Altkleider für guten Zweck

Altkleider für guten Zweck

RosenheimAltkleider, Bett- und Haushaltswäsche sowie Schuhe sammelt die Katholische Landjugendbewegung Aising-Pang (KLJB) im Rahmen der „Aktion Rumpelkammer“ für den guten Zweck im Rosenheimer Stadtgebiet. Der finanzielle Erlös geht in diesem Jahr an „Neon“, eine Stiftung für Prävention und Suchthilfe in Rosenheim, sowie an das Kinderheim „The Nest“ in Nairobi (Kenia).

Gesammelt wird am Samstag, 5. März, im südlichen Stadtgebiet. In den Stadtteilen Aising, Pang und Westerndorf am Wasen holen die Mitglieder unter Leitung von Vorstand Adrian Stadler die Sammelsäcke direkt in den Straßen ab; in Hohenofen und Brucklach entlang der Hohenofener Straße. Für Oberwöhr, Aisingerwies, Schwaig, Endorfer Au und Fürstätt steht eine zentrale Verladestelle am Pfarrheim St. Josef der Arbeiter in Oberwöhr bereit. Bürger aus Heilig Blut, Happing, Kaltwies, Kaltmühl, Aisinger Landstraße, Kastenau, aus allen anderen Stadtteilen sowie aus Nachbargemeinden ohne Landjugend-Ortsverband nutzen die Verladestelle am Pfarrheim in Heilig Blut. Die Sammelsäcke müssen jeweils um 8 Uhr bereit stehen, sollten jedoch wegen Diebstahlgefahr noch nicht am Vorabend abgestellt werden.
Mitgenommen werden Bekleidung, Anzüge, Wolle, Strickwaren, Bett- und Haushaltswäsche, Federbetten, Schuhe (paarweise), Hüte und Unterwäsche. Textilreste oder Schneiderabfälle werden nicht verwendet. Sammelsäcke sind kostenlos in den Kirchen der Stadtteilkirche-Am Wasen, bei den Bäckereien Maier in Pang und Mooslechner in Aising sowie bei der VR-Bank in Pang erhältlich. Sie sollten gut verschnürt und nicht prallvoll gefüllt sein.
(Quelle: Martin Aerzbäck / Beitragsbild: re)

Wie geht es mit der Kirche weiter?

Wie geht es mit der Kirche weiter?

Rosenheim – Das Missbrauchsgutachten des Erzbistums München und Freising löste ein Erdbeben in Kirche, Medien und Gesellschaft aus. Die Erschütterung ist auch in Rosenheim deutlich zu spüren. Wie geht es jetzt weiter? Innpuls.me hat darüber mit Domkapitular Dekan Daniel Reichel gesprochen.

Frage: In den Kirchen der Stadtteilkirche Rosenheim-Am Wasen wurde als erste sichtbare Reaktion nach Veröffentlichung des Gutachtens Stelen aufgestellt mit der Aufschrift „Sprachlosigkeit“. Was soll damit zum Ausdruck gebracht werden?
Antwort: Das Gutachten schockiert und macht in der Tat sprachlos. Wir wollen solidarisch den Opfern zur Seite stehen. Das soll mit der Stele zum Ausdruck gebracht werden.

Frage: Vieles in dem Gutachten ist bei weitem nicht neu.
Antwort: Das stimmt. Aber jetzt liegt alles geballt auf den Tisch und das ist gut so. Es muss sich jetzt vieles ändern.

Frage: Warum hat es das noch nicht längst?
Antwort: Es gibt und gab ein grundsätzliches Problem bei der Kommunikation. Aber das entschuldigt natürlich nichts. Umso wichtiger ist es, dass wir jetzt die Opfer in jegliche Art und Weise anerkennen und ihnen zur Seite stehen.

Frage: Kommunikation hin oder her, aber irgendetwas hätte man doch zumindest in den Pfarreien schon vor der Veröffentlichung des Gutachtens unternehmen können?
Antwort: Es ist auch schon einiges passiert. Seit 10 Jahren spielt Prävention vor sexueller Gewalt in der Kirche eine sehr wichtige Rolle. Schulungen sind Pflicht! Wer mit Kindern und Jugendlichen arbeiten will, muss im Vorfeld Schulungen und eine Prüfung ablegen.

Frage: Das höre ich zum ersten Mal.
Antwort: Auch da mangelte es wohl in der Vergangenheit an der Kommunikation der Kirche nach außen.

