„Eine Bank ist kein Zuhause“

„Eine Bank ist kein Zuhause“

Rosenheim – Mitarbeiter der Diakonie Rosenheim und des Sozialdienst katholischer Frauen machten am Samstag (26.10.2024) auf dem Rosenheimer Max-Josefs-Platz auf Ursachen und Folgen der Wohnungslosigkeit aufmerksam – und hatten sich dafür einen besonderen Hingucker überlegt. 

Die Sitzbank vor dem Bekleidungsgeschäft „Peek & Cloppenburg) wurde mit Blumenvase, Bettzeug, Buch, Lampe und anderen typischen Wohn-Accessoires liebevoll dekoriert. Was auf den ersten Blick heimelig wirkte, machte die Passanten auf ein ernstes Thema aufmerksam: Obdachlosigkeit. Immer mehr Menschen sind davon nämlich betroffen – auch in der Region Rosenheim. „Wir wollen mehr Sichtbarkeit für das Thema Wohnungslosigkeit in der Gesellschaft schaffen. Es sind Menschen wie Du und ich, mit Wünschen, Bedürfnissen und Zielen“, erklärte Madlen Löffler von der Fachstelle zur Verhinderung von Obdachlosigkeit der Diakonie Rosenheim zu dieser Infoaktion. Sie und ihre Kollegen informierten deshalb am Samstag,, wie Obdachlosigkeit verhindert werden kann und wo Menschen in Rosenheim und Umgebung Hilfe finden können. 
Interessierte erwartete an dem Infostand auch verschiedene interaktive Aktionen, wie beispielsweise ein Quiz, das Wissen über Wohnungslosigkeit vermittelte. 
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)

Die Selbsthilfekontaktstelle Rosenheim ist umgezogen

Die Selbsthilfekontaktstelle Rosenheim ist umgezogen

Rosenheim – Die Selbsthilfekontaktstelle Rosenheim (SekoRo) der Diakonie ist in neue, modern gestaltete Räume umgezogen. Mit dem neuen Standort verbessert sich nicht nur die Erreichbarkeit, sondern es eröffnen sich auch neue Möglichkeiten für die Arbeit der Selbsthilfegruppen in Stadt und Landkreis Rosenheim.

Die neuen Räume in der Oberaustraße 16 befinden sich in unmittelbarer Nähe zur Zughaltestelle Rosenheim Aicherpark und sind somit für Teilnehmende der Selbsthilfegruppen sowohl aus dem Stadtgebiet als auch aus dem Umland gut erreichbar. Dank der barrierefreien Gestaltung sind die Räumlichkeiten auch für Menschen mit eingeschränkter Mobilität gut zugänglich.

Ort für Austausch und Begegnung

„Mit den großzügigen, hellen Gruppenräumen schaffen wir ideale Voraussetzungen für den Austausch unter Gleichgesinnten. Ob für regelmäßige Treffen oder spezielle Veranstaltungen, die neuen Räume bieten Flexibilität und ein angenehmes Ambiente,“ sagt Nadine Hausburg, Bereichsleiterin der Selbsthilfekontaktstelle (SekoRo).
SekoRo bleibt auch nach dem Umzug ein zentraler Anlaufpunkt für Menschen, die den Austausch in Selbsthilfegruppen suchen. Mit den verbesserten Rahmenbedingungen stärkt die Kontaktstelle der Diakonie Rosenheim ihre wichtige Rolle in der Region und wird weiterhin zahlreiche Gruppen unterstützen und fördern.
(Quelle: Pressemitteilung Diakonie Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Diakonie Rosenheim/Nadine Hausburg)

Mediennutzung außer Kontrolle? Fachambulanz startet Beratung

Mediennutzung außer Kontrolle? Fachambulanz startet Beratung

Rosenheim – Die Fachambulanz für Suchterkrankungen bietet ab dem 10. Oktober eine neue Mediensprechstunde an, die sich an Jugendliche und ihre Familien richtet. Ziel des Angebots ist es, Betroffenen sowie Angehörigen eine Anlaufstelle für Fragen und Probleme rund um Mediensucht zu bieten. Das Beratungsangebot ist kostenlos und vertraulich.

