Blockierte Bahnstrecke in Bruckmühl

Blockierte Bahnstrecke in Bruckmühl

Bruckmühl / Landkreis Rosenheim – Ein Lkw stand am gestrigen Donnerstagnachmittag (5.12.2024) an einem Bahnübergang noch zum Teil auf den Gleisen, als sich die Schranken senkten. 

Nach den Angaben der Polizei fuhr der Lkw–Fahrer nach links aus einem Gewerbegebiet aus und in den Bahnübergang in der Otto-von-Steinbeis-Straße ein. Weil er die Kurve zu eng angefahren hatte, setzte er seinen Lastwagen zurück, um einen Unfall zu verhindern. Im selben Moment begann die Ampel des Bahnübergangs rot aufzuleuchten und wenige Sekunden später senkte sich die Schranke bereits zwischen Sattelzug und Anhänger. 
Der herannahende Zugführer konnte den Zug noch rechtzeitig zum Stillstand bringen, so dass eine Kollision verhindert wurde. 
Das Gleis war während der Unfallaufnahme vorübergehend für den Schienenverkehr gesperrt und wurde unmittelbar im Anschluss wieder freigegeben. 
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Bad Aibling / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Blockierte Bahnstrecke in Bruckmühl

Radfahrer umfährt geschlossene Bahnschranke – Rad wird von Lok erfasst

Schechen – Landkreis Rosenheim – Unfall an einem Bahnübergang in Schechen am gestrigen Montag (6.5.2024): Ein Radfahrer umfährt die geschlossene Bahnschranke. Sein Rad wird von einer Lok erfasst.

Gegen 13.45 Uhr fuhr ein 56-jähriger Radfahrer aus Mantel die Staatsstraße in Schechen entlang. Nach den Angaben der Polizei näherte er sich dem dortigen Bahnübergang und wollte trotz geschlossener Schranke den Übergang queren. 
In diesem Moment näherte sich eine Regionalbahn aus dem Raum Wasserburg. Der Radfahrer umfuhr die geschlossene Bahnschranke und die Lok erfasste den Vorderreifen seines Fahrrades.
Der Zug kam nach rund 400 Meter zum Stillstand. Im Zug waren rund 50 Fahrgäste, keiner wurde durch den Vorfall verletzt. Der 56-jährige wurde mit schweren, aber nicht lebensgefährlichen Verletzungen, ins Klinikum Rosenheim gefahren.
Die 55-jährige Zugführerin erlitt einen Schock und die Betreibergesellschaft organisierte einen Wechsel des Triebwagenführers. Nach rund 60-minütiger Sperrung des Bahnverkehrs, konnte die Strecke wieder freigegeben werden. Es kam zu entsprechenden Verkehrsbehinderungen im Bahn- sowie Straßenverkehr. Auch auf den Umleitungsstrecken kam es zu Staus und Behinderungen. 
Gegen den Radfahrer wird wegen Gefährdung des Bahnverkehrs ermittelt.
(Quelle. Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Zugunglück am Bahnübergang

Zugunglück am Bahnübergang

Edling / Landkreis Rosenheim – Zu einem Zugunglück kam es am unbeschrankten Bahnübergang in Viehhausen bei Edling (Landkreis Rosenheim).  Ein Autofahrer wurde schwerstverletzt.

Zu dem schweren Verkehrsunfall kam es am gestrigen Montag gegen 0.05 Uhr. Ein 41-jähriger Wasserburger fuhr mit seinem Nissan von Edling kommend in Richtung Reitmehring. Auf dem unbeschrankten Bahnübergang in Viehausen kam es mit einem von rechts kommenden Zug der Deutschen Bahn zur Kollision.
Der Zugführer leitete sofort eine Notbremsung ein. Der Pkw wurde dennoch etwa 300 Meer mitgeschleift, bevor der Zug zum Stillstand kam.
Der Autofahrer wurde schwerstverletzt mittels Rettungshubschrauber in das Unfallklinikum nach Murnau geflogen.
In dem Zug befanden sich neben dem Zugführer und der Zugbegleiterin noch zwei Fahrgäste. Sie alle blieben nach den Angaben der Polizei unverletzt.
Die Straße im Bereich des Bahnübergangs in Viehhausen wurde für drei Stunden gesperrt. Die Bahnstrecke Rosenheim – Mühldorf wurde ebenfalls für mehrere Stunden vollständig gesperrt. 
Bei dem Unfall wurde die hiesige Polizei durch die Einsatzkräfte der Bundespolizei, der freiwilligen Feuerwehren der umliegenden Ortschaften Attl-Reitmehring, Wasserburg sowie Ramerberg und weiteren Rettungskräften unterstützt.
Der genaue Unfallhergang ist noch Gegenstand der Ermittlungen. Ein unfallanalytisches Gutachten wurde in Auftrag gegeben.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Wasserburg am Inn / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Blockierte Bahnstrecke in Bruckmühl

