Wettbewerb um den Herbstfest-Pin 2026: Wirtschaftlicher Verband Rosenheim ruft zur Teilnahme auf

Wettbewerb um den Herbstfest-Pin 2026: Wirtschaftlicher Verband Rosenheim ruft zur Teilnahme auf

Rosenheim – Für das Rosenheimer Herbstfest wird erstmals ein offizieller Jahres-Pin gesucht: Der Wirtschaftlicher Verband Rosenheim schreibt einen Kreativwettbewerb für den „Herbstfest-Pin 2026“ aus. Gesucht wird ein eigenständiges Motiv mit klarem Bezug zum Herbstfest, das als limitierter Ansteck-Pin produziert werden kann. Einsendeschluss ist der 15. April.

Mit dem Wettbewerb soll für 2026 ein einzigartiges Motiv mit hohem Wiedererkennungswert entstehen. Teilnehmen können alle Interessierten – unabhängig von Alter oder Erfahrung, ob Hobbykünstler oder Profi.
Der Stil ist bewusst offengehalten: traditionell, modern, verspielt oder ikonisch. Auch der bekannte Herbstfest-Trommler kann Bestandteil des Entwurfs sein, ist jedoch keine Voraussetzung. Wichtig ist, dass die Gestaltung vollständig eigenständig und ohne Einsatz von künstlicher Intelligenz erstellt wird. Zudem muss das Motiv optisch als Ansteck-Pin umsetzbar sein.

Abstimmung auf Instagram

Nach Einsendeschluss am 15. April wählt eine Jury die besten Entwürfe aus. Diese werden ab dem 27. April auf dem Instagram-Account @herbstfest.rosenheim öffentlich zur Abstimmung gestellt.
Das Gewinnermotiv sowie der Gestalter werden Ende Juli im Rahmen des Miss-Herbstfest-Finales bekanntgegeben. Neben einer offiziellen Würdigung erhält der Gewinner einen attraktiven Herbstfest-Preis.

So können Entwürfe eingereicht werden

Die Beiträge können per E-Mail an buero-herbstfest@wv-gmbh-ro.de (PDF, PNG oder JPG in guter Auflösung) oder per Post an die WV Veranstaltungs GmbH, Kaiserstraße 27, 83022 Rosenheim eingereicht werden.
Weitere Informationen zu Teilnahmebedingungen und Ablauf gibt es online unter wirtschaftlicher-verband.de, herbstfest-rosenheim.de sowie auf Instagram unter @herbstfest.rosenheim.
(Quelle: Pressemitteilung Wirtschaftlicher Verband Rosenheim / Beitragbild: Symbolfoto re)

Vom E-Scooter bis zum Regenschirm: Rosenheimer Fundamt zieht Bilanz für 2025

Vom E-Scooter bis zum Regenschirm: Rosenheimer Fundamt zieht Bilanz für 2025

Rosenheim – Mehr als 3.800 verlorene Gegenstände landeten 2025 im Rosenheimer Fundamt. Ob Schlüsselbund, Handy, Geldbeutel oder sogar E-Scooter – besonders rund um das Herbstfest häufen sich die Abgaben. Die Stadt weist zudem auf mehrere Abgabestellen und eine Online-Fundsachen-Suche hin.

Im Rosenheimer Fundamt sind im Durchschnitt im vergangenen Jahr täglich mehr als zehn Fundstücke abgegeben worden. Insgesamt gingen dem Fundamt 2025 3880 Fundaschen zu. Mehr als 1400 davon wurden den Eigentümern oder den Findern zurückgegeben. Allein in den 16 Tagen Herbstfest kamen 556 Gegenstände ins Fundamt in der Möslstraße.
Zu den am häufigsten abgegebenen Fundsachen gehören Dokumente (306), Schlüsselbünde (203), Geldbeutel (206), Handys (146) und Fahrräder (121). Außerdem landen im Fundamt Sammelanlieferungen beispielsweise aus Kaufhäusern mit Regenschirmen, einzelnen Kleidungsstücken oder Badesachen.
2025 wurden auch 15 E-Scooter (E-Roller) zum Fundamt gebracht.
Erstaunlich: Trotz erheblichen Aufwands bei Wiederbeschaffung werden Benachrichtigungen zur Abholung aufgefundener Kfz-Papiere oder Ausweisdokumente oftmals nicht beachtet.

