Sattelzug verliert Kontrolle auf B15 bei Attlerberg – Öl und Sachschaden

Sattelzug verliert Kontrolle auf B15 bei Attlerberg – Öl und Sachschaden

Attelberg / Rosenheim – Am Donnerstagnachmittag (25.9.2025)  kam ein Sattelzug auf der Bundesstraße 15 bei Attlerberg (Landkreis Rosenheim) von der Fahrbahn ab, durchbrach eine Leitplanke und blieb im Graben liegen. Der rumänische Fahrer war auf der Strecke von Wasserburg nach Rosenheim unterwegs, als er die Kontrolle über das Fahrzeug verlor.

Bei der Kollision lief Öl aus der Sattelzugmaschine. Das Wasserwirtschaftsamt wurde hinzugezogen, um das Öl fachgerecht zu bergen und Umweltschäden zu vermeiden. Die Bergung des beschädigten Sattelzugs gestaltete sich aufgrund des Einsatzes schwerer Technik als aufwendig und dauerte mehrere Stunden.

Der Sachschaden am Sattelzug wird, laut Angaben der Polizei, auf rund 15.000 Euro geschätzt, die Leitplanke wurde im hohen dreistelligen Bereich beschädigt. Die Feuerwehr Attel/Reitmehring unterstützte bei der Verkehrslenkung und sperrte die Fahrbahn mit drei Einsatzfahrzeugen. Die Sperrung konnte am Abend nach Abschluss der Bergungsarbeiten wieder aufgehoben werden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Wasserburg / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Einbruchsdiebstahl in Schliersee – Kripo bittet um Hinweise aus der Bevölkerung

Schliersee / Landkreis Miesbach – Samstagnacht (20.9.2025) , wurde durch ein oder mehrere bislang unbekannte Täter in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Neuhauser Straße in Schliersee (Landkreis Miesbach) eingebrochen. Der oder die Täter konnten unerkannt flüchten. Die Kriminalpolizeistation Miesbach übernahm die Ermittlungen und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
In den Nachtstunden des Samstages, 20. September 2025, war zwischen 4.30 Uhr und 5.30 Uhr durch ein oder mehrere Täter in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Neuhauser Straße in Schliersee eingebrochen worden. Die Einbrecher flüchteten im Anschluss unerkannt, ohne Beute gemacht zu haben.
Die ersten Ermittlungen vor Ort führten Beamte der Polizeiinspektion Miesbach. Das zuständige Fachkommissariat 2 der Kriminalpolizeistation Miesbach übernahm die weiteren Untersuchungen und Ermittlungen. Die Kriminalermittler bitten in dem Zusammenhang auch um Zeugenhinweise:

  • Wer hat im Zusammenhang mit der Tat auf Samstag (20. September 2025), insbesondere zwischen 3.30 bis 6.30 Uhr im Bereich der Neuhauser Straße in Schliersee Wahrnehmungen gemacht, die mit der Tat in Verbindung stehen könnten?
  • Wer kann sonstige sachdienliche Hinweise geben, die zur Klärung der Tat beitragen können?
    Personen, welche in dem Fall sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer (08025) 299-0 bei der Kriminalpolizeistation Miesbach oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Die Polizei möchte in diesem Zusammenhang die Bevölkerung sensibilisieren. Gerade in der dunklen Jahreszeit kommt es bekanntermaßen vermehrt zu Einbrüchen. Täter nutzen die Dunkelheit und auch zunehmend den Umstand aus, dass Bewohner nicht zu Hause sind. Wohnhäuser werden gezielt ausgespäht, ob diese unbewohnt, unbeleuchtet oder ungesichert sind.

Die Polizei appelliert daher dringend achtsam zu sein, bereits einfache Schutzmaßnahmen können helfen. Zeitschaltuhren, Bewegungsmelder, abschließbare Fenster und eine aufmerksame Nachbarschaft können das Risiko deutlich reduzieren. Verdächtige Beobachtungen bitte sofort an die 110 melden.

