Startschuss für Öko-Modellregion gefallen

Startschuss für Öko-Modellregion gefallen

Aschau / Rosenheim / Landkreis Rosenheim – Den Anteil biologischer Anbauflächen erhöhen und den Stellenwert regionaler Produkte stärken – das ist das Ziel der Öko-Modellregionen. Während ein entsprechender Antrag für die Stadt Rosenheim vor wenigen Tagen abgelehnt wurde (wir berichteten), ist der Startschuss für die Öko-Modellregion Hochries-Kampenwand-Wendelstein nun gefallen.

„Los geht`s! Mehr regionale Bio-Lebensmittel in unserer Klinik! Wir sind dabei! “ Unter diesem Motto fand jüngst das erste Coaching-Treffen in der Klinik Sonnenbichl in Aschau im Chiemgau statt. Die Verpflegungsverantwortlichen der Klinik möchten während des fünfmonatigen Beratungsprozesses nicht nur den bisherigen Einkauf von Lebensmitteln analysieren und Küchen- bzw. Arbeitsabläufen optimieren, sondern – so Nadja Düvelmeyer aus der Klinikleitung sowie Hauswirtschaftsleiterin Sabine Nikels: „Wir stehen einem regionalen Bioanteil in unserer Küche sehr aufgeschlossen gegenüber!“ Alle Personen, die in der Klinik für Prävention und Rehabilitation für Mutter und Kind an der Verpflegung beteiligt sind, seien bereit, an einem Strang zu ziehen.
Beraten wird die Klink Sonnenbichl durch ein Team erfahrener Ernährungsfachleute: von Irmgard Reischl (Sachgebiet Gemeinschaftsverpflegung Oberbayern Ost), Bio-Coachin und -Wertschöpfungskettenmanagerin Verena Schlegel wie auch Ökomodellregionsmanagerin Stefanie Adeili.

Das Beratungsangebot BioRegio Coaching richtet sich an Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung in den 27 staatlich anerkannten Öko-Modellregionen im Freistaat. Allein sechs davon befinden sich im östlichen Oberbayern, wie zum Beispiel die Öko-Modellregion Hochries-Kampenwand-Wendelstein. Das BioRegio-Coaching in Aschau ist das zweite Coaching in der Öko-Modellregion Hochries-Kampenwand-Wendelstein, bei dem Großküchen darin unterstützt werden, mehr regionale Biolebensmittel in die Speisepläne aufzunehmen. Die Teilnahme am Coaching ist für die Einrichtungen kostenfrei. Irmgard Reischl ermuntert interessierte Großküchenbetreiber, ein Coaching mitzumachen, „denn eine schmackhafte, ausgewogene und nachhaltige Verpflegung der Klinikgäste ist wichtiger Baustein für deren Genesung.“ In Gemeinschaft richtig gut essen – sprich mit Genuss, Gesundheit und Qualität – laute die Devise. Am Coaching teilnehmen kann jede Einrichtung der Gemeinschaftsverpflegung mit Sitz in Bayern. Weitere Voraussetzung: Lust darauf, sich selbst aktiv in den Coaching-Prozess einzubringen und Veränderungen zu bewirken

Über die Öko-Modellregion
Hochries-Kampenwand-Wendelstein

Die Öko-Modellregion Hochries-Kampenwand-Wendelstein (ÖMR) besteht neben Aschasu aus den Gemeinden Bad Aibling, Bad Feilnbach, Frasdorf, Neubeuern, Rohrdorf, Raubling und Samerberg. Die ÖMR ist im November 2019 gestartet und hat zum Ziel, die Bio-Landwirtschaft sowie das Verarbeiten und Vermarkten von Bio-Lebensmitteln im Modellgebiet zu fördern.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Pressemitteilung AELF / Beitragsbild: AELF, zeigt von links: Verena Schlegel (Biocoachin), Stefanie Adeili (Ökomodellregion), Irmgard Reischl (AELF Ebersberg-Erding), Nadja Düvelmeyer (Klinikleitung), Sabine Nikels (Hauswirtschaftsleitung), Nane Kopczyk (Praktikantin) und Anna Pertl (Hauswirtschafterin) von der Klinik Sonnenbichl.)

Tötungsdelikt an junger Frau: Jogger gefunden

Tötungsdelikt an junger Frau: Jogger gefunden

Prien am Chiemsee / Kaltenbach / Aschau / Landkreis Rosenheim – Es gibt Neuigkeiten zum Fall der ermordeten 23-jährigen Hanna aus Aschau. Der gesuchte Jogger wurde von der Polizei gefunden.

