Vogelbeobachtungsturm Ganszipfel: Frühlingshafte Ausblicke am Chiemsee

Vogelbeobachtungsturm Ganszipfel: Frühlingshafte Ausblicke am Chiemsee

Gstadt am Chiemsee- Die ersten frühlingshaften Tage stehen bevor – ideale Bedingungen für einen Ausflug in die Natur. Ein lohnendes Ziel ist der Vogelbeobachtungsturm Ganszipfel bei Gstadt. Von dort aus hat man nicht nur einen weiten Blick auf die Frauen-, Kraut- und Herreninsel, sondern auch auf die bayerische Voralpenkette. Besonders aktuell lohnt sich der Besuch, denn viele Vögel zeigen jetzt Balzverhalten und lassen sich direkt vom Turm aus beobachten.

Den Turm erreicht man bequem auf dem Uferweg von Gstadt in Richtung Breitbrunn, vorbei an den Malervillen. Wer von Mühln in Breitbrunn kommt, benötigt für den Weg in Richtung Gstadt etwa eine halbe Stunde. Der Weg ist leicht begehbar und bietet immer wieder schöne Ausblicke auf den See und die umliegende Natur.

Tierwelt am Ganszipfel

Der Vogelbeobachtungsturm ist ein beliebter Punkt für Naturbeobachter. Hier lassen sich Rohrsänger, Haubentaucher, Rohrammer, Kormorane, Großmöwen  Graugänse und eine ganze Reihe anderer Wasservögel gut beobachten. Viele der Vögel sind jetzt aktiv in der Balz, was den Ausflug besonders interessant für Vogelfreunde macht.

Wetterhinweis für den Ausflug

Heute ist die Region noch überwiegend bewölkt, doch laut Wetterbericht zeigt sich ab Dienstag, 3. März, die Sonne immer öfter. Die Temperaturen steigen bis auf frühlingshafte 15 Grad – perfekte Bedingungen also für einen Ausflug an den Ganszipfel-Turm. Ein Fernglas verstärkt das Naturerlebnis, während die Aussicht auf die Inseln und die Voralpen die Wanderung abrundet. ‚Weitere Infos hier.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Hendrik Heuser)

Wenn in Rosenheim die ersten Schneeglöckchen blühen: 10 überraschende Fakten über die zarten Frühlingsboten

Wenn in Rosenheim die ersten Schneeglöckchen blühen: 10 überraschende Fakten über die zarten Frühlingsboten

Rosenheim – Jetzt ist es wieder so weit: In Gärten, an Böschungen und unter Sträuchern in Rosenheim zeigen sich die ersten weißen Blüten der Schneeglöckchen. Nach den frostigen Wochen wirken sie wie kleine Wunder im noch winterlichen Grau. Doch was viele nicht wissen: Hinter den zarten Frühlingsboten steckt Erstaunliches.

1. Sie sind keine „Frühstarter“, sondern pünktlich

Die Blütezeit von Schneeglöckchen liegt meist zwischen Februar und März. In milden Wintern zeigen sie sich schon im Januar, doch nach längeren Frostphasen ist eine Blüte jetzt völlig normal.

2. Ihr Name bedeutet „Milchblume“

Der botanische Name „Galanthus“ stammt aus dem Griechischen: „gála“ (Milch) und „ánthos“ (Blüte). Die reinweißen Blüten gaben der Pflanze ihren poetischen Namen.

3. Es gibt weit mehr als nur „das eine“ Schneeglöckchen

Rund 20 Arten und mehrere Hundert Sorten sind bekannt. Manche haben gefüllte Blüten, andere auffällige grüne Zeichnungen im Inneren.

4. Sie haben Frost im Griff

Schneeglöckchen besitzen besondere Zellstrukturen, die ihnen helfen, Frost zu überstehen. Ihre festen Blattspitzen können sogar durch leicht gefrorenen Boden wachsen.

5. Ameisen sind ihre Helfer

Die Samen tragen kleine, ölhaltige Anhängsel. Diese locken Ameisen an, die die Samen verschleppen und so zur natürlichen Verbreitung beitragen.

6. Sie sind giftig

Alle Pflanzenteile enthalten Alkaloide. Besonders die Zwiebeln sind giftig und können bei Verzehr zu Übelkeit und Erbrechen führen. Für Haustiere gilt daher ebenfalls Vorsicht.