Frage: Wie geht es Ihnen persönlich nach Bekanntwerden des Gutachtens?
Antwort: Ich bin schockiert. Im Fokus stehen jetzt einzig die Opfer, ihr Leid und ihre Verzweiflung.

Frage: Auf der Stele ist neben „Sprachlosigkeit“ auch „Licht“ zu lesen. Aber um dieses Wort zu erkennen, muss man die Buchstaben erst einmal richtig zusammensetzen.
Antwort: Das stimmt und das ist meiner Meinung nach ein stimmiges Bild. Es herrscht Chaos, aber aus dem Chaos kann etwas Neues entstehen. Licht symbolisiert auch immer Hoffnung.

Frage: Sie meinen also, dass die christlichen Kirchen noch eine Zukunft haben?
Antwort: Davon bin ich überzeugt. Es wird sich aber vieles sicherlich verändern müssen.

Frage: Mit dem Aufstellen einer Stele kann es wohl nicht getan sein?
Antwort: Natürlich nicht. Auch in der Vergangenheit gab es bei uns immer schon Gebete und Fürbitten für die Opfer des Missbrauchs und das wird auch in Zukunft der Fall sein. Ihr Leid darf nicht unter den Teppich gekehrt werden. Es muss immer wieder in den Fokus gerückt werden.

Frage: Auch das ist aber keine konkrete Hilfe für die Betroffenen.
Antwort: Nein. Konkrete Hilfe ist die Anlauf- und Beratungsstelle für Betroffene von sexuellen Missbrauch in der Erzdiözese München und Freising. Sie wurde am 20. Januar in Betrieb genommen. Am anderen Ende der Telefonnummer sitzen langjährig erfahrene Psychologen, das finde ich sehr wichtig. Sie bieten Betroffenen Gespräche an, geben Rat und Hilfestellung und fungieren als Lotsen zu den verschiedenen Hilfs- und Informationsangebote.
(Beitragsbild: Martin Aerzbäck)

Erreichbar ist die Anlauf- und Beratungsstelle für Betroffene von sexuellen Missbrauch in der Erzdiözese München und Freising unter Telefon 089 / 2137-77000
Montag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag jeweils von 9 bis 15 Uhr
Dienstag von 14 bis 20 Uhr.

Die Sternsinger eingekleidet

Die Sternsinger eingekleidet

Rosenheim – Rund 17 Jahre lang betreuten Gerda Gilg (links) und Barbara Grimmeisen (rechts) die Sternsinger in den Rosenheimer Stadtteilen Aising, Pang, Westerndorf am Wasen und Schwaig.
Sie sorgen dafür, dass Caspar, Melchior, Balthasar sowie Stern- und Büchsenträger auf ihren Weg durch die Straßen stets sauber und ordentlich gekleidet waren. Sie hatten dabei auch immer ein offenes Ohr für die Kinder und Jugendlichen.
Nun verabschiedete Domkapitular Dekan Pfarrer Daniel Reichel die beiden engagierten Frauen in den wohl verdienten Ruhestand und überreichte ihnen jeweils einen Blumenstrauß. Ihre Nachfolgerin wird Vroni Wylezol.
(Quelle: Martin Aerzbäck / Beitragsbild: Martin Aerzbäck)

Aisinger Maibaum gefällt

Aisinger Maibaum gefällt

Aising / Rosenheim – Der Aisinger Maibaum ist gefällt, meldet die Freiwillige Feuerwehr Aising. Ein erneutes Aufstellen des alten Maibaums kam nicht in Frage, da dieser Lagerungsschäden aufwies. Der neueBaum liebt nun bereits fertigt geschebbst zum Trocknen an einem geheimen Ort und wartet auf seinen Anstrich, ehre er beim Aisinger Maibaumfest 2022 aufgestellt werden soll. Video zeigt das Fällen des neuen Maibaums.
(Quelle: Presseinformation Freiwillige Feuerwehr Aising / Video: Freiwillige Feuerwehr Aising )

Impressionen vom 1. Advent

Impressionen vom 1. Advent

Rosenheim / Landkreis – Am 1. Advent gibt es Schnee. Damit sorgt Frau Holle für ideale Wetterbedingungen zum Auftakt in eine schöne, stimmungsvolle Vorweihnachtszeit. Wir haben heute schonfrüh am Morgen viele schöne Foto-Impressionen erhalten – entstanden in den verschiedenen Rosenheimer Ortsteilen, Landkreis-Gemeinden und Traunstein. 
(Quelle: Fotos: Julia Dinner, Tanja Engelhart und viele mehr.)