Verkehrsunfall am Bahnübergang bei Forsting

Pfaffing / Landkreis Rosenheim – Am Bahnübergang bei Forsting (Landkreis Rosenheim) kam es am gestrigen Samstagvormittag zu einem Verkehrsunfall. Ein 56-jähriger Ameranger kam von der Straße ab. Sein Pkw überschlug sich.

Nach den Angaben der Polizei war der Ameranger mit seinem Fiat Doblo auf der B 304 von Wasserburg kommend in Richtung Ebersberg unterwegs. Im Kurvenbereich des Bahnübergangs verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Pkw kam nach rechts von der Straße ab und überschlug sich im Grünstreifen zwischen Fahrbahn und Gleisen.
Der Fahrer und seine 55-jährige Ehefrau konnten sich noch vor Eintreffen der Einsatzkräfte aus dem Auto befreien. Das Ehepaar hatte Glück im Unglück und verletzte sich nur leicht. 
Am Auto entstand Totalschaden – es musste abgeschleppt werden. Als Unfallursache nimmt die Polizei eine den Wetterverhältnissen nicht angepasste Geschwindigkeit an. Die Straße musste für rund eineinhalb Stunden halbseitig gesperrt werden. Die Bahnlinie Wasserburg – Ebersberg war in diesem Zeitraum vollständig gesperrt und wurde gegen 11.45 Uhr wieder freigegeben.
Bei der Sperrung und Verkehrslenkung wurde die Polizei durch Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Pfaffing unterstützt.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Wasserburg / Beitragsbild: Symbolfoto re) 

Zugunglück am Bahnübergang

„Weg mit unbeschrankten Bahnübergängen“

Soyen / Landkreis Rosenheim –  Nachdem es im November diesen Jahres an einem unbeschrankten Bahnübergang in Soyen zu einem tödlichen Verkehrsunfall gekommen ist (wir berichteten), setzt sich Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig dafür ein, dass die drei unbeschrankten Bahnübergänge in der Gemeinde so schnell wie möglich beseitigt werden. Problem: Ein Anlieger stellt sich quer.

Beim Ortstermin am Bahnübergang Grasweg, von links: Bürgermeister Thomas Weber, CSU-Ortsvorsitzender Michael Schlosser, CSU-Landtagskandidat Sebastian Friesinger, MdB Daniela Ludwig, Gemeinderat Helmut Grundner und CSU-Bezirktstagskandidat Matthias Eggerl.

Beim Ortstermin am Bahnübergang Grasweg, von links: Bürgermeister Thomas Weber, CSU-Ortsvorsitzender Michael Schlosser, CSU-Landtagskandidat Sebastian Friesinger, MdB Daniela Ludwig, Gemeinderat Helmut Grundner und CSU-Bezirktstagskandidat Matthias Eggerl. Foto: Wahlreisbüro Daniela Ludwig

Bei dem tragischen Unfall am 19. November überquerte ein 52-jähriger mit seinem Auto einen unbeschrankten Bahnübergang in Soyen und übersah dabei die nahende Regionalbahn der Südostbayernbahn. Sein Auto wurde vom Zug erfasst und mitgeschleift. Für den Fahrer kam jede Hilfe zu spät.
„Der jüngste schwere Unfall mit einem Todesopfer hat einmal mehr die Brisanz des Themas deutlich vor Augen geführt“, so Daniela Ludwig. Die drei unbeschrankten Bahnübergänge in der Gemeinde Soyen müssten so schnell wie möglich beseitigt werden. „Wir tun gemeinsam alles dafür, dass die Planungen zu einem guten Ende führen. Doch das ist leider nicht so leicht“, sagte die CSU-Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig nach einem Ortstermin am Bahnübergang Grasweg in Soyen. „Dass es hier immer noch keine Schranken gibt, ist nicht die Schuld des Bürgermeisters, der Gemeinde und auch nicht die der Deutschen Bahn. Sie haben wirklich alles unternommen, damit das Problem gelöst wird.“

