Applaus für Rosenheims beste Sportler: Sportgala 2026 feierte über 200 Athleten

Applaus für Rosenheims beste Sportler: Sportgala 2026 feierte über 200 Athleten

Rosenheim – Großer Applaus, gespannte Gesichter und jede Menge sportliche Erfolgsgeschichten: Bei der Rosenheimer Sportgala 2026 in der Gaborhalle ehrte die Stadt am gestrigen Freitagabend (30.1.2026) die erfolgreichsten Sportler des vergangenen Jahres. Mehr als 200 Athleten aus 32 Sportarten standen dabei im Mittelpunkt eines langen und stimmungsvollen Abends.

Rosenheimer Sportgala 2026. Fotos: Copyright Herbert Borrmann

Für die gute Unterhaltung wurde mit sportlichen Showeinlagen gesorgt. Fotos: Herbert Borrmann

Die Sportgala fand bereits zum 44. Mal statt und machte einmal mehr deutlich, wie breit und lebendig die Rosenheimer Sportlandschaft ist. Geehrt wurden Stadtmeister ebenso wie Bayerische und Deutsche Meister sowie Athleten, die Medaillen bei Europa- und Weltmeisterschaften errungen hatten. Entsprechend umfangreich fiel das Ehrungsprogramm aus – und entsprechend lang dauerte der Abend, der von Beginn an von guter Stimmung getragen war.

Für Abwechslung zwischen den Ehrungsblöcken sorgte ein vielseitiges Showprogramm. Die Kunstturnerinnen des MTV Rosenheim, die Rhythmischen Sportgymnastinnen des TSV 1860 Rosenheim und der Rock ’n’ Roll Club Rosenheim begeisterten die Besucher mit eindrucksvollen Darbietungen und erhielten dafür viel Applaus.

Mitmachstände für die Besucher

Auch abseits der Bühne wurde den Gästen einiges geboten. An Mitmachständen konnten sich Besucher im Bogenschießen des SV Pang sowie im Lasergewehr-Schießen der SG Almenrausch Rosenheim ausprobieren. Zusätzlich erhielt jeder Gast am Eingang ein kostenfreies Los und nahm damit automatisch an der Verlosung von fünf Einkaufsgutscheinen im Wert von jeweils 250 Euro teil.

Rosenheim sei eine aktive Sportstadt mit einer außergewöhnlichen Vereinslandschaft, betonte Oberbürgermeister Andreas März in seiner Ansprache. „Vom Breitensport bis zum absoluten Profisport – für jeden ist etwas dabei. Das macht unsere Stadt aus“, sagte März. Diese Vielfalt und Bandbreite zeige sich nicht nur im Sport, sondern präge viele Bereiche des städtischen Lebens.

Sportler, Sportlerin und Mannschaft des Jahres 2025

Besonders groß war die Spannung vor den Auszeichnungen der Sportlerin, des Sportlers und der Mannschaft des Jahres 2025. Sportlerin des Jahres wurde die Biathletin Charlotte de Buhr vom SC Aising-Pang. Bei der Nachwuchs-Weltmeisterschaft 2025 im schwedischen Östersund gewann sie mit der deutschen Juniorinnen-Staffel die Silbermedaille und holte mit der Mixed-Staffel den Weltmeistertitel.
Als Sportler des Jahres 2025 wurde der Faustballer Maximilian Ortmeier vom MTV Rosenheim geehrt. Er gewann im vergangenen Jahr mit dem Nachwuchsteam die Europameisterschaft.

Über den Titel „Beste Mannschaft des Jahres 2025“ durfte sich die Showformation des Rock ’n’ Roll Club Rosenheim freuen. Sie hatte sich 2025 bei den Deutschen Meisterschaften in Iserlohn den Meistertitel gesichert.

Mit lang anhaltendem Applaus für die Geehrten endete eine Sportgala, die nicht nur sportliche Spitzenleistungen würdigte, sondern auch die große Leidenschaft für den Sport in Rosenheim sichtbar machte.
(Quelle: Artikel Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Herbert Borrmann)

Tag des Patienten 2026: Wie Patientenfeedback die Sicherheit in den RoMed Kliniken stärkt

Tag des Patienten 2026: Wie Patientenfeedback die Sicherheit in den RoMed Kliniken stärkt

Bad Aibling, Prien, Rosenheim, Wasserburg – Der diesjährige Tag des Patienten am 26. Januar steht unter dem Motto: Verstehen. Vertrauen. Gemeinsam heilen. Im Interview erklärt Sandra Mayer-Huber, Leiterin des Qualitätsmanagements im RoMed-Klinikverbund, wie Rückmeldungen von Patientinnen und Patienten genutzt werden, um Abläufe zu optimieren und die Sicherheit in der Versorgung zu erhöhen.

