Rund 200 Zuhörer bei AfD-Kundgebung in Rosenheim

Rund 200 Zuhörer bei AfD-Kundgebung in Rosenheim

Rosenheim – Rund 200 Zuhörer kamen am gestrigen Donnerstagabend zu AfD-Kundgebung auf dem Max-Josefs-Platz. Die Polizeipräsenz war hoch. Denn es gab auch eine Gegendemo, an der sich über 30 Gruppen und Organisationen beteiligten. 

Carsten Hütter, Bundesschatzmeister der AfD bei seiner Rede. Foto:  re

Carsten Hütter, Bundesschatzmeister der AfD, bei seiner Rede. Fotos: re

Angekündigt für die Kundgebung war auch AfD-Chef Tino Chrupalla. Er erschien aber nicht. Wie aktuell ja aus der Berichterstattung vieler Medien zu entnehmen ist, kam es nach Angaben der AfD bei einer Wahlkampfkundgebung der Partei in Ingolstadt zu einem „tätlichen Angriff “ und  Chrupalla musste mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Daraufhin wurden alle in Bayern noch geplanten Wahlkampftermine abgesagt.

Bei der Kundgebung in Rosenheim sprachen dafür Carsten Hütter, Bundesschatzmeister der AfD und  Ulrich Singer, Fraktionsvorsitzender der AfD-Fraktion im bayerischen Landtag. Außerdem stellten sich die Rosenheimer Kandidaten der AfD für die Landtags- und Bezirkstagswahl vor.
Große mediale Aufmerksamkeit bekam die Veranstaltung durch die Ankündigung einer breiten Protestaktion von dem „Bündnis gegen rechte Hetze- No AfD Rosenheim). Gut 30 Gruppen und Organisationen beteiligten sich daran und zogen vom Bahnhof zum Max-Josefs-Platz. Dort äußerten sie ihren Protest lautstark. Einige Teilnehmer versuchten zur Kundgebung der AfD vorzudringen. Das verhinderte aber die starke Polizeipräsenz.
Insgesamt verliefen sowohl Kundgebung als auch Gegendemo friedlich.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Foto: re)

30 Gruppen wollen gegen AfD demonstrieren

30 Gruppen wollen gegen AfD demonstrieren

Rosenheim – Die AfD plant am kommenden Donnerstag, 5. Oktober, auf dem Max-Josefs-Platz in Rosenheim eine Kundgebung mit AfD-Chef Tino Chrupalla. Das „Bündnis gegen rechte Hetze – No AfD-Rosenheim“ plant dazu breite Proteste (wir berichteten) Stand jetzt nehmen daran 30 Gruppen teil.

Die Kundgebung der AfD auf dem Max-Josefs-Platz startet um 18 Uhr. Neben Tino Chrupalla stellen sich die Rosenheimer AFD-Kandidaten zur Landtagswahl, Andreas Winhart und Franz Bergmüller vor, sowie die Kandidaten zur Bezirkstagwahl, Andreas Kohlberger und Christian Demmel. 
Dem Demonstrationszug von „Bündnis gegen Rechte Hetze“ startet ab 16.30 Uhr am Rosenheimer Bahnhof. Von dort ziehen die Demonstranten dann zum Max-Josefs-Platz. Laut aktueller Presseinformation von „Bündnis gegen rechte Hetze“ wollen die rund 30 Gruppen, Parteien und Organisation mit ihrer Gegendemo ein „deutliches Zeichen für ein weltoffenes und vielfältiges Rosenheim“ setzen. „Wie in Wasserburg werden wir bunt, vielfältig, kreativ und laut sein und die Veranstaltung für Chrupalla und die ganze AfD  zum Debakel machen“, so Luca Fischer von „Bündnis gegen reche Hetze“. 
Innpuls.me wird vor Ort sein und berichten. 
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Breite Proteste gegen AfD in Rosenheim geplant

Breite Proteste gegen AfD in Rosenheim geplant

Rosenheim – Die AfD plant am kommenden Donnerstag, 5. Oktober, auf dem Max-Josefs-Platz in Rosenheim  eine Kundgebung mit AfD-Chef Tino Chrupalla. Das „Bündnis gegen rechte Hetze – No AfD-Rosenheim“ plant dazu breite Proteste.

