Oberbayerische Wirtschaft beschließt Forderungen an nächste Bundesregierung

Oberbayerische Wirtschaft beschließt Forderungen an nächste Bundesregierung

München / Oberbayern – Die Ausrichtung aller Politikvorhaben auf mehr Wirtschaftswachstum ist eine der zentralen Forderung der Oberbayerischen Wirtschaft, die bei der IHK-Vollversammlung jüngst beschlossen wurden. Außerdem wird rückwirkend der Beitrag für Mitgliedsunternehmen gesenkt.

die IHK für München und Oberbayern senkt für ihre Mitgliedsunternehmen rückwirkend für das Jahr 2024 die Umlage, die zusammen mit dem Grundbeitrag den Mitgliedsbeitrag bildet. Das hat die Vollversammlung bei ihrer Sitzung am gestrigen Dienstag beschlossen.

Umlagehebesatz reduziert sich auf 0,032 Prozent des Gewerbeertrags

Damit reduziert sich der Umlagehebesatz rückwirkend für das Jahr 2024 von geplanten 0,09 Prozent auf 0,032 Prozent des Gewerbeertrags beziehungsweise des Gewinns aus Gewerbebetrieb. Für das Jahr 2025 wurde der Umlagehebesatz wieder auf 0,09 Prozent festgelegt. Die IHK für München und Oberbayern liegt mit der Höhe ihrer Umlage weit unterhalb des deutschen Durch-schnitts. Die IHK-Grundbeiträge werden laut gestrigem Beschluss nach einer deutlichen Senkung in den Vorjahren für 2025 wieder auf das Niveau des Jahres 2022 angehoben.
Die Vollversammlung der IHK für München und Oberbayern beschließt die Beitragshöhe mit der Verabschiedung des jährlichen Wirtschaftsplans. Der Mitgliedsbeitrag setzt sich zusammen aus Grundbeitrag und Umlage, die sich nach der Leistungsstärke des Unternehmens richten. Über 40 Prozent der IHK-Mitglieder sind als Existenzgründer oder Kleingewerbetreibende gänzlich beitragsfrei gestellt.

Das Parlament der heimischen Wirtschaft hat außerdem seine wirtschaftspolitischen Forderungen an die nächste Bundesregierung verabschiedet. Dazu gehören ein durchgreifender Bürokratieabbau, mehr Investitionen in Digitalisierung, Bildung und Infrastruktur sowie eine grundlegende Ausrichtung aller Politikvorhaben auf mehr Wirtschaftswachstum. Dafür sind laut IHK-Positionierung nachhaltige Investitions- und Arbeitsanreize sowie eine verlässliche Energiepolitik essenziell.
(Quelle: Pressemitteilung IHk für München und Oberbayern / Beittragsbild: Sysmbolfoto re)

Mit dem Radl Oberbayern entdecken

Mit dem Radl Oberbayern entdecken

Rosenheim – Sommerzeit ist Radltourzeit. Ob Gravel- oder Mountainbike, Renn- ode Trekkingrad: auf den oberbayerischen Radwegen kommen alle begeisterten Radler voll auf ihre Kosten.

37,4 Millionen Menschen nutzten 2023 das Rad im Urlaub und für Ausflüge, so lautet das Studienergebnis des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC). Kurz-Radreisen mit bis zu zwei Übernachtungen nahmen im Vergleich zu längeren Radtouren zu, die Zahl der Tagesausflügler stieg um 10 Millionen. Egal ob kurzer oder langer Aufenthalt – Oberbayern ist eine ideale Ausgangsregion für naturverbundene Radfahrer.
Zwei Reifen, drei Schleifen: Die Wasser-Radlwege Oberbayern erstrecken sich erfrischend über 1.200 Kilometer und schlängeln sich entlang der Seen und Flüsse der Region. Sie verbinden 42 Badeseen, pittoreske Orte mit malerischen Landschaften sowie vielfältige Kultur- und Freizeitangebote durch ein ausgeklügeltes Radwegenetz. Drei Hauptstrecken konzentrieren sich jeweils auf ein charakteristisches Thema der Region: den Hopfen im Norden, das Salz im Südosten und die Kunst im Südwesten. München dient als zentraler Dreh- und Angelpunkt. Gerade außerhalb der Ferienzeiten, wenn der Ansturm auf Radwege und Unterkünfte noch geringer ist, finden Radler auch spontan für eine Nacht eine Unterkunft, beispielsweise in den zahlreichen ADFC-zertifizierten Bett+Bike-Betrieben. Wer sich ganz auf den Radgenuss konzentrieren will, kann sich auf Feuer + Eis verlassen. Der familiengeführte Spezialveranstalter für Individualreisen bietet alle drei Schleifen als Komplettpaket mit oder ohne Gepäcktransport an.

