Vortrag in Rosenheim: Ernährung bei Demenz im Fokus

Vortrag in Rosenheim: Ernährung bei Demenz im Fokus

Rosenheim – Das Netzwerk Generation 55 plus lädt am 25. März zu einer Informationsveranstaltung in Rosenheim ein. Im Katholisches Bildungswerk Rosenheim geht es um das Thema „Ernährung bei Demenz“ und praktische Tipps für betreuende Angehörige.

Unter dem Titel „Ernährung bei Demenz – ausgewogen begleiten als Betreuende“ informiert Diplom-Ökotrophologin Christina Lipp-Himmer über verändertes Ess- und Trinkverhalten bei Menschen mit Demenz sowie mögliche Risiken durch Mangelernährung.
Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Angehörige und Interessierte der Generation 55plus. Neben fachlichen Informationen bietet der Termin auch Raum für Fragen und Austausch.

Der Vortrag findet am Mittwoch, 25. März, von 16 bis 17:30 Uhr im Katholisches Bildungswerk Rosenheim, Pettenkoferstraße 5, in Rosenheim statt. Die Teilnahme ist kostenlos.
Eine Anmeldung ist bis zum 23. März erforderlich bei Christiane Huebner vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Rosenheim, Telefon 08031/3004-1209, E-Mail: poststelle@aelf-ro.bayern.de.
(Quelle: Pressemitteilung Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Qualitätsvertrag gegen Mangelernährung: AOK Bayern und RoMed Klinikum Rosenheim starten neues Versorgungsmodell

Qualitätsvertrag gegen Mangelernährung: AOK Bayern und RoMed Klinikum Rosenheim starten neues Versorgungsmodell

Rosenheim – Mangelernährung betrifft laut der Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin e.V. jeden vierten bis fünften Krankenhauspatienten in Deutschland und erhöht das Sterberisiko deutlich. Um Diagnose, Therapie und Prävention systematisch zu verbessern, haben die AOK Bayern und das RoMed Klinikum Rosenheim einen Qualitätsvertrag geschlossen. Nach einer Analyse der aktuellen Versorgung startet im April die Umsetzungsphase mit Screening, individueller Ernährungstherapie und strukturierter Nachsorge.

Jeder vierte bis fünfte Patient, der in deutschen Krankenhäusern stationär aufgenommen wird, ist von Mangelernährung betroffen. Sie bleibt oft unbehandelt und erhöht dadurch laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin e.V. (DGEM) die Sterblichkeit um das Dreifache. Die AOK Bayern und das RoMed Klinikum Rosenheim haben im Oktober einen Qualitätsvertrag geschlossen, der nach einer Erhebung der Ist-Situation im April in die Umsetzungsphase übergeht, um die Ernährung von Betroffenen nachhaltig zu verbessern. Das Ziel: Eine Versorgungsstruktur aufbauen, die eine bessere Diagnose, Behandlung und Prävention von Mangelernährung ermöglicht.

„Mangelernährung ist kein neues Phänomen. Trotzdem bekommt sie im klinischen Alltag immer noch zu wenig Aufmerksamkeit. Deshalb ist es uns ein Anliegen, mit dem neuen Qualitätsvertrag eine bessere Versorgungsstruktur zu schaffen. Wir wollen die Gesundheitskompetenz der Patienten steigern und somit ihren Allgemeinzustand verbessern“, so Dr. Tobias Hermann, Geschäftsbereichsleiter Stationäre Versorgung bei der AOK Bayern. Gerade vulnerable Gruppen wie ältere Menschen oder Krebserkrankte seien von Mangelernährung betroffen.

Mit Screening und Ernährungsplänen gegen Mangelernährung vorgehen

Die Vereinbarung sieht ein systematisches Screening für erwachsene Versicherte der AOK Bayern vor, die stationär im RoMed Klinikum Rosenheim behandelt werden. Ein Ernährungsteam erstellt daraufhin ein Konzept für eine individualisierte Therapie. Diese beinhaltet einen auf den Patienten abgestimmten Behandlungsplan, eine Ernährungstherapie und eine Ernährungsberatung. Während des stationären Aufenthalts kümmert sich das Team der Ernährungsmedizin um die Patienten. Vor der Entlassung erhalten Mangelernährte Informationen, wie sie die Therapie zu Hause fortsetzen. “Wir erwarten uns von diesem Projekt eine nachhaltige und verbesserte Versorgung der betroffenen Patienten“, macht Prof. Dr. Stefan von Delius, Chefarzt der Medizinischen Klinik 2 am RoMed Klinikum Rosenheim deutlich.