Am vergangenen Montag dieser Woche wendete sich die Soko „Club“ erneut mit einem Aufruf an die Öffentlichkeit. Gesucht wurde als wichtiger Zeuge ein Jogger, der in der Nähe des Musikclubs „Eiskeller“ unterwegs war (wir berichteten).
Nun meldet das Polizeipräsidium Oberbayern Süd aktuell, dass man den gesuchten Mann mittlerweile ermitteln und vernehmen konnte. Weitere sachdienliche Hinweise hätten sich aber dadurch nicht ergeben.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: re)

Woher kommen Straßennamen?

Woher kommen Straßennamen?

Aschau / Sachrang / Landkreis Rosenheim –  Welche Persönlichkeiten oder Ereignisse gaben Straßen oder Brücken ihren Namen? In Aschau im Landkreis Rosenheim kann man sich jetzt auf historische Spurensuche machen.23 Brücken und Straßen wurden dafür mit zusätzlichen Schildern versehen. 

Wer schon einmal durch das Bankerldorf Aschau und das Bergsteigerdorf Sachrang spaziert ist, weiß, es gibt einiges zu entdecken. Einmalige Aussichten, historische Gebäude, entschleunigende Ruheplätze. Doch was viele nicht wissen, es gibt noch so viel mehr in Aschau und Sachrang zu erkunden, als es auf den ersten Blick scheint. Bei einem Spaziergang kommt man oft an diversen Straßen vorbei, dessen Namen ganz alltäglich wirken und man macht sich keine weiteren Gedanken darüber.
Woher kommen allerdings die Namen der Straßen? Genau mit dieser Frage beschäftigt sich die Kult-Tour im Priental. Einheimische, Besucher und Gäste begeben sich auf historische Spuren und lernen den Grund der Namensgebung einiger Straßen und Brücken kennen. 23 Brücken und Straßen wurden dafür mit zusätzlichen Schildern versehen. Diese befinden sich unter den Straßen-/Brückenschildern und erklären die Herkunft der Namensgebung.

Bei der „Waschbrücke“ wurde
die Hofwäsche gewaschen

So zum Beispiel heißt die Brücke neben dem Gasthof Brucker „Waschbrücke“. Der Name ergab sich im 17. Jahrhundert, als die dortigen Anlieger des heutigen Alpengasthofs Brucker verpflichtet wurden, die Hofwäsche zu waschen. 1883 wurde die Waschbrücke von Theodor Freiherr von Cramer-Klett in der heute noch bestehenden Form errichtet. Für Bürger wie Gäste ist viel Interessantes zu erfahren. Entstanden dazu ist die Idee im Zuge des diesjährigen Aschauer touristischen Jahresmotto „Do schau hi“. Alle Texte dazu hat die Aschauer Gemeindearchivarin Ilse Goßner (links auf unserem Beitragsbild) ausgearbeitet. Bei der Anbringung der ersten Schilder im Bergsteigerdorf Sachrang legten neben Bauhofleiter Rudi Angermaier (Mitte) auch noch Aschaus Tourismuschef Herbert Reiter (rechts) und Gemeindearchivarin Ilse Goßner (links) die Hand an. Alle Standorte der 23 Schilder der Kult-Tour sind im kostenlosen Faltblatt „Do schau hi“ aufgelistet. Erhältlich ist es in den Tourist Infos Aschau und Sachrang, Telefon 08052/90490 oder www.aschau.de
(Quelle: Pressemitteilung Tourist Information Aschau im Chiemgau / Beitragsbild: re)

Tötungsdelikt an junger Frau: Jogger gesucht

Tötungsdelikt an junger Frau: Jogger gesucht

Prien am Chiemsee / Kaltenbach / Aschau / Landkreis Rosenheim – Seit Montag, 3. Oktober, arbeiten rund 60 Ermittler der Sonderkommission „Club“ unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft an der Klärung des Gewaltverbrechens an einer 23-jährigen Aschauerin (wir berichteten). Aktuell sucht die Soko „Club“ nach einem Jogger als wichtigen Zeugen. Außerdem werden nach wie vor Hinweise zum Besitzer einer sichergestellten, markanten Armbanduhr erbeten.