Digitale Medien gehören längst zum Alltag, doch für viele Menschen kann der exzessive Gebrauch schwerwiegende Folgen haben: Schule, Arbeit, familiäre Beziehungen und soziale Kontakte leiden häufig darunter. Die neue Beratungsstelle der Fachambulanz möchte einen offenen Raum schaffen, um Unterstützung anzubieten und gemeinsam Lösungen zu entwickeln.
„Mediensucht hat viele Gesichter und stellt oft nicht nur Betroffene, sondern auch ihre Familien vor große Herausforderungen“, erklärt Christina Hitzler von der Fachambulanz. „Mit unserer Beratung wollen wir Wege aufzeigen, wie ein gesunder Umgang mit digitalen Medien gelingen kann.“
Die Mediensprechstunde findet jeden Donnerstag von 17 bis 18 Uhr in der Kufsteiner Straße 55 in Rosenheim statt, ohne vorherige Terminvereinbarung. Weitere Informationen unter: Fachambulanz für Suchterkrankungen in Rosenheim.
(Quelle: Pressemitteilung Diakonie Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Jahresempfang von Diakonie Bayern und Evangelisch-Lutherischen Dekanat Rosenheim

Jahresempfang von Diakonie Bayern und Evangelisch-Lutherischen Dekanat Rosenheim

Rosenheim – Seelsorge und Beratung – zwei gesellschaftlich wichtige Bereiche, in denen Kirche und Diakonie seit Jahren aktiv sind und intensiv zusammenarbeiten. Die Vernetzung und das Engagement in diesem Kernbereich stand daher beim  Jahresempfang der Bezirksstelle der Diakonie Bayern und des Evang.- Lutherischen Dekanats Rosenheim.

“Ohne das gemeinsame Netzwerk der Menschen, die anderen helfen wollen, wäre seelsorgerische und beratende Arbeit nicht möglich”, betonte Dr. Andreas Dexheimer, Sprecher der Geschäftsleitung der Diakonie Rosenheim, in seinem Grußwort. Zum Jahresempfang in der Geschäftsstelle Bad Aibling der Diakonie Rosenheim waren rund 130 Gäste aus Politik, Kirche, Diakonie und Gesellschaft geladen, die als Mitarbeitende, Ehrenamtliche oder Kooperationspartner und -partnerinnen regelmäßig mit der Diakonie und dem Dekanat zusammenarbeiten.

„Wir leben in bewegten Zeiten“

“Wir leben in bewegten Zeiten und gesellschaftliche Entwicklungen spüren wir in Kirche und Diakonie momentan sehr stark”, fügte Dekanin Dagmar Häfner-Becker in ihrem Grußwort hinzu. So habe man es mit sinkenden Mitgliederzahlen in den Kirchengemeinden, mit Fachkräftemangel und angespannten Finanzen zu tun. Gleichzeitig würde der Bedarf an seelsorgerischer Hilfe und Beratungsangeboten aber weiterhin steigen. “Je größer die Herausforderungen, umso wichtiger ist die intensive Vernetzung und ein guter Austausch zwischen allen Beteiligten”, betonte Dekanin Becker-Häfner.
Wie vielfältig das bestehende Angebot bereits ist, zeigten rund 30 Mitarbeitende des Dekanats und der Diakonie, die ihre Angebote im Bereich der Seelsorge und Beratung kurz vorstellten. Von der Notfallseelsorge über die Flüchtlings- und Integrationsberatung bis hin zur Suchtberatung wird tagtäglich und zum Teil rund um die Uhr seelsorgerische und beratende Arbeit geleistet.
“All diese Menschen leisten die Basis, damit Menschen in Not geholfen werden kann”, bedankte sich Dr. Dexheimer bei den Anwesenden und forderte sie zu weiterem Austausch und Vernetzung auch für zukünftige Hilfsangebote auf.
(Quelle: Pressemitteilung Evangelisch-Lutherisches Dekanatsbezirks Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Betina Heckner, zeigt: Dagmar Häfner-Becker und Dr. Andreas Dexheimer (Mitte) nach dem Jahresempfang im Gespräch mit Andrea Rosner, stellvertretende Landrätin Rosenheim (rechts), und Regionalbischof Thomas Prieto Peral (links))

Schulungen für Ehrenamtliche im Besuchsdienst

Schulungen für Ehrenamtliche im Besuchsdienst

Rosenheim – Im Alter werden Menschen manchmal einsam. Da kann ein nettes Gespräch bei einer Tasse Kaffee zu einer besseren Lebensqualität beitragen. Damit die Ehrenamtlichen für ihren Einsatz gut vorbereitet sind bietet die Diakonie Rosenheim gemeinsam mit anderen kirchlichen Organisationen eine Schulung für Ehrenamtliche im Besuchsdienst an.