Laut Presseinformation von „No AfD Rosenheim“ soll ein breites zivilgesellschaftliches Demobündnis entstehen, zu dem demokratische Gruppen, Organisationen etc. eingeladen werden Der Demonstrationszug startet um 16.30 Uhr am Rosenheimer Bahnhof und zieht dann zum Max-Josefs-Platz, wo dann nah der AfD-Kundgebung Gegenposition bezogen werden soll. 
(Quelle: Pressemitteilung No AfD-Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Wahlplakate haben es nicht mehr leicht

Wahlplakate haben es nicht mehr leicht

Rosenheim – Trotz digitalem Zeitalter machen die Parteien noch analogen Wahlkampf mit klassischen Wahlplakaten. Doch diese werden immer öfter Ziel von Vandalismus, auch in der Region Rosenheim. Die Rosenheimer AfD hat darauf jetzt eine besondere Antwort: 

AFd

Mit diesem Text wendet sich die Rosenheimer AfD jetzt an diejenigen, die ihre Wahlplakate abreißen. Foto: re

Ob Wahlplakate in Zeiten von zunehmender Digitalisierung überhaupt noch Sinn machen, darüber wird schon seit einigen Jahren diskutiert, denn natürlich läuft auch beim Wahlkampf immer mehr über die sozialen Medien.
Aber ausgedient haben die analogen Wahlplakate bis jetzt noch nicht. Auch wenn sie zunehmend Ziel von Vandalismus werden. Ende August wurden im Rosenheimer Stadtgebiet an sechs Standorten Wahlplakate beschädigt (wir berichteten).
Und die Beschädigungen der Wahlplakate gehen anscheinend weiter. Unser Beitragsbild entstand am heutigen Montag beim Salingarten. Viel von den Wahlplakaten ist da aktuell nicht mehr übrig. Getroffen hat es dort fast jede Partei. Dazu wurden auf den Holzwänden für die Plakate auch noch einige politische Meinungen abgegeben.
Die Rosenheimer AfD antwortet auf die Zerstörungswut mit Zetteln an den Plakatwenden mit folgender Aufschrift: „Liebe AfD-Gegner!. Die von Euch abgerissenen Plakate bitte nicht auf den Boden werfen, nehmt sie doch bitte mit nach Hause“:

„Nahezu stündlich werden Wahlplakate beschädigt“

Nahezu stündlich würde es derzeit zu Beschädigungen der Wahlplakate kommen, ärgert sich Rosenheimer AfD-Stadtrat Andreas Kohlberger – i n Rosenheim ebenso wie in Raubling, Prien, Prutting, Bad Aibling und Kolbermoor. Seinen Eindruck nach trifft es überwiegend Plakate der AfD. In Bad Aibling konnte jüngst sogar ein Täter auf frischer Tat von Mitgliedern der AfD ertappt werden, mit einem Stoß abgerissener AfD-Wahlplakaten in den Händen.
Das Abreißen und Beschädigen der Wahlplakate ist aber kein Kavaliersdelikt. Die Polizeiinspektion Rosenheim hat dazu gemeldet: „Unerheblich der politischen Ausrichtung einer Partei werden Beschädigungen an Wahlplakaten verfolgt und Strafverfahren eingeleitet.“
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Karin Wunsam / Foto: re)

Mehrere AFD-Anträge abgelehnt

Mehrere AFD-Anträge abgelehnt

Landkreis Rosenheim – Die Mitglieder des Rosenheimer Kreistages haben in ihrer Sitzung am heutigen Mittwoch dafür gestimmt, mehrere Anträge der AfD-Kreistagsfraktion abzulehnen sowie einen Antrag einer weiteren Kreisrätin (fraktionslos) nicht im Gremium zu behandeln.