Weitere Informationen und Präventionstipps zum Einbruchschutz erhalten Sie bei den Beratungsstellen der Kriminalpolizeidienststellen und unter www.polizei-beratung.de.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Mehr Klassenzimmer für die Gymnasien in Bad Aibling und Raubling

Mehr Klassenzimmer für die Gymnasien in Bad Aibling und Raubling

Bad Aibling / Raubling  – Die Schüler der Gymnasien in Bad Aibling und Raubling (Landkreis Rosenheim) dürfen sich auf neue Klassenzimmer freuen. Der Schulausschluss des Landkreises Rosenheim stimmte n jeweils einem Grundsatzbeschluss und jeweils einstimmig für die Erweiterung beider Schulen. Die Landkreisverwaltung wurde beauftragt die notwendigen Vergabeverfahren für die Planungsleistungen durchzuführen.

Hintergrund sind in beiden Fällen die steigenden Schülerzahlen. Diese sind durch die Wiedereinführung des G9 in beiden Schulen zu Beginn des neuen Schuljahres sprunghaft angestiegen. Hinzu kommen unter anderem hohe Übertrittsquoten von den Grundschulen in die Gymnasien. Zudem entsteht der Bedarf auch durch Lernkonzepte, die vom G8 ins G9 übernommen wurden. Beispielsweise erhöhen Intensivierungsstunden den Raumbedarf bei vergleichbaren Schülerzahlen. „Für ein weiter vernünftiges Lern- und Arbeitsklima ist eine Erweiterung beider Schulen sinnvoll und angebracht“, so Landrat Otto Lederer.

Schon jetzt sind, so das Landratsamt Rosenheim in seiner aktuellen Pressemitteilung, an beiden Gymnasien provisorische Lösungen nötig, um alle Unterrichtsangebote umsetzen zu können. So werden seit diesem Schuljahr an beiden Schulen jeweils sechs zusätzliche Klassenzimmer-Container genutzt.

Die geplante Erweiterung sieht in Bad Aibling einen dreistöckigen Anbau an das Mensagebäude vor. Dadurch entstehen neun zusätzliche Klassenräume. Die Kosten für die Maßnahme liegen bei voraussichtlich rund sechs Millionen Euro. Am Inntal-Gymnasium in Raubling wird der Ostflügel durch eine komplette Klassenzimmerspange mit insgesamt 16 neuen Räumen erweitert. Die voraussichtlichen Kosten liegen hier bei 7,2 Millionen Euro. Für beide Maßnahmen rechnet der Landkreis mit einer Förderung in Höhe von rund 50 Prozent der förderfähigen Kosten. Die notwendigen Mittel werden in den Landkreis-Haushalt des Jahres 2026 und der Folgejahre eingestellt.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Landratsamt Rosenheim)

Mehr E-Ladesäulen in Rosenheim: Antrag von Grünen, ÖDP und FDP

Mehr E-Ladesäulen in Rosenheim: Antrag von Grünen, ÖDP und FDP

Rosenheim – Rosenheim soll deutlich mehr öffentlich zugängliche Ladepunkte für Elektrofahrzeuge bekommen – das fordern die Fraktionen von Bündnis 90/Die Grünen, ÖDP (Horst Halser) und FDP (Maria Knott‑Klausner). Mit einem gemeinsamen Antrag wollen sie die Ladeinfrastruktur gerecht ausbauen und die Situation für alle Bürger transparenter machen.