7. Schneeglöckchen sind geschützt

Wild wachsende Schneeglöckchen stehen nach der Bundesartenschutzverordnung unter besonderem Schutz. Das Pflücken, Ausgraben oder Beschädigen ist verboten. Verstöße können als Ordnungswidrigkeit mit empfindlichen Bußgeldern geahndet werden – je nach Bundesland sind Beträge bis zu 50.000 Euro möglich.
Wichtig: Im eigenen Garten gekaufte Zwiebeln dürfen selbstverständlich gepflanzt und gepflegt werden.

8. Nicht verwechseln mit dem Märzenbecher

Oft werden Schneeglöckchen mit dem Märzenbecher verwechselt. Der Unterschied ist gut erkennbar:

  • Schneeglöckchen haben drei größere äußere und drei kleinere innere Blütenblätter.
  • Der Märzenbecher (botanisch: Märzenbecher) besitzt sechs gleich lange Blütenblätter mit einem grünen Punkt an der Spitze.

Auch der Märzenbecher steht übrigens unter Schutz.

9. Sie sind wichtige Nahrungsquelle

Für frühe Insekten wie Wildbienen stellen Schneeglöckchen eine der ersten Pollenquellen im Jahr dar – ein kleiner, aber wichtiger Beitrag zum ökologischen Kreislauf. Übrigens: Schneeglöckchen gelten als ein Indikator für den Klimawandel. In manchen Regionen blühen sie seit Jahrzehnten tendenziell früher.

10. Sie lieben Gesellschaft

Schneeglöckchen fühlen sich in Gruppen am wohlsten. Über die Jahre bilden sie dichte Blütenteppiche, weil sich ihre Zwiebeln teilen und vermehren.

Pflanztipps für Garten, Vorgarten und Balkon

Wer Schneeglöckchen im eigenen Garten ansiedeln möchte, sollte einige Punkte beachten:

  • Standort: Halbschattig bis sonnig, ideal unter Laubbäumen oder Sträuchern.
  • Boden: Locker, humusreich und gut durchlässig.
  • Pflanzzeit: Am besten im Herbst (September bis November).
  • Pflanztiefe: Etwa 5 bis 8 Zentimeter tief einsetzen.
  • Pflege: Nach der Blüte die Blätter nicht sofort abschneiden. Erst wenn sie vergilbt sind, darf zurückgeschnitten werden – die Zwiebel speichert in dieser Zeit Kraft für das nächste Jahr.

Auch im Topf auf Balkon oder Terrasse gedeihen Schneeglöckchen gut, solange Staunässe vermieden wird.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)

„Blume 2000“ hat neue Filiale in Rosenheim eröffnet

„Blume 2000“ hat neue Filiale in Rosenheim eröffnet

Rosenheim – Nach über einem halben Jahr Leerstand ist wieder Leben in das ehemalige BRK-Servicecenter in der Münchener Straße in Rosenheim eingekehrt. Anfang Februar 2026 eröffnete hier die Blumen- und Pflanzenkette Blume 2000 ihre neue Filiale.

Am Samstag (7.2.2026) war dort viel los: Frühlingshafte Sträuße, farbenfrohe Pflanzen und erste Sonnenstrahlen lockten zahlreiche Besucher an. Für viele Rosenheimer bot die Neueröffnung einen kleinen Frühlingserwachen-Moment inmitten der noch winterlichen Tage.

Das Unternehmen hat seine Wurzeln weit über Rosenheim hinaus. Gegründet wurde die erste Filiale 1974 in Hamburg-Altona. Von Beginn an setzte Blume 2000 auf ein damals ungewöhnliches Konzept: Selbstbedienung und frische Blumen zu erschwinglichen Preisen. Die Zahl 2000 verweist übrigens nicht auf das Gründungsjahr, sondern auf die Postleitzahl der ersten Filiale – ein Detail, das die Verbindung zur Unternehmensgeschichte bis heute sichtbar macht.

1990 ging Blume 2000 laut eigener Unternehmensseite einen weiteren Weg in der Branche: Mit einem Online-Shop eröffnete das Unternehmen neue Möglichkeiten für den Blumenkauf. Heute ist Blume 2000 Deutschlands Marktführer im filialisierten Blumen-Einzelhandel.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Copyright Innpuls.me)

Den Gartenteich im Frühjahr behutsam zum Leben erwecken

Den Gartenteich im Frühjahr behutsam zum Leben erwecken

Rosenheim / Bayern / Deutschland – Das Eis taut, der Schnee ist weg, Frühblüher stecken ihre Köpfe aus der Erde: Mit steigenden Temperaturen erwacht auch der Gartenteich langsam aus seiner Winterruhe. Als wichtiger Lebensraum für Fische, Amphibien und Insekten sollte er behutsam in die neue Saison starten dürfen.

