Fitness-Test für mehr als 1.500 Floriansjünger

Fitness-Test für mehr als 1.500 Floriansjünger

Traunstein / Trostberg – Um der schweren Atemschutzausrüstung im Ernstfall gerecht zu werden, sind neben den taktischen Fertigkeiten auch Ausdauer und Kraft gefragt. Rund 1.500 Atemschutzgeräteträger der Feuerwehren im Landkreis Traunstein haben in den vergangenen zehn Wochen ihre jährliche Pflichtübung an einer der beiden Übungsstrecken des Landkreises in Traunstein oder Trostberg absolviert und haben in voller Montur den Übungsparcours durchlaufen. Überwacht und kontrolliert wurden sie dabei von 25 ehrenamtlichen Ausbildern des Kreisfeuerwehrverbandes Traunstein, die für einen reibungslosen Ablauf in der Übungsanlage sorgten und stets ein wachsames Auge auf die Sicherheit hatten.

Alle Feuerwehren im Landkreis Traunstein haben ihre Atemschutzgeräteträger in den vergangenen Wochen zum Belastungstest geschickt. Foto: Kreisfeuerwehrverband Traunstein.

Alle Feuerwehren im Landkreis Traunstein haben ihre Atemschutzgeräteträger in den vergangenen Wochen zum Belastungstest geschickt. Fotos: Kreisfeuerwehrverband Traunstein

Die Feuerwehrfrauen und -männer mit der Zusatzausbildung „Atemschutzgeräteträger“ tragen während des Tests jeweils ein Atemschutzgerät sowie die entsprechende Schutzausrüstung und starten anschließend mit mehr als 20 Kilogramm „Zusatzgepäck“ ihre Übung. „Im Ernstfall sind dann noch weitere Ausrüstungsgegenstände wie Wärmebildkameras oder Brechwerkzeuge dabei, die das Gewicht weiter in die Höhe treiben“, betont Stefan Thurner, der Fach-Kreisbrandmeister für den Atemschutz. Trotz der Anstrengungen ist auch der Atemschutzbereich keine reine Männerdomäne mehr. „Unsere weiblichen Einsatzkräfte stehen den Männern in nichts nach und schaffen die gesellten Anforderungen meist völlig problemlos“, ergänzt Stefan Thurner.

Leitersteigen und Laufband

Die Ausdauer wird gleich zu Beginn mit 15 Meter Leitersteigen beziehungsweise 150 Meter schnellem Gehen auf einem Laufband gefordert. „Gut aufgewärmt“ geht es für sie anschließend in die abgedunkelte Belastungsstrecke, einem Art Stahlgitterlabyrinth mit Treppen, Türen und engen Hindernissen, die die Teilnehmer überwinden müssen. In Zweier- oder Dreiertrupps kriechen sie durch diesen Käfig und bewerkstelligen gemeinsam alle Hindernisse. Dabei wird körperliche Höchstleistung abverlangt. Das Ende der Übung bildet dann ein neuerlicher Durchgang auf dem Laufband beziehungsweise auf der sogenannten Endlosleiter.
Laut der sogenannten FwDV 7, der Feuerwehrdienstvorschrift für den Atemschutzeinsatz, ist dieser Belastungstest auf eine körperliche Leistung vom 80 Kilojoule ausgelegt.

Feuerwehrler mit Atemschutzmaske. Foto: Kreisfeuerwehrverband Traunstein

Konzentration und Ausdauer sind bei der Übung gefragt.

Für eine Einsatzkraft mit 100 Kilogramm „Einsatzgewicht“, also etwa 80 Kilogramm Körpergewicht, bedeutet das im übertragenen Sinne, das Gesamtgewicht in eine Höhe von 80 Metern zu schaffen. Plastisch formuliert, würde jeder Einzelne in voller Montur den Salzburger Dom in gut 20 Minuten zu Fuß vom Boden aus bis zu dessen Spitze erklimmen.
„Die Krankheitswelle gleich am Anfang des Jahres hat in den Feuerwehren schon zu ziemlichen Organisationsaufwand geführt“, erzählt der stellvertretende Übungsstreckenleiter in Traunstein, Sven Lein, im Gespräch mit Hubert Hobmaier von der Pressestelle des Kreisfeuerwehrverbandes Traunstein. Patrick Benje und Michaela Böhr waren an diesem Abend ebenfalls als Ausbilder in der Anlage, sie zeigten sich sehr zufrieden mit dem gesamten Ablauf der vergangenen Wochen und betonten, „es gab kaum Ausfälle oder Verschiebungen, weil alle Verantwortlichen in den Feuerwehren vor Ort maximal bemüht waren, jeweils die gebuchten Plätze zu besetzen“. Einig waren sich alle Drei, „wenn wir auch nach den Tests immer wieder in verschwitze Gesichter blicken, so sehen wir auch immer wieder den Stolz der Frauen und Männer, diese Übung erfolgreich beendet und damit die Leistungsanforderungen erfüllt zu haben.
(Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein /  Beitragsbild, Fotos: Hubert Hobmaier, Stefan Lohwieser, Anita Mußner)

RGR Rallye Teams mit Klassensiegen und Podestplätzen erfolgreich

RGR Rallye Teams mit Klassensiegen und Podestplätzen erfolgreich

Rosenheim / Trostberg – Die Sportfahrergemeinschaft Trostberg-Kienberg e.V. im ADAC organisierte in gewohnter perfekter Manier den „19. und 20. ADAC-SFG-Rallyesprint“, der als Doppelveranstaltung durchgeführt wurde. Rallyeleiter Günter Hain konnte 51 Rallye Teams, angereist aus Süd- und Nordbayern sowie aus Österreich, an den Start schicken. Bei besten, sonnigen Frühlingswetter ging es für die Teilnehmer von Peterskirchen aus zur Wertungsstrecke ins Gemeindegebiet von Tacherting und Engelsberg.

Mit am Start auch fünf Rallye Teams der Rallye-Gemeinschaft Rosenheim e.V. im ADAC. In der Wertungsgruppe NC2 die Schönauer/Tuntenhausener Josef Haagn/ Sandra Fellermair, mit BMW E36. Im ersten Wertungsdurchgang fehlerfrei unterwegs und mit zweitbester Klassenzeit sowie drittbester Gesamtzeit musste im zweiten Wertungsdurchgang der BMW mit technischen Defekt abgestellt werden. Somit konnte ein Start bei der zweiten Veranstaltung leider nicht erfolgen.
In der Wertungsgruppe NC3 der verbesserten Fahrzeuge traten Nico und Robert Punzet im Opel Ascona B an. Nico leistete sich im ersten Durchgang der ersten Veranstaltung in einer Linkskehre gleich mal einen doppelten Dreher – sehr zu Freude der hier zahlreich anwesenden Zuschauer. Über die Reststrecke und im zweiten Wertungsdurchgang überzeugte er mit seinem Talent und lieferte fehlerfrei ab. Im Endergebnis der ersten Veranstaltung Klassenrang sechs – und „by the way“ schnellster RGR Pilot. In der zweiten Veranstaltung lief es für ihn deutlich besser. Mit Abstand von nur 0,8 Sekunden schrammte er als vierter am Siegerpodest knapp vorbei. Auch hier war er schnellster RGR Starter. Für Papa Robert Punzet hieß es nach je zwei fehlerfreien Wertungsläufen Rang zwölf und Rang elf.