Die Antragsteller fordern, dass die Stadt ein verbindliches Konzept zur Erweiterung der öffentlich zugänglichen Ladeinfrastruktur erarbeitet, insbesondere in Quartieren ohne private Stellplätze. Als vorrangige Standorte gelten die Loretowiese, der Stadtteil Erlenau sowie Parkflächen bei Schulen, Sportstätten und weiteren städtischen Einrichtungen wie Inntalhalle, Eisstadion oder Freibad. Außerdem soll die Stadt offenlegen, wie sie die Vorgaben des Gebäudeelektromobilitätsinfrastrukturgesetzes (GEIG) umsetzt, das seit 2024 gilt, insbesondere bei Nichtwohngebäuden mit mehr als 20 Stellplätzen. Ein weiterer Punkt ist ein Bericht über ein mögliches kommunales Elektromobilitätskonzept, die Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Rosenheim und die tatsächliche Nutzbarkeit der bestehenden Ladepunkte, da nach den Erfahrungen der Antragsteller manche Säulen tagsüber durch Mitarbeiter blockiert seien und somit öffentlich nicht zugänglich.

So viele Ladestationen gibt es aktuell insgesamt im Stadtgebiet

Bezüglich der aktuellen Lage verweisen die Antragsteller darauf, dass nach Angaben der Stadtwerke Rosenheim derzeit lediglich acht öffentlich zugängliche Ladepunkte betrieben werden. Diese Zahl umfasst nur Stationen, die für alle Bürger jederzeit nutzbar sind. Plattformen wie E-Charge Finder und Chargemap erfassen dagegen auch teilweise private oder betrieblich genutzte Ladepunkte. So listet der E-Charge Finder aktuell 23 Stationen in und um Rosenheim (Stand Anfang 2025), während Chargemap insgesamt 69 Ladepunkte aufführt. Die Fraktionen betonen, dass für ihren Antrag nur die öffentlich zugänglichen Ladepunkte relevant sind, da es um die Versorgung aller Bürger geht.
In der Begründung ihres Antrags schreiben die Grünen, dass die aktuelle Ladeinfrastruktur in Rosenheim nicht ausreichend sei, insbesondere für E-Autofahrer ohne eigene Lademöglichkeit. Als Vergleich wird Bad Aibling angeführt, wo es 29 öffentlich zugängliche Ladepunkte gibt – bei weniger als einem Drittel der Einwohnerzahl Rosenheims. Horst Halser (ÖDP) und Maria Knott-Klausner (FDP) betonen, dass die Stadt eine faire Versorgung aller Bürger gewährleisten müsse, auch für jene ohne eigenen Stellplatz.

In den vergangenen Monaten wurden im Stadtgebiet einige neue Ladeangebote geschaffen. So wurden Anfang April 2025 acht neue öffentliche Ladesäulen eröffnet, unter anderem auf dem Penny-Parkplatz in der Isarstraße, betrieben von EnBW (wir berichteten). Anfang Juni folgte ein XL-Ladepark durch BayWa Mobility Solutions mit ultraschnellen Ladepunkten und insgesamt 16 Ladepunkten in der Innlände (wir berichteten). Nach Beobachtung von Innpuls.me werden diese Standorte bislang noch vergleichsweise wenig genutzt.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Blick hinter die Kulissen: Tag der offenen Tür beim Kajak Klub Rosenheim

Blick hinter die Kulissen: Tag der offenen Tür beim Kajak Klub Rosenheim

Rosenheim  – Im Rahmen seiner Festwoche zum 100-jährigen Bestehen öffnete der Kajak Klub Rosenheim (KKR)  am vergangenen Sonntag (21.9.2025) seine Türen für die Öffentlichkeit. Zahlreiche Besucher nutzten die Gelegenheit, um den Verein näher kennenzulernen, selbst ins Boot zu steigen und einen Eindruck von der Vielfalt des Kajaksports zu gewinnen.

