60 Jahre Vermietung mit Leidenschaft

60 Jahre Vermietung mit Leidenschaft

Aschau /  Landkreis Rosenheim – Seit 60 Jahren vermietet Hildegard Kirner Zimmer auf dem Keilhof im Herzen von Aschau, in Nachbarschaft der Kirche. Doch nicht nur das Jubiläum der Vermieterin sollte gefeiert werden, auch die Treue der Familie Heep wurde gewürdigt.

Zum 35 Mal sind sie nun schon in Aschau im Chiemgau zu Gast bei Hildegard Kirner. Bei diesen zwei besonderen Anlässen ließ es sich der Tourismuschef Herbert Reiter (zweiter von rechts) nicht nehmen und überreichte zum Jubiläum Ehrenurkunden und Blumen dem Keilhof. Norbert und Marlene Heep (links) erhielten neben den Blumen und der Ehrenurkunde noch einen Aschau-Krug. Antonia Kirner (rechts) freute sich für ihre Schwägerin Hildegard Kirner (zweite von links) über die besondere Auszeichnung der treuen Vermietung seit 60 Jahren.
(Quelle: Pressemitteilung Tourist Information Aschau im Chiemgau / Beitragsbild: re)

„Die Lage ist nicht ernst, sondern dramatisch“

„Die Lage ist nicht ernst, sondern dramatisch“

Aschau im Chiemgau / Bayern – „Die Lage ist nicht ernst, sondern dramatisch!“. So wurde die Situation der Reha- und Vorsorgeeinrichtungen bei der Pressekonferenz des Gesundheits- und Pflegepolitischen Arbeitskreises (GPA) beschrieben. Gefordert wird ein Verlängerung der Hilfen.

Die Pressekonferenz fand in der Klinik Sonnenbichl im Aschau im Chiemgau statt. Mit dabei waren zahlreiche Vertreter des Bayerischen Reha- und Vorsorgeeinrichtungen:

Der Gesundheits- und Pflegepolitische Arbeitskreis (GPA) der CSU fordert die Verlängerung der bestehenden Hilfen und Schaffung eines Ausgleiches für Kostensteigerungen für Rehabilitations- und Vorsorgeeinrichtungen und dessen Personal. Die Reha-Klinik-Landschaft müsse dabei nachhaltig gestärkt werden, denn die stationären Rehabilitations- und Vorsorgeeinrichtungen seien ein Kernelement der Gesundheitsversorgung in Deutschland und das Bindeglied zwischen akutstationärer Versorgung und ambulanter Nachsorge.

„Die Reha- und Vorsorgeeinrichtungen leisten den wesentlichen Beitrag für die Teilhabe durch Wiedereingliederung in das Erwerbsleben und Vermeidung von Pflegebedürftigkeit. Bricht die Reha-Landschaft in sich zusammen, gehen unwiderruflich Strukturen und Angebote verloren. Dies würde einen für uns nicht hinzunehmenden nachhaltigen und irreversiblen Schaden für die Gesundheitsversorgung Bürger unseres Landes verursachen“, so Landtagsabgeordneter und GPA-Landesvorsitzender Bernhard Seidenath.

Kritik an Professor
Dr. Karl Lauterbach

„Es enttäuscht mich, dass auch die Ampel-Fraktionen im Deutschen Bundestag im parlamentarischen Prozess den Bitten und Hilferufen der Einrichtungen, Träger und Verbänden eine Absage erteilt haben. Ich kann nicht verstehen, wie Bundesgesundheitsminister Professor Dr. Karl Lauterbach angesichts der Energiekrise keine Unterstützung für die Rehabilitations- und Vorsorgeeinrichtungen in Aussicht stellt.“, bestätigt die Bundestagsabgeordnete und Gesundheitspolitikerin Emmi Zeulner.
„Ein Wegfall finanzieller Hilfen, Personaldruck und massive Kostensteigerungen führen zu einer existenziellen Notlage für die Kliniken und Einrichtungen und damit zu einer ebenso existentiellen Notlage für das gesamte Gesundheitssystem und für die Patientinnen und Patienten“, so der Rosenheimer GPA-Kreisvorsitzende Elmar Stegmeier.