Genuss und Erholung am Wegesrand

Die Wasser-Radlwege sind jedoch mehr als nur eine Gelegenheit, Kilometer zu sammeln. Sie ermöglichen es, die Natur, Kultur und die Wurzeln Oberbayerns auf neue und teilweise überraschende Weise zu erleben. Am Wegesrand warten zahlreiche Hofläden und Gaststätten nur darauf, entdeckt zu werden. Hier gibt es regionale Delikatessen für das nächste Picknick: würzigen Heumilchkäse oder frische Gelbwurst, resche Brezen und herzhaften Obazda, dazu frisches Obst und Gemüse aus der Region.

Wo Seen, Flüsse und Heilquellen sind, da sind auch Erholung und Entspannung nicht weit: Oberbayern ist ein Paradies für Wellness-Freunde. Zu den beliebtesten Thermen und Saunen gehören nicht nur die weltbekannte Therme Erding, sondern auch die Rupertustherme in Bad Reichenhall, die Donautherme Ingolstadt, die Chiemgau Thermen Bad Endorf sowie die Seesauna Starnberg oder das Monte Mare in Tegernsee und Schliersee.

Für Ambitionierte: Die Trans-Alp per Velo

Bikepacking mit dem Gravelbike – minimales Gewicht, flottes Tempo und abwechslungsreiche Wege. Dieser Trend im Radsport ist im Aufwind. Wer nach einer landschaftlich beeindruckenden Strecke sucht, wird in Oberbayern fündig. Der neue Fernradweg München-Venedig verbindet Deutschlands südlichste Metropole sowie zeitgleich nördlichste Stadt Italiens mit Venedig und erstreckt sich über 560 Kilometer. Die Strecke weist 3.000 Höhenmeter im Anstieg auf und ist gut an Bus- und Bahnverbindungen angebunden. Die Route bietet spektakuläre Landschaften und Alpenerlebnisse für Radliebhaber:innen. Sie führt durch drei Länder, drei Klimazonen und alpin-mediterrane Lebenswelten, nutzt bestehende Radwege wie den Innradweg und führt neben der Isarmetropole durch Innsbruck und Venedig.

Mit Bergblick, auf Schotter, mit Kindern – viele Optionen für alle Radträume

Für kleinere Touren findet sich Inspiration bei der Tölzer Profi-Radfahrerin Sara Hallbauer: Auf ihrer Website gibt sie Tipps für Touren und Bikepacking-Know-How. Weitere Tourenvorschläge für Gravelnde gibt es beim Tölzer Land. Mit ihren majestätischen Berggipfeln, klaren Bergseen und malerischen Wäldern bietet die Landschaft der Zugspitz Region die perfekte Kulisse für aufregende Gravelbike-Erlebnisse. Von sanften Strecken für Anfängerinnen und Anfänger zu anspruchsvollen Abfahrten – hier ist die Auswahl groß. Im Hügelland des Pfaffenwinkels finden Gravelbiker neben einer idealen Topografie viele Schotter- und Wirtschaftswege, die bei der Auswahl der Strecken unter dem Thema „Gravelbiken mit Zugspitzblick“ – wo immer möglich – bevorzugt wurden. Die Strecken führen, für die sportliche Herausforderung, auch in die Alpen hinein. Jeder Start- und Zielort ist an das Bahnnetz angeschlossen, sodass stets eine Rückkehr zum Ausgangspunkt möglich ist.