Wo Fundsachen in Rosenheim abgegeben werden können

Die Stadt Rosenheim weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass gefundene Gegenstände neben der Hauptstelle des Fundamtes in der Möslstraße 27 auch in der Innenstadt abgegeben werden können:

  • Info- und Passausgabe beim Bürgeramt in der Rathausstr. 30
  • Info- und Servicestelle im Rathausgebäude in der Reichenbachstraße 8.
  • Information/Poststelle im EG des Rathauses in der Königstraße 24
  • Polizei Rosenheim – Ellmaierstraße 3 / Kaiserstraße 32

Zusätzlich kann unter fundinfo.novafind.eu/home/fundinfo/F07132095/app online nach verlorengegangenen Gegenständen gesucht werden.
Fundgegenstände, die nicht an den Eigentürmer oder den Finder zurückgehen, werden im Frühjahr und im Herbst versteigert.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Traditioneller Wiesnbesuch der 60er beim Rosenheimer Herbstfest

Traditioneller Wiesnbesuch der 60er beim Rosenheimer Herbstfest

Rosenheim – Schee wars! Wie jedes Jahr stand auch in diesem Jahr wieder der gemeinsame Besuch der Fußballer des TSV 1860 Rosenheim auf dem Rosenheimer Herbstfest an.

Am vergangenen Sonntag (8.9.2025)  besuchten die Herrenmannschaften, das U19-Team sowie der Vorstand der Fußballabteilung das Flötzinger Festzelt. Unter der Leitung von Cheftrainer Wolfgang Schellenberg stießen die Spieler und der  1. Vorsitzende des Hauptvereins Herbert Borrmann auf die abgelaufene Saison an.
Die Veranstaltung war von guter Stimmung geprägt und bot Gelegenheit zum Austausch zwischen den Teams und Vereinsvertretern.
(Quelle: Pressemitteilung TSV 1860 Rosenheim / Beitragsbild: TSV 1860 Rosenheim)

Wiesn-Blaulicht: Tag 13

Wiesn-Blaulicht: Tag 13

Rosenheim – Schon am frühen Donnerstagnachmittag (11.9.2025) musste die Wiesnwache auf dem Rosenheimer Herbstfest eingreifen: Wildpinkler, hitzige Schubser im Stadl und ein paar zweistellige Promillewerte sorgten für Einsätze. Wer genau was trieb, liest ihr hier – mit einem Augenzwinkern. 😉

Hier die Pressemitteilung im Wortlaut:
Traditionell findet am letzten Donnerstag das Feuerwerk statt. Dann war es soweit. Rot – Grün – Blau – Weiß. Viele wundervolle Farben, blitzten und funkelten über dem Festgelände. „Ohhh und Ahhh“ war von vielen begeisterten Herbstfestbesuchern zu hören, beim Betrachten der Showeffekte, mit Blick zum Himmelszelt.

📌 Tipp von Innpuls.me: Wer das Brillant-Feuerwerk verpasst hat, findet unseren Bericht dazu hier.

Bereits am frühen Nachmittag war der Festplatz gut besucht. Auch die Wiesnwache hatte schon um diese Zeit die ersten Einsätze zu bewältigen.

Erst einen auf Wildpinkler machen – dann geht er noch auf die Polizei los – Eigentlich ein trauriges Kapitel, schlug ein 42-jähriger Rosenheimer am frühen Nachmittag auf. Die Wiesnwache wurde von Passaten angesprochen, dass direkt neben dem Festgelände ein Mann in einen Busch urinierte. Tatsächlich stand dort ein Mann und ignorierte bewusst auf Ansprache die Beamten der Wiesnwache. Auf einmal drehte er sich um, verschränkte die Arme und meinte „Ihr könnt es ja versuchen“. Der 41-jährige Rosenheimer ging dann auf die Beamten los, schlug wild um sich und musste in der Folge mit Handschellen gefesselt werden. „Ihr Arschlöcher und Trottel“, so die begleiteten Worte seinerseits. Über zwei Promille, zeigte dann der Atemalkoholtest beim 41-Jährigen an. Folge: Wiesnverbot + Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte + Bußgeld wegen sog. „Wildpinkelns“.

„I hob so bisln miass`n. Es duad ma ja sooo load!“ – Seine 2 Promille werden ihm morgen vermutlich auch leid tun – Ein junger Mann aus Sölden (Österreich), urinierte direkt an die Wand des Glückshafens, als er von der Wiesnwache angesprochen wurde. Das Bußgeldverfahren gegen den 18-Jährigen tut jetzt der Wiesnwache aufgrund seiner Latzöffnung mit Wasserauslass an die Hausmauer, nicht wirklich leid

