Anstieg der Studierenden in Bayern setzt sich fort

Anstieg der Studierenden in Bayern setzt sich fort

Fürth / Bayern – Der Anstieg der Studierenden in Bayern setzt sich im Studienjahr 2024 fort. Nach Auskunft des Bayerischen Landesamts für Statistik steigt die Gesamtzahl der Studienanfänger um 3,2 Prozent.

Wie das Fachteam des Bayerischen Landesamts für Statistik mitteilt, sind nach den noch vorläufigen Meldungen der Studierendenkanzleien für das Wintersemester 2024/25 insgesamt 409 614 Studierende an den Hochschulen in Bayern eingeschrieben. Im Vergleich zum vorangegangenen Wintersemester (405 492) steigt die Zahl der Studierenden damit um 1,0 Prozent.

Dritter Anstieg in Folge

Im Studienjahr 2024, also Sommersemester 2024 und Wintersemester 2024/25, steigt in Bayern die Zahl der Studienanfängerinnen und Studienanfänger im ersten Hochschulsemester um insgesamt 3,2 Prozent auf 80 511 Personen. Das ist der dritte Anstieg in Folge. Dabei gehen die Ersteinschreibungen im Sommersemester um 12,7 Prozent auf 11 490 hoch, im Wintersemester erhöhen sie sich um 1,8 Prozent auf 69 021. Das Sommersemester gewinnt wie im Vorjahr für den Beginn eines Studiums an Bedeutung (Zuwachs der Einschreibungen im Sommersemester 2023: 8,6 Prozent). Der Großteil der Studierenden beginnt jedoch weiterhin im Wintersemester (85,7 Prozent).
Fachhochschulen mit stärkstem Zuwachs
An Universitäten starten im Studienjahr 2024 insgesamt 46 217 Personen und damit 1,5 Prozent mehr als im Vorjahr ihre Hochschulausbildung. An Fachhochschulen beginnen 32 166 Studierende und somit 5,7 Prozent mehr als zum Vorjahr. Während sich die Zahl an den staatlichen Fachhochschulen um 2 646 beziehungsweise 10,1 Prozent auf 28 875 Erstimmatrikulierte erhöht, sinkt sie an privaten Fachhochschulen auf 3 291 Studienbeginnende, und damit um 23,5 Prozent oder 1 012 Personen im Vergleich zum Vorjahr. Von der Gesamtzahl aller, die an Fachhochschulen ihr Studium beginnen, macht der Anteil an privaten Fachhochschulen in Bayern 10,7 Prozent aus.

Frauen weiter stark in Geistes- und Gesundheitswissenschaften vertreten

Der Frauenanteil beläuft sich im Studienjahr 2024 mit 40 401 weiblichen Erstimmatrikulierten auf 50,2 Prozent. Somit hat sich der Frauenanteil bei den Studienanfängerinnen und Studienanfängern gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. In den Fächergruppen Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften (72,4 Prozent), Kunst/Kunstwissenschaft (67,0 Prozent) sowie Geisteswissenschaften (66,2 Prozent) sind jeweils über zwei Drittel der Erstimmatrikulierten weiblich. Der Frauenanteil geht in den Fächergruppen Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften und Geisteswissenschaften im Vergleich zum vorherigen Studienjahr leicht zurück (‑1,9 bzw. -1,3 Prozent), während er im Bereich Kunst/Kunstwissenschaften nahezu gleichbleibt (0,2 Prozent).
Die Anzahl der ausländischen Studienanfängerinnen und Studienanfänger in Bayern steigt im Studienjahr 2024 um 6,2 Prozent und beträgt wie im vorherigen Studienjahr rund ein Drittel aller Erstimmatrikulationen. Der Anteil der ausländischen Studierenden steigt leicht um einen Prozentpunkt an.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Landesamt für Statistik / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Landkreis Rosenheim: Schulbauprojekt in rund 7000 Kilometer Entfernung abgeschlossen

Landkreis Rosenheim: Schulbauprojekt in rund 7000 Kilometer Entfernung abgeschlossen

Landkreis Rosenheim – Weil Bildung der Schlüssel zu einer persönlichen und gesellschaftlichen Entwicklung ist, entschied der Rosenheimer Kreistag schon vor Jahren, sich an der Initiative „1000 Schulen für unsere Welt“ zu beteiligen. Jetzt konnte Landrat Otto Lederer den Kreisräten den erfolgreichen Abschluss eines Schulbauprojekts in Liberia präsentieren.

In der Gemeinde Gao in dem westafrikanischen Staat dürfen sich die Kinder erstmals über ein eigenes Schulgebäude freuen. Es konnte Ende vergangenen Jahres an die Gemeinde übergeben werden. Die neue Schule besteht aus drei Klassenzimmern und einem Büro. Die Toiletten sind in einem Nebengebäude untergebracht. Im Zuge des Projekts wurden unter anderem Samen und die dazu notwendigen Gerätschaften übergeben. Mit dem Verkauf der Ernte soll der laufende Schulbetrieb finanziert werden.

