Brand in Stall in Gstadt am Chiemsee

Brand in Stall in Gstadt am Chiemsee

Gstadt / Landkreis Rosenheim – Feuer brach am gestrigen Freitagabend in einem Stall in Gstadt am Chiemsee aus. Bei den Versuch, die Tiere aus den Stall zu retten, wurden 6 Personen leicht verletzt. 11 Rinder verendeten oder mussten vom Tierarzt erlöst werden.

Gegen 19 Uhr bemerkten die Anwohner des landwirtschaftlichen Anwesens das Feuer in dem Stallgebäude. Die Einsatzkräfte der Feuerwehren aus den umliegenden Gemeinden konnten den Vollbrand nicht mehr verhindern. Das Gebäude brannte letztendlich fast komplett aus. Der Sachschaden bewegt sich ersten Schätzungen der Polizei zufolge im hohen sechsstelligen Bereich.
Zur Brandursache können derzeit noch keine Angaben gemacht werden. Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung ergaben sich für die Ermittler bislang aber nicht.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Kajakfahrer kentert nach Besuch der Fraueninsel

Kajakfahrer kentert nach Besuch der Fraueninsel

Gstadt / Landkreis Rosenheim – Nach dem Besuch des Christkindlmarktes auf der Fraueninsel ist ein 52-jähriger Kajakfahrer auf dem Chiemsee gekentert. Die Wasserschutzpolizei warnt.

Der Vorfall ereignete sich am vergangenen Sonntag gegen 18 Uhr. Der 52-jährige befand sich, nach den Angaben der Polizei, zusammen mit seinem 55-jährigen Begleiter nach dem Besuch des Weihnachtsmarktes auf der Fraueninsel auf dem Rückweg nach Gstadt, als er aufgrund des Seegangs kenterte.
Glücklicherweise konnte sich der Mann, völlig unterkühlt, in das Boot seines Begleiters retten und mit dessen Hilfe das rettende Ufer erreichen. Sein eigenes Kajak musste er samt Paddel und persönlichen Gegenständen auf dem See zurücklassen. Die Wasserschutzpolizei fand es später im Schilfgürtel.

Von alleinigen nächtlichen
Bootsfahrten wird dringend abgeraten

Die Wasserschutzpolizei Polizei warnt vor nächtlichen Bootsfahrten  bei winterkalten Temperaturen. Neben der vorgeschriebenen Beleuchtung, sollte auch im eigenen Interesse an geeignete Rettungsmittel wie Schwimmwesten und Neoprenkleidung gedacht werden. Von Bootsfahrten ohne Begleitung wird nachts und noch dazu bei winterlichen Temperaturen ausdrücklich abgeraten. Der 52-jährige hätte es wohl trotz Beleuchtung und Schwimmweste, nach Einschätzung der Wasserschutzpolizei, alleine nicht mehr an das rettende Ufer geschafft.
(Quelle: Polizeiinspektion Prien am Chiemsee / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Mülltonne in Chiemsee geworfen

Mülltonne in Chiemsee geworfen

Gstadt / Landkreis Rosenheim – Eine Mülltonne mit Fischabfällen wurde am vergangenen Montagabend in den Chiemsee geworfen. Die Polizei sucht Zeugen.

Die Tonne war, nach den Angaben der Polizei, im Bereich des Fähranlegers in Gstadt, zur Abholung für die Entsorgungsfirma, bereitgestellt. Gegen 21 Uhr trat ein bisher unbekannte Täter so heftig gegen die Tonne, dass diese in den See kippte und die Abfälle sich im Wasser verteilen. 
Da es an den dortigen Steganlagen immer wieder zu Diebstählen und Sachbeschädigungen kam, wird dieser Bereich seit kurzem videoüberwacht. Der Täter konnte daher gefilmt werden. Auffällig war, so die Polizei, ein weißer Pkw, welcher am Tatort gesichtet wurde. 
In diesem Zusammenhang bittet die Wasserschutzpolizei Prien um Hinweise. Personen, die am vergangenen Montag (Tag der Deutschen Einheit) gegen 21 Uhr am Ufer in Gstadt verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, sich bei der Polizei Prien unter Telefon 08051 / 9057-0 zu melden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Prien / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Frau tot aus Chiemsee geborgen

Frau tot aus Chiemsee geborgen

Gstadt / Landkreis Rosenheim – Eine 87-jährige wurde am gestrigen Mittwochnachmittag tot aus dem Chiemsee geborgen. Die Kripo Traunstein hat die Ermittlungen zur Todesursache übernommen.

