Führungswechsel bei Kriminalpolizei

Führungswechsel bei Kriminalpolizei

Garmisch-Partenkirchner – Die Kriminalpolizeistation Garmisch-Partenkirchen bekam mit Ersten Kriminalhauptkommissar Alexander Greinwald einen neuen Dienststellenleiter.

Der im Landkreis Garmisch-Partenkirchen wohnhafte 49-Jährige wurde als neuer Leiter der Kriminalpolizeistation Garmisch-Partenkirchen bestellt. Der neue Chef der Garmischer Kriminalpolizei begann seine Laufbahn im Jahr 1995 mit der Ausbildung bei der Bereitschaftspolizei in Königsbrunn im damaligen mittleren Polizeivollzugsdienst.
Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung bestritt Alexander Greinwald zunächst den klassischen Weg über die Einsatzhundertschaft in München und im Anschluss als Schichtbeamter der Polizeiinspektion Weilheim. Durch herausragende Leistungen, auch als stellvertretender Dienstgruppenleiter bei der Polizeiinspektion Weilheim, qualifizierte er sich schnell für das Studium an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und Rechtspflege in Fürstenfeldbruck, welches er im Jahr 2006 erfolgreich abschloss.

Von der Schutz- zur Kriminalpolizei

Im Anschluss übte der mittlerweile zum Polizeikommissar ernannte Alexander Greinwald das Amt eines Dienstgruppenleiters bei der Polizeiinspektion Mittenwald aus, ehe er im November 2007 von der Schutz- zur Kriminalpolizei wechselte und seitdem fast durchgehend bei der Kriminalpolizeistation Garmisch-Partenkirchen tätig ist. Dort war er sowohl als Sachbearbeiter in der Rauschgiftermittlungsgruppe, als auch als Leiter des Kommissariats 1, höchstpersönliche Rechtsgüter, beschäftigt. Zuletzt war er bereits schon stellvertretender Dienststellenleiter der Kriminalpolizeistation Garmisch-Partenkirchen und übernahm nun das Amt des Dienststellenleiters.
Damit löste Alexander Greinwald den bereits in Pension verabschiedeten Ersten Kriminalhauptkommissar Richard Listle ab, welcher in den vergangenen Jahren die Geschicke der Dienststelle höchst erfolgreich geleitet hatte. Polizeipräsident Manfred Hauser gratulierte Alexander Greinwald in den Räumlichkeiten der Dienststelle unter den Augen der Ersten Bürgermeisterin des Markts Garmisch-Partenkirchen, Elisabeth Koch, dem für den Landkreis Garmisch-Partenkirchen zuständigen Landrat, Anton Speer, sowie geladenen Kollegen der umliegenden Dienststellen ganz herzlich zu seinem neuen Amt und wünschte ihm viel Erfolg für seine berufliche Zukunft.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd, von links EKHK a.D. Richard Listle, Polizeipräsident Manfred Hauser, EKHK Alexander Greinwald)

Vater absichtlich vergiftet?

Vater absichtlich vergiftet?

Landkreis Rosenheim / Palma de Mallorca – Dieser Fall liest sich wie ein Krimi: Ein 89-jähriger starb Mitte November in einem Krankenhaus im Landkreis Rosenheim. Schnell kommt ein furchtbarer Verdacht auf: Der Mann könnte vergiftet worden sein. Im Fokus der Ermittlungen: die 63-jährige Tochter. Sie wurde nun auf Mallorca festgenommen und sitzt in Auslieferungshaft.

