Ruhe vor dem Sturm bei Meister Lampe

Ruhe vor dem Sturm bei Meister Lampe

Aschau im ChiemgauAm kommenden Ostersonntag ist es wieder soweit, dann hoppelt Meister Lampe über die Lande und legt bunte Überraschungen in die Nester.  Doch bevor es soweit ist, hat sich zumindest dieser tierische Geselle hier nochmal eine Auszeit gegönnt und bei einer Stippvisite die schon fertigen bunten Ostereier inspiziert.

Die grünen Wiesen sind derzeit regelrecht am Erwachen und die schneebedeckte Kampenwand im Hintergrund bildet dabei einen imposanten Kontrast. Für den Ostersonntag hat sich um 13 Uhr Meister Lampe auch schon auf der Kampenwand angekündigt. Für alle Kinder bis 10 Jahre versteckt der Osterhase viele süße Überraschungen nahe der Bergstation auf 1.500 m Höhe. Als besonderes Osterei gibt es zusätzlich zu den Naschereien attraktive Sonderpreise für die ganze Familie zu finden. Kinder bis einschließlich 10 Jahre erhalten freie Berg- und Talfahrt. Die Veranstaltung findet nur bei gutem Wetter statt.
(Quelle: Tourist Information Aschau im Chiemgau / Beitragsbild: H. Reiter)

Gehäkelte Ukraine-Herzerl

Gehäkelte Ukraine-Herzerl

Aschau im ChiemgauDie Hilfsbereitschaft der Menschen in der Region Rosenheim für Flüchtlinge aus der Ukraine ist groß. Auch Gisa Obermaier in Aschau im Landkreis Rosenheim wollte helfen und kam dabei auf eine kreative Idee. Sie häkelt Herzerl in den Landesfarben der Ukraine und bietet diese au Spendenbasis an.

200 Häkel-Herzerl sind es geworden. „Wir verlangen keinen festen Betrag, aber dadurch, dass die Leute zwischen 5 und 50 Euro geben, kamen bislang bereits 1100 Euro zusammen“, freut sich Gisa Obermaier. Ihr Ziel: mit den noch verbliebenen 25 Ukraine-Herzen den von ihr erstrebten Spendenbetrag von 1200 Euro erreichen.
Das für die Herzen notwendige Garn wurde von Marianne Oberacker gestiftet. Der Erlös wird der Pfarrei Aschau übergeben und für die Unterstützung von Ukrainern genutzt, die in der Gemeinde ankommen.
(Quelle: Pressemitteilung Anton Hötzelsperger von den Samerberger Nachrichten / Beitragsbild / Foto: Anton Hötzelsperger)

„Himmelsleiter“ weithin sichtbar

„Himmelsleiter“ weithin sichtbar

Aschau / Landkreis Rosenheim – Bis zum 20. November leuchtet die „Himmelsleiter“ am Nordturm der Pfarrkirche Darstellung des Herrn in Aschau im Chiemgau. Feierlich enthüllt und erstmals beleuchtet wurde die Kunstinstallation des Künstlers Erwin Wiegerling vor wenigen Tagen (wir berichteten). Nun ist die „Himmelsleiter“ weithin sichtbar, wie dieses aktuelle Foto von Rainer Nitzsche zeigt.
(Quelle: Beitragsbild: Rainer Nitzsche)

Himmelsleiter nun in Aschau zu sehen

Himmelsleiter nun in Aschau zu sehen

Aschau im ChiemgauAnlässlich der Aufstellung des Heiligen Grabes feierte Kardinal Reinhard Marx feierte in der Pfarrkirche Darstellung des Herrn  in Aschau im Chiemgau  einen Gottesdienst 
Im Rahmen des Festgottesdienstes wurde auch die Kunstinstallation „Himmelsleiter“ am Nordturm der Kirche enthüllt und erstmals beleuchtet.

Kardinal Reinhard Marx beim festlichen Gottesdienst in der Pfarrkirche Darstellung des Herrn. Foto: Rainer Nitzsche

Der Erzbischof von München und Freising besuchte damit eine der bedeutendsten und umfangreichsten Heilig-Grab-Darstellungen; sie war nach jahrzehntelanger Pause zuletzt vor drei Jahren aufgebaut. Das Heilige Grab von Aschau wird im Kirchenraum bis 24. April zu sehen sein, am Nordturm leuchtet die „Himmelsleiter“ bis 20. November. Das 28 Meter hohe Lichtobjekt, das der Gaißacher Künstler Erwin Wiegerling geschaffen hat, war bereits seit dem Jahr 2000 an vielen Orten in Deutschland zu sehen und wird nun erstmals im Landkreis Rosenheim gezeigt.

