Interview mit der „Reimkönigin“

Interview mit der „Reimkönigin“

Eglharting / Rosenheim – Birgit Hufnagel wird gerne als „Reimkönigin“ bezeichnet. Im Gespräch mit Innpuls.me erzählt die 53-jährige aus Eglharting, wie sie zum Reimen gekommen ist, warum sich Reim-Bücher so schwer verkaufen lassen und was die Leser in ihrem neuesten Werk erwartet.

Frage: Hast Du schon als Kind gerne gereimt?
Antwort: Auch, ja! Ich bin mit Pumuckl großgeworden und meine Mutter hat im Wohnzimmer liebevoll sämtliche Wilhelm Busch Werke aufgestellt. Ich sah da immer wieder rein. Und – mein Vater, der in einer Band spielte, hat da ständig die TOP-Schlagertexthefte gesammelt. Da hab ich auch oft und gern reingeschaut.

Frage: Du hast schon eine ganze Reihe von Reim-Büchern herausgegeben, aber auch einige Romane. Was lässt sich einfacher verkaufen?
Antwort
: Es sind 10 Reim-Bücher und ein Katzenbuch. Da es Kleinverlage sind, verkauft sich alles äußerst zäh. Aber irgendwie ist es mit Reimen extrem schwierig. Wer, bitte schön, kauft schon Reime? Und ich kann es verstehen. Ich mag auch nur bisschen Erich Kästner, Ringelnatz. Und lese ansonsten Sachbücher und Krimis.

Frage: Sind Reime überhaupt noch zeitgemäß?
Antwort:
Ich finde, man kann sie in Schulen einsetzen. Für das Sprachgefühl. Und Kinder machen da bereitwillig und gern mit, das sehe ich an unseren „Siedlungskindern“. Man muss die Reime wieder auferstehen  lassen. Darum habe ich auf YouTube 10 Videos unter ‚Hofnärrin Hufnagl‘ (aus meinem ‚Reimkabarett‘) eingestellt. Man kann Reime rappen, singen und lispeln, beispielsweise.

Frage: Kann man Reimen lernen oder ist das einfach Begabung?
Antwort:
ich glaube, dass sich Kinder da leichter tun. Aber, ja, das schafft jeder. Ich hab in Haar in der VHS mal eine Schnupperstunde im Reimen abgehalten. Jeder bekam einen Reim übers Wort „Regen“ zustande. Also, der Regen sollte, wie in meinen Gedichten, besonders oft in den Worten vorkommen. Die Teilnehmer waren, glaub ich, selber ganz überrascht über ihre Werke.

Frage: Fallen Dir die Reime spontan ein?
Antwort:
Ja. Sehr spontan und oft während komischer Sportarten. Wie beim Aquajoggen oder beim Tretrollerfahren. Es gibt Nächte, da träum ich ein Reimthema schon so ein bisschen voraus. Ehm, ganz ohne Witz…

Frage: Der Titel Deines aktuellen Werkes lautet „Sommer und Winter im Dienst“. Es handelt, wie schon eine ganze Reihe Deiner anderen Gedichtbände von dem Arzt Dr. Sommer und seiner Haushaltshilfe Winter. Wie kamst Du gerade auf diese beiden Figuren?
Antwort:
es ergab sich auf einer langen Radrunde auf einer langweiligen Geraden im Wald. Ich ließ die Gedanken an der langen Leine schweifen. Dachte an Doktor Sommer aus der Bravo. Dachte, was wäre, wenn der eine Haushaltshilfe hätte, die Winter hieße. Und dachte weiter, dass man die beiden ja so seitenweise kleine Abenteuer erleben lassen könnte. Mit dem ersten Buch „Haushaltshilfe Winter und Doktor Sommer“ wollte ich es eigentlich gut sein lassen. Schon, weil man die Reime auch bisschen schlecht vortragen kann. Tja – und dann kam der Lockdown. Wegen dem folgten die weiteren Folgen, quasi.

