Kindertagespflegekräfte gesucht

Kindertagespflegekräfte gesucht

Landkreis Rosenheim – Kindertagespflegekräfte gesucht – Ein Informationsabend für alle, die sich diese Aufgabe für sich vorstellen könnten, findet am Mittwoch, 22. November im Bildungswerk Rosenheim statt. Weitere Infos rund um die Kindertagespflege gibt es hier.

Bei dem Beruf der selbständig qualifizierten Kindertagespflegekraft gibt es keine Altersbeschränkung. Begleitet werden Kinder im Krippenalter bis zu 14 Jahren in ihrer Entwicklung.

Was ist Kindertagespflege?

Vor allem in den ersten Lebensjahren bietet die Kindertagespflege ein familiennahes Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsangebot, das die individuellen Bedürfnisse der Kinder berücksichtigt. Ebenso erhalten Eltern ein adäquates und verlässliches Betreuungsangebot. Kindertagespflege wird in Form der Regelbetreuung oder als ergänzende Kindertagespflege angeboten.
Wie viele Kinder werden betreut?
Eine Kindertagespflegeperson kann bis zu fünf Kinder im eigenen Haushalt bzw. in angemieteten Räumen oder im Haushalt der Eltern betreuen. Für die Betreuung von mehr als fünf Kindern ist der Zusammenschluss von bis zu drei Kindertagespflegepersonen möglich. Die kleine Gruppe und die Familienähnlichkeit zeichnen die Kindertagespflege aus.

Was passiert bei Krankheit?

Fällt eine Kindertagespflegeperson aus, springt die Ersatzbetreuung ein. Erfahrene Kindertagespflegepersonen übernehmen in dieser Zeit die Betreuung.

Welche Voraussetzungen gibt es?

Kindertagespflegepersonen müssen dem Bildungsanspruch im frühkindlichen Bereich gerecht werden. Um diesen Anspruch einzulösen, ist eine gezielte Qualifizierung notwendig. Aus diesem Grund bietet das Kreisjugendamt Rosenheim, in Kooperation mit der Stadt Rosenheim und dem katholischen Bildungswerk Rosenheim einmal jährlich einen Qualifizierungskurs im Umfang von 160 Unterrichtseinheiten für Interessierte ohne einschlägige pädagogische Ausbildung an.

Im Rahmen der Eignungsüberprüfung wird sowohl die fachliche als auch die persönliche und räumliche Eignung der angehenden Kindertagespflegeperson durch die pädagogischen Fachberatungen des Kreisjugendamtes geprüft. Bei gegebener Eignung wird eine Pflegeerlaubnis (§43 SGB VIII) für max. fünf Jahre erteilt.

Welche Unterstützung gibt es?

Neben der fachlichen Begleitung durch das Kreisjugendamt Rosenheim erhalten die selbstständigen Kindertagespflegepersonen auch eine finanzielle Förderung nach §23 SGB VIII für jedes betreute Kind. Darüber hinaus werden Leistungen für den Sachaufwand und andere Zusatzleistungen gewährt.

Was kostet die Betreuung?

Von den Erziehungsberechtigten erhält der Landkreis Rosenheim einen Kostenbeitrag. Der Kostenbeitrag ist nach Buchungsstunden entsprechend gestaffelt.

Ich habe Interesse, wo bekomme ich mehr Informationen?

Bei der pädagogischen Fachberatungen für Kindertagespflege im Kreisjugendamt Rosenheim. Infos dazu auf der Webseite www.landkreis-rosenheim.de.

Am Mittwoch, 22. November 2023,  findet von 18.30 Uhr bis 21 Uhr im Katholischen Bildungswerk in Rosenheim ein unverbindlicher Infoabend zum Thema statt. Weitere Infos gibt es beim Kreisjugendamt im Fachbereich Kindertagesbetreuung – Kindertagespflege unter Telefon 08031 / 392-2301 oder per  Mail an kindertagespflege@lra-rosenheim.de. 
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

 

 

„Azubi-Luft“ schnuppern

„Azubi-Luft“ schnuppern

München – Einen Tag lang aktuellen Auszubildenden über die Schulter schauen: Quer durch Oberbayern können Jugendliche sowie junge Frauen und Männer am 22. November Azubis in ihrem Arbeitsalltag begleiten und ihre Berufe sowie die Ausbildungsbetriebe kennenlernen.