Sobald Kinder Fahrrad fahren können, steht gemeinsamen Radtouren nichts mehr im Wege und es locken viele spannende Ziele, leichte und gleichzeitig abwechslungsreiche Strecken. Am Tegernsee werden Kinder zu Radldetektiven. Auf einer spannenden Fahrradtour um den Tegernsee erwarten sie an verschiedenen Stationen Fragen zum Tegernseer Tal. Für Tierfreunde empfiehlt sich die Radlsafari ab Mittergars in der Inn-Salzach-Region: hier gibt es Graureiher und Wasserbüffel zu bestaunen, zum Abschluss empfiehlt sich der Besuch des Wildfreizeitparks Oberreith. Noch mehr Tipps für Raderlebnisse für die ganze Familie gibt es hier: Radtouren mit Kindern in Oberbayern.
Informationen zu den Wasser-Radlwegen Oberbayern gibt es unter oberbayern.de/erleben/wasser-radlwege. Seen, Flüsse und Bäche gehören zum vielfältigen Landschaftsbild Oberbayerns einfach dazu und laden gerade in den heißen Monaten zum Erfrischen und Erholen ein. Im Basistext zum Schwerpunkt Wasser findet man weitere Tipps und Informationen dazu, welche Rolle das Wasser für Oberbayern spielt.
Wisst Ihr, dass man bei vielen Radwegen in Oberbayern einfach Etappen im Zug überspringen und somit noch mehr Kilometer zurücklegen können? Mit der MoBy-App kann man sich seine individuelle Reiseroute heraussuchen.
(Quelle: Pressemitteilung Gescjwiser Zack PR / Beitragsbild: Copyright Oberbayern)

Projektbeginn Blütenreiche Mähwiesen in Traunstein

Projektbeginn Blütenreiche Mähwiesen in Traunstein

Traunstein / Oberbayern – Artenreiche Wiesen werden immer mehr zur Seltenheit. Die Regierung von Oberbayern startete deshalb mehrere Mähwiesenprojekten in oberbayerischen Landkreisen, darunter auch zwei Schwerpunktgebiete im Landkreis Traunstein.

Artenreiche Extensivwiesen sind eine Seltenheit geworden. Noch vor 30 bis 40 Jahren prägten artenreiche Mähwiesen mit Margeriten, Glockenblumen, Flockenblumen, Horn-Klee und vielen anderen Kräutern die Wiesenlandschaft im Landkreis Traunstein. Bei uns gibt es diese Wiesen noch, die landwirtschaftlich nicht so ertragreich sind, aber für die Vielfalt an Pflanzen-, Insekten- und Vogelarten eine große Bedeutung haben.
Artenreiches Grünland hat zudem einen hohen landschaftskulturellen und ästhetischen Wert und ist prägend für viele Tourismusregionen. Die Regierung von Oberbayern startete deshalb mehrere Mähwiesenprojekte in oberbayerischen Landkreisen, darunter auch in zwei Schwerpunktgebieten im Landkreis Traunstein. Alle betroffenen Bewirtschafter bzw. Grundeigentümer wurden durch die Regierung von Oberbayern über das Projekt und die anstehenden Geländeuntersuchungen informiert. Die Projektlaufzeit begann im Mai 2024 und endet im Juni 2026. Zunächst soll der Erhaltungszustand der artenreicheren Mähwiesen im Landkreis von einem Kartier-Team erfasst werden.