Bis zum heutigen Mittwoch gingen bei der Soko „Club“ 287 Hinweise ein, denen die  Ermittler bereits nachgingen bzw. die derzeit geprüft werden. Neben zahlreichen Personen, zu denen die Beamten, beispielsweise im Rahmen von Anwohnerbefragungen, Kontakt aufnahmen, wurden bereits rund 150 Personen als Zeugen vernommen. Zahlreiche weitere Vernehmungen stehen noch aus.

Die Soko „Club“ wendet sich in dem Zusammenhang mit einem Aufruf an die Öffentlichkeit: Ein möglicherweise wichtiger Zeuge, der als Jogger in der Nähe des Musikclubs „Eiskeller“ unterwegs war, wird gebeten, sich zu melden. Ebenso werden Zeugenhinweise erbeten, die Hinweise zur Identität des Joggers geben können.

Jogger war im Bereich der
Kampenwandstraße unterwegs

Nach den bisher vorliegenden Erkenntnissen der Ermittler war der Jogger am frühen Morgen des Montag, 3. Oktober  (Tag der Deutschen Einheit) in der Zeit zwischen ca. 2 und 3 Uhr im Bereich der Kampenwandstraße und dem Parkplatz der Festhalle in Aschau im Chiemgau unterwegs.

Die Personenbeschreibung des „Joggers“:

Mann, 25 bis 30 Jahre alt, sportlich-schlanke Figur, eher hellerer Hauttyp, bekleidet mit kurzer Sport-/Laufhose und langärmligem Oberteil („Windstopper“), trug eine Stirnlampe.

Zum Beweisstück  Armbanduhr (unser Beitragsbild):

Wie bereits berichtet, war bei einer Absuche im Bereich des Parkplatzes der Kampenwandseilbahn im angrenzenden Bachlauf eine Uhr gefunden und sichergestellt worden. Zwar gingen seitdem etliche Hinweise bei der Soko „Club“ ein, ein direkter Bezug zu einer Person ergab sich bislang jedoch nicht.

Ermittler der Soko „Club“ bitten deshalb hinsichtlich der Uhr weiterhin um Hinweise:
  • Wer kennt diese Uhr oder weiß, woher sie stammt?
  • Wer weiß, wem diese Uhr gehört oder kennt eine Person, die eine solche Uhr bis zuletzt in Besitz hatte?
  • Neu: Wer hat sich nach dem 3. Oktober eine solche Uhr beschafft oder dies versucht, zum Beispiel auch über Internetverkaufsplattformen?

Es handelt sich um eine Armbanduhr der Marke „Holzkern“ mit rundem Ziffernblatt (Durchmesser ca. 44mm), römischen Ziffern und Gliederarmband (Breite ca. 22mm). Auffällig ist, dass Uhrengehäuse und Armband überwiegend aus Holz gearbeitet sind. Es konnte ermittelt werden, dass dieses Uhrmodell ab dem Jahr 2019 in den Verkauf gelangt ist.

Zeugenhinweise werden unter der Telefonnummer 08031 / 2000 bei der Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim entgegengenommen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

„Mund-ART“- Weg wird eröffnet

„Mund-ART“- Weg wird eröffnet

Aschau / Landkreis Rosenheim – „Von Antndreg bis Ziach – so a Mund-ART Weg wär gar ned schiach!“ So, oder so ähnlich haben sich die beiden Initiatoren Franz Wagner, Lehrer an der Franziska Hager Mittelschule in Prien, und Herbert Reiter, Aschaus Tourismuschef, gedacht, als sie die Idee für einen Mundart-Weg in Aschau im Chiemgau hatten. Nun wird er am Samstag, 22. Oktober, 14 Uhr feierlich am Parkplatz Kohlstatt mit Rahmenprogramm eröffnet.

Damit er zu einem interkommunalen Gemeinschaftsprojekt der Franziska-Hager-Mittelschule Prien werden konnte, wurde das Projekt von Rektor Marcus Hübl den Gemeinden des Mittelschulverbands vorgestellt und das Interesse abgefragt. Genuss, bayrische Bräuche, Landwirtschaft, Musik, Feste im Jahreskreis oder Flora und Fauna waren die auszuwählenden Themen. Die sieben Gemeinden Aschau im.Chiemgau, Bernau am Chiemsee, Breitbrunn, Gstadt, Eggstätt, Prien am Chiemsee und Rimsting waren schnell zu begeistern und suchten sich ihren Themenschwerpunkt für den jeweiligen Weg.