Klassensieg für Thomas Sobek mit Copilotin Elina Breu

In der Wertungsgruppe NC8 der serienmäßigen Fahrzeuge drängten die brt Subaru Impreza Diesel an den Start. Nach den sehr erfolgreichen Teilnahmen bei den Winter Schotter Slaloms galt es die Wettbewerbsfähigkeit der Diesel Allradler auch auf Festbelag zu zeigen. Allen voran ließ Thomas Sobek mit Copilotin Elina Breu keine Zweifel an der Hackordnung der Wertungsklasse aufkommen und bewegte das brt Gefährt in beiden Veranstaltungen zum Klassensieg. Hier folgten bei beiden Veranstaltungen mit jeweils geringem Zeitrückstand die RGR Vereinskollegen Julian Wagner/Christian Koke im Ford Fiesta ST 150. Mit Julian Herrmann/Siegi Schrankl folgte das nächste brt Rallye Team auf Rang sechs bzw. Rang sieben.
Mit dem Dritten brt Subaru Diesel matchte das niederbayerische Damen Rallye Team Nicole Scheungraber/Doris Haidl über die Piste. Nach fehlerfreien Läufen bei beiden
Veranstaltungen hieß es im Ziel Rang sieben und Rang sechs.

Die Tagesgesamtwertung ging bei der ersten Veranstaltung an die Frontenhausener Marcus Ederer/Stella Winnik auf BMW M3 vor den Freilassinger Rallye Team Florian Auer/Juliane Auer mit Mitsubishi EVO VIII. Bei der zweiten Veranstaltung waren die Auer´s schneller unterwegs und verwiesen Ederer/Winnik auf Rang zwei.
(Quelle: Pressemitteilung RGR-biwi / Beitragsbild: Copyright Sobek, zeigt: Gruppenbild RGR Rallye Team beim Saisonstart bei der SFG Trostberg)

 

Führungswechsel bei der Polizeiinspektion Traunstein

Führungswechsel bei der Polizeiinspektion Traunstein

Trostberg / Landkreis Traunstein – Die Polizeiinspektion Trostberg bekommt zum 1. Januar 2024 einen neuen Dienststellenleiter. Polizeioberrat Ulrich Mayer, welcher mit der Inspektionsleitung seit knapp vier Jahren betraut war, wurde durch Polizeivizepräsident Frank Hellwig in den Ruhestand verabschiedet. Gleichzeitig führte der Polizeivizepräsident seinen Nachfolger, Polizeioberrat Bernhard Dusch, in sein neues Amt als Leiter der Polizeiinspektion Trostberg ein.

Polizeivizepräsident Frank Hellwig bedankte sich bei Polizeioberrat Ulrich Mayer, der die letzten beinahe vier Jahre die Dienststelle geführt und mit persönlichem Engagement sehr gut geleitet hat. Herr Mayer beendet nach 41 Dienstjahren seine Karriere bei der Polizei und widmet sich von nun an vermehrt seinen privaten Interessen.
Sein Nachfolger ist der 46-jährige Polizeioberrat Bernhard Dusch. Der im Landkreis Berchtesgadener Land wohnhafte verheiratete Familienvater wird zum 1. Januar 2024 zum neuen Leiter der Polizeiinspektion Trostberg bestellt.
Der neue Trostberger Dienststellenleiter begann seine Laufbahn im Jahr 1997 mit der Ausbildung im damaligen mittleren Polizeivollzugsdienst bei der Bereitschaftspolizeiabteilung in Eichstätt.
Dusch verbrachte seine bisherige Dienstzeit bei einer Vielzahl unterschiedlichster Polizeidienststellen. Neben Polizeiinspektionen wie Rosenheim, Brannenburg oder Ruhpolding war Herr Dusch auch in einer Einsatzhundertschaft sowie bei den Verkehrspolizeiinspektionen Rosenheim und Traunstein, aber auch bei der Grenzpolizeiinspektion Piding tätig.

Während dieser Zeit kam natürlich auch der Aufstieg auf der Karriereleiter nicht zu kurz. Herr Dusch legte sowohl die Qualifikationsprüfung für Ämter ab der 3., als auch der 4. Qualifikationsebene mit Erfolg ab. Seit seiner erfolgreichen Prüfung für die 4. QE und der Ernennung zum Polizeirat machte sich Herr Dusch als stellvertretender Dienststellenleiter bei der Grenzpolizeiinspektion Piding verdient.
Zum 1. Januar 2024 übernimmt er nun die Leitung der Trostberger Polizeiinspektion.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Trostberg / Beitragsbild: Polizeipräsidium Oberbayern Süd, von links Polizeivizepräsident Franz Hellwig, Polizeioberrat Bernhard Dusch, Polizeioberrat Ulrich Mayer)

Blaulichtspende für Kindergarten Tatütata in Trostberg

Blaulichtspende für Kindergarten Tatütata in Trostberg

Trostberg / Landkreis Traunstein – Große Freude bei den 80 Kindern und den Verantwortlichen der „Blaulicht Kindertagesstätte Tatütata“ in Trostberg (Landkreis Traunstein). Vertreter des Kreisfeuerwehrverbandes, des Bayerischen Roten Kreuzes, des Technischem Hilfswerkes sowie die Architektin Pamela Rieder waren dort zu Besuch und übergaben zur Eröffnung dieser  Betreuungseinrichtung zwölf „Einsatz Bobbycars“.

Der Blaulicht-Fuhrpark kurz vor Übergabe. Foto: Hobmaier, Kreisfeuerwehrverband Traunstein

Bei der Eröffnung gab es als Geschenk Einsatz-Bobbycars. Fotos: Hubert Hobmaier, Kreisfeuerwehrverband Traunstein

Die Verantwortlichen freuen sich zukünftig auf einen engen Austausch und hoffen  darauf, dass man bei den Kindern die Begeisterung fürs Ehrenamt legen kann. AWO-Geschäftsführer Kai Wagner freute sich über die Geschenke und hofft auf Synergieeffekte für das nahegelegene Krankenhaus und deren Mitarbeiter.