Zustand artenreicher Wiesen erhalten oder sogar verbessern

In einem zweiten Schritt sollen die Bewirtschafter der Extensivwiesen informiert werden, welche Möglichkeiten auf freiwilliger Basis bestehen, den Zustand artenreicher Wiesen zu erhalten oder zu verbessern. Wichtig ist es, durch gezielte Vernetzung (Biotopverbund) artenreiche Wiesenlebensräume wieder zusammenhängender zu machen. Im Zuge des Projekts erfolgt über das Landratsamt Traunstein auch eine intensive Beratung zu VNP und anderen Förderprogrammen. So etwa bietet das Förderprogramm des bayerischen Vertragsnaturschutzprogramms (VNP) Landwirten aus dem Landkreis zahlreiche Möglichkeiten, die erschwerte Bewirtschaftung solcher Flächen zu unterstützen. Interessierte Landwirte und Flächenbewirtschafter können sich bei Fragen gerne an das Landratsamt Traunstein wenden.
Ergänzend zum Mähwiesenprojekt gibt es ein Faltblatt, in dem das Mähwiesen-Projekt allgemeinverständlich dargestellt wird. Insgesamt 8 geführte Wanderungen zu den schönsten Wiesenflächen, die vor allem im Jahr 2025 geplant sind, sollen dem interessierten Publikum die artenreichen Wiesenlebensräume näher bringen. Bei Fragen kann man sich an das Landratsamt Traunstein (Sachgebiet: Untere Naturschutzbehörde) wenden.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Zum Weltfrauentag: Gastgewerbe in Oberbayern hat ein weibliches Gesicht

Zum Weltfrauentag: Gastgewerbe in Oberbayern hat ein weibliches Gesicht

München / Oberbayern – Das Gastgewerbe in Oberbayern hat ein weibliches Gesicht. Von Gastgeberinnen über Gästeführerinnen bis hin zu Köchinnen, Rapperinnen und Milchbäuerinnen – sie alle sind lebendige Botschafterinnen der oberbayerischen Lebenskultur. Ein Blick auf die beeindruckende Palette weiblicher Talente, die den Tourismus und das Gastgewerbe in Oberbayern prägen und beleben.

Laut Bayerischem Landtag waren 2019 43.690 Frauen in der oberbayrischen Tourismuswirtschaft tätig. Das entspricht einem Frauenanteil von knapp 61 Prozent. Aber nicht nur die Zahlen, sondern auch die Vielfalt der Berufe und Tätigkeiten, die Frauen im Tourismus ausüben, verdeutlicht ihre besondere Wichtigkeit für den Tourismus und das Gastgewerbe in Oberbayern. Sei es als Gastgeberin, Gästeführerin, Köchin, Rapperin oder Milchbäuerin – sie sind Botschafterinnen der oberbayerischen Lebenskultur im Tourismus und darüber hinaus.

„Schee, dass d‘ do bist“ – wer so begrüßt wird, ist in Oberbayern angekommen. Die Mundart gehört zum oberbayrischen Lebensgefühl untrennbar dazu. Gäste können das erleben, wenn sie den Geschichten der Berchtesgadener Nachtwächter-Führerin Anna Glossner lauschen, den Märchen der Bad Tölzerin Ursula Weber (unser Beitragsbild) oder den Rap-Zeilen der Hallertauer Künstlerin RiA Reiser.
Von Innegrit Volkhardt, der Hoteldirektorin des exklusiven Bayerischen Hofs in München, bis zur urigen Alm-Unterkunft: Überall trifft man Frauen, die ihre Gäste mit Herzlichkeit empfangen und dafür sorgen, dass der Aufenthalt reibungslos und erholsam verläuft. So auch in Gewerbezweigen, die als Männerdomänen gelten: Landwirtschaft, Lenkung und Steuerung großer Maschinen, Handwerk, Haute Cuisine und Couture und nicht zuletzt das Brauereihandwerk.