Wie kann man mit älteren Menschen in Kontakt kommen? Wie kann ein Besuch gestaltet werden? An insgesamt vier verbindlichen Schulungsterminen erhalten Interessierte Antworten auf diese Fragen. Zudem werden weiterführende Informationen zum Thema Älterwerden vermittelt und Hinweise zu den organisatorischen Aspekten rund um den Besuchsdienst in Stadt und Landkreis Rosenheim gegeben. So sollen Ehrenamtliche im Besuchsdienst beispielsweise weder Pflegeleistungen noch Tätigkeiten im Haushalt übernehmen. Anmeldeschluss für die Schulungen ist der 10. Juni.Die vier Einheiten der Schulung finden an folgenden Terminen statt.
Freitag, 21. Juni 16 bis 18:30 Uhr
Freitag, 28. Juni 16 bis 20:00 Uhr
im Zentrum für Arbeit Klepperpark (ZAK) der Diakonie Rosenheim, Klepperstr. 18, 83026 Rosenheim.
Donnerstag, 4. Juli 18 bis 20:30 Uhr
Donnerstag, 11. Juli 18 bis 20:30 Uhr
im Caritas Zentrum Rosenheim, Reichbachstr.5, 83022 Rosenheim.
Organisiert werden die Schulungen vom katholischen Seniorenpastoral für Stadt- und Landkreis Rosenheim, der Evang.- Luth. Kirchen im Dekanat Rosenheim, der Diakonie Rosenheim, der Caritas und des evang. und kath. Bildungswerk. Die Ehrenamtlichen müssen keiner dieser Konfessionen angehören.
Anmeldung (bis 10. Juni) und weitere Informationen bei:
Stephanie Staiger
Kirchliche Allgemeine Sozialarbeit – Diakonie Rosenheim
Tel.: 08031 23511 43
Mail: stephanie.staiger@sd-obb.de
(Quelle: Pressemitteilung Diakonie Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Betreuungsverein der Diakonie Rosenheim bietet mehr Beratung

Betreuungsverein der Diakonie Rosenheim bietet mehr Beratung

Rosenheim – Körperliche, seelische oder geistige Beeinträchtigungen können dazu führen, dass Erwachsene ihre rechtlichen Angelegenheiten ganz oder teilweise nicht selbst regeln können. Der Betreuungsverein der Diakonie Rosenheim bietet ab sofort mehr Beratung. 

Vorsorgevollmachten, Betreuungs- und Patientenverfügungen helfen dabei, dass die Wünsche der Betroffenen dennoch erfüllt werden. Doch wie erstellt man eine Vorsorgevollmacht, eine Betreuungs- oder Patientenverfügung? Und was muss bei einer ehrenamtlichen Betreuung beachtet werden? Der Betreuungsverein der Diakonie Rosenheim unterstützt alle Bürger sowie ehrenamtliche Betreuer aus der Stadt und dem Landkreis Rosenheim.

Den Betreuungsverein der Diakonie Rosenheim gibt es bereits seit 1992. Das Team besteht aus vier rechtlichen Betreuern, zwei Betreuungsassistenten sowie einer Verwaltungskraft. Weitere Informationen zum Betreuungsverein der Diakonie Rosenheim gibt es  hier.

Fragen rund um die (ehrenamtliche) rechtliche Betreuung, Vorsorgevollmacht, Betreuungs- oder Patientenverfügung können per Telefon gestellt werden. Unter der Telefonnummer 08031 / 3562 812 sind die Betreuer  des Vereins zu folgenden Zeiten erreichbar: Montag, Mittwoch und Freitag jeweils 10 bis 12 Uhr, Dienstag 16 bis 18 Uhr und Donnerstag 14 bis 16 Uhr.
Die persönlichen Sprechstunden können ohne vorherige Terminvereinbarung montags im Bürgerbahnhof in Wasserburg (Bahnhofsplatz14) von 14 bis 18 Uhr und donnerstags in Rosenheim (Kufsteinerstraße 55) von 16 bis 19 Uhr besucht werden.
(Quelle: Pressemitteilung Diakonie Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)