Sitzungsgeld für Projekt gespendet

Im Dezember 2023 hatte Landrat Otto Lederer das Projekt dem Rosenheimer Kreistag vorgestellt. Seiner Bitte, das Sitzungsgeld zu spenden, kamen rund 50 Kreisrätinnen und Kreisräte nach. Zusammen mit weiteren Privatspenden konnte der Landkreis 10.000 Euro für das Schulprojekt in Gao einbringen. Ein weiterer Projektpartner stellte 15.000 Euro zur Verfügung. Um die Umsetzung vor Ort kümmerte sich der Verein Street Child Deutschland e.V.

 Bürger können „1000 Schulen für unsere Welt“ ebenfalls unterstützen. Spenden nimmt die Westerwald Bank eG, Volks- und Raiffeisenbank, IBAN: DE 94 5739 1800 0000 0055 50, entgegen. Als erster Verwendungszweck muss „Landkreis Rosenheim“ angegeben werden und als zweiter Verwendungszweck der Name sowie die Adresse der spendenden Person.

Die Initiative „1000 Schulen für unsere Welt“ wird von allen bayerischen kommunalen Spitzenverbänden unterstützt. Auch der Landkreis Rosenheim stellte sich mit einstimmigen Kreistagsbeschluss im Jahr 2019 hinter diese Aktion. Für Landrat Otto Lederer muss das jetzt abgeschlossene Schulbauprojekt kein Einzelfall bleiben. Wenn genügend Spendengelder zusammenkommen, können weitere Projekte unterstützt werden.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Landratsamt Rosenheim)

Präsenzabende in den Privatschulen Dr. Kalscheuer

Präsenzabende in den Privatschulen Dr. Kalscheuer

Rosenheim / Traunstein – In den Privatschulen Dr. Kalscheuer in Rosenheim (Königstraße 1) und in Traunstein (Wecherlestraße17) finden Präsenzinfoabende statt. Hier die Termine. 

Bei den Abenden lernen die Interessierten alle drei Schulen und das neue Studienangebot kennen: Wirtschaftsschule, Berufsfachschule für E-Business Management, Berufsfachschule für Hotel- und Tourismusmanagement inklusive Fachhochschulreife (nur Traunstein) und Studium Tourismusmanagement in Kooperation mit der DIPLOMA-Hochschule (nur in Traunstein) . Weitere Infos zu den Privatschulen Dr. Kalscheuer findet Ihr hier

Der Infoabend  in Rosenheim startet am Dienstag, 18. Februar, um 19 Uhr. Der Infoabend in Traunstein findet ebenfalls am Dienstag, 18. Februar, um 19 Uhr statt. Außerdem gibt in Traunstein einen „Tag der offenen Tür“ am Freitag, 21. Februar, von 14.30 bis 17.30 Uhr.
(Quelle: Pressemitteilung Privatschulen Dr. Kalscheuer / Beitragsbild: Privatschulen Dr. Kalscheuer)

Rosenheimer Schulleitungsdialog: „Demokratische Bildung im Fokus“

Rosenheimer Schulleitungsdialog: „Demokratische Bildung im Fokus“

Landkreis Rosenheim – Die Leitungen von 18 Schulen des Landkreis Rosenheim diskutierten im Rahmen des dritten Schulleitungsdialogs über politische und demokratische Bildung in Schulen.

„Für die Schulen im Landkreis hat die demokratische Bildung bereits einen hohen Stellenwert“, stellte Rosenheims Landrat Otto Lederer fest und nannte Initiativen wie die Auszeichnung „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ und die anstehende Juniorwahl, an der sich eine Vielzahl an Schulen im Landkreis bereits angemeldet haben. Landrat Otto Lederer mahnte dennoch: „Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit. Wir müssen sie jeden Tag aufs Neue leben und verteidigen und versuchen, sie an die nächste Generation weiterzugeben.”

Als Referent konnte Rupert Grübl Direktor der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit, gewonnen werden. Dieser sprach in seinem Vortrag „Der Beutelsbacher Konsens und seine Bedeutung für die Schule“ über die Grundlagen und Zielsetzungen politischer Bildung. Dazu zähle auch, „extremistische, populistische und gefährliche Tendenzen auf Grundlage von Tatsachen als solche zu benennen“, so Grübl. Schüler sollen in die Lage versetzt werden, sich eine eigene Meinung zu bilden.

