16.33 Uhr ist kalendarischer Frühlingsbeginn

16.33 Uhr ist kalendarischer Frühlingsbeginn

Rosenheim / Bayern / Deutschland –  Am heutigen Sonntag, 20. März, ist kalendarischer Frühlingsbeginn. Für Astronomen beginnt der Frühling nämlich dann, wenn die Sonne im Zenit über dem Äquator steht. Das ist heute der Fall und zwar exakt um 16.33 Uhr. 
Zum Frühlingsbeginn gibt es auch einige interessante Bauernregeln:
„Wie sich die Sonne zum Frühling wendet, so auch der Sommer endet“
„Wie das Wetter zu Frühlingsanfang, ist es den ganzen Sommer lang“.
Bedeutet – am kalendarischen Frühlingsanfang soll sich den Bauernregeln zufolge schon abzeichnen, wie das Wetter auf Dauer wird. Würde bedeuten: ein Sommer mit viel Sonnenschein.
(Quelle: Beitragsbild: Rainer Nitzsche)

Früher Blütenzauber

Früher Blütenzauber

Rosenheim – Aktuell verwandeln Krokusse viele Gärten in Rosenheim in ein Blütenmeer.  Ursprünglich stammen sie aus Südeuropa, Nordafrika und der Türkei. Um 1900 herum wurden sie dann auch hierzulande in die Kultur genommen und erfreuten sich schnell immer größerer Beliebtheit. Aufgrund der milden Temperaturen in diesem Jahr stehen die Krokusse heuer früher in voller Blüte als in den Jahren zuvor. 
(Quelle: Beitragsbild: Gisela Kotschi)

Wieder vorbei mit Frühlingsgefühlen

Wieder vorbei mit Frühlingsgefühlen

Rosenheim / Österreich – Gestern noch erreichten Innpuls.me unzählige wunderschöne Naturaufnahmen mit viel Sonnenschein – wie hier von der Ottenalm am Walchsee in Öterreich. Heute ist es damit leider vorerst vorbei. Bei uns in Rosenheim ist es aktuell trüb und regnerisch und so wird es leider in den kommenden Tagen laut Wettervorhersage weitergehen. Schade.
(Quelle: Beitragsbild: re)

Im Tal Frühling, am Berg Winter

Im Tal Frühling, am Berg Winter

Aschau im Chiemgau / Landkreis Rosenheim –  So ein Unterschied: Im Tal fühlt es sich aktuell nach Frühling an. Aber auf den Bergen ist der Winter noch da und mit ihm die Winterfreuden – wie dieses aktuelle Bild des Rosenheimer Landschaftsfotografen Rainer Nitzsche zeigt, dass am gestrigen Sonntag auf seiner Tour auf die Kampenwand entstanden ist.
Weitere Fotos von ihm gibt es hier zu sehen:

Der Rainer hat übrigens auch der Webmaster von Innpuls.me. Mehr darüber hier: 

Eulen in Balzstimmung

Eulen in Balzstimmung

Hilpoltstein / Bayern – Wer ein besonderes Naturphänomen vor der Haustür erleben möchte, sollte sich warm einpacken. Bei einem Abendspaziergang nach Einbruch der Dämmerung kann man mit etwas Glück und Geduld die Balzrufe von Eulen hören. „Derzeit sind besonders der Waldkauz und der Uhu, die größte Eule der Welt, in Bayern aktiv“, sagt die LBV-Biologin Dr. Angelika Nelson. Die länger werdenden Tage bringen aber auch andere Vögel in Balzstimmung. „Während die Eulen mit ihren Rufen nachts beeindrucken, versuchen Greifvögel am Tag mit akrobatischen Balzflügen zu imponieren“, erklärt Nelson weiter. In den kommenden Wochen kann bayernweit jede und jeder bei Spaziergängen in Parks und Wäldern mit alten Baumbeständen und mit etwas Glück das Naturschauspiel Balz miterleben.