Starke Frauen prägen Oberbayerns Gastgewerbe

Milchbäuerin Monika Mayerhofer vom Adlmoar-Hof in Bad Aibling betreibt mit ihrem Mann einen Milchviehbetrieb, der höchsten Qualitätsstandards gerecht wird und obendrein eigenen Strom aus regenerativen Quellen erzeugt. Zudem engagiert sie sich in der Initiative „Zivilcourage“ für gentechnikfreie Milch. Bayerns beste Brezn backt die Schongauerin Josefine Sedlmeier, die 2022 Innungssiegerin der Bäcker wurde. Zu einer original oberbayrischen herzhaften Brezn-Brotzeit mit feinem Heumilchkäse gehört ein gutes Bier dazu: Zum Beispiel aus der Brauerei z’Loh aus Dorfen bei Erding. Barbara Lohmeier-Opperer war bereits 2016 anlässlich der 500 Jahr-Feier „Wächterin des Reinheitsgebots“ – 2020 übernahm sie die Leitung des Betriebs. Um ein gutes Bier zu brauen, darf ein erstklassiger Hopfen nicht fehlen. Die Hallertau ist das größte zusammenhängende Hopfenanbaugebiet der Welt, das weiß auch die Freisinger Hopfenbäuerin Daniela Blomoser. Sie baut die Kulturpflanze an und entführt Gäste bei den Hopfenerlebnisführungen in die Welt des grünen Goldes. Aus besten Zutaten entstehen nicht nur prämierte Getränke, sondern auch erstklassige Speisen – davon kann man sich im Münchner Restaurant „Les Deux“ überzeugen, das von der Sterneköchin Nathalie Leblond geführt wird. Wer eine oberbayrische Spezialität von einer waschechten Knödelwirtin erlernen will, dem sei das Buch „A runde Sach“ von Michaela Schmitz-Guggenbichler ans Herz gelegt. Damit kann man das Knödeln nach originalen Rezepten lernen und perfektionieren.

Traditionen, Handwerk und Kunstfertigkeit der Oberbayerinnen und -bayern sind eng mit der Landschaft verknüpft, in der sie aufgewachsen sind – und durch die sie sich bewegen. Etwa auf Radlwegen, wie die Rad-Reiseführerin Elisabeth Eberth aus Iffeldorf im Pfaffenwinkel oder die Wolfratshausener Zwillinge Sarah und Leonie Brand, die mit ihren Rikschas ein erfolgreiches Business gegründet haben. Auch auf dem Wasser leiten Frauen wie Sabrina Mai, die für die Tegernseer Schifffahrt als Kapitänin Gäste über den Tegernsee steuert, oder Hannelore Koch, Plättenhelferin in Burghausen, die Besucher  zu eindrucksvollen Urlaubserlebnissen.
Für Bergsport-Begeisterte bietet Oberbayern eine Vielzahl an Zielen, Gipfeln und Touren. Um Frauen zusammenzubringen, die gemeinsam auf ähnlichem Bergsport in all seinen Disziplinen betreiben wollen, hat Christine Prechsl Ende 2016 die „Munich Mountain Girls“ ins Leben gerufen. Über 20.000 Frauen haben sich mittlerweile angemeldet und gehen zusammen auf Tour.

Herzlich und zupackend – wer sich selbst von diesen oberbayrischen Qualitäten überzeugen will, wird spätestens auf dem Oktoberfest fündig. Erst 2023 ging das Video von Verena Angermeier viral, auf dem sie 13 volle Maßkrüge stapelt und ohne sichtbare
Mühen zu den Gästen trägt. Nicht zuletzt wird auch das Münchner Kindl, die offizielle Wappenfigur Münchens, seit 1937 von einer jungen Frau verkörpert.