Der Mann soll nach Informationen von rosenheim24.de in Kiefersfelden gewohnt haben. Nach seinem Tod bestätigten rechtsmedizinische Untersuchungen den Verdacht der Tötung. In den Fokus der Ermittlungen rückte die Tochter des Verstorbenen, Inge S. Das deutschsprachige Mallorca Magazin sieht als Mordmotiv eine Erbschaft in Höhe von 112.875 Euro. Weiter heißt es in dem Bericht, dass der Mann über einen längeren Zeitraum hinweg mit Diazepam und Morphin betäubt worden sei. Schließlich sei es dadurch zu einer Sepsis gekommen. 
Inge S. war, nach den Angaben der Polizei, Ende 2021 aus Deutschland ausgereist und hielt sich seitdem auf der spanischen Ferieninsel Mallorca auf. Weil gegen sie ein europäischer Haftbefehl erwirkt worden war, kam es am 1. April schließlich zur Festnahme durch die spanischen Polizeibehörden. 
(Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidium Oberbayern Süd, Rosenheim24.de, Mallorca Magazin / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Bayernweite Durchsuchungsaktion

Bayernweite Durchsuchungsaktion

Südliches OberbayernZur Bekämpfung von Kinderpornographie und sexuellem Missbrauch im Internet wurden vor zwei Tagen bayernweit Wohnungen von dringend Tatverdächtigen durchsucht und dabei eine Vielzahl elektronischer Hardware sichergestellt. Im südlichen Oberbayern betraf die „Operation Weckruf 2022“ vier Wohnobjekte.

Nach den Angaben der Polizei erfolgte die bayernweite Durchsuchungsaktion unter der Federführung des sachleitenden Zentrums zur Bekämpfung von Kinderpornographie und sexuellem Missbrauch im Internet (ZKI) und des Bayerischen Landeskriminalamts (Dezernat 54 – Cybercrime).
Im Landkreis Rosenheim wurden bei einem Tatverdächtigen 33-jährigen aus dem westlichen Landkreis insgesamt 11 Hardwaremedien sichergestellt, darunter Computer, Tablets, Smartphones und Speichermedien.
Im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen durchsuchte die Polizei zwei Wohnungen. Beide Tatverdächtige im Alter von 25 und 34 Jahren stammen aus dem nördlichen Landkreis. Sichergestellt wurden insgesamt 13 Kommunikations- und Speichermedien.
Im Landkreis Mühldorf am Inn wurde die Wohnung eines Tatverdächtigen 40-jährigen untersucht. Sichergestellt wurden 12 Kommunikations- und Speichermedien.
Die sichergestellten Computer, Tablets, Smartphones und Co. werden nun durch Spezialisten der Digitalen Forensik ausgwertet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Bankeinbruch ohne Beute

Bankeinbruch ohne Beute

Mehring / Landkreis Altötting Eingebrochen wurde am gestrigen Dienstagabend, 12. Januar in eine Bankfiliale in Mehring im Landkreis Altötting. Die Täter flüchteten noch vor dem Eintreffen der alarmierten Einsatzkräfte der Polizei ohne Beute. Im  Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd gab es seit 7. November 2022 bereits sechs ähnliche Fälle. Die Kriminalpolizei Mühldorf bietet um sachdienliche Hinweise.

Der Vorfall betrifft eine Bankfiliale in der Kollmünzerstraße in Mehring ( Landkreis Rosenheim. Nach den Angaben der Polizei verschafften sich der oder die Täter über ein Fenster auf der Gebäuderückseite Zugang zum Haus. In den Räumlichkeiten wurde anschließend die Tür zum Tresorraum gewaltsam geöffnet. Warum die Täter dann von ihrem Vorhaben abließ, ist aktuell noch unklar. Es enstand ein Sachschaden in Höhe von 1000 Euro.

Zur Klärung des Sachverhalts bittet die Kriminalpolizei Mühldorf unter der Telefonnummer 08631/3673-0 um Hinweise:

  • Wem sind in den Abendstunden des Dienstag, 12.01.2022, verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Kollmünzerstraße im Mehringer Ortsteil Öd aufgefallen?
  • Sind jemandem bereits vor den fraglichen Tatzeiten Personen oder Fahrzeuge im Umfeld der Bankfiliale aufgefallen, die mit der Tat in Zusammenhang stehen könnten?
    (Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsfoto: Symbolfoto: Polizeipräsidium Oberbayern Süd)