„Einen „Blaulichtkindergarten gibt’s bisher nirgendwo“

„Mir ist keine Einrichtung bekannt, die so konsequent mit dem Themenschwerpunkt Feuerwehr und Rettungsdienste in ihrer Gestaltung aufgebaut ist“, freute sich Alexander Heide, der sich für die Stadt Trostberg bei den Baumaßnahmen mitverantwortlich zeigte und dessen Herz auch in seinem ehrenamtlichen Engagement als Kreisbrandmeister schlägt. Und in der Tat ist der Kindergarten in vielen Räumen wie eine große Feuer- und Rettungswache aufgebaut, in der als Holzkonstruktionen der Rettungshubschrauber Christoph 14, ein Boot des Technischen Hilfswerks, ein Drehleiterfahrzeug der Feuerwehr oder ein Krankenwagen des Roten Kreuzes nachgebaut wurden und die Kinder zum Spielen einladen. Der Boden des Flures ist als große Spielstraße gestaltet, auf dem die Buben und Mädchen zukünftig mit ihren „neuen Einsatzfahrzeugen“ nach Herzenslust spielen können.

Feuerwehr, Bayerisches Rotes Kreuz und Technisches Hilfswerk begeistert

Der stellvertretende Kreisgeschäftsführer des Roten Kreuzes, Thorsten Brandstätter, sowie der Vertreter der Bereitschaften, Hellmuth Frank, zeigten sich bei der Besichtigung von der tollen Umsetzung begeistert und brachten ihre Hoffnung zum Ausdruck, „dass ihr uns immer wieder auf der Rettungswache am Krankenhaus besuchen kommt“. Beide betonten dabei die große Bedeutung für eine gute Nachwuchsarbeit und freuen sich auf einen regen Austausch zwischen der Betreuungseinrichtung und dem Bayerischen Roten Kreuz.
Für Kreisbrandrat Christof Grundner ist der Bau dieses Kindergartens ein Projekt mit Vorbildcharakter für viele Kommunen und überbrachte die Glückwünsche zum Bau der rundum gelungenen Räumlichkeiten im Namen der Feuerwehren im Landkreis Traunstein. „Damit schafft die Stadt Trostberg frühzeitig Berührungspunkte mit den sicherheitsrelevanten Ehrenämtern“, so Christof Grundner, er würde sich wünschen, „dass dieses Vorbildobjekt in vielen weiteren Kommunen Nachahmer findet“. 

Eine Kiste mit Feuerwehrbüchern und Grisu, dem Feuerwehrdrachen vor einer Wand mit einem Feuerwehrmotiv. Foto. Hubert Hobmaier

In der neuen Einrichtung gibt es viel für die Kinder zu entdecken.

Neben den Feuerwehrautos hatte er noch eine große Kiste mit Malbüchern, Stiften und Spielsachen für die Gruppenstunden im Gepäck und überreichte außerdem einen großen Plüsch Grisu zum Spielen.
Ausgestattet mit drei „THW-blauen Einsatz Bobbycars“ zeigte sich der Ausbildungsbeauftragte des Technischen Hilfswerkes Traunreut, Sebastian Winkler, ebenfalls schwer beeindruckt. Er hatte es sich nicht nehmen lassen und das Ruder des THW-Bootes im Spielturm erklommen. „Ich bin wirklich erstaunt, mit wie viel Liebe zum Detail die Verantwortlichen diese einzigartige Kindertageseinrichtung umgesetzt haben und freue mich natürlich auch auf ein zukünftiges Gutes miteinander und einen regen Austausch“, so Sebastian Winkler.

Architektin ergänzt Fuhrpark um Polizeiautos

Den Fuhrpark an Einsatzfahrzeugen hat die Architektin Pamela Rieder in Form von drei „Polizeiautos“ komplettiert. Sie ließ es sich auch zusammen mit Alexander Heide nicht nehmen, die Gäste aus den Reihen der heimischen Blaulichtfamilie durch das Gebäude zu führen und informierte über die Entstehung. Im Gespräch gab sie auch zu, „dass mir die Idee eines Blaulicht Kindergartens von Anfang an gut gefallen hat und die Zusammenarbeit mit der Stadt Trostberg als Bauherrn sowie der AWO als Betreiber durchwegs reibungslos aber dafür mit vielen kreativen Überlegungen gelaufen sei“. Sie betonte aber auch, „dass ich über das Ergebnis schon ein bisschen stolz bin, den mir ist ebenfalls keine ähnliche Einrichtung in dieser Form bekannt“.

Eine Spielstraße quer durch die Einrichtung

Es gibt zwar für den Kindergarten Tatütata zwar kein eigenes pädagogisches „Blaulicht-Konzept“ allerdings möchten die Leitungen Sandy Führer und Sonja von Rosen das Angebot und des gegenseitigen Austausches gerne annehmen und freuen sich auf ein gutes Miteinander zur Blaulichtfamilie. Geplant sei außerdem einen Erste-Hilfe-Kurs für die Vorschulkinder. Die neun Pädagoginnen und die Kinder sind bereits gut in den Räumlichkeiten angekommen und „wenn jemand keine Lust mehr hat mit dem Hubschrauber zu fliegen dann wechselt er eben den Raum und ist Feuerwehrmann oder bringt einen Patienten in den Rettungswagen“, schmunzeln die beiden Verantwortlichen.
Die AWO als Träger betritt mit dem Kindergarten ebenfalls Neuland. „Es wird zwar kaum eine Einrichtung geben, in der nicht ein Feuerwehr- oder Polizeiauto zum Spielen parat steht, aber ganze Räume im Blaulichtlook oder eine Spielstraße durch die ganze Einrichtung sind mir nicht bekannt“, freute sich der Geschäftsführer Kai Wagner. Für ihn sind insbesondere die Vorteile für die Mitarbeiter und deren Kinder am nahegelegenen Klinikum interessant. Damit wird es möglich, dass die dort arbeitenden Eltern leichter zu einer Betreuungseinrichtung kommen und haben gleichzeitig nicht den großen Druck, auf die Minute die Kinder abzuholen zu müssen, wenn man in der Arbeit nicht ganz pünktlich Feierabend machen kann.

Auch dieses besondere Polizeiauto verspricht viel Spaß für die Buben und Mädchen.

Alexander Heide informierte noch darüber, dass der Feuerwehrnachwuchs der Kinderfeuerwehren Trostberg und Heiligkreuz auch auf die Räumlichkeiten für Gruppenstunden zurückgreifen kann und dass die Feuerwehren Trostberg und Oberfeldkirchen sowie die Mitarbeiter der Rettungswache Trostberg beim Bau den First gestohlen haben. „Für diese Tat mussten sie als Strafe als Umzugshelfer aus dem Interimskindergarten am Krankenhausgelände herhalten“, schmunzelte er und zeigte sich insbesondere dankbar darüber, dass der Neubau auf so viel positive Resonanz stößt.
Der Mitarbeiter des Bauamtes kam ebenfalls nicht mit leeren Händen und übergab den Kindern ein kleines Strahlrohr samt einem Stück Feuerwehrschlauch, „damit die Feuerwehrübungen im Kindergarten noch realistischer ablaufen“, sagte er abschließend und brachte seine Freude zum Ausdruck, dass sich auch die Herstellerfirma der Bobbycars an der Spende beteiligte und diese großzügig unterstützte.
(Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein-hob / Beitragsbild, Fotos: Hubert Hobmaier)

Spaß und Spannung am Tag der Jugendfeuerwehr

Spaß und Spannung am Tag der Jugendfeuerwehr

Heiligkreuz / Trostberg- Der Tag der Jugendfeuerwehr ging an vergangenen Wochenende in Heiligkreuz (Trostberg) über die Bühne. Fast 100 Teams der Kinder- und Jugendfeuerwehren aus dem gesamten Landkreis Traunstein folgten der Einladung des Kreisfeuerwehrwehrverbandes, der zusammen mit den Mitgliedern der Feuerwehr Heiligkreuz in wochenlangen Vorbereitungen ein Programm auf die Bühne gestellt hat, dass bei Vielen für Begeisterung gesorgt hat.

