Adventsmarkt in Aschau

Adventsmarkt in Aschau

Aschau / Landkreis Rosenheim – Die Vorbereitungen zum 1. Aschauer Adventsmarkt laufen auf Hochtouren. Die Mitarbeiter vom gemeindlichen Bauhof legen derzeit wieder fleißig die Hände an und bauen die beschaulichen Buden für die Standler auf. Über 30 Aussteller sorgen am zweiten Adventswochenende, dem 3. und 4. Dezember für ein reichhaltiges Warenangebot und verschiedenste Köstlichkeiten im Aschauer Kurpark an.

 

Drei Männer bauen Bude für Christkindlmarkt in Aschau im Landkreis Rosenheim auf.

Am Samstag, 03. Dezember, um 14 Uhr wird Erster Bürgermeister Simon Frank den Adventsmarkt zusammen mit den Inntaler Jagdhornbläser und den Böllerschützen der K. B. Gebirgsschützen-Kompanie Aschau im Chiemgau  feierlich eröffnen. Ein besonderer Höhepunkt ist  auch die Eröffnung des neuen Stern-Laternen-Weges entlang der Prien, zwischen dem Aschauer Kurpark und dem Fuße von Schloss Hohenaschau, am Samstag, 3. Dezember um 17 Uhr.
50 individuelle Stern-Laternen die von der Franziska-Hager-Mittelschulte Prien gebaut wurden, säumen den Weg entlang der Prien in Richtung Festhalle, und soll so auf den großen Stern am Schlossturm von Hohenaschau während der Adventszeit hinführen.
Weitere Infos zum Rahmenprogramm und eine Ausstellerübersicht gibt es bei der Tourist Info Aschau im Chiemgau, Telefon 08052/90490 oder unter www.aschau.de.
(Quelle: Presseinformation Tourist Information Aschau im Chiemgau / Beitragsbild, Foto: H. Reiter)

Hohenaschau, Landkreis Rosenheim, 1930er

Hohenaschau, Landkreis Rosenheim, 1930er

Hohenaschau / Landkreis Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in die 1930er Jahre. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist Hohenaschau im Landkreis Rosenheim mit Blick auf das Schloss.

Die Wurzeln des Schlosses reichen zurück bis in das letzte Drittel des 12. Jahrhunderts. Konrad und Arnold von Hirnsburg erbauten die Burg als Stützpunkt. In den folgenden Jahrhunderten wurde das Gebäude erweitert und auch immer wieder einmal umgebaut. Heute ist das Schloss im Besitz der Bundesrepublik Deutschland.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Durchbruch im Fall Hanna?

Durchbruch im Fall Hanna?

Kaltenbach / Prien am Chiemsee / Aschau / Landkreis Rosenheim – 

Ist das jetzt der Durchbruch im Mordfall Hanna? Der Schock nach dem Tötungsdelikt der 23-jährigen aus Aschau sieht in der Region nach wie vor tief. Um den Täter auf die Spur zu kommen, wendete sich die Polizei schließlich sogar an die Fernsehsendung „Aktenzeichen XY“ ungelöst. Jetzt wurde ein Tatverdächtiger festgenommen.

Nach dem Besuch der Disco „Eiskeller“ wurde Hanna am 3. Oktober tot aus dem Fluss Prien geborgen. Die Obduktion ergab eindeutige Spuren äußerer Gewalteinwirkung (wir berichteten).
Die Polizei ermittelte auf Hochtouren. Doch eine konkrete Spur ergab sich zunächst nicht. In den Fokus der Ermittlungen rückte schließlich eine Uhr, die dann auch bei „Aktenzeichen XY“ eine große Rolle spielte. Auf Grund der Sendung gingen bei der Polizei zahlreiche Hinweise aus der Bevölkerung ein.
In der aktuellen Pressemitteilung der Polizei heißt es, dass sich in den vergangenen Tagen konkrete Verdachtsmomente gegen einen Heranwachsenden aus dem südlichen Landkreis Rosenheim ergeben hätten.

