Eggstätt: Anböllern des Jubiläumsjahres

Eggstätt: Anböllern des Jubiläumsjahres

Eggstätt / Landkreis Rosenheim – 2025 wird ein Geburtstagsjahr für die Gemeinde Eggstätt (Landkreis Rosenheim) – denn dann jährt sich die erste urkundliche Erwähnung des Ortsnamens „Ehchistat“ zum 1100. Mal.

Den Startschuss für die Feierlichkeiten geben die Moosböllerer, die am 6. Januar um 16 Uhr das Jubiläumsjahr am Rathausplatz anböllern. Dazu spielt die „Hartseemusi“ und es wird Glühwein und Punsch ausgeschenkt, um gemeinsam auf 1100 Jahre Ehchistat anzustoßen.
(Quelle: Pressemitteilung Gemeinde Eggstätt / Beitragsbild: Symbolfoto re)

150 Jahre Feuerwehr Törring – ein ganzes Dorf feiert

150 Jahre Feuerwehr Törring – ein ganzes Dorf feiert

Törring / Landkreis Traunstein – 150 Jahre Feuerwehr Törring (Landkreis Traunstein) wurde groß gefeiert. Höhepunkt war am gestrigen Sonntag (17.8.2024) der Festsonntag mit Freilichtgottesdienst und Festzug.

150 Jahre Feuerwehr Törring (Landkreis Traunstein). Fotos: Hubert Hobmaier -zeift Festzug

Das Wetterglück war der Feuerwehr Töring am gestrigen Sonntag beim Höhepunkt der Feierlichkeiten mit Festgottesdienst unter freiem Himmel und Festzug hold. Fotos: Hubert Hobmaier 

Petrus war den Törringer Feuerwehrleuten und seinen Gästen gnädig und bescherte dem Höhepunkt der Festwoche am gestrigen Sonntag  freundliches und trockenes Wetter. Rund 60 Feuerwehrvereine, die Ortsvereine sowie zahlreiche Vereine aus der Stadt Tittmoning kamen zusammen, um mit den Mitgliedern der Jubelwehr ihr 150-jähriges Jubiläum zu feiern. Ein prächtiger Zug führte die Teilnehmer zum Freilichtgottesdienst an den Ortsrand und anschließend wieder zurück ins Festzelt. Dort fand der Tag mit einem gemeinsamen Mittagessen und einem stimmungsvollen Nachmittag mit der Band „Ä-Hax“ seinen Ausklang.

Fast 40 Feuerwehrvereine aus den Landkreisen Traunstein, Altötting, dem Berchtesgadener Land sowie aus dem österreichischen Raum waren gekommen, um mit den Jubilaren zu feiern. Sicherlich die weiteste Anreise hatten 34 Teilnehmer der Partnerfeuerwehr Imsum (Landkreis Cuxhaven), die sogar den dortigen Landrat Thorsten Krüger im Gepäck hatten. „Uns verbindet eine langjährige Freundschaft und wir sind sehr dankbar darüber, dass unsere Freunde eigens für das Fest gekommen sind“, betont Vorstand Christian Baumgartner.

150 Jahre Feuerwehr Törring (Landkreis Traunstein). Fotos: Hubert Hobmaier - Blick in vollbesetztes Festzelt

Blick in das vollbesetzte Festzelt.

Die Heilige Messe zelebrierten Pfarradministrator Markus Nappert zusammen mit Diakon Anton Lörzel sowie den gebürtigen Törringer Pfarrer Robert Baumgartner. In seiner Predigt dankte der Seelsorger den Feuerwehrleuten für ihren wertvollen Dienst an der Gesellschaft. „Ihr seid auch dahingehend Vorbilder, weil kein Einsatz gelingen kann, wenn man nicht miteinander spricht. Genau das brauchen wir auch wieder mehr in der Gesellschaft“, betonte Markus Nappert.

150 Jahre Feuerwehr Törring (Landkreis Traunstein). Fotos: Hubert Hobmaier - zeigt historische Spritze beim Festzug

Hingucker beim Festzug – die historische Spritze.