Vom „Mongdratzerl“
bis zum „Semmeknedl“

In Aschau im Chiemgau finden sich vom „Mongdratzerl“ bis zum „Semmeknedl“ Begriffe rund um den Genuss. Dazu werden im Bereich vom Kohlstatt-Parkplatz in Richtung Freibad (entlang des Haindorferbergs) 10 Tafeln aufstellt. Auf den Schildern soll sowohl der bairische Ausdruck – eingebunden in einen Satz – als auch ein dazu passendes Bild als Illustration stehen. Zusätzlich dazu gibt es einen Link zu einer Audio-Datei, die das Geschriebene nochmals aufgreift, die Aussprache deutlich macht und weitere Erklärungen zum jeweiligen Mundart-Ausdruck bietet. Für die Illustrationen konnte der Grafiker Wast Huber gewonnen werden.
Auch weitere Fachleute unterstützten bei der Durchführung des Projektes: Damit am Schluss die bayerischen Ausdrücke auch richtig geschrieben und erklärt sind, redigierte Professor Ludwig Zehetner, Mundartexperte von der Universität Regensburg, die Texte der Schilder. Außerdem bot der Bayernbund  sowie Ministerialdirigent a.D., Dr. Dr. Helmut Wittmann fachliche Verstärkung. Nathalie Hintermeir vom Webatelier in Aschau konzipierte die Homepage und half bei Inhalt und Gestaltung unseres Internetauftritts. Natürlich gibt’s für diesen neuen Mund-ART Weg eine Eröffnungsfeierlichkeit in Aschau i.Chiemgau.

Am Samstag, 22. Oktober um 14 Uhr, am Parkplatz-Kohlstatt wird mit einem Rahmenprogramm feierlich dieser Wegabschnitt der Öffentlichkeit übergeben. Neben Ansprachen werden die Aschauer Alphornbläser, die Trachtler-Kinder und Vertreter der Schule mit dabei sein. Alle Interessierten, ob Jung ob Alt, aus Nah und Fern sind dazu eingeladen.  Weitere Infos gibt es bei der Tourist Info Aschau i.Chiemgau, Telefon 08052/90490 bzw. unter www.mundartweg.bayern
(Quelle: Pressemitteilung Tourist Info Aschau und Sachrang / Foto: re)

Wem gehört diese Uhr?

Wem gehört diese Uhr?

Prien / Aschau / Landkreis Rosenheim – Nach wie vor laufen die Ermittlungen im Fall des Gewaltverbrechens an der 23-jährigen Hanna aus Aschau auf Hochdruck. Nun wurde ein weiteres Beweisstück gefunden. Das Polizeipräsidium Oberbayern Süd veröffentlicht aktuell dieses Foto einer Uhr und bittet um Hinweise.

Aufgrund von Zeugenhinweisen war von der Polizei vor einigen Tagen im Bereich des Parkplatzes der Kampenwandseilbahn im angrenzenden Bachlauf eine Uhr gefunden und sichergestellt worden. Die kriminaltechnischen Untersuchungen der Uhr sind, nach den Angaben der Polizei, nun abgeschossen. Die Herkunft konnte dabei aber nicht ermittelt werden.

Auch ein Ring des
Opfers wurde gefunden

Nachdem im Rahmen der fallanalytischen Bewertung der vorliegenden Spuren und Erkenntnisse der Bereich des Parkplatzes samt angrenzender Flächen sowie des Baches von der Soko „Club“ am vergangenen Mittwoch akribisch abgesucht und dabei auch ein persönlicher Gegenstand des Opfer (Ring, welchen die 23-Jährige an dem Abend getragen hatte) gefunden worden war, ergeben sich hinsichtlich der Uhr für die Soko „Club“ folgende Fragen:

  • Wer kennt diese Uhr oder weiß, woher sie stammt?
  • Wer weiß, wem diese Uhr gehört oder kennt eine Person, die eine solche Uhr bis zuletzt in Besitz hatte?

Es handelt sich um eine Armbanduhr der Marke „Holzkern“ mit rundem Ziffernblatt (Durchmesser ca. 44mm), römischen Ziffern und Gliederarmband (Breite ca. 22mm). Auffällig ist, dass Uhrengehäuse und Armband überwiegend aus Holz gearbeitet sind.
Zeugen, welche hierzu Angaben machen können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 08031/ 2000 bei der Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim zu melden. Die Hinweisaufnahme der Soko „Club“ ist selbstverständlich auch am kommenden Wochenende besetzt.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto Copyright Polizeipräsidium Oberbayern Süd)