Löschübungen am Spritzenhaus. Foto: Benno Stockklauser-Kreisfeuerwehrverband Traunstein

Löschübungen am Spritzenhaus. Fotos: Benno Stockklauser-Kreisfeuerwehrverband Traunstein

Beim Spielewettbewerb mussten die Teilnehmer Kreativität, Geschicklichkeit und Feuerwehrwissen an den Tag legen, um möglichst gut durch den Parcours zu kommen. Zum ersten Mal waren auch die Kinderfeuerwehren mit dabei. „Das Rahmenprogramm ist einfach geil“, lobten viele Nachwuchslöschmeister und -Löschmeisterinnen das Angebot.

Rund 1000 Menschen kamen zu dem Fest. Foto: Benno Stockklauser-Kreisfeuerwehrverband Traunstein

Rund 1000 Menschen kamen zu dem Fest. 

„Wir haben versucht das Programm auf die Wünsche und Interessen des Nachwuchses abzustimmen und anhand der vielen positiven Rückmeldungen ist uns dies offensichtlich gelungen“, freuten sich Jan Schröter und Cornelia Kübler am Ende der Veranstaltung. Die beiden „frischgebackenen Nachwuchsbeauftragten im Kreisfeuerwehrverband haben ihre Feuertaufe aus meiner Sicht bestens bestanden“, so die lobenden Worte von Kreisbrandrat Christof Grundner, der seinen abschließenden Dank auch an die Heiligkreuzer Feuerwehrmitglieder richtete. Rund 70 Helfer von Verband und Feuerwehr sorgten für eine reibungslose Durchführung.

Packende Wettkämpfe gehörten zum Programm. Foto: Benno Stockklauser-Kreisfeuerwehrverband Traunstein

Packende Wettkämpfe gehörten zum Programm.

Neben den rund 450 Kindern und Jugendlichen sowie ihren Betreuern folgten der Einladung zahlreiche Kommandanten, Bürgermeister, Eltern und Besucher. Rund 1.000 Menschen kamen so rund um das Schulgelände in Heiligkreuz zusammen und erlebten neben den packenden Wettbewerben ein sehenswertes Rahmenprogramm mit zahlreichen Ausstellern. Mit „Pauken und Trompeten“ wurde der Tag der Jugendfeuerwehr vom Fanfarenzug der Feuerwehr Trostberg musikalisch eröffnet. Scharenweise standen die Besucher an den Ständen entlang der Erlebnismeile, um sich über die unterschiedlichen Angebote zu informieren. Die Aussteller informierten über ihre Aufgaben verteilten dabei jede Menge kleiner Aufmerksamkeiten an die interessierten Besucher.

Auch für das leibliche Wohl der Gäste war gut gesorgt. Foto: Benno Stockklauser- Kreisfeuerwehrverband Traunstein

Auch für das leibliche Wohl der Gäste war gut gesorgt.

Für einen Höhepunkt der Veranstaltung sorgten die Mitglieder der Feuerwehr Rabenden. Bei der Schauübung rückten sie mit ihrem „nagelneuen“ Löschfahrzeug an und löschten einen „echten“ PKW-Brand. Der spektakuläre Einsatz wurde für die Aktiven mit viel Applaus bedacht. Der Kreisfeuerwehrverband Traunstein war mit seinem Brandmeldeanlagen Übungsanhänger am Start. Die Feuerwehr Waldhausen informierte am Rauchhaus, wie sich Brandrauch im Gebäude verteilt und welche Bedeutung Rauchwarnmelder haben. 

Grußwort von Karl Schleid. Foto: Benno Stocklauser-Kreisfeuerwehrverband Traunstein

Grußwort von Karl Schleid. 

Neben einem kleinen Fitnesstest standen die Mitarbeiter der AOK für Fragen Rede und Antwort. Das Team der Integrierten Leitstelle Traunstein informierte über ihre Arbeit und die Notrufnummer 112. Ein „nichtalltägliches“ Löschfahrzeug der Werkfeuerwehr Chemiepark Trostberg wirkte auf den Feuerwehrnachwuchs wie ein Magnet und die Feuerwehrleute informierten über die Ausbildungsangebote des Standorts.

Trainingsparcour mit dem Feuerlöscher. Foto: Benno Stockklauser-Kreisfeuerwehrverband Traunstein

Trainingsparcour mit dem Feuerlöscher.

Mit einem Tanklöschfahrzeug 15 aus dem Jahre 1951 präsentierten die Trostberger einen echten „Feuerwehr-Oldtimer“. Den Kontrast dazu bildete ein hochmodernes Pulver-Tanklöschfahrzeug 4.000 der neuen Generation. Die Kameradinnen und Kameraden aus Tacherting informierten über den Einsatz von Ölsperren und hatten sogar ein Feuerwehrboot „im Gepäck“. Hans Heinrich vom gleichnamigen Brandschutzbüro bot die Möglichkeit, den Umgang mit einem Feuerlöscher zu trainieren. Abgerundet wurde das Rahmenprogramm von einer „durchgehend belagerten Feuerwehrhüpfburg“, einem Bauklötzchen Spiel, der Möglichkeit Beachvolleyball zu spielen, mit dem Strahlrohr auf ein Spritzenhäuschen zu zielen oder sich am Stand der Frauenbeauftragten Franziska Leitenbacher zu informieren.
Damit niemand verhungern oder verdursten musste haben sich die Mitglieder der Feuerwehr Heiligkreuz mächtig ins Zeug gelegt. Neben dem Mittagstisch sorgten sie mit einem „umfangreichen Kuchenbuffet“ für Gaumenfreuden unter den Gästen. Lange Schlangen bildeten sich auch am Stand der „Sansibar“ an dem fruchtig, leckere alkoholfreie Cocktails frisch zubereitet wurden. Auf der Bühne informierten verschiedene Vertreter der Aussteller sowie der Feuerwehr über ihre Aufgaben und plauderten dabei auch ausgiebig „aus dem Nähkästchen“.

Es gab auch gemütliche Ecken zum Chillen. Foto: Benno Stockklauser-Kreisfeuerwehrverband Traunstein

Es gab auch gemütliche Ecken zum Chillen. 

