Durch Priener Faschingstreiben: 1.500 Euro an Leben mit Handicap e.V. gespendet

Durch Priener Faschingstreiben: 1.500 Euro an Leben mit Handicap e.V. gespendet

Prien / Landkreis Rosenheim – Der Markt Prien am Chiemsee und die Polizeiinspektion Prien spendeten einen Teil des Reinerlöses der diesjährigen Faschingsveranstaltungen „Ritter-Sport – Priener Faschingsturniere“ an Leben mit Handicap Prien e.V..

In bewährter Zusammenarbeit veranstalteten die Marktgemeinde Prien am Chiemsee und die Polizeiinspektion Prien (PI) am Unsinnigen Donnerstag, 27. Februar die Faschingspartys im Rathaus-Foyer sowie im Foyer des Chiemsee Saals. Bis in die frühen Abendstunden war die uneinnehmbare Rathausfestung, am Rathausplatz 1, Schauplatz von Kämpfen und ritterlicher Tugenden. Bei dem mittelalterlichen Spektakel herrschte stets ein reger Andrang an den beiden Schänken, während der höfische Spielmann DJ Lumpi zur Unterhaltung der trunkenen Könige, Edelleute und des närrischen Volkes aufspielte.
Zeitgleich tummelten sich unter dem Motto „Es lebe der Sp’Ort‘ – Er ist gesund und macht uns hart“ zahlreiche, sportlich Faschingsfans bei den Wettkämpfen am Haus des Gastes. Um eine Dehydrierung bei den närrischen Sportlern zu vermeiden, sorgte die Turnierleitung, Mitarbeitende der PI, der Chiemsee Marina GmbH sowie der Abteilung Tourismus und Wirtschaft der Marktgemeinde, an der Verpflegungsstation für eine ausreichende Getränkezufuhr.

Feiern für den Guten Zweck

Feiern für einen guten Zweck, das ist seit vielen Jahren Tradition bei den Organisatoren des Priener Faschingstreibens. Der erwirtschaftete Betrag kommt Menschen in schwierigen Lebenssituationen zugute. Ein Teil davon wurde am Donnerstag, 27. März mit einem Scheck in Höhe von 1.500 Euro an Leben mit Handicap Prien e.V. vergeben. „Junge Menschen mit Behinderungen haben die gleichen Zukunftspläne wie ihre Altersgenossen ohne Handicap: Irgendwann einmal von Zuhause ausziehen und in der eigenen Wohnung das Leben selbst in die Hand nehmen. Doch im Landkreis Rosenheim gibt es zu wenige Wohnmöglichkeiten für junge behinderte Menschen“, erklärt der Vereinsvorsitzende Günther Bauer. Deshalb gründeten Eltern von Kindern und Jugendlichen mit Körperbehinderung im Jahr 2007 den Verein Leben mit Handicap e.V. mit dem Ziel, die Wohnungsnot durch eigenes Engagement – auch finanzieller Art – zu lindern.
„Die Rufanlage in der Wohnanlage hat nur fest montierte Tasten oder Seilzüge, so wie das halt in Pflegeheimen und Krankenhäusern üblich ist. Das entspricht aber vielfach nicht mehr den Bedürfnissen von Bewohnern. Sie müssen auch Hilfe herbeirufen können, wenn sie im Haus oder Garten unterwegs sind. Wir wollen deshalb einige Funkrufsender anschaffen. Die sind sehr teuer. Die Spende von Gemeindeverwaltung und Polizei kommt da wie gerufen“, freuen sich Günther Bauer und Schatzmeisterin Monika Hahn. Weitere Informationen sind im Rathaus Prien unter Telefon +49 8051 6905-0 oder info@prien.de sowie im Tourismusbüro Prien unter Telefon +49 8051 6905-0 erhältlich.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prien am Chiemsee / Beitragsbild: Einen Monat nach dem Unsinnigen Donnerstag fand im Priener Rathaus die Scheckübergabe an Leben mit Handicap Prien e.V. statt: (v.l.n.r. – erste Reihe) Zweiter Bürgermeister der Marktgemeinde Michael Anner, Erster Bürgermeister der Marktgemeinde Andreas Friedrich, Polizeihauptkommissar Werner Vietz, Erster Vorsitzender Günther Bauer und Schatzmeisterin Monika Hahn von Leben mit Handicap Prien e.V., (zweite Reihe) Mitarbeiterin der Marktgemeinde Ute Asal, Dritter Bürgermeister der Marktgemeinde Martin Aufenanger sowie die Mitarbeiter der Marktgemeinde a. Chiemsee, Susanne Seel, Silvia Riedl, Alfons Kinne, (dritte Reihe) Petra Stoib, Petra Lanzinger, Petra Süsens (vierte Reihe) Sergei Bader, Florian Tatzel, Alex Klammer und Martina Lehmann. Der Verein hat sich das Ziel gesetzt – getreu dem Motto „Mit so wenig Hilfe wie nötig zu so viel Eigenständigkeit wie möglich“ – jungen Menschen mit Behinderung ein Leben in größtmöglicher Selbständigkeit zu erschaffen. Copyright Anita Berger)