„Ohne Frauen geht nix“ – das dürfen Teilnehmer  eines ganz besonderen Rundgangs durch München feststellen. Bei der Führung hören sie von Lola Montez, die mit ihrem
leidenschaftlichen Tanz König Ludwig I. den Kopf verdrehte, von der Betrügerin Adele Spitzeder, die die Stadtbewohner:innen Mitte des 19. Jahrhunderts um viel Geld erleichterte, von der Juristin Anita Augsburg, die sich für Frauenrechte stark machte oder auch der Widerstandskämpferin Sophie Scholl, die sich in der „Weißen Rose“ gegen das
Nazi-Regime wehrte.
Neben den Genannten gab und gibt es zahlreiche oberbayrische Frauen, die mit ihrem Charakter und Engagement dem Tourismus in Oberbayern und München Leben, Herz und Verstand einhauchen. Sie erzählen Wissenswertes und kuriose Geschichten, führen durch die malerische oberbayerische Naturlandschaft, und lassen Gäste in die Geschmäcker, Geschichte und Kultur Oberbayerns eintauchen. Einige von ihnen wurden als „Tourismusheldinnen“ nominiert und sind auf der Website von Tourismus Oberbayern
München e.V. zu finden.
(Quelle: Pressemitteilung Tourismus Oberbayern München / Beitragsbild: Copyright Ursula Weber)

Polizei Oberbayern Süd: Silvesterbilanz

Polizei Oberbayern Süd: Silvesterbilanz

Südliches Oberbayern – Die Nacht auf den Jahreswechsel 2024 verlief im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd einsatzreich. Zu herausragenden Schadensereignissen kam es jedoch glücklicherweise nicht.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Die Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten der Dienststellen im Schutzbereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd zeigten in dieser besonderen Nacht erhöhte Präsenz, um für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger zu sorgen. Wie auch in den Vorjahren stieg die Zahl der Einsätze gegen Mitternacht an und beschäftigte die Kolleginnen und Kollegen bis in die frühen Morgenstunden.
Insgesamt bildeten Ruhestörungen, Körperverletzungsdelikte, Sachbeschädigungen sowie Streitigkeiten den polizeilichen Schwerpunkt.

Für Silvester typisch kam es zum Jahreswechsel im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd auch zu vielen kleineren Bränden, ausgelöst durch Feuerwerk, Raketen oder Böller. Die Brandherde konnten jedoch meist durch die eingesetzten Feuerwehren schnell unter Kontrolle gebracht und rasch abgelöscht werden, so dass es zu keinen größeren Personen- oder Sachschäden kam.

Bedeutende Ereignisse in der Silvesternacht:

In Sachsenkam kam es um 1.30 Uhr zum Brand eines Pkws. Ein 56-Jähriger stellte eine Tüte, welche einen abgebrannten Feuerwerkskörper beinhaltete, neben seinem eigenen Pkw ab. Als sich die Tüte -wohl durch den bereits abgebrannten Feuerwerkskörper- entzündete, griff das Feuer auf den Heck-Bereich des Pkws über. Durch den Brand entstand ein Sachschaden von ca. 8.000 Euro.

Um 2.15 Uhr ereignete sich im Gemeindebereich Ainring, im Einmündungsbereich der Bundesstraße B304 zur Hallerstraße, ein schwerer Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einer Fahrradfahrerin. Die 56-jährige Radfahrerin wurde dabei schwer verletzt. Sie wurde zur medizinischen Versorgung in ein nahegelegenes Krankenhaus verbracht. Der 45-jährige Pkw-Fahrer blieb ersten Erkenntnissen nach unverletzt. Zur Klärung der genauen Unfallursache wurde ein Gutachter hinzugezogen. Die weiteren Untersuchungen erfolgen durch die Polizeiinspektion Freilassing unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein.

Insgesamt kann im südlichen Oberbayern von einer einsatzreichen Silvesternacht, allerdings ohne größere Komplikationen, gesprochen werden! Dafür bedankt sich die Polizei bei den Bürgerinnen und Bürgern und wünscht ein friedvolles, sicheres und gesundes Jahr 2024.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Wintersaison auf der Winklmoosalm

Wintersaison auf der Winklmoosalm

München / Reit im Winkl – Die Bayerische Tourismusministerin Michaela Kaniber eröffnete die Wintersaison auf der Winklmoosalm (Reit im Winkl) Mit dabei auch Rosenheims ehemaliger Landtagsabgeordneter Klaus Stöttner, Präsidient TOM e.V.