Das Weltmeisterboot von Toni Prijon senior aus dem Jahr 1959 erntete viele interessierte Blicke. Fotos: Josefa Staudhammer

Schon beim Betreten des Vereinsgeländes zeigte sich: Kajakfahren ist weit mehr als nur Leistungssport. Von fordernden Wildwasserfahrten bis hin zum gemütlichen Kanuwandern stellte der Klub seine unterschiedlichen Sparten vor. Die Mitglieder der Kanuwanderer hatten eigens ein Camp aufgebaut, um die Besonderheiten ihrer Ausfahrten zu demonstrieren. „Das, was man braucht, wird in unseren Camps auf ein Minimum reduziert, das heißt aber nicht, dass wir auf einen gewissen Luxus verzichten. Man könnte sagen, wir pflegen einen minimalistischen Luxus“, schmunzelte ein Vereinsmitglied.

Auch der Kajak-Sport entwickelt sich immer weiter. Ein neuer Trend ist der Surfski. 

Viele der langjährigen Kajakfahrer berichteten begeistert von ihrer Leidenschaft. „Man erlebt die Natur aus einer ganz anderen Perspektive“, sagte einer, während ein anderer betonte, dass er sich bei seinen Fahrten im Boot „immer weit weg von allen Problemen“ fühle.

Im Festzelt gab es eine Ausstellung zur Geschichte des Vereins.

Wer selbst ausprobieren wollte, wie es ist, im Kajak auf dem Wasser zu sitzen, konnte beim Probepaddeln auf dem Inn erste Erfahrungen sammeln. Daneben sorgten Ausstellungsstücke für historisches Flair: Unter anderem war das Weltmeisterboot von Toni Prion senior aus dem Jahr 1959 zu sehen.

Auch das Vereinsleben kam nicht zu kurz – mit Gegrilltem und Schupfnudeln war bestens für das leibliche Wohl gesorgt.

Der Tag der offenen Tür war Teil der Jubiläumswoche, mit der der Kajak Klub Rosenheim sein 100-jähriges Bestehen feiert. Den festlichen Höhepunkt bildet am Samstag, 27. September, das 15. Rosenheimer Drachenbootrennen mit anschließender Abschlussfeier. Zur Programmübersicht geht es hier.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Josefa Staudhammer)

So unterschiedlich der Sport, so unterschiedlich die Kajaks. 

Weiterer Lesestoff passend zum Thema: 

TSV 1860 Rosenheim, Kreisklasse Inn/Salzach: U21 bleibt Spitzenreiter

TSV 1860 Rosenheim, Kreisklasse Inn/Salzach: U21 bleibt Spitzenreiter

Rosenheim – Mit einem klaren 3:0-Sieg im Spitzenspiel gegen den Tabellenzweiten TV Obing hat U21 des TSV 1860 Rosenheim die Tabellenführung in der Kreisklasse 2 gefestigt.

Das Spiel ist schnell erzählt: Obing stand sehr tief und unsere Jungs übten viel Druck aus. In der 15. Minute bediente Zaeem Syed mit einem feinen Chipball Luis Lehmann. Der umkurvte den Gästetorhüter und schob sicher zum 1:0 ein. Kurz vor der Pause legte das Team nach: Edon Xhelili setzte sich stark über den linken Flügel durch, seine Flanke verwertete Jakub Stolarski per Kopf zum 2:0. Mit dem Halbzeitpfiff sorgte Adel Merdan nach einer Freistoßflanke für den 3:0-Pausenstand.
In der zweiten Hälfte kontrollierten die Rosenheimer das Spiel, verpassten es jedoch, weitere Treffer zu erzielen.

Besonders erfreulich aus Sicht der Rosenheimer: Nach mehrwöchiger Verletzungspause sammelte Johann Ngounou wieder erste Spielpraxis und wird wohl bald wieder der ersten Mannschaft zur Verfügung stehen.

Aufstellung: Gleißenberger, Merepeza, Papapicco, Mbuyisa, Jahn, Stolarski, Syed, Lehmann, J. Ngounou Djayo, Merdan, Xhelili

Tore: 1:0 Lehmann (14.), 2:0 Stolarski (35.), 3:0 Merdan (45.)
(Quelle: Pressemitteilung TSV 1860 Rosenheim / Beitragsbild: Copyright TSV 1860 Rosenhei)