Bundespolizei warnt: Wertvolle Ringe aus Zug gestohlen

Bundespolizei warnt: Wertvolle Ringe aus Zug gestohlen

München / Innsbruck / Nürnberg – Am Montagabend (2.2.2026) entwendete ein bislang unbekannter Täter einer 55-jährigen Reisenden im Railjet 82 von Innsbruck nach München wertvolle Schmuck- und Kleidungsstücke. Beim Eintreffen am Münchner Hauptbahnhof bemerkte die Frau, dass ihr Koffer samt Inhalt verschwunden war. Darin befanden sich mehrere Goldringe, ein Brillantring und hochwertige Kleidung. Der entstandene Schaden wird auf etwa 21.500 Euro geschätzt.

Bereits am Freitagnachmittag (30.1.2026) ereignete sich nach Auskunft der Bundespolizei ein ähnlicher Vorfall im ICE 1507 zwischen Nürnberg und München. Eine 60-jährige Reisende aus Berlin stellte ihren Koffer in einer Gepäckablage ab und saß in der Nähe, ohne direkten Sichtkontakt. Beim Aussteigen bemerkte sie, dass der Koffer geöffnet und durchwühlt auf dem Boden lag. Ihr hochwertiger Schmuck im Wert von 18.500 Euro war verschwunden.
In beiden Fällen ermittelt die Bundespolizei wegen Diebstahls.

Tipps der Bundespolizei für Bahnreisende:
  • Gepäck und Wertsachen sollten während der gesamten Fahrt im Blick bleiben.
  • Verdächtige Personen sofort dem Zugpersonal melden.
  • Bei Eigentumsverlust unverzüglich Anzeige erstatten, da Videoaufzeichnungen an Bahnsteigen nur begrenzt verfügbar sind.

(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei München / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Kostenfreie Fahrradmitnahme auf Strecken der Südostbayernbahn

Kostenfreie Fahrradmitnahme auf Strecken der Südostbayernbahn

Rosenheim / Landkreis – Bahn und Fahrrad lassen sich jetzt noch einfacher kombinieren: Auf den Strecken der Südostbayernbahn (SOB) zwischen Rosenheim und Mühldorf sowie Prien und Aschau können Radfahrende ihr Fahrrad kostenfrei mitnehmen. Das Angebot richtet sich sowohl an Pendlerinnen und Pendler als auch an Freizeitradler und macht den öffentlichen Nahverkehr noch attraktiver.

Das Angebot wird durch die Finanzierung des Landkreises und der Stadt Rosenheim ermöglicht. Landrat Otto Lederer erklärt dazu: „Mit der gratis Fahrradmitnahme schaffen wir ein attraktives Angebot für Pendlerinnen und Pendler ebenso wie für Freizeitradler. Damit investieren wir gemeinsam mit der Stadt Rosenheim gezielt in eine umweltfreundliche und alltagstaugliche Mobilität.“ Auch Oberbürgermeister Andreas März betont: „Stadt und Landkreis Rosenheim profilieren sich zunehmend als attraktive Fahrradregion. Die kostenfreie Fahrradmitnahme macht es für Gäste wie Einheimische einfacher, Stadt, Umland und Alpenrand klimafreundlich zu entdecken. Damit stärken wir nicht nur den Radverkehr, sondern auch Tourismus, Aufenthaltsqualität und die Vernetzung von Stadt und Region.“ Geschäftsleiterin Magdalena Obermayer ergänzt: „Wir freuen uns, dass wir unseren Fahrgästen auf den Strecken der Südostbayernbahn diese tolle Möglichkeit bieten können.“

Die kostenfreie Fahrradmitnahme gilt bereits seit dem 14. Dezember 2025. Die Kosten wurden zunächst von der Südostbayernbahn übernommen und werden seit Januar 2026 von Stadt und Landkreis Rosenheim getragen. Fahrräder können in den Mehrzweckabteilen transportiert werden, die mit einem Fahrradsymbol gekennzeichnet sind und sich meist am Zuganfang oder -ende befinden.

Weitere Informationen: www.suedostbayernbahn.de/service/fahrradmitnahme
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Landratsamt Rosenheim)

Zug am Bahnhof Schliersee beschädigt – Bundespolizei bittet um Hinweise

Zug am Bahnhof Schliersee beschädigt – Bundespolizei bittet um Hinweise

Schliersee / Landkries Miesbach – In der Nacht von Montag auf Dienstag (27./28.1.2026) wurden am Bahnhof Schliersee (Landkreis Miesbach) zwei Scheiben eines abgestellten Zuges der Bayerischen Oberlandbahn (BOB) mutwillig beschädigt. Mitarbeitende der BOB entdeckten die Schäden am Dienstagmorgen gegen 05:30 Uhr. Eine Scheibe einer Tür sowie ein Fenster wurden auf etwa 0,5 bzw. 1 m² zerstört. Die Beschädigungen deuten auf Steinwürfe hin. Der Sachschaden liegt im unteren vierstelligen Bereich.