Frage: Von was handeln die Reime in Deinem neuen Werk?
Antwort:
Die Reime sind stets von A-Z geordnet. Zu Themen, die mir täglich kommen.

Frage: Gib uns doch einmal bitte ein kurzes Beispiel für Deine Reimkunst
Antwort:
Das ist ein Reim aus dem Band Nr. 8,an dem ich ‚gerade bin‘.

Haushaltshilfe WINTER und Doktor SOMMER an der TRAVE

„SOMMER und WINTER, am TRAVEwanderweg,
fotografieren TRAVEbrücken, einen morschen Steg,
Ferienwohnungen am TRAVEufer und TRAVEwasser,
wonach SOMMER ein nackter, blasser
TRAVEmünder, der am schmalen TRAVEuferstreifen Freikörperkultur betrieb,
SOMMER zu WINTER hochverfolgt, ‚haltet den Dieb!‘
am TRAVEwanderweg kreischend. WINTER betritt eine TRAVEbrücke.
Stunden zuvor sägten gelangweilte TRAVEmünderinnen eine Lücke
ins Brückengeländer und drapierten’s dann wieder hin.
Ausgerechnet SOMMER und WINTER müssen diesen Unsinn
buchstäblich im salzigen TRAVEwasser des TRAVEabschnitts ausbaden!
Wobei TRAVEmünder Frachtschiffkapitäne winken und beide einladen.

Frage. Eine sehr ungewöhnliche Art des Reimens, oder?
Antwort: ich wollte etwas Neues ausprobieren.

Frage: Sind deine Reime immer lustig oder auch mal nachdenklich und tiefsinnig?Antwort: Fast immer lustig. Ein paar Nachdenkliche und Tiefsinnige sind aber auch dabei. Nachdenklich werde ich oft beim Sporteln im Wald. Ich bin da so gern und ich kann mich da so empören, wenn mit XXL-Forstmaschinen alles so seelenlos ramponiert wird. Bäume. Wege. Es ist unsere Natur, die wir alle achten sollten!

Frage: Planst Du aktuell schon ein neues Werk?
Antwort:
Gerade schaut es so aus, als würde mir noch für mehrere Sommer & Winter Bände was einfallen. Band 8 heißt: „Sommer & Winter im Urlaub“. Ich bin froh, dass der Verlag so willig mitmacht. Ich brauchte fast ein Jahr, um einen Verlag für die Reime zu finden. Dank an den net-Verlag. Maria Weise und ich, wir sind mittlerweile per Du und die Zusammenarbeit läuft spitze. Zwei Bücher erschienen im Berliner periplaneta-Verlag.

Hier geht es zum Facebook-Account von Birgit Hufnagl:

Hier noch eine Kostprobe von Birgit Hufnagl auf YouTube:

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Weitere Informationen
Unser Buchtipp: Weihnachten spürn

Unser Buchtipp: Weihnachten spürn

Rosenheim – „Weihnachten spürn“- Der Titel des Geschenkbücherl von Annemarie Köllerer ist Programm. Beim Blättern und Lesen kommt sofort weihnachtliche Stimmung auf. Ebenfalls ein guter Lesetipp gerade für die Weihnachtsfeiertage ist ihr Werk „Kloana Frechdachs“ , in dem die Autorin spaßige Kurzdialoge von bayerischen Dirndln und Buam gesammelt hat. Beide Werke sind erschienen im Verlag Bayerland.