Nach frostigen Wintermonaten wollen viele Gartenbesitzer direkt das ökologische Gleichgewicht ihres Teichs wiederherstellen. Genau davor warnen Experten: „Erst wenn die Wassertemperatur dauerhaft über zehn Grad liegt, beginnt das biologische Leben im Teich wieder richtig zu arbeiten“, erklärt Gartenteich-Experte Harro Hieronimus. „Kommen gut gemeinte Eingriffe zu früh, kann das die natürlichen Prozesse stören. Der Teich braucht Zeit, sich selbst zu regulieren.“

Sobald die Wassertemperaturen stabil im zweistelligen Bereich liegen, sind folgende Schritte sinnvoll:

1. Wasserqualität prüfen und schonend eingreifen

Der erste Blick sollte dem Zustand des Wassers gelten. Trübes Wasser ist im Frühjahr keine Seltenheit, da sich Algen schneller vermehren als andere Mikroorganismen. Chemische Mittel sind meist nicht nötig – Teilwasserwechsel sowie das Entfernen von Laub oder abgestorbenen Pflanzenteilen helfen dem Teich, wieder ins Gleichgewicht zu kommen.

Winterliche Niederschläge können zudem den pH-Wert senken. Mit einem Tropftest aus dem Fachhandel lässt sich die Karbonathärte prüfen. Liegt sie unter 4 °KH, kann sie mit einem entsprechenden Mittel stabilisiert werden – zum Wohl aller pflanzlichen und tierischen Bewohner.

2. Technik kontrollieren und reinigen

Auch die Teichtechnik sollte nach dem Winter gründlich geprüft und gereinigt werden. Pumpen, Filter und Beleuchtung müssen vorsichtig gesäubert und auf ihre Funktion getestet werden.
„Es empfiehlt sich, Filtermaterial mit Teichwasser auszuspülen, um die natürlichen Bakterien zu erhalten. Diese sind entscheidend für eine stabile Wasserqualität. Wer sie entfernt, riskiert damit eine Störung des biologischen Gleichgewichts“, erklärt Hieronimus.

3. Pflanzenpflege für Sauerstoff im Wasser

Pflanzen spielen eine zentrale Rolle für einen ökologisch stabilen Teich: Sie liefern Sauerstoff, bieten Schutz und Laichplätze für Tiere. Winterharte Wasserpflanzen treiben im Frühjahr von selbst wieder aus, abgestorbene Pflanzenteile können zurückgeschnitten werden. Neue Pflanzen sollten erst eingesetzt werden, wenn keine Nachtfröste mehr drohen.

4. Fische behutsam aus der Winterruhe holen

Fische haben ihre Körperfunktionen während des Winters heruntergefahren. Auch für sie gilt Geduld: Sie werden aktiv, sobald die Wassertemperatur stabil über zehn Grad liegt. Erst dann sollte mit Fütterung begonnen werden.
„Zu frühes oder zu reichliches Futter belastet das Wasser unnötig mit Nährstoffen. Im Frühjahr ist weniger erst einmal mehr“, betont Hieronimus. „Hochwertiges, leicht verdauliches Futter unterstützt hier mehr als große Nahrungsmengen.“

5. Teichrand und Uferzonen prüfen

Nicht zuletzt sollten Teichbesitzer das Umfeld ihres Gartenteichs überprüfen. Folien, Steine oder Uferbefestigungen können sich über den Winter verschoben haben. Werden kleine Schäden jetzt ausgebessert, lassen sich größere Probleme im Jahresverlauf vermeiden.
(Quelle: Pressemitteilung Industrieverband Heimtierbedarf (IVH) e. V. (Beitragsbild: Copyright Industrieverband Heimtierbedarf (IVH) e. V.)

Balkon bepflanzen: Welche Pflanzen sind geeignet?

Balkon bepflanzen: Welche Pflanzen sind geeignet?

Deutschland / Bayern / Rosenehim – Ein Balkon lässt sich mit der richtigen Bepflanzung in eine attraktive und lebendige Fläche verwandeln – unabhängig von seiner Ausrichtung. Ob sonnig, halbschattig oder schattig: Für jeden Standort gibt es geeignete Pflanzen.