Vollen Einsatz zeigte auch das Team der Pressestelle des Kreisfeuerwehrverbandes. Sie fingen die vielen schönen Momente in Bildern und Filmen ein und teilten diese mitunter „live“ in den Sozialen Medien mit den „Followern“. Eine Bilderserie ist außerdem auf der Homepage des Kreisfeuerwehrverbandes zu finden.
Freudestrahlend betrat Schirmherr, Bürgermeister und Stellvertreter des Landrats in Personalunion, Karl Schleid die Bühne und zeigte sich beeindruckt von den vielen Gästen und der Begeisterung unter den Jugendlichen. „Wir sind sehr stolz darauf, dass derzeit 1.074 Buben und Mädchen als Nachwuchskräfte in den Feuerwehren des Landkreises aktiv sind“, so brachte er seine Begeisterung zum Ausdruck. Im Anschluss an sein Grußwort bestand seine Aufgabe darin, bei der Siegerehrung die Medaillen und Pokale an die Mannschaften zu überreichen. Zuvor traten 86 Mannschaften der Jugendfeuerwehren und neun Teams der Kinderfeuerwehren in der „Spielearena Heiligkreuz“ zum Wettbewerb an, um die Sieger in insgesamt fünf verschiedenen Alterskategorien zu ermitteln.

Die Werkfeuerwehr Chemiepark. Foto: Benno Stockklauser-Kreisfeuerwehrverband Traunstein

Die Werkfeuerwehr Chemiepark.

Die Kameraden aus Waldhausen informieren über das Rauchhaus. Foto: Benno Stockklauser

Die Kameraden aus Waldhausen informieren über das Rauchhaus.

Die Jugendlichen mussten dabei die Verkehrsabsicherung und den Brandschutz bei einem angenommenen Verkehrsunfall erstellten. Das knifflige dabei war, dass alle Ausrüstungsgegenstände auf einer Palette transportiert werden mussten, die über Rundhölzer gezogen wurde. Die „Jüngsten in der Feuerwehrriege“ mussten einen Hindernisparcours meistern und mit Schwämmen möglichst viel Wasser vom Start ins Ziel bringen. Dabei wurden sie tatkräftig von ihren Betreuern und den Eltern angefeuert. Damit alles „fair und gerecht“ über die Bühne ging, waren duzende „Schiedsrichter“ aus den Reihen des Kreisfeuerwehrverbandes zusammengekommen.
Zum Abschluss des Tages wurden bei der Siegerehrung die Siegerteams aus fünf Alterskategorien verkündet. Bei den fünf- bis siebenjährigen Kindern konnte sich das Team Heiligkreuz/Trostberg vor Traunstein und Tengling behaupten. In der nächsten Altersstufe konnten erneut die „Löschdinos“ ihren Heimvorteil nutzen und haben vor Traunstein sowie einer gemischten Gruppe aus den Kinderfeuerwehren Tengling und Hart den Sieg davongetragen. Bei den Jugendlichen siegte „Otting 3“ in der Gruppe der 12- bis 14-Jährigen vor Surberg 2 und Kirchheim 1. In der mittleren Jahrgangsstufe kamen die Jugendlichen aus Fridolfing am besten durch den Parkour. Sie gewannen vor dem Team „Rabenden 1“ und „Tacherting 1“.
Für eine Überraschung sorgte das Team der Feuerwehr Feichten (Landkreis Altötting) in der Kategorie der 17- und 18-Jährigen. Auf Grund der Nachbarschaft zur Feuerwehr Heiligkreuz waren sie und die Feuerwehr Tyrlaching als Gäste aus dem Nachbarlandkreis eingeladen worden und errangen prompt den 2. Platz. Gewonnen hat das Team „Pittenhart 2“ und „Tacherting 4“ schaffte als Dritter auf einen der begehrten „Stockerlplätze“. „Aus meiner Sicht hat es am heutigen Tag nur Gewinner gegeben, denn das Kredo Spiel, Spaß und Spannung ist wunderbar aufgegangen. Es war ein großartiges Gemeinschaftserlebnis und vor allen Dingen ist alles unfallfrei verlaufen“, so das erste Fazit von Christof Grundner. 
(Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein / Beitragsbild, Fotos: Benno Stockklauser-Kreisfeuerwehrverband Traunstein)

Feuerwehrübung: Gefahrgutunfall

Feuerwehrübung: Gefahrgutunfall

Trostberg / Landkreis Traunstein – Es ist ein lauer Sommerabend im Trostberger Stadtteil Schwarzau als es an der Kreuzung Altenmarkter/Schwarzauer Straße zu einem Verkehrsunfall kommt. Ein LKW-Fahrer erfasste mit seinem Fahrzeug einen PKW, dessen Fahrer infolge des Unfalls im Innenraum seines BMW eingeschlossen wurde. Daraus resultierte ein Übungsalarm für die Mannschaft der Feuerwehr Trostberg mit dem Einsatzstichwort „Verkehrsunfall mit LKW“. Nur wenige Augenblicke nach der Durchsage waren die ersten Floriansjünger unterwegs zum Übungsort. Dass die beiden Übungsverantwortlichen Ralph Rudholzner und Andreas Grabmüller eine komplexe Gefahrgutübung vorbereitet hatten, wusste von den Übungsteilnehmern zu diesem Zeitpunkt noch niemand.

Weitere Trupps wurden damit beauftragt, zu erkunden um welche Flüssigkeiten es sich handelte und welche Menge dort genau ausläuft beziehungsweise zu schauen, wie die Leckage behoben werden kann. Gleichzeitig wurden die Gullys in diesem Bereich verschlossen, Auffangwannen untergestellt und ein Zugang zum Laderaum geschaffen. Zahlreiche Einsatzkräfte schlüpften daher in Körperschutzanzüge, die sie vor gefährlichen Stoffen schützen. Nach kurzer Zeit stand fest, es läuft Salpetersäure aus einem 200 Liter Fass aus. Die stark ätzende Flüssigkeit dient als wichtiger Grundstoff in der chemischen Industrie. Währenddessen gliederte die Einsatzleitung alle Aufgaben in verschiedene „Abschnitte“ und wies den Kräften die Aufgaben zu. Fiktiv wurden noch die Feuerwehren Traunstein und Kammer als Messzug Süd des Landkreises Traunstein mit dem Einsatzauftrag „Schadstoffmessung in der Umgebung“ nachalarmiert.<br />
In einem Vollschutzanzug machte sich anschließend ein Trupp auf den Weg zum Auflieger. Sie kletterten in „voller Montur“ über eine Leiter auf den Laderaum. Mit dabei hatten Sie auch ein sogenanntes Bergungsfass, in dass das havarierte Gefäß letztlich erfolgreich gestellt werden konnte. Nachdem dieser Einsatzauftrag erledigt war, mussten die beiden Einsatzkräfte noch die sogenannte Dekontaminationsstelle passieren. Dies ist eine Art „Waschanlage für die Schutzkleidung“ die verhindert, dass es zu einer Verschleppung von gefährlichen Stoffen kommt. Durch das Arbeiten im Gefahrenbereich besteht die Möglichkeit, dass die Schutzanzüge mit der Säure in Berührung kommen – daher erfolgte eine gründliche Reinigung bevor die Einsatzkräfte wieder in den „grünen Bereich“ durften.<br />
Nach etwas mehr als einer Stunde waren sämtliche Arbeitsaufträge abgearbeitet und Einsatzleiter Robert Schirmer konnte „Übungsende“ an die beiden Übungsverantwortlichen Ralph Rudholzner und Andreas Grabmüller von der örtlichen Fachgruppe Gefahrgut melden. Bei der anschließenden „Manöverkritik“ freuten sich Kommandant Hans-Peter Heimbach und Josef Egginger, dass sich rund 60 Aktive dieser fordernden Aufgabe gestellt haben und dabei zügig die Übungsziele erreichen konnten. Gleichzeitig sprachen verschiedene Lernfelder an, „denn so eine komplexe Aufgabenstellung meistert man nicht ohne Verbesserungsmöglichkeiten“, so Trostbergs Aktiven Chef zum Abschluss mit einem Augenzwinkern. Hob

