Vorlesetag im Kindergarten mit Daniela Ludwig

Vorlesetag im Kindergarten mit Daniela Ludwig

Brannenburg / Landkreis Rosenheim – Das erlebt die Rosenheimer CSU-Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig auch nicht alle Tage: Sie spricht, und 20 Vorschulkinder bleiben eine Stunde lang ruhig auf ihren Stühlen sitzen und lauschen.

Möglich machte das der bundesweite Vorlesetag. Die heimische Wahlkreisabgeordnete las den Buben und Mädchen im Kindergarten St. Johannes in Brannenburg das Kinderbuch „Eine Sternschnuppe im Schnee“ von Yumi Shimokawara vor. Die Story: Eine Maus beobachtet eine Sternschnuppe, sieht seltsame Spuren im Schnee und macht sich dann auf die Suche nach ihrem besten Freund, den Maulwurf. Der Wolf, der Hase und das Eichhörnchen kommen ihr zu Hilfe, und natürlich geht die Geschichte gut aus. „Ich freue mich jedes Jahr auf den Vorlesetag, weil ich da persönlich erlebe, wie wichtig das Vorlesen und die Bücher für die Kinder sind“, so Daniela Ludwig. „In diesem Kindergarten habe ich deutlich gespürt, dass Bücher und Lesen hier im Alltag eine große Rolle spielen. Die Kinder waren voll bei der Sache.“ Das Vorlesen sei für die Entwicklung eines Kindes von großer Bedeutung, betonte Ludwig. „Es regt die Fantasie an, es schult das Vorstellungsvermögen und auch die Sprachkompetenz.“
Im Kindergarten St. Johannes werden über 100 Kinder von 16 Fachkräften betreut. Die Leiterin Corinna Ruff freute sich über den Besuch von Daniela Ludwig. „Uns liegen das Vorlesen und die Bücher sehr am Herzen. Denn Sprache ist das Tor zur Welt. Das Vorlesen in den Familien zuhause kommt für Kinder oft zu kurz.“ Vielmehr würden sich Erwachsene, aber auch die Kinder, lieber mit Medien beschäftigen, wie etwa mit einer Playstation oder mit dem Smartphone.

Vorlesen regt die Kreativität an

Besonders Bilderbücher sind bei den Buben und Mädchen im Kindergarten beliebt. „Ich erlebe da immer wieder, dass die Kinder die Geschichten der Hauptfiguren nachspielen, oder sie mit Buntstiften malen. Das sieht man, dass Bücher gut für die Fantasie und die Kreativität sind.“
Beim Vorlesen ist es für die Rosenheimer Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig nicht geblieben. Schließlich ist es nicht mehr lange bis Weihnachten. Deshalb erzählten ihr viele Kinder von ihren Wunschzetteln an das Christkind und über den Nikolaus-Besuch bei ihnen zuhause. Insgesamt ein Termin, der ihr ein Herzensanliegen ist. „Es ist einfach schön zu sehen, wenn man Kindern eine Freude machen kann. Und das Vorlesen ist auch eine schöne Auszeit vom politischen und manchmal harten Alltag in Berlin.“
Der bundesweite Vorlesetag ist seit 2004 Deutschlands größtes Vorlesefest und ruft auf gemeinsame Initiative von DIE ZEIT, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung jedes Jahr im November zum Vorlesen auf.
(Quelle: Pressemitteilung Wahlkreisbüro Daniele Ludwig / Beitragsbild MdB Daniela Ludwig beim Vorlesetag im Kindergarten St. Johannes, Copyright  Wahlkreisbüro Daniela Ludwig)

Positives Fazit zu erster Online-Kitaplatz-Bedarfsanmeldung

Positives Fazit zu erster Online-Kitaplatz-Bedarfsanmeldung

Rosenheim –  Zum ersten Mal fand heuer die Kitaplatz-Bedarfsanmeldung in der Stadt Rosenheim online statt. Nun wurde dazu ein positives Fazit gezogen.

Für Sabine Hilger, Leiterin des Amtes für frühkindliche Bildung, Erziehung und Betreuung stand schon lange fest: das Rosenheimer KITA-Management muss digital werden. Analog lassen sich die Herausforderungen mit neun verschiedenen Trägern, 41 Einrichtungen und rund 1.500 Anmeldungen nur noch schwer realisieren.
Anfang März dieses Jahres wurde die Kitaplatz-Bedarfsanmeldung, die Online-Lösung der AKDB, eingeführt. Darin konnten Familien ihren Kitaplatz-Bedarf bei mehreren Einrichtungen online und in verschiedenen Sprachen anmelden. Über ihre BayernID meldeten sie sich im Bürgerservice-Portal der Stadt an, wählten eine oder mehrere Wunsch-KITAs aus, gaben ihre Daten und die Daten ihrer Kinder ein und erhielten im BayernID-Postkorb die Rückmeldung der Kitaleitung. Das Angebot der jeweiligen Kita konnten die Eltern online annehmen oder ablehnen.
„Von der Erstberatung über die Schulung bis hin zur Begleitung der Kitas und Eltern – alles war perfekt geplant. Zielgerichtet und detailliert. Das Projekt zeigt, wie digitale Transformation gelingen kann“, so Sabine Hilger über die Zusammenarbeit mit der AKDB. Für 2024 ist geplant, die digitale Anmeldung auf die Kindertagespflege auszudehnen.