Konkret seien deshalb zur Bewältigung der aktuellen Herausforderungen die folgenden Schritte notwendig:
• Verlängerung der Corona-Hilfen bei Minderbelegung durch ministerielle Verordnung bis 23.09.2022 und durch Gesetzesinitiative darüber hinaus (in pandemischen Lagen);
• Weiterhin Gewährung des Hygienezuschlags pro Behandlungstag, da die Mehraufwendungen – anders als behauptet – bestehen bleiben;
• Etablierung eines Inflations- und Energiekostenausgleichs durch einen Zuschlag pro Behandlungstag durch Gesetzesinitiative, da Verhandlungslösungen in kurzer Frist nicht greifen werden;
• Etablierung eines Nothilfeprogramms für Investitionen durch ein KfW-Programm, um sowohl betrieblich-organisatorische als auch technologische/technische Anpassungsmaßnahmen durchführen zu können;
• Förderung von Programmen zur psycho-sozialen Entlastung von Mitarbeitenden in Rehakliniken, v.a. in den unmittelbar patientenversorgenden Berufsgruppen. Alternativ: Gewährung von Unterstützungen oder Freibeträgen für die Inanspruchnahme derartiger Programme.

Denn nach über zwei Jahren struktureller und finanzieller Belastungen der Reha- und Vorsorgeeinrichtungen in der Corona Pandemie durch Schließungen, Kontakteinschränkungen und Hygienemaßnahmen würden die Einrichtungen weiterhin und durch die Ukraine-Krise bedingt zusätzlich enorm belastet, insbesondere durch:

  • Wegfall der noch bestandenen Corona-Hilfen mit dem 30. Juni 2022
  • Massive Sachkostensteigerung durch die hohe Inflationsrate
  • Massive Energiekostensteigerung
  • Keine oder geringe Möglichkeit die Mehrkosten an Patienten oder Kassen weiterzugeben (im Gegensatz zu anderen Branchen)
  • Massive finanzielle Belastung des Personals (insb. auch für Berufspendler im ländlichen Raum)
  • Massiver Arbeitskräftemangel (inzwischen über alle Berufsgruppen)
  • Personallücken durch Dauerbelastung, einrichtungsbezogene Impfpflicht und Erkrankungen
  • Massive Personalkostensteigerung
  • Reduzierte Patientenzahlen aufgrund der weiterhin strengen Abstands- und Hygienemaßnahmen / einem sich ausbreitenden Infektionsgeschehen bei gleichzeitig steigendem Bedarf

Betroffen seien alle Reha- und Vorsorgeeinrichtungen. Alle Einrichtungen würden einen wichtigen und notwendigen Beitrag für das Gesundheitswesen leisten. Um das Familien- und Pflegesystem in Deutschland aufrecht zu erhalten, brauche es Unterstützung und Behandlung der Sorgekräfte. „Diesen Baustein des Gesundheitssystems nun ausbluten zu lassen, heißt die Folgen der Pandemie auf dem Rücken derer auszutragen, die den Hauptteil der Belastungen getragen haben“, heißt es in der betreffenden Pressemitteilung.

Die Inanspruchnahme von Rehabilitationsleistungen durch Menschen im Erwerbsleben sei aufgrund der Pandemie stark rückläufig und stark schwankend. Dieser Belegungsrückgang sei wirtschaftlich nicht kalkulierbar und daher existenzgefährdend: Die Versorgung von Menschen nach Krankenhausaufenthalt beginnt früher als vor der Pandemie und konzentriert sich zunehmend auf vulnerable Menschen, die auch im häuslichen Umfeld oder im Krankenhaus nicht betreut werden können. Hinzu kommt eine direkte Abhängigkeit vom Infektionsgeschehen bzw. Geschehen im Krankenhaus), was zum einen nicht mehr kalkulierbar ist und zum anderen v.a. die Mitarbeitenden in den entsprechenden Rehakliniken stark belastet.“

Kinder- und Jugendliche
hohen psychischen Belastungen ausgesetzt

Während der ersten zwei Jahre der Coronapandemie seien insbesondere Kinder und Jugendliche durch die Unterbindung von sozialen Kontakten und Fernunterricht hohen psychischen Belastungen ausgesetzt gewesen. Diese Belastungsfaktoren fordere in der Konsequenz nun einen hohen Bedarf vor allem an psychosomatischen und psychischen Rehabilitationsmaßnahmen, um die zukünftige Arbeitskraft zu sichern. Das weiter vorherrschende Infektionsgeschehen führe für die Klinken durch eine kaum noch kalkulierbare Belegungssteuerung zu hohen finanziellen Verlusten. Insbesondere die finanziellen Verluste durch vorzeitige Abreisen bei einer Corona-Infektion während der Rehamaßnahme oder kurzfristige Absagen aufgrund eines Infektionsgeschehens seien existenzbedrohend. Hinzu würden umfangreiche und notwendige Hygiene- und Schutzmaßnahmen sowie personelle Ausfälle kommen.