Frage: Der Tag des Patienten rückt die Perspektive der Betroffenen in den Mittelpunkt. Welche Rolle spielt dabei die Patientensicht?
Antwort: 
„Für uns zählt nicht nur der medizinische Erfolg, sondern auch, wie Patienten ihre Behandlung erleben. Seit mehreren Jahren erfassen wir bei ausgewählten Krankheitsbildern Rückmeldungen zur Lebensqualität nach der Behandlung – und das teils bis zu fünf Jahren – sowie zum Aufenthalt in unseren Kliniken. Dazu nutzen wir wissenschaftlich evaluierte Fragebögen, sogenannte PROMs (Patient-Reported Outcome Measures). Anstatt der klassischen Patientenzufriedenheit messen wir – ebenfalls mithilfe eines wissenschaftlich evaluierten Instruments – die 16 Dimensionen von patientenorientierter Versorgung. Unsere Patientinnen und Patienten haben gegen Ende ihres Aufenthaltes die Möglichkeit, über QR-Codes oder eine E-Mail-Einladung (sofern wir die Mailadresse erhalten haben) an der Befragung teilzunehmen. So erkennen wir, was gut funktioniert – und wo wir nachsteuern müssen“.

Frage: Qualitätsmanagement gilt oft als abstrakt. Wo begegnet Ihnen im Alltag die Stimme der Patienten?
Antwort:
„Ganz konkret dann, wenn Patientinnen und Patienten den direkten Kontakt suchen – wenn sie mich anrufen oder im Büro aufsuchen. Dieser persönliche Austausch ist besonders wertvoll, weil er Hintergründe sichtbar macht. Kennzahlen zeigen Auffälligkeiten, aber erst im Gespräch wird klar, was Menschen wirklich bewegt. Beides zusammen ist entscheidend für unser Qualitätsmanagement. Die Fragebogenrückmeldungen sind natürlich trotzdem sehr wichtig, aber ich lerne deutlich mehr über unsere Vorzüge und Schwachstellen, wenn ich mit einem Betroffenen spreche.“

Frage: Wie stellen Sie sicher, dass aus Rückmeldungen auch Veränderungen entstehen?
Antwort:
„Jede unserer vier RoMed Kliniken hat eine Anlaufstelle für Feedback eingerichtet. Dort kann man telefonisch oder per Mail Kontakt zu uns aufnehmen. Die Hinweise werden dokumentiert, geprüft und gemeinsam mit den Behandlungsteams aufgearbeitet. Im Laufe der Recherchearbeit kann vorkommen, dass unsere Mitarbeitenden Rückfragen an die Patientinnen und Patienten haben. Die ‚Detektivarbeit‘ dreht also durchaus einige Runden. Zudem tauschen sich die Feedbackverantwortlichen regelmäßig standortübergreifend aus, damit alle voneinander lernen und Prozesse überall angepasst werden.“

Frage: Wie lässt sich der Balanceakt zwischen individuellen Erwartungen und standardisierten Abläufen meistern?Antwort: „Indem wir individuell zuhören, transparent erklären, passgenaue Lösungen suchen und zugleich etablierte Standards als verlässliches Gerüst nutzen. Unser Feedbackmanagement ist mehr als eine Reklamationsstelle: Es dient als Frühwarnsystem, greift Einzelfälle auf und hilft, die Versorgung im gesamten Klinikverbund zu verbessern.“

Frage: Was bedeutet Patientensicherheit für Sie – jenseits von Vorgaben und Formularen?
Antwort:
„Patientensicherheit entsteht in erster Linie durch ein verlässliches System, in dem hochwertige Behandlung selbstverständlich ist und Risiken frühzeitig erkannt werden. Zentrale Voraussetzung dafür ist eine offene Fehlerkultur, die es ermöglicht, Probleme ohne Angst vor Konsequenzen anzusprechen. Fehler als Chance zu begreifen, aus ihnen zu lernen und Strukturen nachhaltig zu verbessern, ist dabei entscheidend. Gleichzeitig haben einfache Hilfsmittel wie Checklisten ihren festen Platz – sie sorgen gerade in stressigen Situationen dafür, dass nichts Wichtiges übersehen wird. Dieses Prinzip hat sich die Gesundheitsversorgung bewusst aus der Luftfahrt abgeschaut.“