Sportwagen ohne Kennzeichen in Rimsting unterwegs

Sportwagen ohne Kennzeichen in Rimsting unterwegs

Rimsting / Landkreis Rosenheim – Ein gelber Sportwagen war am Freitagnachmittag (28.3.2025) ohne Kennzeichen in Rimsting (Landkreis Rosenheim) unterwegs. Ein Spaziergänger meldete seine Sichtung der Polizei. 

Gegen 15 Uhr war das Fahrzeug, nach den Angaben der Polizei, zwischen den Ortsteilen Hötzelberg und Dirnsberg unterwegs. Nach der Meldung eines Spaziergängers ermittelte die Polizei den 28-jährigen Fahrer und Halter. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen eines Verstoßes nach dem Pflichtversicherungsgesetz und der Abgabenordnung.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Prien / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Fashionflohmarkt in Prien am Chiemsee

Fashionflohmarkt in Prien am Chiemsee

Prien / Landkreis Rosenheim – Ein „Fashionflohmarkt“ findet in Zusammenarbeit mit dem Verein Prienarria am Sonntag, 6. April, im König Ludwig Saal (Stauden 3) in Prien am Chiemsee statt.

Rund 40 private, modebegeisterte Ausstellerinnen bieten ihre Mode-Schätze von 10 bis 14 Uhr an. Von Vintage bis zu aktuellen Trends ist alles für Mädchen und Frauen mit dabei – und das zu Schnäppchenpreisen, versprechen die Veranstalter. Auch für das kulinarische Wohl der Besucher wird gesorgt.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prien am Chiemsee / Beitragsbild: Copyright Organisationsteam Fashionflohmarkt)

Prien am Chiemsee: Auto kollidiert mit Begrenzungspfosten

Prien am Chiemsee: Auto kollidiert mit Begrenzungspfosten

Prien / Landkries Rosenheim – Eine 60-jährige kam am Dienstagmorgen (25.3.2025) in Prien am Chiemsee von der Fahrbahn ab. Das Auto kollidierte mit einem Begrenzungspfosten, was einen erheblichen Sachschaden von ca. 7.500 Euro alm Pkw zur Folge hatte.

Nach den Angaben der Polizei fuhr die 60-jährige gegen 8.30 Uhr am Morgen die Wendelsteinstraße entlang und bog dann nach rechts in die Bernauer Straße ein. Dabei beschleunigte sie zügig und kam im weiteren Verlauf nach rechts von der Straße ab. Dort kollidierte sie dann mit einem Begrenzungspfosten. Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. 
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Prien / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Ausstellung Prien: Von Kronberg an den Chiemsee

Ausstellung Prien: Von Kronberg an den Chiemsee

Prien / Landkreis Rosenheim – Die Euroart-Partnerstädte Kronberg im Taunus und Prien am Chiemsee (mitglieder der Vereinigung europäischer Künstlerkolonien) zeigen anlässlich des 200. Geburtstages von Anton Burger sowie des 180. Geburtstages von Hugo Kauffmann die gemeinsame Ausstellung „Von Kronberg an den Chiemsee“.

Das KronastHaus am Marktplatz Prien zeigt von Samstag, 12. April bis Samstag, 28. Juni die kooperative Ausstellung „Von Kronberg an den Chiemsee“, welche sich den Werken aus dem bäuerlichen Leben von Anton Burger (1824-1905) und seinem Schüler Hugo Kauffmann (1844-1915) widmet. Ausgangspunkt der Ausstellung bilden rund 25 Kauffmann‘sche Gemälde aus der ursprünglichen Sammlung Abé in Prien, ebenso viele Arbeiten Anton Burgers kommen aus der Stiftung Kronberger Malerkolonie hinzu. Leihgaben aus privaten und öffentlichen Sammlungen, wie der Neuen Pinakothek in München und dem Städel Museum Frankfurt, runden die Auswahl ab.