Gegen 14.45 Uhr ging bei der Integrierten Leitstelle eine Mitteilung über eine vermisste Schwimmerin im Chiemsee ein. Ein Rettungshubschrauber nahm die Suche auf und konnte die leblose Frau lokalisieren und ans Ufer bringen. Die Rettungskräfte konnten jedoch nur noch ihren Tod feststellen. 
Zur Klärung der Todesumstände übernahm der Kriminaldauerdienst der Kriminalpolizei Traunstein die Sachbearbeitung. Den ersten Erkenntnissen der Polizei zur Folge sind keinerlei Hinweise auf Fremdverschulen vorhanden. Die Frau dürfte eines natürlichen Todes verstorben sein.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: re)

Jetzt kommt auch noch „Antonia“

Jetzt kommt auch noch „Antonia“

Rosenheim / Landkreis / Bayern – Heute gibt es bei uns in der Region immer wieder auch mal Sonnenschein – wie beispielsweise in Gstadt am Chiemsee. Aber leider bleibt das nicht so. Nach „Ylenia“ und „Zeynep“ beginnt die Sturmserie dann im Alphabet wieder ganz von vorne mit „Antonia“. Auch die verheißt derzeit nichts Gutes – gerade für Bayern. Die Kaltfront soll am morgigen Montag pünktlich zum Berufsverkehr über das Land rauschen – mit Gewitter, Graupel, Schnee und orkanartige Böen. Laut aktuellen Prognosen beispielsweise von „Kachelmannwetter“ sind da örtlich sogar Orkanböen um 120 km / h möglich. Also lieber noch den heutigen Sonntag genießen und nicht zu viel an Morgen denken. 
Das idyllische Foto haben wir von Renè Prodell bekommen. Der hat jetzt übrigens auch eine eigene Website an Start und freut sich, wenn Ihr mal vorbeischaut: www.reneprodell.de.
(Quelle: Beitragsbild: Renè Prodell)

 

Warnung: Anrufe falscher Polizeibeamter

Warnung: Anrufe falscher Polizeibeamter

Chiemgau – Wieder warnt die Polizei vor Telefonbetrügern. Aktuell kommt es im Chiemgau (Gemeindebereiche Breitbrunn, Gstadt) zu betrügerischen Anrufen. Nach den Angaben der Polizei werden überwiegend ältere Menschen angerufen. Die Anrufer geben sich als Polizeibeamte aus. Die verschiedenen Maschen variieren immer wieder. So erklärt beispielsweise der „falsche Polizeibeamte“, dass bei dem Angerufenen ein Einbruch geplant sei bzw. in der Nähe Einbrecher / Räuber festgenommen worden seien. Aus diesem Grund solle man sein Barvermögen oder seinen Schmuck in Sicherheit bringen. Ein „Kollege“ könne alles abholen. Es wäre aber auch möglich, Geld und Schmuck im Umwelt des Anwesens zu verstecken.
Bislang kam es noch zu keinem Schaden, da die Angerufenen richtig reagierten und auf keinerlei Forderungen eingingen. Die Polizei geht davon aus, dass die bislang unbekannten Täter weitere Betrugsversuche unternehmen.

Deshalb der Rat der Polizei:
–  Familienangehörige und Nachbarn über diese Masche in Kenntnis setzen.
– offen mit der Familie, insbesondere mit älteren und möglicherweise alleinstehenden Angehörigen, über dieses Phänomen sprechen.
– am Telefon niemals Auskünfte über persönliche Verhältnisse geben
 – Staatliche Stellen fordern niemals auf diese Art und Weise Bargeld oder Schmuck
 – die örtliche Polizeianrufen und sich erkunden. Dafür aber nicht die im Display angezeigte Rufnummer verwenden.
 – beim geringsten Zweifel den Polizeinotruf 110 wählen. Haben Sie keine Angst anzurufen. Lieber einmal zu oft den Notruf genutzt, als Opfer der Betrüger zu werden. 
(Quelle: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Prien ( Beitragsbild: Symbolfoto: re)