Nur wenige Minuten nach der Funkdurchsage ist das erste Löschfahrzeug am Unfallort vorgefahren und meldete an die Übungsleitung, „Verkehrsunfall mit LKW und PKW – gelblicher Rauch steigt aus dem Auflieger auf“. Dann ging alles blitzschnell und es wurde von einem „gewöhnlichen Verkehrsunfall“ auf „Gefahrguteinsatz“ umgeschaltet. Der Gruppenführer hat einen Trupp mit Atemschutzgeräten ausrüsten lassen und diesen zu einer ersten Erkundung der Einsatzstelle losgeschickt. Schnell war klar, die beiden Fahrzeuginsassen müssen unverzüglich aus ihrer misslichen Lage befreit werden. Eine unbekannte Flüssigkeit tropfte zusätzlich auf die Straße, was weitere Maßnahmen erforderlich machte.

Weitere Trupps wurden damit beauftragt, zu erkunden um welche Flüssigkeiten es sich handelte und welche Menge dort genau ausläuft beziehungsweise zu schauen, wie die Leckage behoben werden kann. Gleichzeitig wurden die Gullys in diesem Bereich verschlossen, Auffangwannen untergestellt und ein Zugang zum Laderaum geschaffen. Zahlreiche Einsatzkräfte schlüpften daher in Körperschutzanzüge, die sie vor gefährlichen Stoffen schützen. Nach kurzer Zeit stand fest, es läuft Salpetersäure aus einem 200 Liter Fass aus. Die stark ätzende Flüssigkeit dient als wichtiger Grundstoff in der chemischen Industrie. Währenddessen gliederte die Einsatzleitung alle Aufgaben in verschiedene „Abschnitte“ und wies den Kräften die Aufgaben zu. Fiktiv wurden noch die Feuerwehren Traunstein und Kammer als Messzug Süd des Landkreises Traunstein mit dem Einsatzauftrag „Schadstoffmessung in der Umgebung“ nachalarmiert.<br />
In einem Vollschutzanzug machte sich anschließend ein Trupp auf den Weg zum Auflieger. Sie kletterten in „voller Montur“ über eine Leiter auf den Laderaum. Mit dabei hatten Sie auch ein sogenanntes Bergungsfass, in dass das havarierte Gefäß letztlich erfolgreich gestellt werden konnte. Nachdem dieser Einsatzauftrag erledigt war, mussten die beiden Einsatzkräfte noch die sogenannte Dekontaminationsstelle passieren. Dies ist eine Art „Waschanlage für die Schutzkleidung“ die verhindert, dass es zu einer Verschleppung von gefährlichen Stoffen kommt. Durch das Arbeiten im Gefahrenbereich besteht die Möglichkeit, dass die Schutzanzüge mit der Säure in Berührung kommen – daher erfolgte eine gründliche Reinigung bevor die Einsatzkräfte wieder in den „grünen Bereich“ durften.<br />
Nach etwas mehr als einer Stunde waren sämtliche Arbeitsaufträge abgearbeitet und Einsatzleiter Robert Schirmer konnte „Übungsende“ an die beiden Übungsverantwortlichen Ralph Rudholzner und Andreas Grabmüller von der örtlichen Fachgruppe Gefahrgut melden. Bei der anschließenden „Manöverkritik“ freuten sich Kommandant Hans-Peter Heimbach und Josef Egginger, dass sich rund 60 Aktive dieser fordernden Aufgabe gestellt haben und dabei zügig die Übungsziele erreichen konnten. Gleichzeitig sprachen verschiedene Lernfelder an, „denn so eine komplexe Aufgabenstellung meistert man nicht ohne Verbesserungsmöglichkeiten“, so Trostbergs Aktiven Chef zum Abschluss mit einem Augenzwinkern. Hob

Zwischenzeitlich wurde die Alarmstufe auf ein „mittleres Gefahrgutstichwort“ angepasst und weitere Trostberger Kräfte zur Einsatzstelle entstand. Von der Werkfeuerwehr Chemiepark Trostberg wurde zusätzlich der Gerätewagen Gefahrgut, also ein rollendes Materiallager für Gefahrguteinsätze, samt TUIS-Fachberater (Transportunfall Informations- und Hilfeleistungssystem der chemischen Industrie) an die Einsatzstelle beordert. Während der eine Teil der Mannschaft mit den Vorbereitungen des umfangreichen Gefahrguteinsatzes beschäftigt war, bestand für den zweiten Teil die höchste Priorität darin, die beiden Fahrzeuglenker zu befreien und aus dem unmittelbaren Gefahrenbereich in Sicherheit zu bringen.

Körperlicher Kraftakt für die Feuerwehrler

Gerade die Rettung des LKW-Fahrers, dessen Sitzhöhe sich mehr als zwei Meter über dem Boden befand, bedeutete für die Atemschutzgeräteträger einen körperlichen Kraftakt. Dennoch ist es ihnen gelungen, beide Personen zu befreien und bis zur Absperrgrenze zu tragen. Dort wurden die Unfallfahrer von einem Rettungsdienstteam des Bayerischen Roten Kreuzes in Empfang genommen und medizinisch weiterversorgt. „Die beiden Burschen haben ihr Workout für heute hinter sich“, schmunzelte ein Kamerad und zielte darauf ab, dass man dem „Angriffstrupp“ die körperliche Anstrengung bei der Menschenrettung deutlich ansehen konnte.