Der Tatverdächtige
sitzt in Untersuchungshaft

Der Mann wurde am gestrigen Freitag verhaftet und seine Wohnung durchsucht. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde der junge Mann mit deutscher Staatsangehörigkeit noch im Laufe des Freitagsabends dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser ordnete Untersuchungshaft an. Der Beschuldigte wurde daraufhin in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.
Für die Staatsanwaltschaft und die Soko „Club“ der Kriminalpolizei sind die Ermittlungen jedoch noch nicht abgeschlossen. Weiterhin gelte es, den gesamten Ablauf der Tatnacht aufwändig zu rekonstruieren. Für den Beschuldigten gelte bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung uneingeschränkt die Unschuldsvermutung.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Archiv re)

„Jugendopfersonntag“ am 1. Advent

„Jugendopfersonntag“ am 1. Advent

Aschau / Landkreis Rosenheim / München – Der erste Adventssonntag wird auch als Jugendopfersonntag“ bezeichnet. Die Kollekten, die an diesem Tag in den katholischen Kirchen der Erzdiözese München und Freising gesammelt werden, kommen ausschließlich Einrichtungen der Katholischen Jugendführsorge München und Freising (KJF)  zugute. Heuer wird der größte Teil des Erlöses dafür eingesetzt, dass kriegsgeschädigte Kinder und Jugendliche in Aschau in Chiemgau medizinische Hilfe erhalten.

Jährlich rotierend erhält eine andere KJF-Einrichtung projektbezogen 90 Prozent der gesammelten Gelder. Die restlichen 10 Prozent gehen an „Unbürokratische Hilfen für Kinder in Not“ der KJF-Geschäftsstelle. Im vergangenen Jahr war es das Salberghaus in Putzbrunn, eine Einrichtung, die sich innerhalb der KJF-Familie um die Jüngsten kümmert.
Das Problem: Der Erlös des Jugendopfersonntags schrumpft von Jahr zu Jahr mit immer dünner besetzten Kirchenbänken. Doch auch wer nicht an der Kollekte am 1. Adventssonntag in der Kirche teilnehmen kann oder will, kann das Projekt unterstützen, indem er eine Spende überweist an:
Katholische Jugendfürsorge | LIGA-Bank eG | IBAN DE23 7509 0300 0002 1434 10 Verwendungszweck: „Jugendopfersonntag 2022“

Heuer wird mit der Spendenaktion KiZ – Kind im Zentrum Chiemgau unterstützt, dem Herzstück der Orthopädischen Kinderklinik Aschau, die weltweit einen sehr guten Ruf genießt. Das Engagement für verletzte und kranke Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten hat schon seit Anfang der 1990er Jahren Tradition in Aschau im Chiemgau. Dabei setzte man von Anfang an auf die Zusammenarbeit mit der seit 1867 bestehenden deutschen Kinderhilfsorganisationen Friedensdorf international. 1992 wurde auf Anfrage von Friedensdorf International das erste Kind aus Vietnam zur medizinischen Behandlung in Aschau aufgenommen.

Schon vielen leidenden 
Kindern geholfen

Im selben Jahr wurde mit der Gründung des Hilfswerks Aschau durch den Kinderbuchautor Otfried Preußler unter anderem die finanzielle Grundlage für die medizinische Versorgung der schwerverletzten und an massiven Fehlbildungen leidenden Kindern aus Kriegs- und Krisengebieten in Kooperation mit dem Friedensdorf gelegt.
27 Kindern aus Afghanistan, Angola, Armenien, Usbekistan und Kambodscha schenkte die Kinderklinik bis heute die zum Teil lebensrettenden Operationen, so zum Beispiel 1996 dem elfjährgen Abdul aus Afghanistan, der aufgrund einer schweren Minenverletzung den rechten Arm und das rechte Bein verloren hatte.
(Quelle Pressemitteilung KJF / Beitragbild: KJF – JOS)

