg am Inn. Mit insgesamt vier Klassen der 7. Jahrgangsstufe wurde in der Sporthalle des Gymnasiums viel Action geboten.
Gestartet wurde zuerst einmal mit einer kleiner Fragerunde an die Spieler. Danach ging es weiter mit einem Aktivprogramm für die Kinder. Beim Starbulls- Athletiktrainer gab es Mobilitätsübungen für den Schulalltag und bei den Spielern durften sich die Schüler am Eishockeyschläger versuchen. Abgerundet wurde das unterhaltsame Vormittagsprogramm mit einer Autogrammstunde und jeder Schüler bekam dann auch noch eine Freikarte für ein Heimspielt der Starbulls Zusätzlich gab es auch von den Partnern des Schulkonzepts einige Geschenke.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild, Foto: Starbulls Rosenheim)

Bauernproteste: Was bedeutet das für den Schulbetrieb?

Bauernproteste: Was bedeutet das für den Schulbetrieb?

Rosenheim / Landkreis / Bayern  – Landwirte, Lkw-Fahrer und Gastronomen haben für den morgigen Montag, 8. Januar großangelegte Proteste angekündigt.  Mit Behinderungen im Straßenverkehr ist zu rechnen. Was bedeutet das für den Schulbetrieb in Bayern?

Auf der Internetseite des Staatlichen Schulamts Rosenheim findet sich bereits ein Link zur Internetseite des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus mit Infos zum morgigen Protesttag.
Demnach findet trotz möglicher Warnstreik und Behinderungen im Straßenverkehr in den Schulen in Bayern am morgigen Montag – dem ersten Tag nach den Weihnachtsferien – regulärer Unterricht statt.
Aber: „Schüler, die wegen ausfallender Busse und Bahnen nicht zur Schule kommen können und über keine alternativen Fahrtmöglichkeiten verfügen, können ausnahmsweise dem Präsenzunterricht fernbleiben“. In diesem Fall muss die Schule – ähnlich wie bei Krankmeldung – umgehend informiert werden; die Schüler gelten in diesem Fall als entschuldigt. Entsprechendes gilt auch, wenn ein Kind infolge der Proteste oder Einschränkungen im Schulbusverkehrs nur verspätet zum Unterricht erscheinen kann.

Weitere Infos zu den Auswirkungen von Warnstreiks und Behinderungen im Straßenverkehr auf den regulären Schulbetrieb erhalten Schüler und ihre Erziehungsberechtigten bei Bedarf direkt von den Schulen: „Je nach Situation vor Ort sind unter Umständen im Einzelfall auch weitergehende Maßnahmen, wie beispielsweise Verlegung von angekündigten Leistungsnachweisen, Distanzunterricht für einzelne Jahrgangsstufen möglich. Eine landesweite Regelung besteht nicht“.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Innpuls.me)

365-Euro-Ticket für Schüler von weiterführenden Schulen

365-Euro-Ticket für Schüler von weiterführenden Schulen

Landkreis Rosenheim – Zum 1. Januar führt der Landkreis Rosenheim für die Schülerbeförderung in die weiterführenden Schulen im öffentlichen Personennahverkehr das 365-Euro-Ticket mit verbundweiter Gültigkeit als Höchsttarif ein. Das haben nun auch die Mitglieder des Kreisausschusses auf Empfehlung des Schulausschusses des Landkreises Rosenheim beschlossen.

MVV- Gesamtnetz - in den Zonen M bis 11. Grafik: Copyright 2023 MVV GmbH

MVV- Gesamtnetz – in den Zonen M bis 11. Grafiken: Copyright 2023 MVV GmbH

Das Angebot können, laut Auskunft des Landratsamts Rosenheim, künftig Schüler von weiterführenden Schulen sowie Auszubildende nutzen, deren Schule beziehungsweise Ausbildungsstelle oder Wohnort im Geltungsbereich des MVV-Tarifgebietes liegt. Mit dem 365-Euro-Ticket MVV können alle Busse und Bahnen im MVV-Verbundgebiet für sämtliche Fahrten auch in der Freizeit genutzt werden. Neben Schülerinnen und Schülern öffentlicher, staatlich anerkannter privater und berufsbildender Schulen und Auszubildende sind unter anderem auch Bundesfreiwilligen-Dienstleistende sowie Teilnehmer an einem freiwilligen sozialen oder ökologischen Jahr berechtigt, das 365-Euro-Ticket als Jahresticket zu nutzen.