Frage: Welche präventiven Maßnahmen haben sich besonders bewährt?
Antwort: „Ein zentrales Instrument ist unser internes Meldesystem für kritische Ereignisse (CIRS – Critical Incident Reporting System), über das Mitarbeitende Beinahe-Fehler melden können, um Risiken frühzeitig zu erkennen und die Versorgung zu verbessern. Ebenso entscheidend ist der direkte Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen. Ein Beispiel: In unserer Medikationssoftware war die Zeitangabe mit ‚AM‘ und ‚PM‘ beschriftet. Das ist in unserer Region problematisch. Wir haben die Anzeige umgestellt – heute steht dort klar ‚13:00 Uhr‘ anstelle von ‚01:00 PM‘. Kleine Anpassung, große Wirkung.“

Frage: Wie fördern Sie einen offenen Umgang mit Fehlern?
Antwort:
„Indem wir zeigen, dass Hinweise willkommen sind und sorgfältig geprüft werden. Pro Quartal stellen wir intern einen CIRS-Fall vor, aus dem wir besonders viel gelernt haben. Das signalisiert: Beinahe-Unfälle melden lohnt sich – nicht, um Schuld zuzuweisen, sondern um besser zu werden. Grundsätzlich ist es die Verantwortung jeder einzelnen RoMed-Führungskraft, ihrem Team zu vermitteln: ‚Wenn Fehler passieren, sagt es!‘ Eine offene Fehlerkultur entsteht nur dort, wo Führung sie aktiv vorlebt.“

Frage: Welche Botschaft möchten Sie Patientinnen und Patienten mitgeben?
Antwort:
„Qualität und Sicherheit entstehen im Miteinander. Wenn Ihnen während Ihres Aufenthalts etwas unklar, ungewöhnlich oder beunruhigend vorkommt, sprechen Sie es bitte an – möglichst sofort. Ihr Feedback ist wichtig. Nehmen Sie an den Befragungen teil und helfen uns so, aufmerksam zu bleiben und die Patientenversorgung sicherer zu machen. Unsere Aufgabe als Klinik ist es, zuzuhören und Ihre Rückmeldungen ernst zu nehmen. Denn Sicherheit wächst dort, wo Wahrnehmungen geteilt werden und Vertrauen entsteht.“
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: Copyright RoMed Kliniken)

„Not Nice Girls – Der weibliche Blick der Fotografie“

„Not Nice Girls – Der weibliche Blick der Fotografie“

Prien / Landkreis Rosenheim – Von Samstag, 14. Februar bis Sonntag, 12. April 2026 zeigt die Galerie im Alten Rathaus die Ausstellung „Not Nice Girls. Der weibliche Blick in Fotografien der Sammlung SpallArt“.

Der Titel bezieht sich auf ein Zitat der amerikanischen Fotografin Berenice Abbott, die in den 1930er-Jahren ihre Motive in den Straßen der New Yorker Lower East Side suchte und gesellschaftliche Konventionen ablehnte: „I’m not a nice girl. I’m a photographer.“ Ausgehend von dieser selbstbewussten Haltung richtet die Ausstellung den Fokus auf Fotografinnen, die in einer lange von Männern dominierten Disziplin die Fotografie maßgeblich geprägt haben.

Inhalt und Schwerpunkt der Ausstellung

Über 200 Werke aus der Sammlung SpallArt zeigen einen zeitlichen Bogen von den frühen Pionierinnen der Fotografie bis zu zeitgenössischen Positionen. Porträts, Landschaftsaufnahmen, Fotomontagen und experimentelle Kunstfotografien dokumentieren die Vielfalt weiblicher Sichtweisen.

Gezeigt werden Werke von Fotografinnen wie Inge Morath, Vivian Maier, Lisette Model, Cindy Sherman, Beate Passow und weiteren. Sie geben Einblicke in Identität, Selbstreflexion, Wandel, ebenso wie in wissenschaftliche Prozesse, urbanes Leben und zwischenmenschliche Begegnungen.