„Optimaler Überblick über die konkreten Bedarfe der Eltern“

Die Stadt habe jetzt nicht nur einen optimalen Überblick über die konkreten Bedarfe der Eltern. Mit den vorliegenden Informationen würden sich außerdem belastbare Prognosen für die Anzahl von künftigen schulpflichtigen Kindern machen lassen. „Mit dieser digitalen Lösung lassen sich die weiteren Planungen und Herausforderungen der Kinderbetreuung in Rosenheim noch effektiver bewältigen. Parallel dazu treiben wir unter anderem mit der Berufsfachschule für Kinderpflege aber auch die Fachkräftegewinnung voran und investieren weiter in das Kostbarste was wir haben: unsere Kinder“, so Oberbürgermeister Andreas März.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Foto: Stadt Rosenheim, zeigt von links: Andrea Mischke, Projektleitung Kitalösungen AKDB; Sabine Hilger, Leiterin Amt für frühkindliche Bildung, Erziehung und Betreuung; Rudolf Schleyer, Vorstandsvorsitzender AKDB; Dagmar Liepold, Stv. Leiterin Vergabeverfahrensstelle; Andreas März, Oberbürgermeister; Ulrike Bürgerhausen, Amt für frühkindliche Bildung, Erziehung und Betreuung; Angelika Mayer, Stellvertretende Leiterin Amt für frühkindliche Bildung, Erziehung und Betreuung)

Landrat besucht Bauernhof- und Waldkindergarten

Landrat besucht Bauernhof- und Waldkindergarten

Bruckmühl / Landkreis Rosenheim – Ein raumhoher Lindenbaum mit über 1.100 selbstgebastelten Blättern steht für den Namen des Bauernhof- und Waldkindergartens Lindenbaum in Bruckmühl (Landkreis Rosenheim), den Rosenheims Landrat Otto Lederer nun nach etwa einem Jahr nach der Eröffnung besucht hat.

Begleitet wurde Otto Lederer von Jugendamtsleiterin Sabine Stelzmann und Romy Huber, Leiterin der Kindertagesbetreuung beim Landkreis Rosenheim. In zwei Gruppen erkunden hier die Kinder entweder den Naturlandbetrieb der Familie Ettenhuber und verbinden ihren Kindergartenalltag mit dem Jahresablauf in einer Landwirtschaft oder erleben täglich im nahegelegenen Waldstück ihre Umwelt, die Natur und die Tier- und Pflanzenwelt mit all ihren Sinnen. Annerose Ettenhuber, Leiterin der Einrichtung, führte durch die beiden naturverbundenen Gruppen und gab einen Einblick in den Tagesablauf.

Neben der Spielzeit, der gemeinsamen Brotzeit und den Ruhemomenten steht im Bauernhofkindergarten auch das Füttern der Tiere oder das Ernten von Gemüse für die Kinder auf dem Plan. Im Waldkindergarten gibt es ebenfalls einen festen Tagesablauf mit Morgenkreis, Brotzeit und Spielzeit – ihre Spielgeräte suchen und finden die Kinder direkt vor sich im Wald. „Es ist schön zu sehen, was hier entstanden ist“, betonte Landrat Otto Lederer.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Landratsamt Rosenheim)

Neue Fahrräder für Kindergarten Löwenzahn

Neue Fahrräder für Kindergarten Löwenzahn

Rosenheim – Da war die Aufregung bei den Kindern des Kindergartens Löwenzahn in Rosenheim groß: freudestrahlend nahmen sie sechs neue Fahrräder in Empfang, die der Elternbeirat organisiert hatte. Finanzielle Unterstützung kam von Rewe-Trim Llugigi.