Die Bundespolizei ermittelt wegen Sachbeschädigung. Im Fokus der Ermittlungen steht ein Mann, der am Mittwoch am selben Bahnhof von der Weiterfahrt ausgeschlossen wurde. Er hatte zuvor per E-Mail angekündigt, Scheiben eines Zuges zu beschädigen.

Zeugen, die zwischen Montag, 27.01., 17:30 Uhr, und Dienstag, 28.01., 05:30 Uhr am Bahnhof Schliersee verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zur Tat geben können, werden gebeten, sich bei der Bundespolizeiinspektion München unter der Telefonnummer 089/5155500 zu melden.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizeidirektion München / Beitragsbild: Copyright Bundespolizei)

Westbahn und BRB fordern planbare und fahrgastgerechte Sanierung der Bahninfrastruktur

Westbahn und BRB fordern planbare und fahrgastgerechte Sanierung der Bahninfrastruktur

München – Die umfangreichen Baumaßnahmen der DB InfraGO im Jahr 2026 und in den Folgejahren werden den Bahnverkehr in Deutschland deutlich prägen. Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz haben die Westbahn und die Bayerische Regiobahn (BRB) ihre Forderungen für eine bessere Planung, Koordination und operative Umsetzung während der Sanierung der Bahninfrastruktur vorgestellt.

Westbahn-Geschäftsführer Thomas Posch betont: „Die Sanierung und Modernisierung der Schieneninfrastruktur ist notwendig. Doch Intensität, Dauer und Umsetzung der Maßnahmen dürfen nicht zulasten der Reisenden gehen.“ BRB-Geschäftsführer Arnulf Schuchmann ergänzt, dass insbesondere im grenzüberschreitenden Verkehr klare Zuständigkeiten und funktionierende Kommunikation unverzichtbar seien.

Kernforderungen an DB InfraGO

Seit 2022 fährt die Westbahn fünfmal täglich von München nach Wien, seit Dezember 2024 auch zwei Verbindungen von Stuttgart über München nach Wien. Posch beschreibt die derzeitige Situation: „Kurzfristige Baustellen, fehlende Abstimmungen und unklare Zuständigkeiten. Das ist kein Ausnahmezustand, sondern gelebter Alltag. Das dürfen Fahrgäste und alle Mitarbeitenden, die tagtäglich mit den Herausforderungen konfrontiert sind, nicht länger ausbaden. Jetzt ist der Zeitpunkt zu handeln. Es braucht endlich ein Baustellenmanagement, das funktioniert.“

Auf Basis dieser Erfahrungen hat die Westbahn drei zentrale Kernforderungen formuliert:

  1. Frühzeitige Ankündigungen: Baustellen müssen rechtzeitig kommuniziert werden, damit kurzfristige Änderungen oder Bauzeitverlängerungen die Reisenden nicht treffen.
  2. Planungssicherheit: Verlässliche und realistische Planungen sind nötig, damit Fahrpläne und Betriebsabläufe nicht durch kurzfristige Änderungen oder fehlende Kapazitäten durcheinandergebracht werden.
  3. Klare Zuständigkeiten: Verantwortlichkeiten müssen eindeutig definiert sein, um Abstimmungschaos, Fehlleitungen und widersprüchliche Informationen zu vermeiden.

Posch unterstreicht: „Sanierung ist richtig und wichtig, aber sie darf kein Überraschungs-Ei sein. Bahnunternehmen brauchen Verlässlichkeit, klare Kommunikation und Planungssicherheit aus einer Hand – das sind Mindestvoraussetzungen für einen funktionierenden Bahnbetrieb.“

Konkrete Auswirkungen auf den Bahnverkehr

Schuchmann erläutert die Folgen mangelnder Baustellenplanung am Beispiel der Strecke RE5 München – Rosenheim – Salzburg. Bereits 2026 kommt es hier aufgrund der Generalsanierung Nürnberg – Regensburg – Passau zu Einschränkungen und Zugausfällen. Kommt in den Jahren 2027 und 2028 die Sanierung Rosenheim – Freilassing und München – Rosenheim, sind weitere Störungen und Schienenersatzverkehre zu erwarten.