Die Vereinbarung läuft bis März 2028. Danach erfolgt eine Auswertung durch das Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG), um den Nutzen eines systematischen Screenings zu bewerten. „Wir sind überzeugt, dass eine interdisziplinäre, moderne ernährungsmedizinische Versorgung gut umsetzbar ist und erheblich die Gesundheit und Lebensqualität der Patienten verbessert. Unser Ziel ist es, nach positiver Bewertung, die Leistungen dauerhaft in die Regelversorgung zu überführen. Perspektivisch streben wir an, die geschaffenen Strukturen auszubauen, damit möglichst viele Patienten von den positiven Effekten profitieren können“, betont Prof. Dr. von Delius.

Erfolgreiche Zusammenarbeit mit anderen Kliniken

Bereits im Jahr 2024 hat die AOK Bayern einen vergleichbaren Qualitätsvertrag mit dem Krankenhaus Barmherzige Brüder in München abgeschlossen. Diese Zusammenarbeit hat sich bewährt: Durch ein speziell eingerichtetes Ernährungsteam und ein standardisiertes Screening wird Mangelernährung frühzeitig erkannt und gezielt behandelt. Auch Ernährungs- und Gesundheitskompetenz während und nach dem Krankenhausaufenthalt werden geschult.
„Unsere Kooperation mit den Barmherzigen Brüdern zeigt, dass eine strukturierte und patientenorientierte Versorgung bei Mangelernährung wichtig ist. Seit Vertragsstart sind inzwischen rund 20 weitere Krankenkassen als Partner hinzugekommen“, erklärt Dr. Hermann von der AOK Bayern.
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: Eine bedarfsgerechte Ernährung fördert eine erfolgreiche Behandlung und beschleunigt die Genesung. Copyright RoMed Kliniken)

Schwund im Bierglas: Absatz deutscher Brauereien sinkt stark

Schwund im Bierglas: Absatz deutscher Brauereien sinkt stark

Wiesbaden / Landkreis Rosenheim – Die Deutschen greifen seltener zum Bierglas: Laut dem Statistischen Bundesamt (Destatis) sank der Bierabsatz 2025 um 6,0 % auf rund 7,8 Milliarden Liter – der stärkste Rückgang seit Beginn der Zeitreihe 1993. Erstmals fiel der Absatz unter die Marke von 8 Milliarden Litern. 

Die monatlichen Zahlen zeigen das bekannte saisonale Muster: Im Frühling und Sommer stieg der Absatz deutlich, während er im Herbst und Winter wieder zurückging. Gleichzeitig setzte sich der langfristige Abwärtstrend fort: Im Vergleich zu 2015 wurden 18,9 % oder 1,8 Milliarden Liter weniger Bier abgesetzt.

Inlandsabsatz und Exporte gehen zurück

82,5 % des gesamten Bierabsatzes entfielen 2025 auf den Inlandsmarkt. Der in Deutschland versteuerte Absatz sank gegenüber 2024 um 5,8 % auf 6,4 Milliarden Liter. Die restlichen 17,5 %, rund 1,4 Milliarden Liter, entfielen auf steuerfreie Mengen – darunter Exporte und der sogenannte Haustrunk. Im Vergleich zum Vorjahr ging dieser Anteil um 7,0 % zurück. Davon wurden 798,5 Millionen Liter (-1,3 %) in EU-Staaten geliefert, 552,8 Millionen Liter (-14,2 %) in Nicht-EU-Staaten und 10,0 Millionen Liter (-7,2 %) als Haustrunk an Beschäftigte der Brauereien abgegeben.