Junge Menschen frühzeitig an den ÖPNV heranführen

Das 365-Euro-Ticket ist im Jahr 2020 auf Wunsch des Freistaates Bayern im Verbundraum eingeführt worden. Ziel für dieses neue Angebot war, Schülern sowie Auszubildenden ein preisgünstiges Angebot anzubieten, um zum einen diese Zielgruppe frühzeitig an den ÖPNV heranzuführen und zum anderen die Umwelt in Bezug auf den motorisierten Individualverkehr zu entlasten.

Darstellung des MVV nach der Erweiterung. Copyright 2023 MVV GmbH

Darstellung des MVV nach der Erweiterung. 

Für die Verkehrsunternehmen im MVV führt das neue Ticket zu Mindereinnahmen, bei denen sich der Freistaat Bayern zu zwei Drittel finanziell beteiligt. Den Rest finanzieren die Landeshauptstadt München, die kreisfreie Stadt Rosenheim, sowie die Landkreise Bad Tölz-Wolfratshausen, Dachau, Ebersberg, Erding, Freising, Fürstenfeldbruck, Miesbach, München, Rosenheim und Starnberg.
Das 365-Euro-Ticket MVV ist zunächst befristet bis Mitte 2025. Die Entscheidung, ob das 365-Euro-Ticket-MVV danach weitergeführt wird, liege beim Freistaat Bayern, so Landrat Otto Lederer.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re / Grafiken: MVV GmbH)

Bildung als Wegweiser für Kinder in Liberia

Bildung als Wegweiser für Kinder in Liberia

Landkreis Rosenheim – Der Landkreis Rosenheim wird, im Rahmen der Gemeinschaftsinitiative „1000 Schulen für unsere Welt“, den Bau einer kleinen Grundschule in der Gemeinde Goa in Liberia unterstützen. Landrat Otto Lederer stellte das Projekt nach dem Kreisausschuss nun auch im Kreistag vor und bat die Kreisräte, das Sitzungsgeld für diesen Tag zu spenden, um die fehlende Spendensumme bis Ende des Jahres zu erreichen. Dem Wunsch sind am Ende der Sitzung rund 50 von 70 Kreisräte nachgekommen.

Wie bereits berichtet, sind 25.000 Euro notwendig, um ein Gebäude mit drei Klassenzimmern, einem Büro, Toiletten, Möbel, Lehrmaterialien und einem Brunnen mit Handpumpe zu errichten, in dem etwa 70 Kinder unterrichtet werden können. Da die Bauzeit nur vier Monate beträgt, soll die Schule schon Mitte kommenden Jahres ihren Betrieb aufnehmen.
Über die spendenverwaltende „Reiner-Meutsch-Stiftung Fly & Help“ wurden bisher 5.700 Euro aus dem Landkreis Rosenheim gespendet. Kann diese Summe bis Ende des Jahres auf 10.000 Euro aufgestockt werden, würde ein weiterer Projektpartner 15.000 Euro für den Schulhausbau zur Verfügung stellen.