Lichtobjekt des Gaißacher Künstlers
Erwin Wiegerling

Mit den zwölf Leitersprossen und sieben Engelsflügeln liegt dem Projekt die Vision des biblischen Jakob von der Himmelsleiter zugrunde. Sie wird durch ein Rahmenprogramm und einen neuen Meditations- und Skulpturenweg verschiedener Gruppen und Künstler ab Pfingstsamstag 2022 rund um die Aschauer Kirche ergänzt.Die Präsentation von Heiligem Grab und Himmelsleiter ist ein Gemeinschaftsprojekt der Pfarrei, des Heimat- und Geschichtsvereins Aschau sowie der politischen Gemeinde Aschau im Chiemgau mit der Tourist Info. Das Projekt ist nicht zuletzt dem besonderen Engagement des Leiters der Tourist Info Aschau, Herbert Reiter, zu verdanken.

Führungen zum Heiligen Grab
und der Kunstinstallation

Die Pfarrkirche mit dem Heiligen Grab ist täglich von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Führung zum Heiligen Grab und der Kunstinstallation Himmelsleiter bietet der Heimat- und Geschichtsverein Aschau von 20. März bis 24. April jeweils sonntags um 13.30 Uhr und mittwochs um 15.30 Uhr an. Eine zusätzliche Führung ist für Ostermontag, 18. April, 13.30 Uhr, geplant. Der Treffpunkt ist vor der Kirche, die Teilnahme kostet 7 Euro, Kinder nehmen kostenfrei teil. Monatlich von April bis Oktober bietet die Tourist Info zudem eine Führung um den Aschauer Kirchberg mit der Historikerin Martina Stoib an, die mit der erleuchteten Himmelsleiter endet. Unter www.aschau.de sind die Details online abrufbar.

Reihe von Konzerten in Aschau
zur Fastenzeit

Den Auftakt zu einer Reihe von Konzerten macht am Sonntag, 13. März, um 11 Uhr Christina Klinger an der Orgel mit Orgelmusik zur Fastenzeit. Am Sonntag, 20. März, 18 Uhr, veranstaltet der Heimat- und Geschichtsverein ein festliches Konzert mit Johannes Berger und kammermusikalischem Ensemble. Ab 25. März bis Karfreitag, 15. April, jeweils freitags um 19 Uhr, lädt der Pfarrgemeinderat zu „Musik für die Seele – Meditation in Wort und Klang“, am Sonntag, 27. März, 18 Uhr, zu einem „Alpenländischen Passionssingen“ ein. Am Sonntag, 3. April, 18 Uhr, veranstaltet die Kolpingfamilie das Konzert „Klassik für die Mission“ mit dem Kammermusikkreis Rohrdorf unter Leitung von Christina Stocker. Am Palmsonntag, 10. April, 18 Uhr, veranstaltet das Musikforum Sachrang ein Konzert: „Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze“ von Joseph Haydn und „Anverwandlung“ von Peter Hamel stehen auf dem Programm. Hansjörg Schellenberger ist an Oboe und Englisch Horn zu hören, zudem ein Streichensemble. Am 24. April um18 und 20 Uhr bildet ein Konzert mit der Musik aus dem Aschauer Auferstehungsspiel, veranstaltet vom Heimat- und Geschichtsverein, den Abschluss der Konzertreihe.
Besondere Gottesdienste werden insbesondere in der Karwoche gefeiert, beginnend mit der Palmweihe, Palmprozession und dem Palmsonntagsgottesdienst am Sonntag, 10. April, um 10 Uhr. Die Feier vom Letzten Abendmahl findet am Gründonnerstag, 14. April, um 19.30 Uhr statt, am Karfreitag beginnt um 10 Uhr der Kinderkreuzweg und um 15 Uhr die Karfreitagsliturgie mit Passionsgesängen a cappella. Am Karsamstag wird um 9 Uhr die Trauermette mit Lamentationes, Psalm- und Passionsgesängen begangen, bevor am Ostersonntag, 17. April, die Feiern zur Auferstehung des Herrn zelebriert werden: Morgens um 5 Uhr beginnt die Osternacht mit Bläsern, Schola und Gemeindegesang, um 10 Uhr folgt der Festgottesdienst mit Kirchenchor und Orchester, um 18 Uhr kommen evangelische und katholische Gemeinde zur Ökumenischen Ostervesper zusammen.

Weitere Veranstaltungen rund um 
die Himmelsleiter in Aschau im Chiemgau

Auch nach dem Abbau des Heiligen Grabes werden in Aschau weitere kulturelle und religiöse Veranstaltungen rund um die Himmelsleiter stattfinden, unter anderem wird am Pfingstsamstag, 4. Juni, ein Meditationsweg zur Himmelsleiter eröffnet, für den Erntedank-Sonntag, 2. Oktober, ist ein Konzert der Singgemeinschaft und weiterer Musikgruppen aus Frasdorf geplant. Am Sonntag, 20. November, 10 Uhr, wird eine Abschlussandacht mit einem letzten Erleuchten der Himmelsleiter gefeiert. Informationen zum gesamten Programm sind unter www.aschau.de abrufbar, dort werden sie regelmäßig aktualisiert.