Schuchmann kritisiert: „Man lässt uns am ausgestreckten Arm verhungern und verweigert uns einen zielgerichteten Dialog.“
Er weist zudem auf Probleme beim Schienenersatzverkehr hin: Die DB InfraGO organisiert die Busse, die BRB muss jedoch Fahrgastbeschwerden bearbeiten, obwohl sie keinen direkten Kontakt zu den Busunternehmen hat.
Ein weiteres Thema ist die Fahrgastinformation: Schuchmann fordert, sie müsse „neu gedacht und schneller, flexibler sowie verlässlicher im Sinne unserer Fahrgäste werden.“

Die Westbahn und die BRB fordern ein funktionierendes Zusammenspiel von Planung, Bau und Betrieb und dass diese Grundsätze verbindlich in der weiteren Umsetzung der Sanierungsmaßnahmen der DB InfraGO verankert werden.
(Quelle: Pressemitteilung Westbahn / Bayerische Regiobahn / Beitragsbild; Copyright Westbahn): 

Bauarbeiten führen zu Fahrplanabweichungen im Netz Chiemgau-Inntal

Bauarbeiten führen zu Fahrplanabweichungen im Netz Chiemgau-Inntal

Holzkirchen / Rosenheim / Salzburg – Vom 2. bis 5. Februar 2026 kommt es aufgrund von Bauarbeiten der DB InfraGO AG zu Fahrplanabweichungen, Haltausfällen und Schienenersatzverkehr (SEV) auf den Strecken München – Rosenheim – Salzburg und Holzkirchen – Rosenheim.

Die Arbeiten betreffen Schienenschleifmaßnahmen, die insbesondere folgende Auswirkungen haben:

  • Holzkirchen – Rosenheim: nachts bei der jeweils letzten Verbindung Fahrplanabweichungen und SEV mit Bussen zwischen Holzkirchen und Rosenheim.
  • München Hbf – Rosenheim – Salzburg: in der Nacht von Montag, 2. auf Dienstag, 3. Februar 2026, betreffen die letzten beiden Verbindungen Fahrplanabweichungen, Haltausfälle und SEV mit Bussen zwischen Traunstein und Salzburg. Die Busse fahren später ab und kommen später an als die Züge im regulären Fahrplan.

Zugverbindungen, die nicht im Sonderfahrplan aufgeführt sind, fahren nach dem regulären Fahrplan.

Information für Fahrgäste:

  • Sonderfahrpläne stehen auf der Webseite der BRB zum Download bereit: www.brb.de
  • Für aktuelle Meldungen und Echtzeitinformationen können Fahrgäste den Newsletter mit individueller Streckenauswahl, die Facebook-Seite „BRB Störungsinfo“ sowie die WhatsApp-Kanäle nutzen: www.brb.de/whatsapp
  • Lagepläne aller SEV-Haltestellen sind unter www.bahnhof.de verfügbar.

(Quelle Pressemitteilung Bayerische Regiobahn / DB InfraGO AG / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Bauarbeiten führen zu Fahrplanabweichungen im Netz Chiemgau-Inntal

Fahrplanabweichungen im Netz Chiemgau-Inntal

Holzkirchen / Landkreis Rosenheim – Wegen Bauarbeiten der DB InfraGO AG nach einer Güterzugentgleisung bei Rosenheim kommt es auf der Bahnstrecke München–Rosenheim–Kufstein zu Einschränkungen. Fahrgäste der BRB im Netz Chiemgau-Inntal müssen sich auf Fahrplanänderungen, Teilausfälle und Schienenersatzverkehr zwischen Rosenheim und Raubling einstellen.

Die DB InfraGO AG führt aufgrund der Güterzugentgleisung zwischen Rosenheim und Raubling an Silvester (wir berichteten) Bauarbeiten durch, die ab Montag, 12. Januar Auswirkungen auf die Zugverbindungen der BRB im Netz Chiemgau-Inntal haben. Das Ende der Bauarbeiten ist noch nicht bekannt. Auf der Strecke München – Rosenheim – Kufstein wird der Streckenabschnitt Rosenheim – Raubling derzeit eingleisig betrieben.
Deshalb entfallen ausgew
ählte Zugfahrten der Linie RB 54 zwischen Rosenheim und Kufstein. Die Zugfahrten werden durch Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen ersetzt. Züge und Busse fahren teilweise zu anderen Zeiten als die Züge im Regelfahrplan.
Fahrgäste finden auf der Webseite (www.brb.de) Sonderfahrpläne zum Download. Im Sonderfahrplan nicht aufgeführte Zugverbindungen fahren an allen Tagen ohne Abweichung nach dem Regelfahrplan.
(Quelle: Pressemitteilung BRB / Beitragsbild: Symbolfoto re)