Annemarie Köllerer lebt in Jettenbach am Inn. Mit dem Schreiben von Geschichten angefangen hat sie schon in ihrer Kinderzeit. Und gereimt hat sie auch immer schon gerne – vor allem in bayerischer Mundart. „Man sollte sich auch zu unserer bayerischen Sprache bekennen, denn sie ist ja schließlich die Seele unserer Kultur“, schreibt die Autorin dazu auf ihrer Internetseite.
Insgesamt hat Annemarie Köller inzwischen schon 13 Bücher auf den Markt gebracht. Für den Münchner Merkur veröffentlichte sie ihre Beiträge unter der Rubrik „Bayerische Heimat“.
Beim Lesen ihrer Geschenkbücherl merkt man sofort, Annemarie Köllerer ist eine gute Zuhörerin und Beobachterin. Viele Ideen für ihre Reime, Anekdoten, Lieder Kurgeschichten und Dialoge holt sie sich aus alltäglichen Situationen.
Ebenfalls spürbar ist in all ihren Werken ihre Liebe zu ihrer bayerischen Heimat, zu der Sprache, den Bräuchen, Traditionen und der Lebensart.
Ihr Geschenkbüchlein „Weihnachten spürn“ stimmt gefühlvoll auf die bevorstehenden Tage der Besinnung ein. Sie erzählt darin Legenden von Heiligen und von der Entstehung verschiedener bayerischer Weihnachtsbräuche. Ihre Reime und Kurzgeschichten fordern zu Nächstenliebe und Miteinander auf. Passend gerade zu einer Zeit wie dieser.
Anrührend und heiter ist auch ihr Geschenkbücherl „Floana Frechdachs“  mit vielen Kurzdialogen von Kindern für alle, die Kinder lieben.Beispiel: „Ben, vier Jahre, steht vor dem Gartenteil des Nachbarn und schaut den herumschwimmenden Fischen zu. „Des san Goldfischerl“, erklärt ihm der Besitzer des Teiches. Daheim will Ben wissen: „Papa, san Goldfische eigentlich reich?“
Beide Werke eignen sich gut als kleines Mitbringsel bei Besuchen an den Weihnachtsfeiertagen und laden dazu ein, vorzulesen, zuzuhören und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Zum Abschluss gibt es für Euch noch ein Gedicht von Annemarie Köllerer aus dem Geschenkbücherl: „Weihnachten spürn“:

Ins flackernde Kerznliacht schaun,
as Daisein kapiern;
fest auf den liabn Gott vertraun
– Weihnachten spürn!

In uns wieder d`Liab ozündn,
de Herzn berührn;
wieder zueinander findn
– Weihnachten spürn“

Des Liad hörn on da „Stillen Nacht“,
d`Angst vorm Lebn verliern;
merka, wia d`Hoffnung neu erwacht
– Weihnachten spürn!

Andächtig d`Weihnachtsgschicht lesn,
se deswegn ned geniern;
wissn, so is`s damois gwesn.
-Weihnachten spürn!

Zruckdenga an desselbig Jahr,
drüber nachsinniern
und fuihn, daß des a Wunder war
– Weihnachten spürn!
(Quelle: Annemarie Köllerer / Weihnachten spürn / Bayerland-Geschenkbücherl)

„Weihnachten spürn“
Annemarie Köllerer
Verlag Bayerland
ISBN 978-3-89251-149-6
7,95 EUR

„Kloana Frechdachs“
Annemarie Köllerer
Verlag Bayerland
ISBN 978-3-89251-427-5
7,95 EUR

Your content goes here. Edit or remove this text inline or in the module Content settings. You can also style every aspect of this content in the module Design settings and even apply custom CSS to this text in the module Advanced settings.

Unser Buchtipp: Weihnachten spürn

Unser Buchtipp: Marine-Erinnerungen

Rosenheim – Vor mehr als 50 Jahren war der Rosenheimer Günter Gehl bei der Bundesmarine. Jetzt hat er seine Erinnerungen an diese Zeit in das Buch „Ein Rosenheimer bei der Marine gepackt und auf den Markt gebracht. 