Interessierte sowie Unternehmen können sich aktuell für den Projekttag „Ein Tag Azubi“ registrieren. Der Aktionstag ist ein gemeinsames Projekt der IHK für München und Oberbayern und den Wirtschaftsjunioren. Ziel ist es, den jungen Männern und Frauen realistische Einblicke in den Arbeitsalltag eines Unternehmens zu geben sowie ihnen die vielfältigen Möglichkeiten und Chancen einer Ausbildung in der Region hautnah zu zeigen. „Ein Tag Azubi“ richtet sich an 13- bis 26-Jährige.
„Mit der Aktion wollen wir Lust auf Ausbildung machen“, sagt IHK-Präsident Klaus Josef Lutz. „Unsere Unternehmen wollen Wissen vermitteln und die dringend benötigten Arbeitskräfte in den eigenen Betrieben ausbilden. Damit die jungen Frauen und Männer überhaupt wissen, welche Berufe vor der Tür auf sie warten und welche Ausbildungsmöglichkeiten es gibt, ist der Austausch auf Augenhöhe und das Wissen aus erster Hand an unserem Aktionstag so wichtig.

Einblick in den Alltag der Ausbildungsberufe

Die besten Botschafter für die duale Ausbildung sind die Azubis selbst – ihnen gehört an unserem Aktionstag die Bühne.“ Teilnehmen bei „Ein Tag Azubi“ können alle Unternehmen, die aktive Ausbildungsbetriebe sind oder zur Ausbildung berechtigt sind. Auch Betriebe, die kein IHK-Mitglied sind, können an dem Tag ihre Türen für Ausbildungsinteressierte öffnen. Die Vernetzung zwischen den Teilnehmenden sowie den Unternehmen findet digital über eine Plattform statt. Dort füllen beide Seiten einen Fragebogen aus, um auf Basis von Interessen und Fähigkeiten beziehungsweise Anforderungen und Unternehmenswerten die idealen Ausbildungsberufe für die Jugendlichen zu finden. Ziel ist es, dass die Teilnehmenden einen Einblick in den Alltag des Ausbildungsberufs erhalten und hierbei vielleicht ein ihnen bisher unbekanntes Umfeld kennenlernen. „Ein Tag Azubi“ findet zum ersten Mal oberbayernweit statt. Im vergangenen Jahr hatte die Aktion als Pilotprojekt im Großraum München stattgefunden. Damals beteiligten sich mehr als 80 Betriebe und über 140 Jugendliche.
Alle Informationen zum Aktionstag und zur Registrierung gibt es unter www.ihk-muenchen.de/eintagazubi.
(Quelle: Pressemitteilung IHK / Beitragsbild re)

Wunsch nach beruflicher Veränderung?

Wunsch nach beruflicher Veränderung?

Landkreis Rosenheim – Wer sich beruflich verändern möchte oder in seinem Job weiterqualifizieren will, kann sich im Landratsamt Rosenheim beraten lassen. Für die kommenden zwei Beratungstage am 13. Juli und am 14. September sind noch Termine frei.

Die Termine werden alle zwei Monate, jeweils am zweiten Donnerstag im Monat angeboten. Interessierte Bürgerinnen und Bürger melden sich hierzu online an – unter www.landkreis-rosenheim.de unter „Online-Services –Terminreservierung“. Die Beratungen finden jeweils zwischen 15 und 17 Uhr statt. Die Gespräche sind jeweils für eine halbe Stunde angesetzt.
Die beiden Weiterbildungsinitiatorinnen Hildegard Koller und Christine Gerbaulet vom Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw gGmbH) beraten die Interessierten kostenlos und neutral. „Dabei schauen wir uns zum einen den Bildungsweg der Bürger an und zum anderen die Interessen und Wünsche. Dies ergibt oft ein gutes Bild, in welche Richtung die berufliche Zukunft gehen kann“, gibt Hildegard Koller einen Einblick in die Beratung. Ein Teil umfasst bei Bedarf auch die Erläuterung von Fördergeldern, die für die Weiterbildung beantragt werden können. „Es gibt attraktive Fördermöglichkeiten vor allem für Qualifizierungen, die zu einem Berufsabschluss führen“, betont Christine Gerbaulet.