Biermischungen ebenfalls rückläufig

Auch Biermischungen – Biere mit Limonade, Cola, Fruchtsäften oder anderen alkoholfreien Zusätzen – verzeichneten 2025 einen Rückgang. Mit 402,0 Millionen Litern wurden 5,2 % weniger Biermischungen abgesetzt als im Vorjahr. Sie machten 5,2 % des gesamten Bierabsatzes aus.
(Quelle: Pressemitteilung Statistisches Bundesamt (Destatis) / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Online-Seminar „Von der Milch zum Brei“ für Eltern und Tageseltern

Online-Seminar „Von der Milch zum Brei“ für Eltern und Tageseltern

Rosenheim – Eltern und Tageseltern, deren Kinder in die Phase kommen, in der Milchmahlzeiten durch Breimahlzeiten ersetzt werden, können sich am 01. Dezember von 9:15 bis 10:45 Uhr im Online-Seminar „Von der Milch zum Brei“ informieren.

Dipl.-Ökotrophologin Marion Benda erklärt Schritt für Schritt, wie der Übergang vom Stillen oder Fläschchen zur Beikost gelingen kann. Außerdem gibt sie praxisnahe Tipps, stellt aktuelle Trends vor und informiert über relevante Studien.
Das Seminar ist ein Angebot des Netzwerks Junge Eltern / Familien, Ernährung und Bewegung und richtet sich an Eltern mit Kindern ab dem 5. Lebensmonat sowie an Tageseltern.

Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldeschluss ist der 28. November 2025. Die Anmeldung erfolgt online unter: http://www.aelf-ro.bayern.de/ernaehrung/familie
. Alle angemeldeten Teilnehmer erhalten vorab eine E-Mail mit den Zugangsdaten für das Online-Seminar.

Weitere Informationen gibt es bei Christiane Huebner unter Tel. 08031-3004-1209 oder per E-Mail an poststelle@aelf-ro.bayern.de
(Quelle: Pressemitteilung AELF / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Online-Seminar: Beikosteinführung für Babys

Online-Seminar: Beikosteinführung für Babys

Rosenheim – Das Netzwerk Junge Eltern / Familien, Ernährung und Bewegung des Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Rosenheim bietet am Montag, 27. Oktober,  ein Online-Seminar zur Beikosteinführung für Babys an. Eltern und Tageseltern erfahren, wie der Übergang von Milchmahlzeiten zu Breimahlzeiten Schritt für Schritt gelingen kann. Dipl.-Ökotrophologin Marion Benda informiert über aktuelle Trends, Studien und praktische Tipps.

Die kostenlose Online-Veranstaltung findet am 27. Oktober 2025 von 09:15 bis 10:45 Uhr statt und richtet sich an Eltern mit Kindern ab dem fünften Lebensmonat sowie an Tageseltern. Die Registrierung erfolgt online unter: http://www.aelf-ro.bayern.de/ernaehrung/familie
. Alle angemeldeten Teilnehmer erhalten vorab eine E-Mail mit den Zugangsdaten für das Online-Seminar.

Kontakt:
Christiane Huebner, Tel. 08031-3004-1209, E-Mail: poststelle@aelf-ro.bayern.de.
(Quelle: Pressemitteilung Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Online-Seminar „Von der Milch zum Brei“ für Eltern und Tageseltern

Spielerisch bewegen – Online-Seminar für Babys zwischen 5. und 8. Lebensmonat

Rosenheim – Wie kann Bewegung die Entwicklung von Babys gezielt fördern? Das Netzwerk Junge Eltern/Familien, Ernährung und Bewegung des Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Rosenheim gibt praktische Tipps für die motorische Förderung von Säuglingen.

Bewegung ist der Motor für eine gesunde Entwicklung – gerade in den ersten Lebensmonaten. In diesem Online-Seminar erhalten Eltern wertvolles Hintergrundwissen zur motorischen Entwicklung von Babys zwischen dem 5. und 8. Lebensmonat. Ergotherapeutin Cindy Daka zeigt praxisnah, wie Sie die körperliche und geistige Entwicklung Ihres Kindes gezielt unterstützen können und wie Bewegung zu einem festen Bestandteil des Alltags wird.
Das Seminar findet am 15. Oktober 2025 von 9:15 bis 10:45 Uhr online statt und richtet sich an Eltern mit Kindern im entsprechenden Alter.

Die Teilnahme ist kostenlos. Die Anmeldung erfolgt online.
. Alle angemeldeten Teilnehmer erhalten vorab eine E-Mail mit den Zugangsdaten zum Seminar.

Kontakt für weitere Informationen:
Christiane Huebner
Tel.: 08031-3004-1209
E-Mail: poststelle@aelf-ro.bayern.de
(Quelle: Pressemitteilung Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)