Ein Anlieger stellt sich quer

Soyens Bürgermeister Thomas Weber erläuterte der heimischen Wahlkreisabgeordneten, dem CSU-Ortsvorsitzenden Michael Schlosser, Gemeinderat Helmut Grundner, CSU-Bezirkstagskandidat Matthias Eggerl und CSU-Landtagskandidat Sebastian Friesinger am Bahnübergang Grasweg die Problematik. „Wir haben Anliegerversammlungen durchgeführt, Gespräche mit Grundstückseigentümern geführt, und wir hatten in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn Lösungen erarbeitet. Die Pläne waren fertig.“ Damit sollte ein jahrelanges Problem mit den drei unbeschrankten Bahnübergängen Buchsee, Grasweg und Soyensee gelöst werden.

Am Ende war es, laut aktueller Pressemitteilung, ein Anlieger am Übergang Grasweg, der sein Veto einlegte. An diesem Übergang soll eine so genannte Umlaufsperre entstehen, die nur von Fußgängern oder Radfahrern genutzt werden kann. Eine Gesetzesänderung erforderte dann mehr freie Sicht auf die Gleise. Hier war die Hecke auf dem Grundstück des Anliegers im Weg. Sie müsste beseitigt bzw. verlegt werden. Damit ist er aber nicht einverstanden.
Die fatale Folge: Das Plangenehmigungsverfahren für die Übergänge Buchsee und Grasweg musste abgebrochen werden. Ein Plangenehmigungsbeschluss war nicht möglich, teilte die Deutsche Bahn mit. Sie muss für die beiden Übergänge nun beim Eisenbahnbundesamt ein Planfeststellungsverfahren beantragen. „Das ist aufwändig und zeitraubend“, bedauert Daniela Ludwig. Gemeinsam mit Bürgermeister Thomas Weber hofft sie, dass dieser Antrag im Frühjahr 2023 eingereicht werden kann.
„Ich verfolge das Thema seit Jahren und unterstütze die Gemeinde nach Kräften. Aus dieser bedauerlichen Endlos-Geschichte nehme ich eines mit: Auf politischer Ebene muss hier etwas passieren. Das Eisenbahngesetz muss geändert werden. Es kann nicht sein, dass für Veränderungen von bestehenden, kleineren Bahnübergängen aufwändige und zeitraubende Planfeststellungsverfahren nötig sind. Es darf nicht Jahre dauern, bis wir aus einem unbeschrankten einen beschrankten Bahnübergang machen. So etwas ist kein Jahrhundert-Bauwerk. Zumal die Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde und der Deutschen Bahn sehr konstruktiv ist und vor Ort alles für eine schnellere Lösung unternommen wird.“
(Quelle: Pressemitteilung Wahlkreisbüro Daniela Ludwig / Beitragsbild: re)

Tödlicher Unfall an Bahnübergang

Tödlicher Unfall an Bahnübergang

Soyen / Landkreis Rosenheim – Tödlicher Verkehrsunfall an einem unbeschrankten Bahnübergang in Soyen im Landkreis Rosenheim: ein 52-jähriger Autofahrer übersah einen herannahenden Zug. 

Der tragische Unfall ereignete sich am gestrigen Samstag gegen 18 Uhr. Der Soyener überquerte mit seinem Auto von Seeburg kommend die Bahnlinie Rosenheim – Mühldorf und übersah dabei die nahende Regionalbahn der Südostbayernbahn. Das Auto wurde vom Zug erfasst und mitgeschleift.
Für den Fahrer kam leider jede Hilfe zu spät. Nach den Angaben der Polizei zog sich der 52-jährige so schwere Verletzungen zu, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. Der Lokführer erlitt einen Schock und wurde in die Ambulanz eines Krankenhauses gefahren. Die acht Fahrgäste der Bahn blieben unverletzt. Die Bahnstrecke war für acht Stunden gesperrt.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)