Ermöglicht wurde die Neuanschaffung durch die großzügige finanzielle Unterstützung von der REWE Trim Llugiqi oHG, des Fördervereins sowie des Elternbeirates. Übergeben wurden die Räder von Trim Llugiqi und stellvertretend für den Elternbeirat Frau Kristin Baar an die Kindergartenleiterin Christiane Freese. So kann auch in Zukunft spielerisch die Motorik und die sichere Teilnahme der Kleinen am Straßenverkehr gefördert werden.
(Quelle: Pressemitteilung Kindergarten Löwenzahn / Beitragsbild: Kindergarten Löwenzahn)

 

 

Kindergarten-Aktionswochen im Lokschuppen

Kindergarten-Aktionswochen im Lokschuppen

Rosenheim – Heißer Tipp für Kigas und Kitas: Das Ausstellungszentrum Lokschuppen in Rosenheim bietet für die ersten beiden Wochen der Sommerferien Kindergarten-Aktionswochen an. Vom 31. Juli bis zum 13. August gibt es ermäßigte Preise. Pro Kind kostet der Eintritt 3 Euro statt 6 Euro, ein Workshop 4 Euro statt 5 Euro. Die Ermäßigung gilt nur bei Buchung einer Führung oder eines Workshops.

Eine gute Gelegenheit, mit den Kindern eine Abenteuerreise durch die Welt der Vulkane zu unternehmen! Bei den Kinderführungen erleben und erlernen Buben und Mädchen die Feuerberge und ihre spannenden Geschichten auf altersgerechte, leicht verständliche Art und Weise. Besonders beliebt sind die Mitmachführungen für die Kleinsten. Die Ausstellungsführer haben eine geheimnisvolle Erlebnistasche im Gepäck. Augen zu, reinfassen und Gegenstände ertasten und erraten – das schärft alle Sinne und macht viel Spaß. Am Ende des Besuches erhält jedes Kind einen Teilnahmebutton.

Auf „Wunderscheibe“ bricht Vulkan aus

Im Workshop „Wunderscheibe“ erleben Buben und Mädchen eine optische Täuschung der besonderen Art. Die Preisfrage lautet: Bricht hier tatsächlich ein Vulkan aus? Auf Pappe und Papier malen die Kinder zuerst ein Feuer und einen Berg. Danach wird eine bemalte Scheibe mit zwei Fäden in Rotation versetzt. Im Auge des Betrachters verschmelzen die einzelnen Motive „Feuer“ und „Berg“ zu einem Vulkanausbruch – immer wieder eine Überraschung für die jungen Vulkanfans.
Wichtig: Diese Kindergartenaktion gilt nur für Kindergärten und Kindertagesstätten, nicht für Ferienprogramm-Aktionen von Gemeinden oder Privatgruppen. Buchungen und Infos gibt es auf der Homepage www.lokschuppen.de , telefonisch unter 08031/ 365 9036 oder per E-Mail an besucherservice@vkr-rosenheim.de.
(Quelle: Pressmitteilung vkr / Beitragsbild: vkr, zeigt: Viel Spaß im Workshop „Wunderscheibe“)

Mehr Geld für Kindertagespflege

Mehr Geld für Kindertagespflege

Rosenheim – Die Richtlinien für die Kindertagespflege im Landkreis Rosenheim wurden überarbeitet. Gesetzliche Änderungen sowie die stetig steigenden Kosten in unterschiedlichen Lebensbereichen machten verschiedene Anpassungen der bisher geltenden Richtlinien notwendig. Die Mitglieder des Jugendhilfeausschusses stimmten den Änderungen einstimmig zu. Die endgültige Entscheidung fällt aber im Kreistag.

So wurde in der Überarbeitung unter anderem die Finanzierung in mehreren Punkten geändert. Die Förderleistung soll von 545 Euro auf 548 Euro erhöht werden. Die Pauschale der Nacht-Betreuung soll von 5 Euro auf 12 Euro steigen und eine Kostenbeitragspflicht von 6 Euro für Eltern eingeführt werden. Auch beim Qualifizierungszuschlag ist eine Erhöhung um 5 Prozent geplant. Zudem soll die Auszahlung zukünftig nicht mehr in gestaffelten Buchungskategorien, sondern nach den tatsächlichen Betreuungsstunden erfolgen. Neu ist außerdem eine Rahmenpauschale von 15 Euro pro Kind und Monat. Sie soll den Aufwand für Vorbereitungsarbeiten, Elterngespräche oder auch Vertragsgespräche abdecken.

Drei zusätzliche Tage für Fortbildungen

Verändert wurde zudem die Gewährung betreuungsfreier Tage. Diese sollen zukünftig abhängig von den tatsächlichen Betreuungsmonaten pro Kalenderjahr werden, analog zu Urlaubsansprüchen, die ebenfalls monatlich erworben werden. Zudem soll es ab dem kommenden Jahr drei zusätzliche Tage für Fortbildungen geben.

Weitere Änderungen gab es bei den Datenschutzbestimmungen sowie gesetzliche Anpassungen.
Im Landkreis gibt es derzeit 80 Personen in der Kindertagespflege, die aktuell 380 Kinder betreuen. Die Kindertagespflege ist Teil der Kindertagesbetreuung. Kindertagespflegepersonen erhalten nach einer Überprüfung auf ihre Eignung durch das Jugendamt eine Pflegeerlaubnis.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)