Weitere Trupps wurden damit beauftragt, zu erkunden um welche Flüssigkeiten es sich handelte und welche Menge dort genau ausläuft beziehungsweise zu schauen, wie die Leckage behoben werden kann. Gleichzeitig wurden die Gullys in diesem Bereich verschlossen, Auffangwannen untergestellt und ein Zugang zum Laderaum geschaffen. Zahlreiche Einsatzkräfte schlüpften daher in Körperschutzanzüge, die sie vor gefährlichen Stoffen schützen. Nach kurzer Zeit stand fest, es läuft Salpetersäure aus einem 200 Liter Fass aus. Die stark ätzende Flüssigkeit dient als wichtiger Grundstoff in der chemischen Industrie. Währenddessen gliederte die Einsatzleitung alle Aufgaben in verschiedene „Abschnitte“ und wies den Kräften die Aufgaben zu. Fiktiv wurden noch die Feuerwehren Traunstein und Kammer als Messzug Süd des Landkreises Traunstein mit dem Einsatzauftrag „Schadstoffmessung in der Umgebung“ nachalarmiert.<br />
In einem Vollschutzanzug machte sich anschließend ein Trupp auf den Weg zum Auflieger. Sie kletterten in „voller Montur“ über eine Leiter auf den Laderaum. Mit dabei hatten Sie auch ein sogenanntes Bergungsfass, in dass das havarierte Gefäß letztlich erfolgreich gestellt werden konnte. Nachdem dieser Einsatzauftrag erledigt war, mussten die beiden Einsatzkräfte noch die sogenannte Dekontaminationsstelle passieren. Dies ist eine Art „Waschanlage für die Schutzkleidung“ die verhindert, dass es zu einer Verschleppung von gefährlichen Stoffen kommt. Durch das Arbeiten im Gefahrenbereich besteht die Möglichkeit, dass die Schutzanzüge mit der Säure in Berührung kommen – daher erfolgte eine gründliche Reinigung bevor die Einsatzkräfte wieder in den „grünen Bereich“ durften.<br />
Nach etwas mehr als einer Stunde waren sämtliche Arbeitsaufträge abgearbeitet und Einsatzleiter Robert Schirmer konnte „Übungsende“ an die beiden Übungsverantwortlichen Ralph Rudholzner und Andreas Grabmüller von der örtlichen Fachgruppe Gefahrgut melden. Bei der anschließenden „Manöverkritik“ freuten sich Kommandant Hans-Peter Heimbach und Josef Egginger, dass sich rund 60 Aktive dieser fordernden Aufgabe gestellt haben und dabei zügig die Übungsziele erreichen konnten. Gleichzeitig sprachen verschiedene Lernfelder an, „denn so eine komplexe Aufgabenstellung meistert man nicht ohne Verbesserungsmöglichkeiten“, so Trostbergs Aktiven Chef zum Abschluss mit einem Augenzwinkern. Hob

Weitere Trupps wurden damit beauftragt, zu erkunden um welche Flüssigkeiten es sich handelte und welche Menge dort genau ausläuft beziehungsweise zu schauen, wie die Leckage behoben werden kann. Gleichzeitig wurden die Gullys in diesem Bereich verschlossen, Auffangwannen untergestellt und ein Zugang zum Laderaum geschaffen. Zahlreiche Einsatzkräfte schlüpften daher in Körperschutzanzüge, die sie vor gefährlichen Stoffen schützen. Nach kurzer Zeit stand fest, es läuft Salpetersäure aus einem 200 Liter Fass aus. Die stark ätzende Flüssigkeit dient als wichtiger Grundstoff in der chemischen Industrie. Währenddessen gliederte die Einsatzleitung alle Aufgaben in verschiedene „Abschnitte“ und wies den Kräften die Aufgaben zu. Fiktiv wurden noch die Feuerwehren Traunstein und Kammer als Messzug Süd des Landkreises Traunstein mit dem Einsatzauftrag „Schadstoffmessung in der Umgebung“ nachalarmiert.
In einem Vollschutzanzug machte sich anschließend ein Trupp auf den Weg zum Auflieger. Sie kletterten in „voller Montur“ über eine Leiter auf den Laderaum. Mit dabei hatten Sie auch ein sogenanntes Bergungsfass, in dass das havarierte Gefäß letztlich erfolgreich gestellt werden konnte. Nachdem dieser Einsatzauftrag erledigt war, mussten die beiden Einsatzkräfte noch die sogenannte Dekontaminationsstelle passieren. Dies ist eine Art „Waschanlage für die Schutzkleidung“ die verhindert, dass es zu einer Verschleppung von gefährlichen Stoffen kommt. Durch das Arbeiten im Gefahrenbereich besteht die Möglichkeit, dass die Schutzanzüge mit der Säure in Berührung kommen – daher erfolgte eine gründliche Reinigung bevor die Einsatzkräfte wieder in den „grünen Bereich“ durften.
Nach etwas mehr als einer Stunde waren sämtliche Arbeitsaufträge abgearbeitet und Einsatzleiter Robert Schirmer konnte „Übungsende“ an die beiden Übungsverantwortlichen Ralph Rudholzner und Andreas Grabmüller von der örtlichen Fachgruppe Gefahrgut melden. Bei der anschließenden „Manöverkritik“ freuten sich Kommandant Hans-Peter Heimbach und Josef Egginger, dass sich rund 60 Aktive dieser fordernden Aufgabe gestellt haben und dabei zügig die Übungsziele erreichen konnten. Gleichzeitig sprachen verschiedene Lernfelder an, „denn so eine komplexe Aufgabenstellung meistert man nicht ohne Verbesserungsmöglichkeiten“, so Trostbergs Aktiven Chef zum Abschluss mit einem Augenzwinkern.
(Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein – hob / Beitragsbild, Fotos: Hubert Hobmaier)