„1000 Schulen für unsere Welt“

„1000 Schulen für unsere Welt“ wurde vom Landrat des Landkreises Donau-Ries, Stefan Rößle, initiiert. Diese Gemeinschaftsinitiative wird inzwischen von allen bayerischen kommunalen Spitzenverbände unterstützt und auch Landkreis Rosenheim stellte sich im Jahr 2019 mit einstimmigen Kreistagsbeschluss hinter diese Aktion. Die Republik Liberia mit seinen gut 5 Millionen Einwohnern ist ein Staat an der Westküste Afrikas.
Bürger können das Projekt ebenfalls unterstützen über die Westerwald Bank eG, Volks- und Raiffeisenbank, IBAN: DE 94 5739 1800 0000 0055 50. Als erster Verwendungszweck muss „Landkreis Rosenheim“ angegeben werden und als zweiter Verwendungszweck der Name sowie die Adresse der spendenden Person.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Reiner Meutsch Stiftung, zeigt künftige Schulkinder auf dem Gelände, auf dem die Schule in Gao entstehen soll)

Distanzunterricht am morgigen Montag im Landkreis Mühldorf am Inn

Distanzunterricht am morgigen Montag im Landkreis Mühldorf am Inn

Landkreis Mühldorf am Inn – Auf Grund der winterlichen Straßenverhältnisse und der damit verbundenen Einschränkungen hat das Staatliche Schulamt Mühldorf am Inn entschieden, zum Schutz der Schüler den Präsenzunterricht an den öffentlichen Schulen im Landkreis Mühldorf am Inn am morgigen Montag, 4. Dezember, durch Distanzunterricht zu ersetzen. 

Eine Notbetreuung wird an allen Grund- und MIttelschulen angeboten „Die Sicherheit der Schüler hat absoluten Vorrang. Deshalb ist es sinnvoll, am Montag auf Distanzunterricht auszuweichen“, sagt Landrat Max Heimerl und dankt allen Einsatzkräften und Mitarbeitern der Räumdienste für ihr Engagement: „Es ist beeindruckend, was in den vergangenen 48 Stunden geleistet wurde.“
Die gesamte Pressemitteilung gibt es hier zu lesen.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Mühldorf / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Buß- und Bettag: Tag der Besinnung

Buß- und Bettag: Tag der Besinnung

Rosenheim / Bayern / Deutschland – Der heutige Mittwoch, 22. November, ist nach wie vor in vielen Kalendern als Buß- und Bettag vermerkt. Dabei ist dieser protestantische Feiertag seit 1995 kein gesetzlicher Feiertag mehr. 

Der Buß- und Bettag ist in Deutschland ein Feiertag der evangelischen Kirche, dessen Ursprung zurückgeht auf das 16. Jahrhundert. Im Laufe der Geschichte wurden Buß- und Bettage immer wieder von der Kirche in Notzeiten ausgerufen. Denn Kriege, Krankheiten oder Hungersnöte galten lange Zeit als Strafe Gottes, die man anzuwenden erhoffte, durch Buße, also das Erkennen der eigenen Schuld und dem Bitten um Vergebung bei Gott.  

Ein einheitlicher Buß- und Bettag am Mittwoch vor dem letzten Sonntag im Kirchenjahr wurde laut Wikipedia 1852 und 1878 von der Eisenacher Konferenz evangelischer Kirchenleitungen vorgeschlagen. In Preußen wurde dieser Vorschlag im Jahr 1883 Gesetz. Erst durch das „Reichsgesetz über die Feiertage“ im Jahr 1834 wurde der Buß- und Bettag aber dann ein gesetzlicher Feiertag im gesamten Deutschen Reich.
Im Jahr 1995 war es damit aber dann wieder vorbei. Nur in Sachsen wird an diesem gesetzlichen Feiertag weiter festgehalten. 

In Bayern gibt es ein spezielles Problem mit diesem Tag: Die Eltern müssen arbeiten, Schüler haben schulfrei. Das sorgt für Probleme und zunehmend Nichtverständnis. Grund dieser Regelung ist, dass das Kultusministerium evangelischen Lehrkräften an diesem Tag den Kirchenbesuch ermöglichen will. Unterrichtsfrei, so erklärt eine Lehrkraft im Gespräch mit Innpuls.me, bedeutet aber nicht arbeitsfrei. An vielen Schulen gibt es heute die sogenannten „pädagogischen Tage“ für die Lehrkräfte. Das hilft aber den arbeitenden Eltern aber auch nicht weiter. 
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto re)