In den betroffenen Anträgen hatte die AfD, laut Auskunft des Landratsamtes Rosenheim, zum einen einen Bericht zu einer Personalentscheidung der RoMed-Klinik in Wasserbug am Inn gefordert. (Die Entlassung des ehemaligen Klinikleiters sorgte jüngst in Wasserburg für große Turbulenzen – Anmerkung der Redaktion) Diese Forderung wurde mit großer Mehrheit (zwei Gegenstimmen) abgelehnt. Zum anderen wurde eine Änderung der Geschäftsordnung des Kreistages bei Bau- und Dienstleistungsvergaben sowie zu nichtöffentlichen Sitzungsunterlagen gefordert. Der Antrag wurde nach kurzer Diskussion über mögliche andere Umsetzungsmöglichkeiten ebenfalls mit großer Mehrheit (zwei Gegenstimmen) abgelehnt.

Aufnahmestopp für Asylbewerber gefordert

Über einen weiteren Antrag einer fraktionslosen Kreisrätin mit der Forderung eines sofortigen Aufnahmestopps für Asylbewerber, Geflüchtete und Migranten im Landkreis Rosenheim wurde im Gremium nicht entschieden. Es wurde ein Antrag zur Geschäftsordnung auf Nichtbehandlung gestellt, da die Zuständigkeit auf staatlicher und nicht auf kommunaler Ebene liege. Dieser Antrag wurde mit großer Mehrheit (drei Gegenstimmen) angenommen und das Thema somit nicht im Gremium behandelt.

Bald Badeplatz für Hunde in Rosenheim?

Bald Badeplatz für Hunde in Rosenheim?

Rosenheim – Nicht nur Menschen zieht es an den heißten Tagen zur Abkühlung ins kühle Nass. Auch viele Hunde baden gerne. Doch nicht überall dürfen die Vierbeiner mit ins Wasser. Die Rosenheimer AfD Fraktion will darum an einem der Rosenheimer Stadtseen einen öffentlichen Hundebadeplatz einrichten und hat einen dementsprechenden Antrag an die Stadtverwaltung eingereicht.

Hunde im Wasser sind nicht überall gerne gesehen. Die Liste der öffentlichen Badeplätze für die Vierbeiner in der Region Rosenheim fällt bisher recht überschaubar aus. Eine Übersicht findet sich hier.
Von der Stadt Rosenheim aus gesehen findet sich der nächste öffentliche Hundebade-Platz in Prien am Chiemsee. In der Stadt Rosenheim selbst gibt es derzeit noch keine derartige Möglichkeit.

Das muss sich ändern, findet die Rosenheimer AfD Stadtratsfraktion und hat nun einen dementsprechenden Antrag gestellt. Die Verwaltung wird darin gebeten, zu überprüfen welcher der 3 Seen – Happinger, Happingerausee und Floriansee – sich dafür am besten eignen könnte und denkt bei diesem Vorschlag nicht nur an die Vierbeiner sondern auch an deren Herrchen und Frauchen: „Damit auch diese Bürger mit ihren Tieren an heißen Sommertagen eine Abkühlung genießen können“.

Flüsse und Bäche keine Alternative

Rund 2000 Hundehalter gibt es derzeit im Rosenheimer Stadtgebiet. Für sie bleibt derzeit nur die Möglichkeit sich in den Bächen und Flüssen abzukühlen. Doch darin sieht die AfD Rosenheim keine gute Alternative. „Die Mangfall, der Inn oder Hammerbach sind für den Badeaufenthalt nicht sicher genug weder für Mensch noch für Hunde“, heißt es dazu in dem betreffenden Antrag, der Innpuls.me vorliegt.
Eine ablehnende Begründung wie „Hunde machen Dreck“ wolle man nicht gelten lassen. „Dem kann man mit Hundetoiletten entgegentreten. Wenn man sich abends die Badeplätze ansieht, weiß man, wer den meisten Abfall und Schmutz hinterlässt, die Hunde sind es nicht!“.
(Quelle: Pressemitteilung AfD-Stadtratsfraktion / Beitragsbild: Symbolfoto re)