Die neue Tourismusministerin Michaele Kaniber überzeugte sich von dem Angebot im Chiemgau und sprach sich aktiv für die Stärkung des Wintertourismus im Freistaat aus.
Im Skigebiet Winklmoosalm-Steinplatte, der heutigen Gastgeberregion,
bringen 13 Lifte die Gäste und Einheimischen zu 44 Kilometer präparierten Abfahrten unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade. Mit der familiengeführten Sonnen-Alm wartet 365 Tage im Jahr ein 3 Sterne Superior Hotel/ Berggasthof mit Zimmern, Suiten, Ferienwohnungen und kulinarischen Köstlichkeiten auf 1.160 m Höhe auf AlpinSkifahrer, Snowboarder, Tourengeher, Wanderer und Rodler.
Bereits seit 1951 ist das Gebiet per Gondelbahn erschlossen. Es steht durch die Bandbreite der Aktivitäten am Berg stellvertretend für das bayerische Winterangebot, das in seiner Vielfältigkeit auf unterschiedlichste Zielgruppen ausgerichtet ist. Die nordischen Disziplinen spielen hier ebenso wie Ski Alpin, Snowboard, Tourenski, Schneeschuh- und
Winterwanderungen eine Rolle. Ergänzt wird das Angebot durch schneeunabhängige Aktivitäten in den Bereichen Kultur und Kulinarik.

Die Bewegung an der frischen Luft zur Gesunderhaltung und Prävention spiele schon für die Kleinsten der Gesellschaft eine wesentliche Rolle. Durch den Spaß und die Bewegung im Schnee werde nicht nur das Miteinander gefördert, sondern auch das Immunsystem gestärkt, bekräftigte auch die ehemalige Ski-Rennfahrerin und Olympiasiegerin Viktoria Rebensburg die wichtige Rolle des Schneeerlebnisses. Ein Dank ging in diesem Zusammenhang seitens Ministerium in Richtung der „Macher“ und allen Ehrenamtlichen in der Tourismusbranche, ohne deren Einsatz und Leistung die Teilhabe aller gar nicht möglich wäre.

Anzahl der Skifahrten leicht gesunken

Auch wenn die Anzahl der Skifahrer in den vergangenen Jahren leicht gesunken ist, blickt die Branche positiv in die Zukunft.
Künstliche Intelligenz und moderne Techniken sollen auch hinsichtlich der Beschneiung helfen, nachhaltig zu agieren. Darüber hinaus sollen die Einstiegshürden in das Winterwunderland Bayern möglichst geringgehalten werden. Trotz aktueller Preissteigerungen liegen laut ADAC-Studie die bayerischen Regionen im internationalen Preisvergleich an günstigster Stelle, um auch Familien den Einstieg in den Wintersport weiterhin zu ermöglichen. Oswald Pehel, Geschäftsführer Tourismus Oberbayern München und Veranstalter des Saisonauftakts, zeigte sich erfreut: „Es ist ein ganz wichtiges Signal der neuen und ersten Tourismusministerin für die Wertigkeit des Skistandorts Oberbayern, dem Wintertourismus den Rücken zu stärken. Gerade Diskussionen rund um die Nachhaltigkeit, Beschneiung und den Klimawandel haben in den vergangenen Jahren die Branche sehr negativ präsentiert. Wir dürfen jedoch nicht vergessen, dass allein in Oberbayern mehr als 1/3 aller Übernachtungsgäste im Winter zu uns kommen, bei den Kollegen im Allgäu werden sogar 50 Prozent der touristischen Wertschöpfung im Winterhalbjahr erzeugt. Dieses gesamtgesellschaftliche Standbein muss mehrdimensional bei allen Diskussionen mit berücksichtigt werden.“ 
(Quelle: Pressemitteilung Tourismus Oberbayern München (TOM) / Beitragsbild: Copyright oberbayern.de_Andreas Zilse): Freuen sich auf beste Bedingungen und eine gute Saison: Oswald Pehel, Geschäftsführer TOM e. V,, StMin MIchaela Kaniber und Klaus Stöttner (TOM e. V.))