Himmlische Laternen-Runde

Himmlische Laternen-Runde

Aschau / Landkreis Rosenheim – Zum Abschluss der Himmelsleiter in Aschau im Chiemgau, gibt es am Freitag, 18. November, noch eine gewandete Führung um den Aschauer Kirchberg mit der Historikerin Martina Stoib

Im Kostüm der reichen Hofwirtin in Niederaschau Maria Anna Schropp (1697 bis 1777) plaudert die Historikerin munter aus der Familien- und Dorfgeschichte, auf die sie als mächtigste Frau im Ort sichtbaren Einfluss hatte. Beim gemütlichen 1,5-stündigen Abendspaziergang rund um den Aschauer Kirchberg gibt die Hofwirtin exklusive Einblicke in das Leben im Priental und die Veränderungen, die sich seither ergeben haben. Die Teilnehmer erfahren dabei von Postkutschen und Vizinalbahnen, Florbändern und Schnabelhauben, verheerenden Hochwassern und Dorfbränden und natürlich ihrem Hofwirt, der bis heute als Residenz Winkler das beste Haus am Platze ist.
Zum Abschluss erleuchtet die Teilnehmer noch einmal die 28 Meter hohe Himmelsleiter. Wichtig: Alle Teilnehmer sollen eine eigene Laterne mitbringen. Der Treffpunkt ist um 19 Uhr vor der Kirche am Kirchplatz in Aschau im Chiemgau. Es wird ein Unkostenbeitrag erhoben – keine Anmeldung erforderlich. Weitere Infos gibt es bei der Tourist Info Aschau im Chiembau, Telefon 08052 / 90490 bzw. unter www.aschau.de.
(Quelle: Pressemitteilung Tourist Info Aschau im Chiemgau / Beitragsbild: H. Reiter)

Viele Hinweise nach „Aktenzeichen XY“

Viele Hinweise nach „Aktenzeichen XY“

Aschau / Landkreis Rosenheim – Auch fünf Wochen nach der grausamen Tat fehlt der Polizei im Fall Hanna immer noch der entscheidende Hinweis. Darum wendete sich die Soko „Club“ am gestrigen Mittwochabend nun auch bei der Sendung „Aktenzeichen XY…ungelöst“ an die Öffentlichkeit. Die Resonanz war groß.

Im Laufe des Abend gingen im Studio der Sendung „Aktenzeichen XY… ungelöst“ an die 50 Hinweise zum Fall des Tötungsdelikts an der 23-jährigen Hanna ein. Parallel dazu verzeichnete die Soko „Club“ unter der veröffentlichen Nummer am Hinweistelefon bei der Kripo in Rosenheim weitere 38 Hinweise. Die Mehrzahl bezog sich, einer aktuellen Pressemitteilung des Polizeipräsidium Oberbayern Süd zufolge, auf die Armbanduhr der Marke „Holzkern“ (unser Beitragsbild), einer wichtigen Spur, zu deren Herkunft der Leiter der Soko in der Sendung um Hinweise gebeten hatte.
Momentan würden alle Hinweise geprüft. Für eine Aussage zur Bewertung durch die Soko sei es derzeit  jedoch noch zu früh.

Soko „Club“ bedankt sich
bei allen Hinweisgebern

Die Soko „Club“ bedankt sich ausdrücklich bei allen Hinweisgebern, die sich in den letzten Wochen gemeldet haben und damit zur Klärung des Gewaltverbrechens beitragen wollen.
Mehr als 400 Hinweisen seien die Ermittler bislang nachgegangen. Stand heute, teilten seit vergangenen Freitag auch bereits mehr als 140 Gäste aus dem Musikclub „Eiskeller“ über das freigeschaltete Medien-Upload-Portal der Kripo aktiv ihre Kontaktdaten mit. Mit allen werde sich die Soko in Verbindung setzen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Polizeipräsidium Oberbayern Süd)