Vergleiche, Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Künstler zu sehen in der Ausstellung 

Der Titel der Ausstellung bezieht sich dabei auf den Werdegang Hugo Kauffmanns. Nach dem anfänglichen Unterricht durch seinen Vater, Hermann Kauffmann, begann Hugo Kauffmann zunächst – wie Anton Burger – sein Studium am Städelschen Kunstinstitut in Frankfurt bei dem Genre- und Landschaftsmaler Jakob Becker (1810-1872). Nach seinen Anfängen in Frankfurt besuchte Kauffmann von 1863 bis 1871 das Atelier des deutlich älteren Burger in Kronberg. Anschließend zog es Ihn weiter nach München, bis er sich 1872 in Prien am Chiemsee niederließ und dort zum Begründer einer Tochterkolonie zu der bereits seit 1828 bestehenden Künstlerkolonie der Fraueninsel im Chiemsee wurde. In dem vor den Toren Frankfurts gelegenen Taunusstädtchen Kronberg entwickelte sich mit der Niederlassung Anton Burgers im Jahr 1858 etwas später ebenfalls eine bedeutende Künstlerkolonie. Die Gegenüberstellung beider Künstler bietet in der Ausstellung Vergleiche und auffällige Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede in der künstlerischen Auffassung.

Öffnungszeiten und Führungen 

Während der Sonderausstellung hat das KronastHaus, Marktplatz 7, freitags und samstags von jeweils 17 bis 19 Uhr geöffnet. Am Karfreitag, 18. April haben die Ausstellungsräumlichkeiten geschlossen. Der Eintritt ist frei. Am Freitag, 2. Mai sowie am Freitag, 13. Juni können Interessierte jeweils um 18.30 Uhr an einer einstündigen Abendführung mit Kuratorin Inge Fricke teilnehmen. Eine Anmeldung ist unter galerie@tourismus.prien.de erforderlich, maximale Teilnehmeranzahl sind 20 Personen. Die Führung ist kostenfrei. Sonderführungen sind auf Anfrage unter galerie@tourismus.prien.de möglich. Weitere Informationen im Tourismusbüro Prien, Alte Rathausstraße 11, unter Telefon +49 8051 92928 sowie unter tourismus.prien.de . Begleitend ist ein Katalog zur Ausstellung „Von Kronberg an den Chiemsee – Anton Burger und Hugo Kauffmann“ für 15 Euro erhältlich.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prien am Chiemsee / Beitragsbild: Hugo Kauffmann, Landschaft Prien, 1873, Öl/Holz. Die Jagd, das bäuerliche Leben sowie die holländischen Meister des 17. Jahrhunderts begeisterten Anton Burger und Hugo Kauffmann gleichermaßen. Copyright Kunstsammlung des Marktes Prien a. Chiemsee)

„Lese-Reise“ mit Carmen Rohrbach in der Bücherei Prien

„Lese-Reise“ mit Carmen Rohrbach in der Bücherei Prien

Prien / Landkreis Rosenheim – Am Donnerstag, 10. April, um 19 Uhr veranstaltet die Bücherei Prien unter dem Titel „Sieben Bücher – ein Leben“ eine Lese-Reise mit Carmen Rohrbach im Dachgeschoss des Haus des Gastes Prien (Alte Rathausstraße 11.)

Die promovierte Biologin ist eine der bekanntesten Reiseschriftstellerinnen der Gegenwart. Geboren in Bischofswerda, aufgewachsen in Bautzen und Freyburg an der Unstrut, wurde sie nach einem Fluchtversuch und zweijähriger Haft aus der DDR ausgewiesen und promovierte am Max-Planck-Institut Seewiesen. Inzwischen hat sie fast die halbe Welt erkundet, immer allein, höchstens in Begleitung von Dromedar, Pferd oder Esel. Das Abenteuer-Gen wurde ihr schon in die Wiege gelegt, ebenso das Fernweh, die Sehnsucht nach neuen Erfahrungen und Begegnungen.

Eine abwechslungsreiche Lese-Reise

Den Zuhörenden der Bücherei-Lesung liest die Autorin an diesem Abend aus sieben ihrer Bücher vor und verbindet die einzelnen Teile mit Erzählungen, so dass eine abwechslungsreiche Lese-Reise entsteht. Ihre erste Reise führte Carmen Rohrbach nach Galapagos, wo sie ein Jahr lang unter Tieren leben konnte. Die Reiseschriftstellerin berichtet, warum sie nicht weiter als Biologin arbeitete. Stattdessen wanderte sie durch den Jemen, ihr Weg führte Rohrbach nach Namibia, in die Mongolei, Ägypten und zuletzt nach Island. „Doch auch in der nächsten Umgebung kann man Natur und Abenteuer erleben, wie mein Buch über die Isar zeigt“, so die weitgereiste Autorin. „Ich bin überzeugt, eine Reise beginnt nicht in dem Moment, da wir uns auf den Weg begeben, und sie endet nicht, wenn wir ans Ziel gelangen. In Wahrheit beginnt sie viel früher, wenn unsere Fantasie ihre Traumbilder produziert.“ Eintrittskarten kosten 14 Euro. Einlass ab 18.30 Uhr.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prien am Chiemsee / Beitragsbild: Copyright Carmen Rohrbach)