Auftritt im Stadl verweigert – Der erste Auftritt im Stadl war nicht von Erfolg gekrönt. Das anwesende Publikum leistete einem 29-Jährigen aus Schliersee keinen Applaus und nur wenig Aufmerksamkeit. Und, weil ihn keiner mehr haben wollte, erfolgte wegen fehlender Quoten samt Publikumszuspruchs, die Bitte des Sicherheitsdienstes den Stadl zu verlassen. Mit Murren und Knurren verließ der 29-Jährige dann den Stadl – aber nur kurz. Er kam wieder, wollte in den Stadl und fing an, die Angehörigen des Sicherheitsdienstes zu schupsen. Mit einem Auftrittsverbot belegt, in der Herbstfestsprache „Wiesnverbot“ genannt, erfolgte die endgültige Absetzung des 29-Jährigen von der Showbühne Stadl.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Funkelnder Wiesn-Himmel: Brillant-Feuerwerk läutet Endspurt auf dem Rosenheimer Herbstfest ein

Funkelnder Wiesn-Himmel: Brillant-Feuerwerk läutet Endspurt auf dem Rosenheimer Herbstfest ein

Rosenheim – Lauter oder leiser? Diese Fragte stellt sich nach dem Brillant-Feuerwerk am Donnerstagabend (11.9.2025) auf dem Rosenheimer Herbstfest. Das traditionelle Spektakel ist einer der Höhepunkte der Wiesn und zugleich Anlass für Debatten, seit die Organisatoren 2024 erstmals ein leiseres Feuerwerk versprachen (wir berichteten).

Wie gewohnt begann das Wiesn-Feuerwerk mit einer lauten Blitzbombe, damit auch die Besucher in den Festzelten und in der Festhalle wussten: Jetzt heißt es rausgehen und nach oben schauen. Anschließend folgte eine rund zehnminütige Choreografie aus Farben, Lichtern und Effekten. Dabei setzte der Wirtschaftliche Verband erneut auf eine Mischung aus lauten und leiseren Bildern. Die Begründung: So lasse sich die Gesamtlautstärke reduzieren und dennoch ein abwechslungsreiches Schauspiel bieten.

Schon im Vorjahr war auf den traditionellen „Endknall“ verzichtet worden (zum Artikel). Daran hielten die Organisatoren auch in diesem Jahr fest. Unsere Einschätzung bei Innpuls.me: Im Vergleich zu 2024 wirkte das Feuerwerk diesmal wieder etwas lauter – möglicherweise auch, weil es währenddessen regnete und sich die Geräusche anders übertrugen. Die Bilder am Himmel waren jedoch beeindruckend – besonders der Abschluss mit goldenen Bukets, die über eine Minute hinweg immer wieder neu am Himmel aufblühten.

Mit dem Brillant-Feuerwerk ist die Rosenheimer Wiesn nun im Endspurt angekommen. Noch bis Sonntag, 14. September, haben Besucher Gelegenheit, die besondere Stimmung auf der Loretowiese zu genießen.
(Quelle: Artikel Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Josefa Staudhammer)

Wiesn-Blaulicht: Tag 12

Wiesn-Blaulicht: Tag 12

Rosenheim – Ein Songdouble von Bryan Adams beschäftigte die Wiesnwache am 2. Familientag auf dem Rosenheimer Herbstfest. Außerdem hatte ein Stolperer schlimme Folgen: 

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
„Summer of 69“ – Songdouble von Bryan Adams legte Songshow-Einlage in der Wiesnwache hin – Eine 26-jährige Frau aus Innsbruck, fiel auf dem Festgelände auf, weil sie mehrfach andere Besucher belästigte. Sie wurde zur Wiesnwache gebracht und ein Wiesnverbot ausgesprochen. Die Innsbruckerin war das 69. Wiesnverbot, was ihr nebenbei mitgeteilt wurde. Plötzlich stand die Frau auf und fing lauthals die Songzeilen von Bryan Adam zu trällern. Untermauert wurde ihre Gesangseinlage mit einer Luftgittarre und einem deftigen Animationsschlagzeugsolo. Dankeschön sagten die Beamten der Wiesnwache und verzichteten dann doch lieber auf eine Zugabe. Weil man ja jetzt nicht wusste, ob der Songstar von Fans auf dem Festgelände mit Autogrammwünschen überlagert wurde, begleitete die Wiesnwache die 26-Jährige vom Festgelände. Der Vorhang der Bühne war nun gefallen.

Gestolpert und schwer verletzt – Beim Hinaufgehen von ein paar Stufen zu einem Verkaufsstand hin, stolperte ein Wiesnbesucher. Der stark betrunkene Mann rutschte mit seinem Fuß von einer Stufe ab, knickte um und verletzte sich im Beinbereich schwer. Er erlitt durch das Sturzgeschehen eine offene Unterschenkelfraktur, die vor Ort sofort vom Rettungsdienst versorgt wurde. Der Verletzte wurde anschließend zur weitern Behandlung ins Klinikum Rosenheim transportiert.
(Quelle: Pressemitteilung Rosenheimer Polizei / Beitragsbild: Symbolfoto: Innpuls.me)