Zum Abschluss wurden noch die Fest- und Patenbänder gesegnet, die von Festbraut Hanna Eder (Fahnenband), Patenbraut Törring Anna Brey (Patenband Kay), Pattenbraut Kay Magdalena Stadler (Patenband Törring) und anschließend an die Fahnen des Fest- und Patenvereins angeheftet. Für den musikalischen Rahmen während des Gottesdienstes sorgte die Musikkapelle Inzing-Törring.
Tittmonings 1. Bürgermeister und Schirmherr Andreas Bratzdrum freute sich, dass so viele Gäste nach Törring gekommen sind und „das Jubiläum zusammen mit den Jubilaren zu feiern“. Besonders lobte er den „starken Zusammenhalt in der Feuerwehr, egal ob im Einsatz, der Übung oder auch bei der Durchführung eines Festes.

Feuerwehr: „Wahre Helden des Alltags“

Die Glückwünsche des Landkreises überbrachte der stellvertretende Landrätin Resi Schmidhuber. In ihrem Grußwort sagte sie „die Feuerwehren sind Tag und Nacht für unsere Sicherheit in den Städten und Gemeinden da und machen unser Leben sicherer. Das macht euch zu wahren Helden des Alltags und dafür danke ich euch im Namen den Landkreises Traunstein“.
Stellvertretend für die Feuerwehren im Landkreis Traunstein und den Kreisfeuerwehrverband sagte Kreisbrandrat Christof Grundner in seiner Ansprache, „vielen Dank für euren tagtäglichen Einsatz und die Bereitschaft anderen in Notlagen zu helfen“. Festleiter Johann Glück von der Feuerwehr Törring, dankte insbesondere „den vielen Helfern und Unterstützern, die zum Gelingen des Festes beigetragen haben. Es ist ein tolles Gefühl, wenn man weiß, dass das ganze Dorf hinter seiner Feuerwehr steht“.

150 Jahre Feuerwehr Törring (Landkreis Traunstein). Fotos: Hubert Hobmaier - die Fest und Patenbräute

Die Fest- und Patenbräute. 

Im Anschluss an den Gottesdienst und die Grußworte marschierten die sechs Züge, jeweils angeführt durch die Musikkapellen Inzing-Törring, Tengling, Feichten, Tyrlaching und Ostermething sowie die Stadtkapelle Tittmoning, durch den Ort in Richtung Festzelt. Begleitet wurde der Zug von der historischen Feuerwehrspritze der Feuerwehr Kay aus dem Jahr 1874, einem Festwagen mit den Ehrengästen sowie einem Fasslwagen des Hofbräuhauses Traunstein.
Für die nötige Verkehrsabsicherung sorgten die Aktiven der Feuerwehren Kirchheim und Asten. Die Helfer der BRK-Bereitschaft Tittmoning kümmerten sich um die rettungsdienstliche Absicherung. Im Anschluss an den Mittagstisch sorgte die Band „Ä-Hax“ für Stimmung im Zelt.
(Quelle: Artikel Hubert Hubmaier / Beitragsbild, Fotos: Hubert Hobmaier)

Kloster Seeon feiert den Leuchtenberg-Gedenktag

Kloster Seeon feiert den Leuchtenberg-Gedenktag

Seeon / Landkreis Traunstein – Zur Erinnerung an das adelige Leben im früheren „Schloss Seeon“ veranstaltet Kloster Seeon, Kultur- und Bildungszentrum des Bezirks Oberbayern, am Sonntag, 4. August seinen jährlichen Gedenktag. 