Die Weiterbildungsinitiatoren gibt es in Bayern in jeder Region. Dieses Projekt wird aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales gefördert, um Interessierte bei ihren Vorhaben zu unterstützen.
Mehr Informationen dazu finden Sie online unter www.kommweiter.bayern.de.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

 

Treffen der IHK-Ausbildungsscouts

Treffen der IHK-Ausbildungsscouts

Rosenheim / Feldkirchen-Westerham / Landkreis Rosenheim – Bereits seit acht Jahren sind Azubis aus IHK-Ausbildungsbetrieben an Schulen in ganz Oberbayern als IHK-Ausbildungsscouts aktiv. Sie informieren Schüler über ihre Erfahrungen in der Berufsausbildung, über ihren zukünftigen Beruf, ihren Ausbildungsalltag und welche Weiterbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten sich nach dem Ausbildungsabschluss bieten. Auf ihrem jährlichen Netzwerktreffen hat die IHK München jetzt neun von ihnen für ihr Engagement als IHK-Ausbildungsscouts an Schulen im Landkreis geehrt.

An der Veranstaltung für die oberbayerischen Scouts in der IHK-Akademie Feldkirchen-Westerham nahmen rund 100 Azubis teil. Florian Kaiser, Leiter der Abteilung Berufliche Ausbildung bei der IHK München, dankte den jungen Erwachsenen für ihren unermüdlichen Einsatz als Botschafter für die duale Berufsausbildung: „An den oberbayerischen Schulen kennen Euch inzwischen alle. Der Erfolg und die Beliebtheit der IHK-Ausbildungsscouts beweisen es. Was ist authentischer als junge Leute, die mit ihrer Begeisterung für eine duale Berufsausbildung wiederum andere junge Menschen anstecken? Allein in diesem Schuljahr habt Ihr rund 400 Klassen besucht und etwa 8.500 Schülern aufgezeigt, warum eine Ausbildung Spaß macht und welche ausgezeichneten beruflichen Perspektiven sie bietet.“

Ausbildungsscouts: Dialog auf Augenhöhe kommt sehr gut an

Laut Kaiser komme in der Berufsorientierung an den Schulen dieser Dialog auf Augenhöhe sehr gut an. „Mit Eurem Einsatz für die Ausbildung unterstützt Ihr angesichts des Fachkräftemangels auch unsere Wirtschaft.“ Kaiser dankte den Scouts für ihre Teilnahme am Projekt und betonte, dass alle dabei gewinnen: Schüler, Schulen, Ausbildungsbetriebe und natürlich die Azubis selbst.
Die bayernweite Kampagne „IHK AusbildungsScouts“ läuft seit Sommer 2015 und ist ein gemeinsames Projekt der bayerischen IHKs und des bayerischen Wirtschaftsministeriums. In eintägigen Seminaren und Coachings bei den Schuleinsätzen bereitet die IHK interessierte Azubis auf ihre Rolle als Botschafter für die Berufsausbildung vor.
Die Scouts lernen, interessant zu präsentieren, sicher vorzutragen und ihre Zuhörer aktiv einzubinden. Zudem werden Inhalte für die sozialen Medien wie zum Beispiel Posts für den Instagram-Kanal „ihkausbildungsscouts“ erstellt.
Seit dem Kampagnenstart 2015 haben in Oberbayern rund 1.500 IHK Ausbildungsscouts etwa 57.000 Schülerinnen und Schüler in mehr als 3.200 Schulklassen besucht und ihnen von der Automobilkauffrau bis zum Zerspanungsmechaniker über 90 verschiedene Berufe vorgestellt. Aktuell sind über 430 Scouts aus über 200 Unternehmen im Projekt aktiv.

Ansprechpartnerin für interessierte Azubis, Schulen und Ausbildungsbetriebe aus dem Landkreis ist Elisabeth Könninger (elisabeth.koenninger@muenchen.ihk.de).