Am 5. Januar 1970 begann für Günter Gehl das große Abenteuer. Vier Jahre diente er bei der Bundesmarine. Er kam während dieser Zeit viel herum und erlebte dabei natürlich auch jede Menge. Für den Autor selbst sicher eine außergewöhnliche Zeit.
„Immer wieder dachte ich daran, über diese Zeit ein Buch zu schreiben. Aber für wen sollte ich das tun? Wer solle sich dafür interessieren?“, heißt es im Vorwort.
Nun ja, vor allem Marine-Fans könnten das 216 Seiten starke Buch interessant finden. Der Autor beschreibt darin ausführlich und detailreich von seinen Erlebnissen auf hoher See. Viele Begriffe aus der Welt der Marine hat er genau erklärt und begannt. Abgerundet wird das Werk mit vielen Fotos aus seiner Privatsammlung, darunter auch einige sehr persönliche Erinnerungen, wie beispielsweise seine standesamtliche Trauung.

„Ein Rosenheimer bei der Marine“
Günter Gehl
ISBN 978-3-945292-68-6

Unser Buchtipp: Weihnachten spürn

Unsere Buchvorstellung: „Chiemsee-Komplott“

Rosenheim / Bayern – Die Journalistin Caroline Sendele  hat ihr Debüt als Schriftstellerin gegeben. In ihrem Kriminalroman „Chiemsee-Komplott“, erschienen im Verlag Gmeiner, schickt sie mit der Protagonistin Katharina Langenfels quasi eine Kollegin als Ermittlerin ins Rennen.

 

Caroline Sendele, Jahrgang 1965, wuchs in München auf und verbrachte viel Zeit am Chiemsee. Während ihres Studiums verließ sie Bayern und machte nach einem Abstecher nach Sevilla ihren Magister in Germanistik, Romanistik und Geschichte in Freiburg. Über ein Volontariat beim Privatradio kam sie zum Journalismus. Sie arbeitete als Moderatorin und Redakteurin. Heute ist sie Teamschefin einer Fernseh-Nachmittagsendung.
Mit „Chiemsee-Komplott“ startet sie jetzt auch als Schriftstellerin durch. Ihr Krimi spielt in München und der Region Rosenheim. Star-Reporterin Katharina Langenfells soll eine Serie über den bekannten und allseits beliebten Fernsehmoderator Robert Adelhofer schreiben. Er hat jüngst seine Biografie veröffentlicht, in der er beschreibt, wie er einen Winter fernab der Zivilisation in den Bergen überlebt hat. Ihre Recherchen werfen aber schnell Fragen auf und dann begeht auch noch Robert Adelhofers Bruder Selbstmord. Aus der Reporterin wird eine Ermittlerin. Eine Kollegin aus dem Zeitungsarchiv unterstützt sie tatkräftig durch ihr Talent zum Hacken von Computer-Systemen.
Mit der Wirklichkeit hat die Geschichte nicht viel zu tun. Aber sie ist unterhaltsam und kurzweilig geschrieben. Caroline Sendele hat ihren Protagonisten Ecken und Kanten gegeben. Sie wirken dadurch lebensnah. Die Handlung ist schlüssig und auch ohne Mord spannend.
Eine Fortsetzung ist durchaus vorstellbar.

Weitere Infos unter: https://amzn.to/3m0hYU9 (Werbung)

„Chiemsee-Komplott“
Caroline Sendele
Verlag Gmeiner
ISBN 978-3-8392-2799-2
12,00 EUR

Zeitzeugen aus Papier und Pergament

Zeitzeugen aus Papier und Pergament

OberaudorfSmartphone, E-Reader und Co. verdrängen das klassische Lesen mit dem Buch. Aber je mehr Bücher elektronisch verfügbar sind, desto begehrenswerter wird das Buch als Objekt, gleich gar wenn es sich um alte, seltene und außergewöhnliche Exemplare handelt. Antiquar Rainer Kurz und seine Frau Regina haben ein gutes Gespür für das Besondere.