In „Not Nice Girls“ treten weibliche und männliche Positionen in einen Dialog auf Augenhöhe. Die Gegenüberstellung macht sowohl Gemeinsamkeiten als auch Unterschiede sichtbar und lädt dazu ein, die Wahrnehmung der Welt durch Frauen und Männer zu vergleichen.

Rahmenprogramm
  • Valentine’s Special Führung: Samstag, 14. Februar 2026, 16 Uhr, mit Kuratorin Ute Gladigau. Eintrittsticket plus Führungsaufpreis, eine Begleitperson gratis.
  • Gespräch mit Sammlerin Andra SpallArt: Sonntag, 1. März 2026, 14:30 Uhr, anschließend Führung durch die Kuratorin.
  • Kinderworkshop „Kinder machen Kunst“: Dienstag, 24. März 2026, 14:30 Uhr, für Kinder von 6 bis 12 Jahren, maximal 8 Teilnehmer, Preis inklusive Material: 12 €.
  • Film „Finding Vivian Maier“ in Mikes Kino: Dienstag, 10. März, und Sonntag, 22. März 2026, letzter Termin mit Sonntags-Matinee. Anschließend Führung durch die Ausstellung. Kombiticket für Kino und Ausstellung erhältlich; Führungsaufpreis kommt hinzu. Anmeldung erforderlich unter: galerie@tourismus.prien.de . Sonderführungen sind auf Anfrage möglich.

Öffnungszeiten und Eintritt

Die Galerie im Alten Rathaus ist mittwochs bis sonntags von 13 bis 17 Uhr geöffnet.

  • Eintritt: 4 €
  • Freier Eintritt: Personen bis einschließlich 21 Jahre
  • Adresse: Alte Rathausstraße 22, Prien
  • Weitere Informationen: galerie-prien.de, Telefon: +49 8051 6905-17
  • Ausstellungsflyer: erhältlich im Tourismusbüro Prien, Alte Rathausstraße 11, sowie online unter galerie-prien.de
    (Quelle: Pressemitteilung Markt Prien am Chiemsee / Beitragsbild: Sheila Rock, „Girl in Bath, London“, 1980er © Sammlung SpallArt: Foto: Copyright Sammlung SpallArt)
Callcenterbetrug: Polizeipräsidium Oberbayern Süd zieht Bilanz

Callcenterbetrug: Polizeipräsidium Oberbayern Süd zieht Bilanz

Oberbayern Süd – Im vierten Quartal 2025 kam es im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd erneut zu zahlreichen betrügerischen Anrufen. Einige Betroffene übergaben Geld oder Wertgegenstände an die Täter. Dank aufmerksamer Opfer, Bankmitarbeiter und Polizeikräfte konnten jedoch mehrfach Betrugstaten verhindert und tatverdächtige Abholer festgenommen werden.

Die Kriminalpolizei registrierte im Zeitraum Oktober bis Dezember mehr als ein Dutzend Fälle, in denen die Täter Erfolg hatten. Dabei wurden Bargeld und Wertgegenstände im Gesamtwert von über 1.000.000 Euro ausgehändigt. In Einzelfällen konnten Übergaben, wie am 20. Oktober 2025 in Rosenheim, rechtzeitig gestoppt werden. Besonders ältere Menschen werden bei den bekannten Betrugsmaschen „Schockanruf“ oder „falscher Polizeibeamter“ häufig gezielt angesprochen. Ein aktuelles Beispiel aus dem Landkreis Garmisch-Partenkirchen zeigt die Gefährlichkeit der Maschen: Ein 95-Jähriger übergab nach mehreren Schockanrufen Bargeld im Wert von knapp 60.000 Euro an einen unbekannten Abholer.

Die Polizei setzt verstärkt auf Prävention: In Fachvorträgen, Beratungen und dem Präventionskabarett „Ned mit mir“ werden die gängigen Betrugsmaschen erklärt. Aufmerksame Bankmitarbeiter verhindern ebenfalls regelmäßig die Übergabe von Bargeld an Täter.