„Einrichtungsbezogene Impfpflicht
zudem ein Risiko für Besetzung freier Stellen“

Die einrichtungsbezogene Impfplicht stelle zudem ein hohes Risiko für die Besetzung von freien Stellen dar. Jährlich würden ca. 40.000 Kinder und Jugendliche in den spezialisierten Rehakliniken behandelt werden. Wenn dieses Leistungsangebot künftig nicht mehr angeboten werden könne, komme es unweigerlich zur Unterversorgung der Kinder und Jugendlichen. Es bestehe die große Gefahr, dass deshalb viele Einrichtungen im Bereich der Kinder- und Jugendrehabiliation nicht weiter bestehen können.

 

Eltern und ihre Kinder seien eine der am meisten ge- und überforderten Leidtragenden der Corona-Pandemie- Gerade sie würden jetzt und in Zukunft dringend medizinisch-therapeutische Behandlung sowie pädagogische Förderung brauchen, um durch die Folgen der Corona-Krise keine chronischen Gesundheitsschäden zu entwickeln. Die Corona-Generation benötige die zielgruppenspezifischen stationären medizinischen Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahmen als Grundlage für die Gesundheit der Gesellschaft in der Zukunft: „Dieses Angebot muss langfristig gesichert bleiben für die mehr als 2,3 Millionen Mütter, Väter und Kinder, die in Deutschland eine solche Maßnahme dringend benötigen und nicht vergessen werden dürfen.“
(Quelle: Pressemitteilung GPA / Beitragsbild, Foto: GPA)

Konzert in Parrkirche Aschau

Konzert in Parrkirche Aschau

Aschau / Landkreis Rosenheim – „Wie die Zeit vergeht“! Mit dieser zweifellos richtigen Feststellung ist das Konzert überschrieben, zum dem am Sonntag, 2. Oktober die Singgemeinschaft Frasdorf in die katholische Pfarrkirche Aschau (Kirchplatz 2, 83229 Aschau im Chiemgau) einlädt. Begleitet von der Lerlhof-Musi und den Wildenwarter Bläsern widmet sich der Chor diesmal den Jahreszeiten und ihren musikalischen Besonderheiten.

Die Besucher erwarten herzerfrischende und besinnliche Volkslieder, schwedische Sommergesänge, Weihnachtsjubel, mittelalterliche Tanzlieder bis hin zu Hubert von Goisern, der mit seinem „Heast as ned“ eine ganz neue Art von Jodler geschaffen hat. Dazwischen liest Barbara Lachauer u.a. Texte aus dem Alten Testament, von Erich Kästner und Rainer Maria Rilke. Die Gesamtleitung hat Bernadette Osterhammer. Der Eintritt ist frei. Spenden für die Priener Tafel sind erwünscht. Wichtig: Das Konzert beginnt „zeitgenau“ um 18 Uhr.
(Quelle: Pressemitteilung Tourist Information Aschau im Chiemgau ( Beitragsbild: Peter Sager)

Ausbildungsstart in der Tourist Info Aschau

Ausbildungsstart in der Tourist Info Aschau

Aschau im Chiemgau / Landkreis Rosenheim – Für unzählige junge Leute war es Anfang September soweit: Der erste Ausbildungstag im Lehrberuf hat begonnen. So hat auch in diesem Jahr die Gemeinde Aschau im Chiemgau erneut ein positives Signal in der Jugendbildung gesetzt, und stellt unter anderem eine Ausbildungsstelle in der Tourist Info Aschau im Chiemgau zu Verfügung.

Nach abgeschlossenem Schulabschluss ist so für Anna Lampersberger ein neuer Lebensabschnitt mit dem Ausbildungsbeginn in der Aschauer Infostelle angebrochen. In ihrer dreijährigen Ausbildung zur Kauffrau für Tourismus und Freizeit, werden viele interessante und abwechslungsreiche Aufgaben auf die junge Dame warten. Marketing, Personal- und Volkswirtschaft, bis hin zum perfekten Umgang mit Gästen und Leistungsträgern, werden im Mittelpunkt des Lehrberufes stehen. Erster Bürgermeister Simon Frank (rechts) begrüßte zusammen mit dem Team der Tourist Info Aschau die neue Kollegin und freut sich auf viele interessante Begegnungen. Den Aschauer Touristiker entsprechend gab es natürlich gleich eine besondere und ausgefallene Begrüßungs-Geste an die neue Auszubildende. Ausbilder Herbert Reiter (links) überreichte Anna Lampersberger (Mitte) eine Torte im satten Aschau-Rot, verbunden mit den besten Wünschen für eine ideenreiche und konstruktive Zusammenarbeit.
(Quelle: Pressemitteilung Tourist Information Aschau im Chiemgau / Beitragsbild: re)

Kinder zimmern Vogelhäuschen

Kinder zimmern Vogelhäuschen

Aschau / Landkreis Rosenheim – Handwerkliche Stunden mit Sensibilisierung für die Fauna und Natur gab es beim Ferienprogramm in Aschau im Chiemgau. Die Aktion kam bei den Kleinen ganz groß an.