Zu Zeiten von König Max I. Joseph von Bayern waren die Herzöge von Leuchtenberg die erste Adelsfamilie in Bayern nach den Wittelsbachern. Von 1852 bis 1934 befand sich Kloster Seeon im Besitz dieses französisch-russischen Adelsgeschlechts. Im Friedhof um die Kirche St. Walburg am Seeoner See findet man heute noch russisch-orthodoxe Grabstätten der Familie Leuchtenberg. Traditionell wird im August anlässlich des Todestages von Herzog Georg (9.8.1929) an die Zeit der Herzöge von Leuchtenberg auf der Seeoner Halbinsel erinnert. In diesem Jahr wird zudem an den 200. Todestag des „europäischen Stammvaters“ des herzoglichen Hauses, Eugène de Beauharnais, gedacht. Er erhielt 1817 vom damaligen König Max I. Joseph den Titel eines Herzogs von Leuchtenberg.
Unter Leitung von Kunsthistorikerin Hedwig Amann führt ein Rundgang zu Orten und Plätzen, an denen sich noch Spuren der herzoglichen Familie finden. Die Führungen im Freien starten um 11:30 Uhr und um 14:30 Uhr, Treffpunkt ist der Innenhof von Kloster Seeon. Die Teilnahme ist kostenfrei, um vorherige Anmeldung wird gebeten unter Tel. 08624 897-201 oder per E-Mail an kultur@kloster-seeon.de.
Um 16 Uhr findet ein Gedenkgottesdienst mit Erzdiakon Dr. Georg Kobro (Russisch-Orthodoxe Kirche) statt. Der Gottesdienst in russisch-kirchenslawischer Sprache wird in der Kirche St. Walburg gehalten. Veranstalter ist die Russisch-Orthodoxe Kirche in Deutschland.
Zum Abschluss des Leuchtenberg-Tages sind alle Interessierten um 17 Uhr in die ehemalige Klosterkirche St. Lambert eingeladen. Pfarrer Dr. Florian Schomers feiert zusammen mit Erzdiakon Dr. Georg Kobro und in Kooperation mit dem Freundeskreis Leuchtenberg eine Ökumenische Friedensandacht. Die musikalische Gestaltung übernimmt der Schanzer Kosakenchor zusammen mit Andrea Wittmann (Orgel). Der Chor aus Ingolstadt mit 15 Sängern pflegt seit mehr als 40 Jahren neben Kosakenliedern und russischen Volksweisen besonders den Kulturschatz der ostkirchlichen Gesänge in Originalsprache und setzt sich für den grenzüberschreitenden friedlichen kulturellen Austausch ein. Am Sonntagabend bietet sich nun die Gelegenheit, diesen Männerchor in Seeon zu erleben. Der Eintritt ist frei. Mehr Infos unter www.kloster-seeon.de.
(Quelle: Pressemitteilung Kloster Seeon / Beitragsbild: Copyright  M. B. Leuchtenberg-Gesellschaft im Hof von Kloster Seeon)

60 Jahre Müllverbrennungsanlage Rosenheim

60 Jahre Müllverbrennungsanlage Rosenheim

Rosenheim – Zum 60-jährigen Jubiläum der Müllverbrennungsanlage Rosenheim laden die Stadtwerke zum Tag der offenen Tür ein. Am Samstag, 20. Juli, können Interessierte von 10 bis 16 Uhr das Müllheizkraftwerk in der Färberstraße 47 besichtigen, Einblicke in die Energieerzeugung Rosenheims gewinnen und bei Speis und Trank das Jubiläum feiern.

Blick hinter die Kulissen

Bei Führungen durch das Heizkraftwerk haben Besucher die Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen und zu erfahren, wie mit verschiedenen Erzeugungsanlagen Strom und Wärme für die Region erzeugt wird. Für das leibliche Wohl ist mit einer Auswahl an Speisen und Getränken gesorgt und auch für die Unterhaltung der kleinen Gäste ist etwas geboten.

Aus Rosenheim für Rosenheim

Damals wie heute spielt das Müllheizkraftwerk eine zentrale Rolle in der Energieversorgung Rosenheims und versorgt zahlreiche Haushalte, Unternehmen und öffentliche Einrichtungen zuverlässig mit Fernwärme. Regelmäßige Modernisierungen halten sowohl das Heizkraftwerk als auch die Müllverbrennungsanlage stets auf dem neuesten Stand. Im Vordergrund stehen dabei immer die Steigerung der Effizienz sowie die Minimierung von Umweltbelastungen.
(Quelle: Pressemitteilung Stadtwerke Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Fakultät für Innenarchitektur, Architektur und Design der TH Rosenheim feiert 50-jähriges

Fakultät für Innenarchitektur, Architektur und Design der TH Rosenheim feiert 50-jähriges

Rosenheim – Jubiläum an der Technischen Hochschule Rosenheim: Vor einem halben Jahrhundert hat an der damaligen Fachhochschule der Studiengang Innenarchitektur gestartet.