Das schaurig-schöne „Huu-hu-huhuhuhuu“ schallt jetzt während der Dämmerung wieder durch die Parks, Wälder und Friedhöfe Bayerns. Urheber dieser Rufe ist Europas häufigste Eulenart, der Waldkauz. „Bereits im Herbst haben sich junge Paare zusammengefunden und bleiben nun ihr Leben lang beieinander. Sie suchen sich ein Revier in alten Wäldern oder baumreichen Parks mit möglichst vielen Mäusen“ erklärt die Biologin. Der Waldkauz ist der erste, der mit der Frühjahrsbalz beginnt. Aber auch einige andere bayerische Eulen, wie der Uhu und die kleineren Raufuß- oder Sperlingskäuze, sind bereits aktiv. Bald werden auch weitere Arten, wie Schleiereule und Waldohreule, nach und nach mit ihrer Balz beginnen und so das Eulenkonzert vervollständigen. „Früher als viele andere Vogelarten beginnen die Eulen dann meist im März, Uhu und Waldkauz gelegentlich schon im Februar mit der Brut. Sie gewinnen damit wertvolle Zeit für die Jungenaufzucht, die bei diesen Vögeln einige Monate lang dauern kann“, so die LBV-Biologin.

Balz der Greifvögel
vor allem tagsüber sichtbar

Im Gegensatz zu der gut hörbaren Eulenbalz, ist die Balz der Greifvögel tagsüber vor allem sichtbar. „Mit akrobatischen Balzflügen will das Männchen dem Weibchen imponieren. Besonders spektakulär sind diese beispielsweise bei der Rohrweihe oder dem Habicht“, sagt Angelika Nelson. Auch der häufigere Mäusebussard beginnt mit seinen Kunstflügen im März. Die Übergabe von Nistmaterial, der gemeinsame Horstbau oder die Renovierung eines bestehenden Horsts gehören zur Balz.
Besonders rasant sind die Balzflüge der Falken, wenn sie sich in raschem Gleitflug nach unten stürzen. Zur Balz gehören auch Futtergeschenke zur Festigung der Beziehung. So übergeben Wander- und Turmfalke zunächst in Horstnähe und später auch direkt am Horst Beute. „Falkenmännchen wollen mit dem Beweis ihres Jagdgeschicks ihre Artgenossinnen von sich überzeugen, indem sie zeigen, dass sie Weibchen und Junge während der Brutphase gut mit Futter versorgen können“, sagt die Biologin.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: re)

Wer Tiere live beobachten will, hier geht es zu dem LBV-Webcams: 

Die ersten Frühlingsboten sind da

Die ersten Frühlingsboten sind da

Stephanskirchen / Landkreis Rosenheim – Auch wenn es am heutigen Sonntag draußen mit Wind und Regen sehr ungemütlich ist und Frau Holle in den nächsten Tagen wohl noch einmal kräftig die Betten schütteln wird – die Natur erwacht. Die kalte Jahreszeit neigt sich ihrem Ende zu! Die Zeichen dafür sind jetzt schon vielerorts deutlich sichtbar, wie hier in einem Garten in Stephanskirchen. Dort läuten aktuell die Schneeglöckchen den Frühling ein.
Hierzu noch ein schönes Gedicht von Franz Alfred Muth (1839 – 1890), Kaplan im Limburg, Domkaplan in Frankfurt am Main und ab 1871 Pfarrer in Dombach und Lyriker (Quelle: aphorismen.de)

Schneeglöckchen
Horch, liebliches Läuten!
Was will es doch sein?
O selig Bedeuten,
Ei, Frühling soll`s sein!

Und hast du im Herzen
Noch Eis und noch Schnee
Noch Sorgen und Schmerzen,
Nun fort mit dem Weh!

Schneeglöckchen rührt helle
Die Glöcklein so fein  – 
Wie ist`s, due Geselle,
Du stimmst doch mit ein?
(Quelle: Franz Alfred Muth / Beitragsbild: Ferdinand Staudhammer)