Antiquar Rainer Kurz teilt die Liebe für alte Bücher mit seiner Frau Regina. Fotos: Dinner

 Es ist, als trete man eine Zeitreise in längst vergangene Zeiten an. Die ältesten Bücher im Antiquariat von Rainer und Regina Kurz stammen aus dem 16. Jahrhundert. Bücher mit Pergamenthaut oder Ledereinband – teils aufwendig verziert, teils noch handgeschrieben, fallen in den Blick. Im Nebenraum hängen kunstvoll gestaltete Lerntafeln – damit wurde den Schülern früher anschaulich dargestellt, wie beispielsweise Motoren funktionieren oder wie Menschen und Tiere auf einem Bauernhof leben. Doch auch weniger alte Werke stapeln sich in den Regalen und das was die Besucher da alles sehen, ist nur ein kleiner Teil dessen, was Rainer und Regina Kurz ihren Kunden bieten. Denn auch ein Antiquariat geht mit der Zeit. Vieles wird heutzutage über das Internet gehandelt.

Gotamo Buddhos
für fünf Euro

Rainer Kurz hat seine Liebe für alte Bücher in der 50er Jahren entdeckt. „Als Teenager habe ich mir die Reden Gotamo Buddhos für fünf Mark gekauft“, erinnert er sich. Was damals daran so fasziniert hat? „Vor allem die Haptik. Etwas in den Händen zu halten, das so viel älter ist als ich und wohl auch nach mir noch viele Generationen überdauern wird.“
1980 hat er ein Antiquariat über der Gaststätte Mailkeller in Rosenheim eröffnet und über seine Leidenschaft für alte Schriften hat er dort seine Frau Regina kennengelernt.
Nachdem die beiden aufgrund steigender Mieten das Geschäft dort aufgegeben haben, handelten sie einige Jahre nur noch über das Internet und erstellten Angebote für Sammler. Im Jahr 2016 haben sie dann aber in der Ortsmitte von Oberaudorf die idealen Räumlichkeiten gefunden, um einen Teil ihrer Bücher auszustellen und neben dem Internet auch wieder vor Ort zum Verkauf anzubieten.
Bücher sind heutzutage Massenware. Die Mehrheit an gebrauchten Büchern lässt sich kaum oder wenn nur für sehr wenig Geld verkaufen. Aber es gibt auch Exemplare, für die Käufer bereit sind, hohe Summen zu zahlen. Das Ehepaar Kurz hat in den vielen Jahren als Antiquare ein sicheres Gespür dafür entwickelt, was sich gut verkaufen lässt.

Kuriositäten
und Unikate

„Entscheidend sind Inhalt, Alter und Zustand. Bei Sammlern begehrt sind aber auch Kuriositäten und Unikate“, weiß Regina Kurz. Sie persönlich findet alte Schulfibeln besonders faszinierend. „Weil man über diese Büchlein auch sehr viel über die jeweilige Zeit erfahren kann“, erzählt die Antiquarin. Manches, was darin beschrieben wird, ist in der heutigen Zeit unvorstellbar, so wie diese Szene: ein Mädchen läuft angsterfüllt vor einer riesigen Kirchenglocke davon, die sie beinahe zu erschlagen droht! Einst sollte diese gruselige Illustration Kinder dazu erziehen, ja nicht zu spät zum Gottesdienst zu kommen. „Mir hat erst kürzlich wieder eine ältere Dame erzählt, dass ihr diese Illustration als Kind Alpträume beschert hat“, erzählt Regina Kurz.
ar Kurz ständig nach neuen, besonderen Büchern. Damit schließe sich der Kreislauf, so Regina Kurz: „Ein Mensch entdeckt seine Leidenschaft für Bücher, beginnt sie zu sammeln und dann kommt irgendwann der Zeitpunkt, an dem er sich wieder davon trennen will oder trennen muss und mit einem neuen Sammler fängt wieder alles von vorne an – Generation für Generation. Was bleibt sind die Bücher und Bibliotheken, denn sie überdauern die Zeit wesentlich länger als wir Menschen.“