Hier noch die Namen der neun Ausbildungsscouts, die jetzt von der IHK geehrt wurden:

• Anika Grabitz, Kauffrau für Büromanagement bei der Eder GmbH in
Tuntenhausen
• Vanessa Huber, Industriekauffrau bei der Huber und Sohn GmbH & Co. KG in Eiselfing
• Katharina Mayer, Fachkraft für Lagerlogistik bei der Hamberger Industriewerke GmbH in Rosenheim
• Marie Schlembach, Industriekauffrau bei der ANITA Dr. Helbig GmbH in Brannenburg
• Denis Deljkic, Mechatroniker bei der esmo AG in Rosenheim
• Kilian Fröhlich, Kaufmann für Groß- und Außenhandelsmanagement bei der Eder GmbH in Tuntenhausen
• Kilian Fuchs, Industriemechaniker bei der esmo AG in Rosenheim
• Raphael Gruber, Industriemechaniker bei der Krones AG in Neutraubling
• Nico Klein, Automobilkaufmann bei der Auto Eder GmbH Zweigniederlassung Kolbermoor.
(Quelle: Pressemitteilung IHK / Beitragsbild: Copyright Warmuth/ IHK, zeigt: Florian Kaiser (Abteilungsleiter Berufliche Ausbildung IHK München), Anika Grabitz, Katharina Mayer, Vanessa Huber, Marie Schlembach, Kilian Fuchs, Elisabeth Könninger (Projektteam IHK AusbildungsScouts) vordere Reihe von links: Kilian Fröhlich, Nico Klein, Denis Deljkic, Raphael Gruber)

Eisstadion wurde zur Messehalle

Eisstadion wurde zur Messehalle

Rosenheim – Zum zweiten Mal fand am heutigen Samstag  in der Spielstätte der Starbulls Rosenheim, eine Ausbildungs- und Berufsinformationsmesse statt.. Die Resonanz war groß. Sowohl Besucher als auch die Vertreter der teilnehmenden Unternehmen genossen sichtlich die lockere, entspannte Atmosphäre in dem Rofa-Eisstadion.

 

Ausbildungs- und Berufsinformationsmesse im Rofa-Eisstadion Rosenheim. Foto: Innpuls.me

Das Rofa-Stadion bot viel Platz, um sich in entspannter Atmosphäre über Ausbildung und Beruf zu informieren. Fotos: Innpuls.me

Wo erst kürzlich noch die Starbulls Rosenheim große sportliche Erfolge auf dem Eis feierten, bezogen am heutigen Samstagmorgen Vertreter von rund 70 Unternehmen aus der Region Stellung, darunter viele Auszubildende. Die Stimmung unter ihnen schon am frühen Morgen sehr gut, und das obwohl sie für die Messe einen Tag ihres Wochenendes opfern mussten. „Diese Messe ist toll. Man kommt ganz ungezwungen mit den Besuchern ins Gespräch und kann sein Unternehmen präsentieren. Dafür arbeiten wir gerne auch mal an einem Samstag“, schmunzelten Lukas Garnreiter und Elis Tuncali, die beide eine Ausbildung bei Eder Landtechnik absolvieren. Besonders gut gefiel ihnen, dass die Veranstaltung für die Besucher auf komplett freiwilliger Basis beruhte: „Da steht keine Schule dahinter. Man braucht keine Anmeldung und muss keine Stempel sammeln, sondern kommt einfach, weil man Lust hat.“
Auch Florian Müller und Said Noovi waren mit Begeisterung bei der Sache. Die beiden sind Auszubildende bei dem Unternehmen Krones. „Diese Messe ist eine sehr gute Sache. Die Leute sind alle gut drauf“, freuten sich die beiden.
Veranstaltet wurde die Messe in Kooperation von der Agentur für Arbeit Rosenheim, dem Arbeitskreis Schule-Wirtschaft Netzwerk Rosenheim und den Starbulls Rosenheim zusammen mit der Bulls Event & Business GmbH. Begeistert vom Konzept zeigte sich auch Rosenheims Zweiter Bürgermeister Daniel Artmann: „Hier präsentieren sich 70 unterschiedliche Unternehmen und viele haben sich einiges einfallen lassen, um von den Besuchern wahrgenommen zu werden.“
(Quelle: Artikel Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Karin Wunsam)

Fotos vom Messetag im Eisstadion Rosenheim:

Ausbildungs- und Berufsinformationsmesse im Rofa-Eisstadion Rosenheim. Foto: Innpuls.me
Ausbildungs- und Berufsinformationsmesse im Rofa-Eisstadion Rosenheim. Foto: Innpuls.me
Ausbildungs- und Berufsinformationsmesse im Rofa-Eisstadion Rosenheim. Foto: Innpuls.me
Ausbildungs- und Berufsinformationsmesse im Rofa-Eisstadion Rosenheim. Foto: Innpuls.me
Ausbildungs- und Berufsinformationsmesse im Rofa-Eisstadion Rosenheim. Foto: Innpuls.me
Ausbildungs- und Berufsinformationsmesse im Rofa-Eisstadion Rosenheim. Foto: Innpuls.me
Ausbildungs- und Berufsinformationsmesse im Rofa-Eisstadion Rosenheim. Foto: Innpuls.me
Ausbildungs- und Berufsinformationsmesse im Rofa-Eisstadion Rosenheim. Foto: Innpuls.me
Beratung zum Thema „Weiterbildung“

Beratung zum Thema „Weiterbildung“

Rosenheim – Im Landratsamt Rosenheim wird künftig eine kostenlose  Weiterbildungsberatung für Bürger angeboten. Die Initiative dafür entstammt dem Prozess „(Digitale) Bildungsregion“, über den der Bereich Weiterbildung in Stadt und Landkreis Rosenheim nachhaltig gestärkt werden soll.

Es gibt dazu, nach Auskunft des Landratsamtes Rosenheim, eine Kooperation mit den sogenannten Weiterbildungsinitiatorinnen vor Ort, die vom Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales eingesetzt wurden, um Firmen und Erwerbstätige durch die berufliche Bildungslandschaft zu lotsen – eine Maßnahme, die mit Blick auf die voranschreitende Digitalisierung, den strukturellen Wandel der Arbeitswelt und den Fachkräftebedarf in Bayern berufliche Entwicklung fördern soll.

„Das passende Angebot finden“

Die Bildungskoordinatorin des Landkreises Rosenheim und Projektleitung für die „(Digitale) Bildungsregion“ von Stadt und Landkreis Rosenheim, Katrin Röber, will dieses vorhandene Angebot nun stärken. Denn auch in Rosenheim wurde eine Beratungsstelle eingerichtet, und zwar im Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw gGmbH). Dort beraten Hildegard Koller und Christine Gerbaulet. Arbeitnehmer über Bildungsangebote und Fördermöglichkeiten, sie unterstützen bei Planung und Umsetzung. „Es geht nicht darum, Kurse eines speziellen Anbieters zu bewerben, sondern das passendste Angebot zu finden“, so die beiden Ansprechpartnerinnen einhellig.

„Angebot sichtbarer machen“

Ab dem 11. Mai dieses Jahres sollen diese Beratungen weiterbildungswilligen Bürgern auch im Landratsamt angeboten werden. „Es ist mir wichtig, dieses tolle Angebot des Freistaates Bayern zum einen noch sichtbarer zu machen. Zum anderen begleitet mich der Bereich Weiterbildung seit Beginn meiner Tätigkeit und ich habe bemerkt, wie viele interessante Möglichkeiten es für jeden einzelnen von uns gibt – man muss es nur wissen“, erklärt Katrin Röber. Darüber hinaus gebe es einige Fördermöglichkeiten, die oft unbekannt seien und unbedingt für die eigene berufliche Weiterentwicklung genutzt werden sollten.

Interessierte können ab sofort alle zwei Monate am zweiten Donnerstag des Monats die Gelegenheit nutzen, die Weiterbildungsinitiatorinnen im Landratsamt persönlich aufzusuchen. Die Beratungen finden im Zeitraum von 15 bis 17 Uhr statt. Erforderlich ist lediglich eine Anmeldung online auf der Startseite von www.landkreis-rosenheim.de unter „Online-Services – Terminreservierung“. Die Gespräche sind jeweils für eine halbe Stunde angesetzt.

Bereits im Vorfeld werden benötigte Informationen bei den Bürgerinnen und Bürgern abgefragt, damit so effizient wie möglich beraten werden kann. Bei Bedarf können Folgegespräche vereinbart werden. Alle Termine in 2023 sind: 11. Mai, 13. Juli, 14. September und 9. November, jeweils 15 bis 17 Uhr.

Um die Weiterbildungsbereitschaft von Beschäftigten und Unternehmen in Bayern nachhaltig zu stärken, wurde der Pakt für berufliche Weiterbildung 4.0 der Bayerischen Staatsregierung aus dem Jahr 2018 erweitert und bis 2024 verlängert. Das Projekt wird aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales gefördert. Details unter www.kommweiter.bayern.de/
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)