Das Polizeipräsidium warnt eindringlich und gibt Verhaltenstipps:

  • Übergeben Sie niemals Bargeld oder Wertgegenstände an Ihrer Wohnadresse oder im öffentlichen Bereich an unbekannte Personen.
  • Die Polizei oder andere Ermittlungsbehörden würden Sie niemals telefonisch zur Übergabe auffordern. Legen Sie auf und rufen Sie den Polizeinotruf 110.
  • Sprechen Sie das Thema „Enkeltrick“ und „Schockanrufe“ im Familien- und Bekanntenkreis an, um Angehörige zu sensibilisieren.
    Quelle: Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)
Die Sechzger gewinnen den Sparkassenpokal 2026

Die Sechzger gewinnen den Sparkassenpokal 2026

Rosenheim – In der Rosenheimer Gaborhalle fiel am Freitagabend (2.1.2026)  die Entscheidung beim traditionsreichen Sparkassenpokal. Bei der 46. Auflage des Turniers setzten sich die Sechzger nach spannenden Spielen gegen fünf Konkurrenten durch und sicherten sich den Turniersieg.

Sechs Mannschaften hatten sich für das Turnier qualifiziert. Nach überzeugenden Vor- und Zwischenrunden gingen die Sechzger als Favorit ins Finale. Das erste Gruppenspiel gegen den SV Ostermünchen begann jedoch holprig und endete mit einem 1:1-Unentschieden.

Im zweiten Gruppenspiel, dem Stadtderby gegen DJK Rosenheim, zeigte das Team seine Stärken. Mit einem klaren 5:1-Erfolg zog man verdient ins Halbfinale ein, während der TSV Kastl in der Gruppenphase ausschied.

Halbfinale:
  • Türk Spor Rosenheim – SV Ostermünchen: knappes 2:3
  • TSV 1860 Rosenheim – TuS Raubling: 4:1

Im Finale kam es zum dritten Aufeinandertreffen mit dem SV Ostermünchen. Früh erzielten die Sechzger die Führung und erhöhten fünf Minuten vor Schluss auf 2:0. Kurz vor dem Abpfiff gelang den Ostermünchenern zwar noch der Anschlusstreffer zum 2:1, doch die Rosenheimer verteidigten die Führung erfolgreich und feierten den hochverdienten Turniersieg.
(Quelle: Pressemitteilung TSV 1860 Rosenheim / Beitragsbild: TSV 1860 Rosenheim)

Böllerschmuggel an den Feiertagen: Bundespolizei Selb ermittelt gegen 14 Personen

Böllerschmuggel an den Feiertagen: Bundespolizei Selb ermittelt gegen 14 Personen

Selb / München – Rund um die Weihnachtsfeiertage hat die Bundespolizei in Selb mehrfach illegalen Böllerschmuggel aus Tschechien gestoppt. Insgesamt wurden 14 Personen kontrolliert, die verbotene oder erlaubnispflichtige Pyrotechnik transportierten.

Zwischen Heiligabend und Sonntag, 28. Dezember, überprüfte die Bundespolizeiinspektion Selb im Rahmen der Binnengrenzfahndung und der Kontrollen am ehemaligen Grenzübergang Schirnding zahlreiche Fahrzeuge. Dabei stellten die Beamten in zehn Fahrzeugen bei insgesamt 14 Personen erlaubnispflichtige bzw. in Deutschland nicht zugelassene Böller fest.

Fast 12 Kilogramm Böller mit an Bord.

Besonders auffällig waren zwei Niederländer im Alter von 32 und 34 Jahren, die auf der A72 bei Hof/Töpen kontrolliert wurden. Ihr Fahrzeug war vollständig mit fast 12 Kilogramm Böllern beladen. Die Weiterfahrt wurde erst nach Leistung einer Sicherheitsleistung gestattet
Die beschlagnahmte Pyrotechnik wurde sichergestellt. Die Bundespolizeiinspektion Selb ermittelt wegen Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz. Laut Gesetz drohen Freiheitsstrafen von bis zu drei Jahren oder Geldstrafen. Zudem müssen die Betroffenen die Kosten für die Vernichtung der verbotenen Böller tragen.

Die Bundespolizei warnt ausdrücklich vor der Einfuhr nicht zugelassener Böller. Neben rechtlichen Konsequenzen stellt diese Art von Pyrotechnik ein erhebliches Risiko für die Gesundheit dar, da sie oft unkontrolliert abbrennt und nicht den deutschen Sicherheitsvorschriften entspricht.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Symbolfoto re)