Rund 150 Glaskugeln beleuchten
das Heilige Grab von Aschau

Das Heilige Grab von Aschau nimmt mit einer Höhe von zehn Metern, einer Breite von sieben Metern und einer Tiefe von sechs Metern den gesamten historischen Altarraum der Pfarrkirche ein. Die Anlage aus dem späten Barock zeigt in der Mitte einen achteckigen Grabtempel, an den seitlich Arkadenhallen anschließen. Zwei der drei Stockwerke sind begehbar, so dass die Anlage zugleich die Kulisse für ein Passionsspiel bildet. Tafelfiguren von Grabwächtern, Engeln und Propheten beleben das Heilige Grab, geschmückt wird es von rund 150 beleuchteten, mit gefärbtem Wasser gefüllten Glaskugeln.
In der Grabanlage sind nacheinander drei Szenen zu sehen, die besonders auf die Kar- und Ostertage abgestimmt sind. Bis zum Gründonnerstag wird die Ölbergszene mit zwei Tafelfiguren gezeigt. Sie stellen den betenden Jesus und einen Engel mit einem Kelch und einem Kreuz dar und erinnern an das Gebet Jesu auf dem Ölberg vor seiner Gefangennahme. Während des Gottesdienstes am Karfreitag, der an das Leiden und Sterben Jesu erinnert, wird die Figur des Leichnams Jesu im Grabtempel sichtbar. Bis in die Nachtstunden des Karfreitags und auch am Karsamstag sind die Gläubigen dann zum Gebet und zur Andacht am Heiligen Grab eingeladen. Während der Osternacht am Ostersonntag, in der die Auferstehung Jesu gefeiert wird, wird die Figur des auferstandenen Jesus in der Grabanlage in die Höhe gezogen, das Grab selbst bleibt leer.
(Quelle: Tourist Information Aschau im Chiemgau / Text, Beitragsbild und Foto: Rainer Nitzsche)

„Bunte Kugln schaun geh“

„Bunte Kugln schaun geh“

Aschau im ChiemgauHeilige Gräber haben in Oberbayern eine lange Geschichte. Ihre Entstehung geht auf die Barockzeit zurück. Sie sollen das Sterben Jesu für die Gläubigen veranschaulichen. In einigen Kirchen hat sich diese Tradition bis heute erhalten oder wurde vor einigen Jahren wiederbelebt, wie beispielsweise in Aschau im Chiemgau.

„Bunte Kugeln schaun gehn“ – mit diesem Satz fordern an Karfreitag und Karsamstag viele Aschauer Kinder ihre Eltern dazu auf, die Aschauer Pfarrkirche „Darstellung des Herrn“ am Kirchplatz 3 zu besuchen. Denn was die Dartstellung des Leichnam Jesu so besonders eindrucksvoll macht, sind die Glaskugeln, die mit farbigen Wasser gefüllt werden. Von hinten angestrahlt verleihen sie der Dartstellung ein fast „märchenhaftes“ Aussehen, das besonders die Kinder immer wieder fasziniert.
Ursprünglich dienten diese sogenannten Schusterkugeln Handwerkern in ihren Werkstätten zur besseren Beleuchtung ihres Arbeitsplatzes. Dann entdeckte man sie auch für Theaterbühnen und von dort gelangten sie schließlich in die Kirchen.
In früheren Zeiten waren die Mixturen für die Farben ein streng und gut gehütetes Geheimnis. Selbst Rotwein soll benutzt worden sein. Heutzutage nutzt man in der Regel industriell hergestellte Farbstoffe, wie sie beispielsweise auch für das Eierfärben benutzt werden.
Das barocke Aschauer Heilige Grab ist erstmals im Jahr 1618 schriftlich erwähnt.1797 fertigten der Kistler Sebastian Furtner aus Hohenaschau und der Maler Sebastian Rechenauer aus Unterflintsbach ein neues Heiliges Grab für die Aschauer Pfarrkirche an. Die beiden ließen sich dabei von römischen Vorbildern inspirieren.
In den1950er Jahre geriet das Heilige Grab in Aschau dann in Vergessenheit. Über fünf Jahrzehnte lagerte auf dem Kirchen-Dachboden. Nach über 65 Jahren wurde es dann nach jahrelanger aufwendiger Restaurierung Ende Februar 2019 erstmals wieder in der katholischen Pfarrkirche „Darstellung des Herrn“  aufgebaut.
Ab dem heutigen Freitag, 11. März, kann es auch heuer wieder bewundert werden. Bis zum 24. April bleibt es aufgebaut und kann bewundert werden.
(Quelle: Beitragsfoto / Foto: Rainer Nitzsche von den Samerberger Nachrichten)

Hier geht es zum Himmel hinauf

Hier geht es zum Himmel hinauf

Aschau im Chiemgau –  Wer auf der Suche nach einem schnellen Weg zum Himmel hinauf ist, sollte aktuell nach Aschau im Chiemgau fahren. Dort wurde gestern die „Himmelsleiter“ am Aschauer Kirchturm montiert. Ein Kunstprojekt von Erwin Wiegerling, das bis zum Christkönigssonntag, 20. November zu sehen sein wird. Mehr Informationen dazu gibt es bei den Samerberger Nachrichten.
(Quelle: Beitragsbild: Rainer Nitsche)