Ferienprogramm in Aschau im Chiemgau viele Kinder mit Vogelhäuschen

Revierjagdmeister Josef Rinner (links) und sein Kollege Josef Reiter (rechts) von den Freiherrlich von Cramer-Klett`schen Forstbetrieben haben sich eine besondere Aktion überlegt. Aus fertig zurechtgeschnittenen Brettern stellten sie gemeinsam mit den Kindern pro Teilnehmer zwei Vogelhäuschen zusammen. Vom Zusammenbauen bis zum Abschleifen durften die Kinder alles selbst ausprobieren und ihr handwerkliches Geschick unter Beweis stellen. Jedes der teilnehmenden Kinder durfte dann ein fertig gebautes Vogelhaus mit nach Hause nehmen und das Zweite wurde gleich im Bereich des Aschauer Bankerlwegs in der Natur angebracht. Eine gelungene Aktion im Ferienprogramm in Aschau m.Chiemgau die neben viel Freude auch gleich noch Gutes geleistet hat.
(Quelle: Pressemitteilung Tourist Information Aschau im Chiemgau / Beitragsbild, Foto: H. Reiter)

Viel geboten beim Aschauer Markt

Viel geboten beim Aschauer Markt

Aschau / Landkreis Rosenheim – Wie der Herbst zu den Jahreszeiten, so gehört der Aschauer Markt bereits seit 1555 zu den festen Größen im Veranstaltungskalender des westlichen Chiemgaus. Vom Freitag, 1. September bis zum 4. September ist es wieder soweit. Geboten wird ein umfangreiches Programm für die ganze Familie.

Markt in Aschau im Chiemgau - viele Menschen bei den Ständen

Beim Aschauer Markt im Chiemgau ist immer viel los, wie diese Archivaufnahme zeigt.

Das umfassende Rahmenprogramm im Bierzelt an der Schützenstraße, mit der Festwirtsfamilie Heinrichsberger, bietet jede Menge Abwechslung. Einen zünftigen Auftakt gibt es am Freitag, 1. September mit dem Weinfest, musikalisch umrahmt von den Talbach-Buam. Um 18.30 Uhr ist Bieranstich durch Aschaus Ersten Bürgermeister Simon Frank.
Am Samstag, 2. September  gibt es ab 15 Uhr das große Preisschafkopfen im Festzelt mit vielen Preisen. Um 19.30 Uhr beginnt der  gemeinsame Oberbayerischer Heimatabend der drei Trachtenvereine „D´Geiglstoana“ Sachrang (Ausrichter in diesem Jahr), „Edelweiß“ Niederaschau, „D´Griabinga“ Hohenaschau.
Am Marktsonntag, 3. September ist ab 9 Uhr Kleinwarenmarkt mit über 100 Ausstellern, hier werden Käse- und Wurstwaren, davon viele Bio-Produkte, angeboten. Daneben findet man aber auch Strumpfwaren, Schneidwaren, Hirschhornschnitzerei, Süßwaren, Schmuck und vieles mehr. Zur musikalischen Umrahmung wird bei der Metzgerei Angermann die „Zaunstemp´n Musi“ spielen und im Festzelt gibt es ab 10.30 Uhr ein Frühschoppenkonzert und einen Mittagstisch mit der Söllhubener Blaskapelle. Von 14.30 bis 21 Uhr kann man sich bei Unterhaltungsmusik durch die Hinterberger Musikanten die Maß oder das Hendl schmecken lassen. Der Eintritt ist frei. Auch die Schiffschaukel und das Kinderkarussell sind wieder mit von der Partie.
Ein besondere Anziehungspunkt wird in diesem Jahr am Marktsonntag auch wieder der Glückshafen vor der Preysing Grundschule Aschau sein. In diesem Jahr wird der Glückshafen vom Trachtenverein „D` Griabinga“ Hohenaschau ausgerichtet. Unzählige attraktive Preise wie etwa eine Hausbank, Drohne, Gleitschirmflug, Jahreskarte für die Kampenwandseilbahn, 5 Gang Mittagsmenüs inkl. Getränke für 2 Personen in der Residenz Heinz Winkler und vieles mehr gibt es zu gewinnen.
Ebenfalls am Marktsonntag werden die Eisenbahnfreunde Chiemgau ihre sehenswerte Modelleisenbahn-Anlage in der Preysing Grundschule Aschau ausstellen. Kesselfleisch & Giggerlessen ist dann am Montag, 4. September um 14 Uhr Seniorennachmittag und ab 17 Uhr beim Tag der Vereine, Betriebe und Urlaubsgäste mit den Aschauer Dorfmusikanten.
(Quelle: Tourist Information Aschau / Beitragsbild, Foto: H. Reiter)