Von der Bepflanzung hat man nicht nur selbst etwas auch Rückzugsorte und Nahrungsquellen für Vögel, Insekten und Schmetterlinge entstehen.

Sonnige Balkone

Sonnige Balkone bieten ideale Bedingungen für robuste, sonnenliebende Pflanzen wie etwa Auberginen, Chilis, Gurken,  Kartoffeln, Zucchinis, Radieschen, Melonen, Erdbeeren, Geranien, Petunien, Lavendel, Thymian, Salbei, Dahlien und Olivenbäume.

Balkone im Halbschatten

Balkone mit Ost- oder Westausrichtung genießen morgens oder abends Sonne, das ist ideal für Pflanzen, die Licht lieben, aber keine pralle Mittagssonne vertragen zum Beispiel Paprika, Salat, Hortensien, Karotten, Petunien und Glockenblumen.

Schattige Ecken auf dem Balkon

Auch in schattigen Ecken fühlen sich einige Planzen auf dem Balkon wohl. Hier kann man Minze, Spinat, Kohlrabi, Mangold, Blumenkohl, Brokkoli, Rote Beete, Fleißiges Lieschen und Fuchsien gut einpflanzen.

Vertikale platzsparende Lösungen auf dem Balkon

Auch bei wenig Platz spricht nichts gegen eine Bepflanzung hier eignen sich zum Beispiel Pflanzen die gerne in die Hohe wachsen: etwa Erbsen, Tomaten, Gurken, Bohnen, Klettererdbeeren, Efeu, Clematis und Kriechspindel.
Für kleine Balkone sind platzsparende Lösungen wie Hängeampeln, Pflanzregale oder Kübel ideal.
Hier findet Ihr ein passendes Pflanzregal: Pflanzen auf Bakon. (Anzeige Affiliate-Link)

Der richtige Zeitpunkt zum Pflanzen 

Die beste Zeit, um den Balkon zu bepflanzen, ist der Frühling, idealerweise zwischen April und Mai. Dann ist die Frostgefahr vorbei und die Pflanzen haben genug Zeit, um kräftig zu wachsen.
(Quelle: Artikel Pauline Obermaier / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Priener Frühlingserwachen: Bunde Bepflanzung und Österliche Deko

Priener Frühlingserwachen: Bunde Bepflanzung und Österliche Deko

Prien / Landkreis Rosenheim – Der Frühling wird in Prien am Chiemsee von einem farbenprächtigen Ortsbild begrüßt, 3.800 Frühjahresblumen werden gepflanzt. Die Gärtnereimitarbeiter der Marktgemeinde sorgen für die bunte Bepflanzung und montieren österliche Holzobjekte.

Unter dem Motto „Priener Frühlingserwachen“ erblüht die Marktgemeinde. Nachdem bereits im Herbst 2024 rund 4.500 Blumenzwiebeln und -knollen gesteckt wurden, bringen die Mitarbeiter der Gemeindegärtnerei in diesen Tagen zirka 3.800 Frühjahrsblumen in den Boden.
„Die Frühjahrsbepflanzung ist der Auftakt der jahreszeitlichen Wechselbepflanzung, bei der wir die Verkehrsinseln, fast hundert Pflanzschalen im Ort und an den Schären sowie zahlreiche Blumenbeete in öffentlichen Grünanlagen Jahr für Jahr mit rund 15.800 verschiedenen Pflanzenarten und -sorten farbenfroh gestalten“, erklärt der Leiter der Gärtnerei Gerhard Schmidbauer.
Ein beliebter Klassiker unter den Frühlingsboten ist das Stiefmütterchen, welches mit seinen leuchtenden Blüten über mehrere Wochen hinweg strahlt. Doch auch die Insekten erfreuen sich an der bunten Pracht – Frühblüher wie beispielsweise Krokusse, Primeln, Vergissmeinnicht und Hyazinthen sind eine Nahrungsquelle und bieten den Tieren eine Starthilfe in das neue Jahr.
Für zusätzliche Farbtupfer auf den öffentlichen Plätzen der Seegemeinde sorgen in diesem Frühjahr wieder die von den Kindern und Jugendlichen der Priener Schulen, Kindergärten und -tagesstätten sowie den PrienPartnern, Einzelhändlern, Unternehmen, Vereinen, Künstlern und ortsansässigen Kirchen gestalteten Hasen und Eier aus Holz.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prien am Chiemsee / Beitragsbild: Hasenhochzeit an der Taufkapelle St. Johannes der Täufer in Prien am Chiemsee. Copyright Anita Berger)