Mit einem Festakt und einer Ausstellung würdigte die Fakultät für Innenarchitektur, Architektur und Design, die aus dem Studiengang hervorgegangen ist, das 50-jährige Bestehen dieser Ausbildungsrichtung.
Sehr lebendige Erinnerungen an die Anfangszeit des Studiengangs Innenarchitektur hat Professor Heinrich Köster, Präsident der TH Rosenheim. Er studierte in den 1970er-Jahren Holztechnik und besuchte einige gemeinsame Vorlesungen mit den neuen Kommilitoninnen und Kommilitonen. „Der neue Studiengang bedeutete damals einen großen Mehrwert für die 1971 gegründete und damit noch junge Fachhochschule Rosenheim, die ihr Profil auf diese Weise weiter schärfen konnte“, so Köster in seiner Festansprache.
Heute sei die Fakultät für Innenarchitektur, Architektur und Design eine Perle der TH Rosenheim. „Durch eine Vielzahl von Projekten macht sie unsere Hochschule auch über die Grenzen der Region hinaus sichtbar.“ Im Zuge der Neugestaltung des Campus in Rosenheim mit dem geplanten Technologiepark wird nach Kösters Worten auch ein „House of Architecture“ mit einem Schwerpunkt zu „Interior Design“ entstehen. „Damit werden wir die Attraktivität der Fakultät weiter erhöhen und ihre Bedeutung als Innovationstreiber ausbauen“, kündigte der Präsident der Hochschule an.

„Hervorragender Mix aus kreativen Fächern und ingenieurtechnischem Wissen“

Seitens der Fakultätsleitung blickte Dekan Professor Dr. Michael Körner zurück auf die vergangenen Jahrzehnte. Die Ausbildung von Innenarchitekten in Rosenheim sei eine großartige Erfolgsgeschichte, was auch durch eine Vielzahl an Preisen und Auszeichnungen dokumentiert werde. Das gelte gleichermaßen für die jüngeren Fachgebiete Möbeldesign und Architektur.
„Wir bieten den Studierenden einen hervorragenden Mix aus kreativen Fächern wie Entwerfen, Design und Darstellungslehre in Verbindung mit der Vermittlung und Anwendung ingenieurtechnischer Aspekte aus Baukonstruktion, Tragwerkslehre und Bauphysik“, sagte Körner. Als nächste große Schritte kündigte er den Ausbau des Studiengangs Innenarchitektur auf acht Semester und die Einrichtung eines Masterstudiengangs Architektur an.
Unter den zahlreichen Absolventen der Fakultät, die zum Festakt gekommen waren, befand sich mit Claudia Schütz auch eine ehemalige Studentin der frühen Jahre. „Ich habe von 1976 bis 1980 an der Fachhochschule studiert. Es war eine wunderbare Zeit damals. Und Rosenheim hat mich danach auch nicht wieder losgelassen. Ich war zwar viel unterwegs und habe auch internationale Projekte umgesetzt. Seit meiner Studienzeit wohne ich aber hier“, so die gebürtige Baden-Württembergerin.
Anlässlich des Jubiläums zeigte die Fakultät zudem eine Sommerausstellung unter dem Motto „designing decades“. Zu sehen waren aktuelle Abschlussarbeiten und Projekte von Studierenden aus dem Sommersemester 2024.
(Quelle: Pressemitteilung TH Rosenheim / Beitragsbild: TH-Präsident Professor Heinrich Köster blickte bei der 50-Jahr-Feier der Fakultät für Innenarchitektur, Architektur und Design zurück auf die Anfänge der damaligen Fachhochschule Rosenheim. Copyright Raphael Bogen)

2 Jahre BRK-Servicezentrum in Rosenheim

2 Jahre BRK-Servicezentrum in Rosenheim

Rosenheim – Seit zwei Jahren ist das BRK-Servicezentrum in der Münchener Str. 16 in Rosenheim Anlaufstelle für alle Belange zum Thema „Rotes Kreuz“. Am 1. Juli gibt es anlässlich des zweiten Geburtstags bei Abschluss eines Hausnotrufanschlusses nicht nur die ersten vier Wochen umsonst (diese Aktion läuft bis 4. August), sondern auch noch ein nützliches Handtuch dazu.
 
Ob Anmeldung zum Erste-Hilfe-Kurs, Informationen über die BRK-Dienstleistungen oder Informationsveranstaltungen zu vielen wichtigen Themen, das Team des Servicezentrums im BRK-Zentrum Rosenheim kümmert sich um die Fragen der Besucher und gibt Auskunft.
(Quelle: Pressemitteilung BRK / Beitragsbild: BRK-Servicezentrum in Rosenheim, Münchener Str. 16 Copyright BRK Rosenheim)