Schüler für antidemokratische Strömungen in der Politik sensibilisieren

Er verwies dabei auch auf das neue Spiel „Deine Stimme“ der Landeszentrale, das Schüler für populistische und antidemokratische Strömungen in der Politik sensibilisiere. Dieses kann von Schulen auf der Homepage www.blz.bayern.de kostenlos heruntergeladen werden. Damit können Schülerinnen und Schüler ihre Kompetenz bei der Beurteilung von politischen Medieninhalten stärken. Das Spiel wird unter der Leitung einer Lehrkraft angewandt.
Katrin Röber, Bildungskoordinatorin des Landkreises Rosenheim, organisiert den Dialog seit 2023 im Rahmen der „(Digitalen) Bildungsregion”. Die jährliche Veranstaltung vernetzt Schulleiter aller Schularten und bietet neben fachlichen Input Gelegenheit für den persönlichen Erfahrungsaustausch.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Landratsamt Rosenheim)

Praxisnahe Berufsorientierung für Schüler in Wasserburg

Praxisnahe Berufsorientierung für Schüler in Wasserburg

Wasserburg / Amerang – Bei der Vorbereitung auf das Berufs- und Arbeitsleben profitieren die Schüler am Luitpold-Gymnasium in Wasserburg von einer jüngst geschlossenen IHK Bildungspartnerschaft. Ihre Schule ist mit dem Ameranger Standort der Advantest Europe GmbH die Kooperation für eine praxisnahe Berufsorientierung eingegangen. Die IHK Bildungspartnerschaft sieht unter anderem gemeinsame Informationsveranstaltungen, Betriebsbesichtigungen, Bewerbungstrainings und Praktika vor.

Aus Sicht von Schulleiterin Tanja Oberhofer ist es wichtig, dass sich die Schüler frühzeitig über mögliche Wege in das Berufsleben informieren. „Unser Unterricht ist dabei nur ein Baustein. Die IHK Bildungspartnerschaft vervollständigt unser Angebot bei der Berufsorientierung. Dank der Zusammenarbeit mit Advantest erfahren die Jugendlichen aus erster Hand, wie eine Ausbildung abläuft, worauf sie bei einer guten Bewerbung achten müssen und welche Karrierechancen es in der Region gibt.“
Für Matthias Pfeilstetter aus der Academy-Abteilung der Advantest Europe GmbH steht fest: „Die Schülerinnen und Schüler von heute sind die Auszubildenden sowie dual Studierenden der Zukunft und damit die Fachkräfte von morgen. Top qualifizierte Fachkräfte sind unsere wichtigste Ressource als Unternehmen. Daher ist die IHK Bildungspartnerschaft die ideale Gelegenheit, unsere Ausbildungsmöglichkeiten den Jugendlichen vorzustellen und Einblicke in unseren Alltag zu geben. Gerne wollen wir junge Menschen frühzeitig bei ihrer Berufsorientierung unterstützen und das Thema Ausbildung und duales Studium in den Schulen erlebbar machen.“
´(Quelle: Pressemitteilung IHK München / Beitragsbild: IHK München)

Jetzt noch anmelden zur Juniorwahl 2025

Jetzt noch anmelden zur Juniorwahl 2025

Rosenheim / Bayern / Deutschland – Vor der Bundestagswahl kommt die „Juniorwahl“. Mehr als 6.0000 Schulen und 2 Millionen Schüler der Klassen 7 bis 13 werden in diesem Jahr daran teilnehmen. Anmeldung ist aktuell noch möglich. 

Die Juniorwahl zählt zu den größten Schulprojekten in Deutschland und wird bundesweit seit 1999 zu Europawahlen, Bundestagswahlen und Landtagswahlen durchgeführt. „Immer mehr Schulen nehmen an der Juniorwahl teil und vermitteln so d Schülern ziemlich real, wie Demokratie funktioniert“, freut sich die heimische CSU-Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig.
„Durch die vorgezogenen Neuwahlen, geht alles etwas schneller als sonst und auch das ist Demokratie. So üben, lernen und erleben die Jugendlichen, was es heißt, aktiv mitzuentscheiden, bzw. wie es sein wird, wenn sie wahlberechtigt sind“, so Ludwig weiter.
Dann geht es wie bei der „echten“ Bundestagswahl für die Schülern mit Wahlbenachrichtigung und Ausweis in das Wahllokal der Schule. Tausende Wahlhelfer in den beteiligten Schulen haben vorher Wählerverzeichnisse angelegt, organisieren das Wählen und werden später die Stimmen auszählen.

Auch 24 Schulen aus Stadt und Landkreis Rosenheim mit dabei

Das Gesamtergebnis der Juniorwahl 2025 zur Europawahl wird dann unter www.juniorwahl.de am eigentlichen Wahltag, 23. Februar veröffentlicht. Über das Onlineportal können interessierte Schulen sich auch noch bis zum 1. Februar anmelden. „Das muss jetzt schnell gehen, denn der Wahlsonntag kommt mit großen Schritten. Bisher sind aus Stadt und Landkreis Rosenheim 24 Schulen angemeldet und ich hoffe, es werden noch mehr! Ich wünsche allen teilnehmenden Schulklassen viel Spaß und eine lehrreiche Erfahrung“, betont Daniela Ludwig.
(Quelle: Pressemitteilung Abgeordnetenbüro Daniela Ludwig / Beitragsbild: Symbolfoto re)