Feuerwehrübung in Trostberg. Fotos: Hubert Hobmaier
Weitere Trupps wurden damit beauftragt, zu erkunden um welche Flüssigkeiten es sich handelte und welche Menge dort genau ausläuft beziehungsweise zu schauen, wie die Leckage behoben werden kann. Gleichzeitig wurden die Gullys in diesem Bereich verschlossen, Auffangwannen untergestellt und ein Zugang zum Laderaum geschaffen. Zahlreiche Einsatzkräfte schlüpften daher in Körperschutzanzüge, die sie vor gefährlichen Stoffen schützen. Nach kurzer Zeit stand fest, es läuft Salpetersäure aus einem 200 Liter Fass aus. Die stark ätzende Flüssigkeit dient als wichtiger Grundstoff in der chemischen Industrie. Währenddessen gliederte die Einsatzleitung alle Aufgaben in verschiedene „Abschnitte“ und wies den Kräften die Aufgaben zu. Fiktiv wurden noch die Feuerwehren Traunstein und Kammer als Messzug Süd des Landkreises Traunstein mit dem Einsatzauftrag „Schadstoffmessung in der Umgebung“ nachalarmiert.<br />
In einem Vollschutzanzug machte sich anschließend ein Trupp auf den Weg zum Auflieger. Sie kletterten in „voller Montur“ über eine Leiter auf den Laderaum. Mit dabei hatten Sie auch ein sogenanntes Bergungsfass, in dass das havarierte Gefäß letztlich erfolgreich gestellt werden konnte. Nachdem dieser Einsatzauftrag erledigt war, mussten die beiden Einsatzkräfte noch die sogenannte Dekontaminationsstelle passieren. Dies ist eine Art „Waschanlage für die Schutzkleidung“ die verhindert, dass es zu einer Verschleppung von gefährlichen Stoffen kommt. Durch das Arbeiten im Gefahrenbereich besteht die Möglichkeit, dass die Schutzanzüge mit der Säure in Berührung kommen – daher erfolgte eine gründliche Reinigung bevor die Einsatzkräfte wieder in den „grünen Bereich“ durften.<br />
Nach etwas mehr als einer Stunde waren sämtliche Arbeitsaufträge abgearbeitet und Einsatzleiter Robert Schirmer konnte „Übungsende“ an die beiden Übungsverantwortlichen Ralph Rudholzner und Andreas Grabmüller von der örtlichen Fachgruppe Gefahrgut melden. Bei der anschließenden „Manöverkritik“ freuten sich Kommandant Hans-Peter Heimbach und Josef Egginger, dass sich rund 60 Aktive dieser fordernden Aufgabe gestellt haben und dabei zügig die Übungsziele erreichen konnten. Gleichzeitig sprachen verschiedene Lernfelder an, „denn so eine komplexe Aufgabenstellung meistert man nicht ohne Verbesserungsmöglichkeiten“, so Trostbergs Aktiven Chef zum Abschluss mit einem Augenzwinkern. Hob
Weitere Trupps wurden damit beauftragt, zu erkunden um welche Flüssigkeiten es sich handelte und welche Menge dort genau ausläuft beziehungsweise zu schauen, wie die Leckage behoben werden kann. Gleichzeitig wurden die Gullys in diesem Bereich verschlossen, Auffangwannen untergestellt und ein Zugang zum Laderaum geschaffen. Zahlreiche Einsatzkräfte schlüpften daher in Körperschutzanzüge, die sie vor gefährlichen Stoffen schützen. Nach kurzer Zeit stand fest, es läuft Salpetersäure aus einem 200 Liter Fass aus. Die stark ätzende Flüssigkeit dient als wichtiger Grundstoff in der chemischen Industrie. Währenddessen gliederte die Einsatzleitung alle Aufgaben in verschiedene „Abschnitte“ und wies den Kräften die Aufgaben zu. Fiktiv wurden noch die Feuerwehren Traunstein und Kammer als Messzug Süd des Landkreises Traunstein mit dem Einsatzauftrag „Schadstoffmessung in der Umgebung“ nachalarmiert.<br />
In einem Vollschutzanzug machte sich anschließend ein Trupp auf den Weg zum Auflieger. Sie kletterten in „voller Montur“ über eine Leiter auf den Laderaum. Mit dabei hatten Sie auch ein sogenanntes Bergungsfass, in dass das havarierte Gefäß letztlich erfolgreich gestellt werden konnte. Nachdem dieser Einsatzauftrag erledigt war, mussten die beiden Einsatzkräfte noch die sogenannte Dekontaminationsstelle passieren. Dies ist eine Art „Waschanlage für die Schutzkleidung“ die verhindert, dass es zu einer Verschleppung von gefährlichen Stoffen kommt. Durch das Arbeiten im Gefahrenbereich besteht die Möglichkeit, dass die Schutzanzüge mit der Säure in Berührung kommen – daher erfolgte eine gründliche Reinigung bevor die Einsatzkräfte wieder in den „grünen Bereich“ durften.<br />
Nach etwas mehr als einer Stunde waren sämtliche Arbeitsaufträge abgearbeitet und Einsatzleiter Robert Schirmer konnte „Übungsende“ an die beiden Übungsverantwortlichen Ralph Rudholzner und Andreas Grabmüller von der örtlichen Fachgruppe Gefahrgut melden. Bei der anschließenden „Manöverkritik“ freuten sich Kommandant Hans-Peter Heimbach und Josef Egginger, dass sich rund 60 Aktive dieser fordernden Aufgabe gestellt haben und dabei zügig die Übungsziele erreichen konnten. Gleichzeitig sprachen verschiedene Lernfelder an, „denn so eine komplexe Aufgabenstellung meistert man nicht ohne Verbesserungsmöglichkeiten“, so Trostbergs Aktiven Chef zum Abschluss mit einem Augenzwinkern. Hob
Weitere Trupps wurden damit beauftragt, zu erkunden um welche Flüssigkeiten es sich handelte und welche Menge dort genau ausläuft beziehungsweise zu schauen, wie die Leckage behoben werden kann. Gleichzeitig wurden die Gullys in diesem Bereich verschlossen, Auffangwannen untergestellt und ein Zugang zum Laderaum geschaffen. Zahlreiche Einsatzkräfte schlüpften daher in Körperschutzanzüge, die sie vor gefährlichen Stoffen schützen. Nach kurzer Zeit stand fest, es läuft Salpetersäure aus einem 200 Liter Fass aus. Die stark ätzende Flüssigkeit dient als wichtiger Grundstoff in der chemischen Industrie. Währenddessen gliederte die Einsatzleitung alle Aufgaben in verschiedene „Abschnitte“ und wies den Kräften die Aufgaben zu. Fiktiv wurden noch die Feuerwehren Traunstein und Kammer als Messzug Süd des Landkreises Traunstein mit dem Einsatzauftrag „Schadstoffmessung in der Umgebung“ nachalarmiert.<br />
In einem Vollschutzanzug machte sich anschließend ein Trupp auf den Weg zum Auflieger. Sie kletterten in „voller Montur“ über eine Leiter auf den Laderaum. Mit dabei hatten Sie auch ein sogenanntes Bergungsfass, in dass das havarierte Gefäß letztlich erfolgreich gestellt werden konnte. Nachdem dieser Einsatzauftrag erledigt war, mussten die beiden Einsatzkräfte noch die sogenannte Dekontaminationsstelle passieren. Dies ist eine Art „Waschanlage für die Schutzkleidung“ die verhindert, dass es zu einer Verschleppung von gefährlichen Stoffen kommt. Durch das Arbeiten im Gefahrenbereich besteht die Möglichkeit, dass die Schutzanzüge mit der Säure in Berührung kommen – daher erfolgte eine gründliche Reinigung bevor die Einsatzkräfte wieder in den „grünen Bereich“ durften.<br />
Nach etwas mehr als einer Stunde waren sämtliche Arbeitsaufträge abgearbeitet und Einsatzleiter Robert Schirmer konnte „Übungsende“ an die beiden Übungsverantwortlichen Ralph Rudholzner und Andreas Grabmüller von der örtlichen Fachgruppe Gefahrgut melden. Bei der anschließenden „Manöverkritik“ freuten sich Kommandant Hans-Peter Heimbach und Josef Egginger, dass sich rund 60 Aktive dieser fordernden Aufgabe gestellt haben und dabei zügig die Übungsziele erreichen konnten. Gleichzeitig sprachen verschiedene Lernfelder an, „denn so eine komplexe Aufgabenstellung meistert man nicht ohne Verbesserungsmöglichkeiten“, so Trostbergs Aktiven Chef zum Abschluss mit einem Augenzwinkern. Hob